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Angst um meinen Sohn, Blutwerte und Stuhl nicht in Ordnung

Samayayo

Mitglied
Hallo,

ich weiß Ihr seid alle keine Ärzte, aber vielleicht kann mir jemand dennoch sagen was mir manche blutwerte sagen.

Mein Sohn ist knapp 2 und war sein ganzes Leben eigentlich krank, nach 11 Tagen hatte er nen hb Wert von 8,0, vitamin b12 war ebenfalls im Keller. Wir waren 5 mal deswegen im Krankenhaus, nie wurde eine Ursache gefunden - Eisen und vitamin b12 bekam er und die Werte stabilisierten sich. Zink und Selen war immer zu niedrig aber mein Sohn mag keine brausetabletten und diese Spurenelemente gibt's nicht in anderer Form.

Die thrombozyten und lymphozyten waren immer erhöht aber das ergab sich wohl aus den Infekten.

Nun erbricht mein Sohn aber auch schon seit der Geburt viel und tut das oft aus dem Schlaf heraus - manchmal setzt er es als Druckmittel ein (er kann sein Essen hochwürgen). Aber da es gerade nachts nicht normal war hat der Arzt nun ne stuhlprobe gemacht mit dem. Ergebnis Calprotectin bei 900 statt maximal 25-50 und Blut mit drin.

Also würde die Blutentnahme von Dezember auf jetzt vorgezogen mit dem ergebnis:

Allergieparameter alle okay
Rotes Blut komplett erniedrigt, mcv und mch ebenfalls
Zink im Keller
Thrombozyten und lymphozyten weiterhin zu hoch
Phosphor und Calcium etwas zu hoch
AP und LDH doppelt so hoch wie normal
Immunglobolin G sehr niedrig, A nur minimal im Blut.

Jetzt muss er wieder Eisen nehmen, Zink sollte er auch bekommen aber da kommen wir auf minimal Dosen.

Jetzt hatte er 3 Tage über 40 Fieber, was ihn aber nicht stört - mein Engel ist immer super drauf. Der Arzt sagt auch immer das die Werte gar nie zu ihm passen.

Wir sollen nun am 19.11. zu einem Kindergastroenterologen - aber due sorgen um meinen Sohn machen mich irre.

Mein Arzt haut nicht mal verdachtsdiagnosen raus, ich sitze im ungewissen

Vor knapp einem Jahr fand ich meinen Mann leblos, musste neu mit 4 Kindern anfangen und nun stehe ich da und habe Angst das mein Sohn etwas schlimmes hat.

Vielleicht gibt es hier Menschen die sich im der Thematik etwas auskennen oder selber Erfahrungen in diese Richtung haben?

Ich könnte etwas Beruhigung brauchen
 
Zuletzt bearbeitet:

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aorta

Mitglied
du sprichst leider in rätsel!

wenn du hilfe möchtest, solltest du dich überwinden, uns mehr als einen satz
(bildlich gesprochen) vor die füße zu schmeißen.

mit deinem satz kann keiner was anfangen....trau dich!
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Hallo Samayayo,

die niedrigen Vitamin- und Mineralstoffwerte sprechen eventuell dafür, dass eine Aufnahmestörung im Magen-Darm-Trakt vorliegt. Gerade bei einem B12 Mangel ist das sehr wahrscheinlich. Das hohe
Calprotectin spricht für eine Entzündung im Darm. Außerdem würde eine Entzündung auch die erhöhten Thrombozyten und Lymphozyten erklären. LDH ist wohl so hoch, weil bereits eine Anämie durch B12 und Eisenmangel vorliegt.
Wichtig wäre, mal abklären zu lassen, woher die Entzündung kommt. Zöliakie sollte mal ausgeschlossen werden, wie auch Morbus Crohn und Colitis Ulkerosa. Sicher sind auch Viren, Bakterien und Pilze möglich. Sollte man zwar auch ausschließen, aber ich glaube eher, dass hier eine angeborene chronische Ursache vorliegt.

 

Samayayo

Mitglied
Irgendwie speichert es hier immer nur bruchTeile von dem was ich geschrieben habe.

Habe es nun aufgefüllt, habe zum Thema Abklärung noch etwas geschrieben.

Und erstmal danke für deine Antwort, also Bakterien keime, Viren Parasiten all das ist ausgeschlossen worden ...

Kann diese Colitis vererbt werden auf mehrere Generationen? Meine mum sagte gestern dass meine Uroma das ganz toll hatte
 

Blaumeise

Aktives Mitglied
Irgendwie speichert es hier immer nur bruchTeile von dem was ich geschrieben habe.

Habe es nun aufgefüllt, habe zum Thema Abklärung noch etwas geschrieben.

Und erstmal danke für deine Antwort, also Bakterien keime, Viren Parasiten all das ist ausgeschlossen worden ...
Warte ab, was der Gastroenterologe sagt. Bis dahin mal beobachten, inwiefern die Ernährung Einfluss auf die Beschwerden nimmt.

Kann diese Colitis vererbt werden auf mehrere Generationen? Meine mum sagte gestern dass meine Uroma das ganz toll hatte
Dazu kann ich nichts sagen. Aber ich denke mal, wenn es in der Familie schon Fälle gab, ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass sowas weiter vererbt wird.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Hallo Samayayo,
Wenn du dich hier im Forum anmeldest, dann achte darauf, das du das Kästchen "Angemeldet bleiben" anklickst. Das könnte damit zu tun haben, dass es nicht gespeichert wird.
Ist nur eine Vermutung.
 

aorta

Mitglied
morbus crohn, colitis ulcerosa haben beide eine genetische diposition.
leider bergen beide erkrankungen gerne auch die grundlage für andere autoimunn
erkrankungen.

als wichtig würde ich auch die magen/darm untersuchungen ansehen.
auch um zu sehen, ob es stenosen, wegen des erbrechens gibt.

vielleicht wäre ein endokrinologe hilfreich.

ich kann deine angst verstehen, aber so eine schwere angst kann einen auch ziemlich
lähmen. hast du schon mal an eine psychotherapie gedacht?
das würde dir sicher gut tun.
 

Samayayo

Mitglied
Guten Morgen,

danke für deine Antwort.

wenn es genetisch bedingt ist heißt das dann das es vererbt ist von mir oder meinem Mann oder ist das immer ne Laune der Natur? Oder wenn das meine Oma schon hatte, kann das sein dass es dann auch in weitere generationen weiter gegeben werden kann?

Ich habe meine Ängste ganz gut im Griff, wenn man geklärt hat was es ist und es wirklich "nur" diese chronische Magen Darm Geschichte ist die sich gut behandeln lässt dann denke ich komme ich auch wieder zur Ruhe. Aber es ist einfach belastend weil ich nach meinem Mann nicht meinen Sohn auch noch verlieren will und mich dieses ganze Blutbild verschiebe mit den vielen werten doch stark beunruhigt das es mehr wie nur dieses chronische ist.

Psychotherapie hatte ich 5 Jahre. Ich bin tatsächlich seit 9 Jahren angstpatient, wobei ich heute eigentlich nur noch die "gesunde" Angst lebe die jeder hätte. Ich verlor meine Schwester als ich 25 war als zu der Zeit wichtigste Person in meinem Leben, danach bekam ich krankheitsbedingt Neck schreckliche Diagnose die als unheilbar galt - wie sich herausstellte waren aber die Blutwerte vertauscht, seitdem habe ich mich zurück ins Leben gekämpft.

Das mein Mann sich das Leben nahm war der negative Höhepunkt meines Lebens aber ich hatte mir geschworen mein Leben nun noch mehr zu genießen weil jeder Tag der letzte sein kann und das klappt auch - wenn nicht immer wieder gerade die Angst um meinen kleinen Sohn auflodert :(
 

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