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Arbeit mit dem inneren Kind. Habe Fragen und suche Austausch

Lifeshard

Mitglied
Hallo zusammen,


ich bin mir nicht sicher ob ich in diesem Unterforum richtig bin mit diesem Thema, habe aber keines gefunden welches in meine Augen eher dazu passt :confused::eek:.

Wie der Titel schon besagt habe ich begonnen mit dem inneren Kind zu arbeiten. Ich suche hierzu Leute die das auch getan haben oder gerade dabei sind und mit denen ich mich austauschen kann.


Ich habe außerdem auch Fragen, die mir nicht schlüssig sind. Würde mich sehr über Antworten freuen.


1. WIE spricht euer inneres Kind zu euch? Wie ich es in Büchern lese wirkt es fast so, als ob das Kind DIREKT, mit Stimme zu einem sprechen würde. Dass das nicht der Fall ist, ist mir natürlich klar ;) aber grade deshalb frage ich mich wie genau funktioniert das, wenn jemand sagt sein inneres Kind spreche gerade mit ihm? Sind es die Gefühle die in bestimmten Situationen in einem aufkommen? Ist das die Stimme des inneren Kindes? Spricht es so zu uns?

2. Ich verstehe das immer noch nicht wirklich wie ich die Bedürfnisse von mir, als Erwachsenem und meinem inneren Kind auseinanderhalten kann. Wenn ich zB grade Lust hab in einen Erlebnispark zu gehen, heisst das dann automatisch, dass mein inneres Kind gerade auch Lust darauf hat?

3. Falls jemandem der Begriff ,, höhere Macht " etwas sagt ( ich habe davon im Buch: ,,Aussöhnung mit dem inneren Kind", gelesen ) frage ich mich auch hier, wie diese zu einem sprechen soll. Bei mir sind es Gedanken die mir plötzlich in den Kopf schießen. Allerdings habe ich diese auch so permanent und es fällt mir mehr als schwer zu unterscheiden was wieder meine üblichen Gedanken sind und was scheinbar von der höheren Macht kommt..

4. Bisher hatte ich das Gefühl, dass die Arbeit mit dem inneren Kind mich sehr viel weiter bringt und ich gut in der Lage bin mich darauf einzulassen. Leider ist mir nun aber ein Gedanke aus meiner Kindheit aufgekommen, den ich damals schon schlimm fand, aber wieder verging. Nun ist er wieder da, ich denke permanent an ihn, wie ein Film der sich vor meinen Augen abspielt.

Wärenddessen / seitdem bin ich innerlich entweder blockiert ( keine Gefühle kommen an mich ran ) oder innerlich voller Wut / Aggressionen. Es geht hierbei nicht um mich selbst, sondern um meine Mutter die seit meiner Kindheit schwer psychisch erkrankt ist. Es handelt sich um einen Moment in dem es ihr ( wieder ) wirklich extrem schlecht ging ( üble Angstzustände, depressives Gefühl in der Seele) und ihr keiner helfen konnte. Obwohl es ihr inzwischen nach ewig langer Zeit sehr sehr gut geht, macht mich dieser Gedanke vollkommen fertig und er behindert meine Arbeit mit dem inneren Kind, da er allen Raum an Gedanken und Gefühlen für mich einnimmt. Ich weiss nicht wie mit dem Gedanken umgehen, damit er diese Macht verliert. So wie es jetzt ist komme nicht weiter und es macht mich fertig :(.


Ich würd mich wirklich freuen über Antworten und Ratschläge.

Liebe Grüße

Lifeshard
 

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Adria78

Aktives Mitglied
Ich muss ehrlich sagen, das ich mit dem "inneren Kind" gar nichts anfangen konnte am Anfang. Ich bin ich, das war es.

Bis ich mich habe hypnotisieren lassen. Da hat das innere Kind nicht geredet, aber ich habe es gesehen. Und nicht gemocht. Bis ich mich dann selbst annehmen konnte, brauchte es eine Zeit.

Da ist mir klar geworden, das das innere Kind für die Hilflosigkeit die ich in der Kindheit erlebt habe, steht. Das es sich damals gegen schlechte Zustände nicht wehren konnte. Zum überleben musste es schweigen. Aber ich habe mich auch als Erwachsene gesehen und verstanden, das ich es nicht mehr bin. Nicht mehr so hilflos bin. Das hat bei mir klick gemacht.

Das sind keine Antworten auf Deine konkrete Fragen. Ich arbeite im Moment übrigens viel mit Autosuggestionen und Hypnose-CDs fürs Selbstbewußtsein. Das ist mein Weg. Mein inneres Kind, damit rede ich nicht mehr.
Allerdings spreche ich noch mit mir selbst, mit den Anteilen die schon mal ängstlich sind, wenig selbstbewußt oder selbstkritisch. Ich rede sozusagen mit den Kritiker/dem Stinkbolzen in mir. Vorm Spiegel halte ich Zwiegespräche. Das hilft komischerweise.

Wenn man das schreibt, klingt das komplett bescheuert!
 
P

Püppi83

Gast
Mein "Inneres Kind" hat sich von mir abgesplittet. Die Kleine ist 5 Jahre, heißt Püppi und ist eine selbstständige Person mit eigenen Bedürfnissen. Wir reden ständig miteinander, wobei ich ihr vieles erklären und ihr gleichzeitig ihre Grenzen aufzeigen muss. Eben Grenzen, die früher in unserer Kindheit missachtet und überschritten wurden, und heute leider im Leben hinderlich sind. Ab und an übernimmt sie auch die Oberhand und ich, aktuell 31 Jahre, werde zu einem Kind von 5 Jahren. Mein Verhalten, meine Sprache und Bedürfnisse, etc. entsprechen dann jene eines 5 jährigen Kindes. Für sie bin ich Mama 2! Ich denke, wir profitieren von einander. Ich hoffe, dass sie irgendwann wieder mit mir Erwachsene zusammenfließt.
 

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