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Arbeit in Flüchtlingsheim pro und contra

G

Gast

Gast
Vielleicht kann ich in einer Flüchtlings Aufnahmestelle anfangen zu arbeiten. Im Internet konnte ich keine Erfahrungsberichte finden. Daher meine Frage, ob Menschen hier im Forum von Hilferuf bereits in diesem Bereich gearbeitet haben und mir eventuell weiterhelfen können. Auch mit Adressen, wo ich telefonisch Kontakt aufnehmen könnte. Ich bin nicht speziell ausgebildet, kann aber Englisch und kann einen Computer bedienen. Es geht nicht um Tätigkeit bei einer externen Firma wie z.B. Caterer. Aber ich würde gern wissen, was auf einen zukommen könnte. Ob es riskant ist, weil ich auch Familie habe. Ich möchte nichts unvernünftiges beginnen. Danke für Antworten.
 

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Dess

Aktives Mitglied
Lieber Gast,

ich kann dir weder aus persönlicher Erfahrung, noch mit Adressen dienen (zumal ich in der Schweiz wohne), doch ich kann mir vorstellen, dass die telefonische Auskunft und/oder die Gemeinde Dir mitteilen kann, wohin man sich wenden kann mit Deinem Anliegen, Angebot. Und ich kann Dir vor allem von den diesbezüglichen Erfahrungen einer Bekannten in der Schweiz berichten. Zu fürchten braucht man sich nicht. Die Flüchtlinge sind sehr dankbar für jede Art von Hilfe. Dazu benötigst Du auch eine fachliche oder sonstige Ausbildung. Besagte Bekannte geht regelmässig ( da die Arbeit freiwillig und ehrenamtlich/also unbezahlt ist kann sie die Zeiten, die sie investiert selbst bestimmen) zu einer Flüchtlingsunterkunft. Dort hilft sie wo und wie sie gerade kann: Formulare ausfüllen, Anträge stellen, Deutsch beibringen ( was man sich ganz einfach vorstellen muss, mit Zeichensprache und so...die Menschen verstehen keine grammatikalischen Regeln. Die "Schule" braucht vor allem Fantasie), oder spazieren gehen und zeigen wo was ist. Unsere Städte, Gesellschaft funktionieren ja total anders als diejenigen wo viele Flüchtlinge herkommen. Oder mal mit einem Kind Ball spielen. Essen austeilen...all sowas. Meine Bekannte erlebt die Tätigkeite als sehr befriedigend, und sie sagt, es wäre ausserordentlich geschätzt. Die Menschen seien desorientiert und dankbar für jede Unterstützung.
Ich hoffe Du wirst fündig und lasse Dich lieb grüssen, Desdemonaschall
 

Rufender

Aktives Mitglied
Vielleicht kann ich in einer Flüchtlings Aufnahmestelle anfangen zu arbeiten. Im Internet konnte ich keine Erfahrungsberichte finden. Daher meine Frage, ob Menschen hier im Forum von Hilferuf bereits in diesem Bereich gearbeitet haben und mir eventuell weiterhelfen können. Auch mit Adressen, wo ich telefonisch Kontakt aufnehmen könnte. Ich bin nicht speziell ausgebildet, kann aber Englisch und kann einen Computer bedienen. Es geht nicht um Tätigkeit bei einer externen Firma wie z.B. Caterer. Aber ich würde gern wissen, was auf einen zukommen könnte. Ob es riskant ist, weil ich auch Familie habe. Ich möchte nichts unvernünftiges beginnen. Danke für Antworten.
Ca. 80% der in Europa ankommenden Flüchtlinge sind keine Flüchtlinge, sondern illegale Wirtschaftsmigranten. Die tatsächlichen Flüchtlinge könnten problemlos über die bestehenden Strukturen versorgt werden. Wenn Du also ehrenamtlich tätig wirst, wirst Du mit Deiner freiwilligen Arbeitskraft in einem hohen Maße die illegale Migration nach Europa unterstützen. Allein aus moralischen Gründen sollte man daher aus meiner Sicht Abstand davon nehmen.

Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, ehrenamtlich aktiv zu werden (Rotes Kreuz, Katastrophenschutz, Techniches Hilfswerk, Feuerwehr, Verschönerungsvereine etc.).
 
K

kasiopaja

Gast
Und wenn schon. Die brauchen trotzdem Hilfe und die 20 %, die nach Deiner Ansicht übrig bleiben, als echte Flüchtlinge, erst recht.

Und wenn jemand dort arbeiten kann und mag - warum nicht?
 

Rufender

Aktives Mitglied
Und wenn schon. Die brauchen trotzdem Hilfe und die 20 %, die nach Deiner Ansicht übrig bleiben, als echte Flüchtlinge, erst recht.

Und wenn jemand dort arbeiten kann und mag - warum nicht?
Warum nicht? Wer in seiner Freizeit Flüchtlingne helfen möchte, der möchte nicht illegalen Wirtschaftsmigranten das Abendbrot kochen. Es ist ein Unterschied, ob ich einer Familie helfe, die vor Krieg und Verfolgung flieht, oder ob jemand 12.000 USD ausgiebt weil er glaubt, mit europäischen Sozialleistungen seine Familie alimentieren zu können ohne arbeiten zu müssen - oder noch schlimmer, hier allein zur Begehung von Straftaten einreist, wie es häufig vorkommt (siehe LKA Hamburg Lagebericht November 2014).

Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, wenn man engagierten und hilfsberieten Menschen diese Umstände erläutert.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

Gast
Rufender, ich möchte mich für deinen wohltuend klugen Beitrag bedanken.
Endlich mal klare Worte und ein Mensch, der sich das Hirn nicht hat vernebeln lassen vom neuen mainstream der "Willkommensgesellschaft".
Die unkritische "Pro-Flüchtlings-Welle" ist ebenso dumm und kurzsichtig wie das pauschale Ablehnen von Flüchtlingen.
Aber die Schafe blöken halt mit der Masse und die ist zur Zeit auf unkritisches "Willkommen!" gebürstet.
 

Rufender

Aktives Mitglied
Immerhin sind - nach Deiner Berechnung - auch 20 % dabei, die wirklich Hilfe brauchen. Was ist mit denen?
Wie gesagt, die tatsächlichen Flüchtlinge können prima über etablierte Strukturen versorgt werden. Das es momentan drunter und drüber geht, liegt an den illegalen Wirtschaftsmigranten. Ich glaube, dass freiwliige Unterstützung zu noch mehr illegaler Migration führen wird, was auch den tatsächlichen Flüchtlingen schadet. Ich würde sofort mein Gästezimmer für einen syrischen Flüchtling zur Verfügung stellen, wenn wir endlich illegale Wirtscahftsmigranten unmittelbar ausweisen, anstatt diese vor der lybischen Lüste aufzusammen :mad:
 
K

kasiopaja

Gast
Wie gesagt, die tatsächlichen Flüchtlinge können prima über etablierte Strukturen versorgt werden. Das es momentan drunter und drüber geht, liegt an den illegalen Wirtschaftsmigranten.
Und wer entscheidet was Wirtschaftsflüchtlinge sind und wer nicht? Dazu gibt es ja die Asylverfahren. Und bis die durch sind, müssen die Leute halt mal versorgt werden.
 

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