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Antidepressiva helfen nur in den ersten tagen, danach ist alles beim alten

Aschim

Neues Mitglied
Hallo Freunde,
da ich unter Antriebslosigkeit, Schlafstörungen/ Konzentrationsstörung etc litt/leide,
hat mir ein Doc damals Citalophram verschrieben,
dies dosierte ich bis 40 mg hoch, nach einiger zeit fühlte ich mich sehr müde und alles andere als gewillt eine Arbeit zu verrichten (im kopf schon, aber ich musste mich unglaublich quälen um dieses durchzustehen)
da dieser doc auf meine beschwerden nach wiederholtem ansprechen nicht reagiert hatte, suchte ich einen neuen mediziner auf, dieser dachte das er das problem sofort erkannt hat,
er diagnostizierte (eine art) burn out.
Daraufhin verschreib er mir Veniflaxin das bis zu 75mg morgens und 37.5mg mittags hochdosiert wurde, dazu sollte ich abends vor dem schlafenn 25mg amytripilin nehmen,
soweit so gut.

Nach ein paar tagen lies die wirkung WIEDER nach, wie es auch bei dem Citalophram der fall war, anfangs fühle ich mich auf den Medikamenten super, antrieb ist da, ich fühle mich gut und kann ENDLICH wieder lachen, durch das Amitripilin konnte ich auch nach etlichen jahren wieder träumen und durchschlafen, aber auch dieses verschwand.
Nachdem ich auch genügend gegenanzeigen (Nebenwirkungen) meinem Arzt erklärt haben, weil er meinte das man die Dosierung hochfahren muss, und ich das nicht wirklcih für die lösung halte (libido tot/ fühl mich komisch, bleiben an gegenständen hengen/ stolpere treppen, werde aggresiv und laut) meinte er nur, das ich dann alles absetzen sollte, ausschleichen brauch i au net.

Das das nicht auschschleichen nicht gerade sinnvoll ist, weis ich natürlcih auch,
aber ich bin seit einer woche komplett auf null (ohne auschleichen) und es hat sich NICHTS geändert...warum? und warum wirken bei mir die Stoff nur am anfang?

Ach ja, bekam als kleiner scheißer Ritalin verschrien da Hyperaktiv, und glaube das ich bis heute ein Aufmerksamkeitsdefizit habe, reagiere bei nicht beachten wie ein Hüne, das tut mir nach einer zeit auch wieder leid und wollte das auch nicht so...Das wissen die Ärzte aber auch
 
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Tiger22

Gast
"Ach ja, bekam als kleiner scheißer Ritalin verschrien da Hyperaktiv, und glaube das ich bis heute ein Aufmerksamkeitsdefizit habe, reagiere bei nicht beachten wie ein Hüne, das tut mir nach einer zeit auch wieder leid und wollte das auch nicht so...Das wissen die Ärzte aber auch"

Ich rate zu einem Arztwechsel.
Ich halte sämtliche Dosisanpassungen sowie den Medikamentenwechsel hier für völlig übereilt und nicht nachvollziehbar.
Welches ist die aktuelle psychiatrische Diagnose?
Hast du dein problem schon mal psychotherapeutisch in Angriff genommen?

Das mit dem Ritalin tut mir leid.
Wüssten mehr Ärzte und Eltern besser über die Spätfolgen Bescheid, wäre diese Sünde schon weniger weit verbreitet.
Und diese dumme Modediagnose ADHS einer Verantwortungs-und Kompetenzsuche bei den Eltern gewichen.

Hol dir eine 2. ärztliche Meinung ein. Beantrage 5 Probesitzungen bei einem psychologischen Psychotherapeuten über die Krankenkasse..
 

Aschim

Neues Mitglied
wäre dann beim vierten Arzt wo ich wechsle,
mir kommt es so vor als hätte jeder so sein "ding" worauf er sich bezieht,
weil egal wie ich das Medikament vertrage oder sage, sie sagen "da gibts nix anderes"
und das das völlig "kontrovers" ist, PRIMA,
gibt es so was wie ein Lieblingsprodukt der docs bei der Pharmaindustrie lol

Ich bin zb kein fauler Mensch etc, bin auch sehr Sportlich (Wettkämpfe)
aber ich muss mich quälen was zu tun,
es spielt bei mir zb keine rolle ob ich jetzt eine Kiste von a nach b tragen muss,
oder 300 kg aufzuheben (untertreibe nicht mit den zahlen)
Körperlich ist bei mir alles optimal, Endo/ Kardio usw...immer regelmässig besucht, für kontrollen usw....

Es ist wirklich eine Qual für mich, aber ich denke durchweg positiv,
auch ist alles in meinem leben toll, naja EIGENTLICH,
wenn ich nicht immer durchdrehen würde, alles so schwer wär, neben mir stünde, die Schlaflosigkeit etc....

der letzte doc diagnostizierte burn out
 
G

Gast

Gast
Hallo,
den Effekt, dass Medikamente nur am Anfang helfen und dann die Wirkung nachlässt gibt es, d.h. der ist wissenschaftlich erfasst und es geht nicht nur dir so. Mir fällt jetzt leider der Begriff nicht ein.
Ich möchte dir nicht meine Meinung aufdrängen aber Medikamente haben bei mir nie etwas bewirkt und wenn das bei dir auch der Fall ist, würde ich evtl. versuchen, es auf anderem Weg zu versuchen.
AD's können auch nur langsam das erschöpfte Reservoir an Botenstoffen wieder aufbauen, sein Verhalten usw. muss man sowieso ändern, denn schliesslich hat einen ja irgendetwas an diesen Punkt gebracht.
Klar ist Medikamente einnehmen bequemer als über die Ursachen nachzudenken, aber ich denke eine Psychotherapie oder eigenen Alternativmassnahmen, z.b. Sport, wären besser als ein AD bzw. zusätzlich angebracht.
Wenn du dich natürlich süortlich übertrieben verausgabt hast, dann natürlich nicht oder nur gemässigt.
Wenn du einen Burnout hast würde ich mal sagen, musst du erstmal etwas kürzer treten im Leben und dich davon erholen, evtl. ja mit einem Kuraufenthalt oder dergleichen.
 
A

~Alex~

Gast
Citralopam ist äußerst fragwürdig und wirkt ohnehin nur in Kombi mit Mirtazapam (abends zum Schlafen; Citralopam morgens als Stimmungsaufheller)

Versuchs mal mit einem MAO - A - Hemmer - gut verträglich, relativ nebenwirkungsfrei und dauerhaft wirksam.
 

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