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Angst vor Ausrastern des Sohnes

M

MartinaN

Gast
Hallo,
hab panische Angst, dass mein Sohn (er wird 12) nächste Woche wieder ausrastet.
Letztes Jahr war es schon ein Chaos. Hat seine Geschenke zerstört, die Torte aus dem Fenster geschmissen, und Fenster und Tür eingeschlagen, weil wir ihm seinen Wunsch nicht erfüllt haben bzw. sich derzeit hierzulande nicht erfüllen lässt.


(Er erinnert mich dann an den Dudley aus Harry Potter, der ja auch total unzufrieden ist (der ist ja inbeiner Szene ausgerastet, weil es weniger Geschenke als im Vorjahr gab).)

Dieses ja hat er denselben Wunsch wieder geäußert. Ich hatte ihm letztes Jahr gesagt: "Das wirst du nächstes Jahr sicherlich wieder können." Bislang kann sein Wunsch aber immer noch nicht erfüllt werden.

Es graut mir schon wieder vor dem Tag ...

Tipps, wie ich den Tag sinnvoll angehen kann?
 

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unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Einfach mal gar nichts schenken.

Dann solltest du auch mal deinen Erziehungsstil überdenken oder dir Hilfe holen oder dich beraten lassen.
Deinen Kind beibringen was Dankbarkeit ist. Und zukünftig nicht fragen was er will, sondern er bekommt das was er braucht. Für alles andere kann er sein Taschengeld sparen oder Sachen die er nicht mehr braucht auf dem Flohmarkt verkaufen und sich seine Wünsche selbst erarbeiten.

Oder erkläre ihm vorher das du weißt was er sich gewünscht hat, es aber momentan nicht möglich ist.
Du musst ja mit der Überraschung das er wieder nicht das bekommt was er wollte bis zum Geburtstag warten.

Für die Zukunft keine versprechen machen die du nicht halten kannst. Und deinem Sohn gleich sagen wenn seine Wünsche zu kostspielig sind und nicht realisierbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Was für einen Wunsch hat der Sohn denn?

Unabhängig davon solltet ihr evtl im Vorfeld darüber sprechen, dass Wünsche Wünsche sind und in Er gehen können aber nicht müssen .

Wie läuft es denn im Alltag bei euch? Rastet der Sohn auch öfter mal aus wenn es nicht so läuft wie er meint?
 

dreampudelchen

Aktives Mitglied
Wenn dieser eine Wunsch gar nicht erfüllt werden kann und ihr wisst, dass er sich das aber wirklich sehr wünscht, dann könntet ihr ihm vielleicht vorher erklären, dass das einfach nicht geht.

Ansonsten wundert es mich etwas, das ein 12-jähriger gleich ausrastet, "nur" weil ein Wunsch nicht erfüllt wird.
 

KaffeeKatze

Sehr aktives Mitglied
Ich würde darüber auch vorher schon sprechen, dass der Wunsch sich eben in absehbarer Zeit noch nicht erfüllen lässt. Ich würde damit nicht warten bis zu seinem Geburtstag, wo dann nur der Frust riesig ist und vielleicht auch noch Gäste anwesend sind.

Wenn du schon weißt, dass der Geburtstagswunsch eh nicht machbar ist, macht es doch keinen Sinn damit bis zu seinem Geburtstag zu warten... dann freut sich dein Sohn auf den Tag und ist dann gefrustet und enttäuscht. Ausraster sind natürlich nicht ok... aber ich würde das vorher schon ausbremsen.
 

Sam

Mitglied
Wie ist sonst der Umgang mit Frust und unerfüllten Wünschen des Kindes? Denn die gibt es im Leben normalerweise ja täglich, nicht nur einmal im Jahr.
Ein frustriertes Kind braucht halt, den kann ein ängstlicher Elternteil nicht geben in diesem Moment mit eigener Angst. Auch da würde ich mal genauer hinschauen, woher diese kommt. Daran lässt sich arbeiten.
 
M

MartinaN

Gast
Er ist meist zu "Papa" (nicht sein leiblicher) gerannt. Mein Lebensgefährte (seit ca. 8 Jahren) kommt damit besser zu recht als ich.

Im September muss er derzeit aber immer beruflich unterwegs sein. Irgendwelche Gorscjungen, bevor es Herbst wird und eventuell Frost geben könnte. Dann müssen die abgeschlossen sein.

Und sein Wunsch meines Sohnes: *sfz* Hat mit Einschränkungen aufgrund der Pandemie zu tun.

Was er sich wünscht: Er wünscht sich endlich mal wieder eine zweistündige Zugfahrt, bei der er keine anderen Leute mit Masken sehen und auch selbst keine tragen muss.

(Für ihn ist die Maske nach der Testpflicht das unangenehmste, was es gibt. Und sagt: Das wäre - so sagt er - 1000 mal schlimmer als ein Crutiatus-Fluch oder die Misshandlung vom Onkel vor 2 1/2 Jahren. (Bin mir nicht sicher, was das ist. Er hat zuletzt mit Fantsay/SciencwFiction, wie Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter beschäftigt. )
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Kommunikation.
Konsequentes Verhalten.
Grenzen.
Erziehungshilfe.
Kurs zum Thema Erziehung.
Psychologische Unterstützung für den Sohn.
Familientherapie.

Das Problem wird sich sicher nicht auf einen einzigen Tag des Jahres beschränken.
Wie wird er in 2, 3, 4 Jahren ausrasten?
Wieviel Angst wirst Du dann haben?
Wie soll er so durchs Leben kommen?
 

Nichts123

Aktives Mitglied
Vielleicht sieht ein Kind Geschenke manchmal zu sehr als Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit an. Man könnte auch z. B. einfach so regelmäßig Worte der Verbundenheit sagen, ohne dass vorher etwas geleistet wurde. Nur mal so allgemein gesagt. :)
 

Northern Light

Aktives Mitglied
@TE, ich kann bis zu einem gewissen Grad durchaus verstehen, dass die Pandemie an den Nerven zerrt. Das geht doch den meisten so, und Kinder fühlen sich halt nochmal ohnmächtiger und ausgelieferter. Die Reaktion deines Sohnes wirkt natürlich trotzdem etwas überzogen. Reagiert er in anderen Bereichen auch so, wenn er etwas nicht bekommt?

Falls es speziell um Corona geht, wäre mein Vorschlag, mit deinem Sohn zu besprechen (wenn ihr dem offen gegenüber steht), dass er sich nach seinem 12. Geburtstag umgehend impfen lassen kann, wenn er das möchte. Du könntest ihm erklären, dass die Einschränkungen und auch die Test- und Maskenpflicht schneller wegfallen, je eher möglichst viele Menschen geimpft sind. Eventuell gibt ihm das das Gefühl, selbst etwas beitragen und bewirken zu können und nicht nur völlig ausgeliefert zu sein.
 
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