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Angst die Beziehung wegen Sex zu zerstören

Caroverzweifelt

Neues Mitglied
Hallo an Alle,
Ich bin mittlerweile wirklich verzweifelt und habe Angst meine große Liebe zu verlieren. Da es bei meinem Problem um Sex geht kann ich in meinem Umfeld auch nicht darüber reden. Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht einen guten Tipp geben könnt.
Kurz zu unserer Vorgeschichte: Ich kenne meinen Mann seit bald fünf Jahren und bin seit 1 1/2 Jahren mit ihm verheiratet.
Es ist seine zweite Ehe, meine erste. Er ist zwölf Jahre älter als ich, ich bin 29.
Bevor ich meinen Mann kennenlernte hatte ich ein ganz "normales" Sexualleben.
Ein halbes Jahr nachdem wir uns kennenlernten fing es an, dass ihm der Sex den ich ihm bieten konnte nicht mehr ausreichte. Damit meine ich nicht die Häufigkeit. Er vermisste den Kick beim Sex.
Er geht nicht fremd, aber gibt mir spätestens alle paar Wochen deutlich zu verstehen, wie schlecht er sich fühlt und wie sehr er sich zurücknimmt. Dass er nicht mit dem Druck klarkommt, dass er leidet. Dass sagt er nicht etwa vorwurfsvoll, nein, er macht sich selbst Vorwürfa la er weiß ja er ist selbst schuld, denn wenn er diesbezüglich mehr Selbstvertrauen hätte, dann könnte er mich viel mehr antörnen....
Nicht, dass er den ehelichen Sex nicht genießt, aber wie gesagt, ihm fehlt der Kick. Der Kick für ihn ist in erster Linie die Öffentlichkeit und andere Personen. Ich gehe manchmal mit ihm in den Swingerclub, aber wenn ich dort keine Lust habe, dann passiert auch nichts, dann ist er enttäuscht und es gibt Streit. Nicht, dass nie etwas passieren würde, oder ich besonders prüde bin. Geschlechtsverkehr mit anderen ist Tabu, aber es gibt ja noch vieles Anderes, was man dort tun kann. Oft macht das auch Spaß, wenn beide locker und entspannt sind und einfach die Stimmung passt. Mittlerweile habe ich aber vorher schon so Panik, dass es nicht gut sein könnte, dass es auch definitv nicht gut werden kann.
Es ist aber auch dieses spontane Übereinanderherfallen dass er vermisst.
Er beschwert sich darüber, dass Frauen halt das Sagen haben, sprich Ja oder Nein sagen was den Sex angeht. Er muss sich also zurücknehmen, die Sache ist nicht ausgeglichen. Laut seiner Meinung gibt es nichts was ich sagen könnte, was er nicht geil finden würde, wenn ich es geil finde. das Problem ist aber, dass ich nichts spezielles geil finde. Ich genieße einfach das zärtliche Beisammensein.
Erklären kann ich ihm ein "Nein" nicht wirklich, weil er dann sagt, dass ich ihn noch mehr verletze. Er bezieht alles auf sich, denkt, dass ich ihm Vorwürfe mache.
Ich persönlich trage die Schuld, dass ich nicht so viele Fantasien habe wie er. Mir persönlich würde der Sex "im Bett" auch reichen und durch den Druck, den ich mittlerweile empfinde, wenn das Thema auf Sex kommt werde ich noch mehr abgetörnt.
Es würde aber auch nichts nützen, wenn ich ihm zu liebe einfach tun würde was er geil findet. Er ist viel zu feinfühlig um nicht zu merken, dass das vorgespielt ist.
Wir sind in einer absoluten Zwickmühle. Er fühlt sich als Opfer und seine einzige Lösung ist "sich noch weiter zurückzunehmen und gar nichts mehr zu sagen" was er erstens nicht durchhält, zweitens ihn noch mehr in die Opferhaltung bringt und drittens sowieso nicht die Lösung ist.
Ich gehe mittlerweile total an die Decke, wenn er nur mit dem Thema Sex anfängt werde agressiv und laut und reagiere auf sein "Gejammer" völlig gereizt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das die nächsten 50 Jahre aushalte und will das auch nicht. Natürlich will ich ihm nicht weh tun. Alleine die Tatsache, dass ich weiß, dass ich ihm wehtue, wenn ich "Nein" zu etwas sage macht mich aber wiederum furchtbar traurig und wütend zugleich. Es ist keine einseitige emotionale Erpressung seinerseits. Er ist ein wirklich feinfühliger, sensibler Mann, der Angst hat anderen weh zu tun und sich immer in Allem zurücknimmt (soweit es irgendwie geht).
Wir lieben uns, das ist nicht der Punkt. Wir haben keine Probleme außer diesem einen. Ich weiß nur nicht mehr was ich tun soll. Es ist so verfahren und jedesmal wenn es zu dieser elenden und stundenlangen Diskussion kommt die sich nur im Kreis dreht wird es noch schlimmer.
Ich habe das Gefühl alles falsch zu machen. Geht die Initiative von mir aus, dann ist es wieder einmal die Frau die bestimmt, geht sie von ihm aus, dann setzt er mich damit unter Druck, weil ich Angst habe, dass mich das was er vorschlagen könnte nicht anmacht und schon alleine diese Angst törnt total ab.
Professionell Hilfe lehnt er völlig ab, was wahrscheinlich daran liegt, dass er eine psychologische Ausbildung hat. Aber eigentlich egal warum, er lehnt es jedenfalls total ab. Wir müssen da irgendwie anders raus.
Ich liebe ihn mehr als Alles andere und will ihn nicht verlieren, aber auch nicht unglücklich machen.
Vielleicht klingt das alles ein wenig verwirrend und durcheinander für Außenstehende. Aber bitte lasst mich nicht alleine. Wenn ihr etwas nicht versteht, oder mehr Info braucht, dann fragt nach. Ich gebe euch alle Infos. Vielleicht könnt ihr mir aus dieser Zwickmühle helfen indem ihr mir Tipps gebt, oder von eigenen Erfahrungen berichtet.
Ich danke euch im Voraus
Liebe Grüße
Caro
 

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B

Benjamin-29

Gast
Hi Caro,

wahrscheinlich wirst du es selbst wissen: Wenn Leute mit verschiedenen Neigungen aufeinandertreffen, dann können sie sich ergänzen - oder polarisieren.

Bei euch scheint es so zu sein, dass ihr euch Polarisiert. Also, je mehr er etwas verlangt was dir nicht gefällt, um so mehr ziehst du dich zurück. Und je mehr du dich zurückziehst, um so weniger wird sein Bedürfniss erfüllt - was wieder dazu führt, dass er mehr verlangt. Das ist die Zwickmühle, in der ihr grade steckt. So etwas hat aber erstmal nichts mit persönlicher Schuld zu tun, sondern mit verschiedenen Bedürfnissen.

Sich gegenseitig ergänzen würde bedeuten, die Welt des anderen kennenzulernen und Gemeinsamkeiten zu finden. Das funktioniert gut, wenn beide Seiten nicht sehr verschieden sind, oder wenn beide sehr flexibel sind. Wenn du z.B. mit in den Swingerclub gehst, dann lernst du dabei seine Welt kennen. Sein Part wäre dann, sich genauso auf deine Welt einzulassen.

Das Wichtigste, also wie man konkret aus so einer Zwickmühle rauskommt, das weiss ich leider nicht. Vieleicht bekommst du dazu aber noch ein paar gute Tips hier im Forum. Gut wäre natürlich eine professionelle Beratung. Wenn er das nicht will, könntest du dich vieleicht erstmal alleine beraten lassen ?
 

gloria999

Mitglied
liebe caro,
das kann ich gut verstehen, in einer ähnlichen situation fühle ich mich auch manchmal, aber lange nicht so extrem wie du. mein mann hat auch ein unendliches bedrüfnis nach sex, eigentlich könnte oder wollte er immer und er mag auch in bars gehen und redet gerne beim sex. und ich würde gerne viel lieber nur kuscheln. er setzt mich dann auch unter druck, dass ich keine lust auf ihn hätte und so weiter. dann mache ich das ihm zuliebe. auch ich habe schon gedacht, jahrelange möchte ich das nicht. manchmal bin ich froh, wenn er auf geschäftsreise geht, dann habe ich ein bißchen ruhe, obwohl ich ihn auch vermisse, den körperkontakt vermisse.
es ist wirklich eine totale zwickmühle. beide müssen sich aufeinander zu bewegen. allerdings habe ich den eindruck, dass die männer das nicht ohne weiteres können, weil ihr trieb so stark ist. vielleicht gibt es ein mittel, das den trieb etwas einschränkt, das sie ruhiger werden läßt? ich habe den eindruck, wenn ein mann (oder mein mann) sex will, dann ist sein gehirn ausgeschaltet. manchmal sagt er das auch, er kann nicht mehr denken und redet nur mist. vielleicht könnte ein arzt helfen, immerhin gibt es ja auch mittel um die potenz anzuregen, dann muß es doch auch ein gegenmittel geben.
aber eigentlich müsste er auch mit dir reden, er müsste sich etwas auf dich zu bewegen, immerhin gehst du ja mit ihm in den swingerclub - das finde ich ja schon mal enorm. ansonsten käme wirklich auch eine professionelle beratung in frage, wenn er partout nicht mitkommen will, dann würde ich an deiner stelle alleine hingehen, möglicherweise würde ich ihm das sagen, dass ich da hingehe - aber das kannst du besser entscheiden.
ich denke, das problem kann man schon irgendwie in den griff bekommen. es gibt paare mit weit größeren problemen. und wenn man sich liebt - wie das bei euch doch offensichtlich der fall ist - dann kann man sich auch beim sex annähern. und so wie es aussieht, will dein mann ja auch, aber es gelingt ihm nicht oder er hat vor irgendetwas angst. ich glaube aber, dass du das irgendwie lösen wirst.
wünsche von herzen alles liebe und gute und viel erfolg - schreib doch mal, wenn du etwas ausprobiert hast oder sonst was neues passierte - gloria
 

Caroverzweifelt

Neues Mitglied
Ich bin am Überlegen, ob ich mich beraten lasse. Ich weiß aber, dass er davor Angst hat. Schlechte Erfahrungen aus der ersten Ehe....
@Benjamin: Danke für deine Zeilen. Wir versuchen beide uns auf den anderen einzulassen. Das Problem ist, dass die Versuche wohl nicht reichen. Ich werde es aber noch stärker versuchen und auch versuchen nicht zu krampfen.
@ratte: Ich weiß das, aber leider hilft es nichts. Wir beide würden uns wegen diesem Punkt niemals trennen wollen. Ich denke, da sind wir uns einig. Eher würden wir uns kastrieren.
@Gloria: Ich musste gerade lächeln, denn das mit den Geschäftsreisen und dem "Reden" beim Sex kenne ich auch. Dirty Talk ist her nicht mein Fall und ich kann es auch nicht so recht. Ich komme mir eher albern dabei vor.
Medikamente will ich ihm nicht geben. Das fände ich einen ganz schönen EIngriff in seinen Körper. Das Problem ist bei uns auch weniger die Häufigkeit, als die Art. Vielleicht sollte ich eher solche Mittel nehmen, die mich offener und lustvoller machen. Ich denke aber, dass es so etwas nicht gibt. Falls doch gebt mir einen Tipp!!! ;)
Ich wünsche auch dir viel Glück liebe Gloria und halte auch du mich auf dem Laufenden. Warum hat di Natur Mann und Frau nur so verschieden mit Hormonen ausgestattet ;):confused:
Das mit der Angst hast du sehr gut erkannt. Ich denke dieses Thema ist bei ihm mit Riesen Ängsten belastet, die aus seiner ersten Ehe resultieren. Offensichtlich binich aber unfähig ihm diese Ängste zu nehmen.
Er fühlt sich entmannt.

Liebe Männer da draußen, bitte erklärt mir wie sich das wirklich anfühlt, denn ich denke ihr da draußen seid objektiver, las mein Mann uns ich kann sicher gelassener auf eure Kritik reagieren als auf seine.
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Jetzt habe ich dir einen so schönen Brief geschrieben und vertippe mich, alles weg.

Also kurz nochmal, aber das wird nicht mehr das, was es war.

1.) Was Benjamin schreibt, ist sehr wichtig, zeige deinem Partner, dass er keinen Selbstbdienungsladen vor sich hat, sondern eine Beziehung und dass er genauso auf deine Befürfnisse einzugehen hat. Nur, weil er Bedürnisse hat, du theoretisch für deren Erfüllung in der Lage wärst, bedeutet dies nicht, dass er das Recht hat sich einfach zu bedienen.
Alles auf der Welt kostet was, man kann auch nicht einfach in den Supermarkt und ohne Geld alles holen, nur weil man Bedürfnisse hat und die Dinge ausliegen. Manchmal verlernt "Mann" das, denn die sexualiesierte Umwelt gaukelt einem vor, was gar nicht stimmt.
Also wer es fertig bringt, dass sie mit in den Swingerclub kommt, der muss auf der anderen Seite ganz schön für das da sein, was sie gern möchte, sonst stimmt was nicht.

2.) Eigentlich ist das eine Frage an die Frauen: Ist es so, dass 50 Prozent der Frauen die idealen Partner für den Mann unserer Threaderöffnerin wären, weil sie durchgehend geil sind, so wie Männer in solche Phasen geraten können? Oder ist es so, dass es nur ganz wenige so hormonbestimmte und auch ansonsten enthemmte Frauen gibt, die ähnliche Begierden aus dem beziehungsmäßigen Nichts heraus entwickeln können wie viele oder die meisten Männer? Ich persönlich glaube langsam, dass Frau wohl doch eher so ist, wie Carolaverzweifelt. ???

3.) Wie Männer fühlen? Na ja, ich habs dir ja oben unter 1. schon beschrieben. Durch ihre Beschaffenheit und ganz viel durch die Umwelt werden die Wünsche gefördert, die auch Caroverzweifelt anführt. Die Umwelt ist nämlich eine ganz Gemeine. Sie ist auf Geld aufgebaut und sie macht sich die Bedürfnisse der Männer zu nutze, bauscht sie auf und bringt sie überall an. Man(n) glaubt am Schluss wirklich, deren Erfüllung ist so selbstverständlich wie das tägliche Schappi. Er fängt an nach Rosen zu suchen, die keine "Dornen" haben (Dornen = die Stillung der Bedürfnisse, die Frauen wohl oft haben, bevor sie zur Sexualität geneigt sind). Die Geschäftswelt gaukelt uns diese minütlich und überall vor und seien es nur die sexualisierten Fotos von Frauen bei ganz normalen Tätigkeiten. Die Realität sieht oft anders aus, Frau will wohl oft einfach nur Frau sein, nicht Herausforderer für männliche Phantasien, wozu sie die Geschäftswelt macht. Na ja, und so kommt das, das Männer glauben, ein Anrecht auf alles zu haben, einfach so, das natürlichste Recht der Welt.

Schaut mal in die gängigen Etablisments, alles ist für Männer ausgerichtet. Die Begierden des Mannes sind zum Geschäftsfaktor Nr. 1 geworden. Entsetzlich und ekelhaft. Aber Mann ist dem ausgeliefert, er glaubt heute, was die Geschäftswelt vorgaukelt. Er glaubt, ich wiederhole mich, dass all seine herausgelockten Bedürfnisse ein Recht auf Erfüllung haben.

Wenn man das Klauen in Geschäften so fördern würde wie die natürlichen Begierden des Mannes, dann würde die ganze Welt klauen und glauben, sie hätte ein Anrecht darauf.

Also Caroverzweifelt, ich kann's mir nur so vorstellen, ansonsten wäre das wirklich ein zu krasses Missverhältnis zwischen Mann und Frau. Es ist da, ja, aber es wird überall gefördert und wir Männer merken gar nicht, wie wir etwas einfordern, was eben nicht selbstverständlich Unser ist. Kann das sein?

O.k. es gäbe noch viel zu sagen, aber ich stell mich jetzt mal der vielleicht hereinhagelnden Kritik oder ist gar was dran, an dem, was mir so entfuhr?

An dich einen freundlichen Gruß Caroverzweifelt und wenn du verstehst, was ich meine und dadurch alles etwas neu sehen kannst, freuts mich.

Was ich nicht erwähnte, ist, was Frauen tun könnten, um Männern entgegen zu kommen, aber ich denke das Obige war jetzt erst mal Wichtiger, weil wenn ich darüber schreibe, könnte es mir genauso gehen, wie deinem Mann, ich könnte mich immer mehr in Forderungen hineinsteigern, auf die ich, gefördert durch die Umwelt, glaube, ein Recht zu haben, genauso wie man die Gier nach Handelsgütern so steigern könnte, dass man am Schluss glaubt, Klauen sei was ganz Normales. Na ja, letztlich könnte sich Frau beleidigt zurückziehen und aus Trotz nichts tun. Der wohl oft falsche Weg aus ihrer Überforderung heraus. Mann muss sich eines auf die Finger geben, ihm steht nicht alles wie selbstverständlich zu, was ihm so vorgegaukelt wird und Frau muss sich etwas in den A.treten, ein wenig von dem zu sein, was Mann so vorgegaukelt wird, so müssen sich beide entgegen kommen, das wäre wohl ein Weg.

Sigi
 

gloria999

Mitglied
Ich denke dieses Thema ist bei ihm mit Riesen Ängsten belastet, die aus seiner ersten Ehe resultieren. Offensichtlich binich aber unfähig ihm diese Ängste zu nehmen.
Er fühlt sich entmannt.
.
liebe caro, also eigentlich ist es sein problem und nicht deines, zumindest nicht deines alleine. es sind seine ängste - und du kannst nur versuchen ihm zu helfen. und für die schlechten erfahrungen aus seiner ersten ehe, kannst du auch nichts. ja, er fühlt sich entmannt, das glaube ich auch. irgendwie muss man das selbstbewußtsein des mannes aufbauen ohne dass er merkt, dass man das macht. manchmal hilft, wenn man ihm sagt wie toll er ist, dass er der tollste mann der welt ist, oder den besten und tollsten .... hat auf der welt und dass nur er einem anmacht. also bei meinem mann hilft das, auch mache ich ihm geschenke, das hört sich paradox an, ich schenke ihm rosen, liebeslieder auf cd, herzen aus schokolade, schreibe liebe sms´s, oder auf den spiegel "du bist super" - alles um seine männlichkeit zu stärken, obwohl ich mir selbst mal rosen von ihm wünschen würde, habe das ihm auch gesagt, aber er versteht das nicht, obwohl er selbst sich freut. zu letzt sagte er zu mir, als ich mal wieder ein wink gab mit blumen "aber ich habe dir doch äpfel mitgebracht" - ich konnte es nicht glauben. aber so sind sie - die männer. bin mal gespannt was männer auf deinen threat schreiben.
alles liebe
 

deadwood

Aktives Mitglied
Hallo Carola, hallo Gloria,

verzeiht, aber ich musste bei einigen eurer verzweifelten Schilderungen schmunzeln.
liebe caro,
allerdings habe ich den eindruck, dass die männer das nicht ohne weiteres können, weil ihr trieb so stark ist. vielleicht gibt es ein mittel, das den trieb etwas einschränkt, das sie ruhiger werden läßt?
Ja das Mittel gibt es, und es kommt sogar völlig kostenlos über jeden,
sofern die Götter ihn nicht lieben und nicht jung sterben lassen.
Das Antipotenzmittel heisst Alter.
In spätestens 20 Jahren sollte auch bei deinem Heißsporn der Testosteron-Spiegel auf ein sedierendes Maß abgesunken sein.
ich habe den eindruck, wenn ein mann (oder mein mann) sex will, dann ist sein gehirn ausgeschaltet.
Seid ehrlich, ist es bei euch Frauen so anders?:rolleyes:
vielleicht könnte ein arzt helfen, immerhin gibt es ja auch mittel um die potenz anzuregen, dann muß es doch auch ein gegenmittel geben.
Medikamente will ich ihm nicht geben. Das fände ich einen ganz schönen EIngriff in seinen Körper. Das Problem ist bei uns auch weniger die Häufigkeit, als die Art. Vielleicht sollte ich eher solche Mittel nehmen, die mich offener und lustvoller machen. Ich denke aber, dass es so etwas nicht gibt. Falls doch gebt mir einen Tipp!!!
Bitte verabreicht ihm nichts.
Das legt sich wahrscheinlich, wie gesagt, mit der Zeit von selbst.

An dem Luststeigerungsmittel für Frauen forschen Legionen von Pharmakonzernen seit Jahren, spätestens seit der spontanen Zufallsentdeckung des Viagra-Wirkstoffs.
Was glaubt ihr, was dahinter für ein riesenprofitabler Markt erwartet wird.
Allein das Problem der Forscher bislang ist, noch nicht fündig geworden zu sein, weil ihr Frauen eben, nicht nur was die Psyche angeht, sondern offenbar auch die biochemischen Prozesse, etwas komplizierter gestrickt zu sein scheint als wir Männer.
Ein bisschen kommen mir die Pharmaforscher so wie die Alchemisten des Mittelalters auf ihrer obsessiven Suche nach der bequemen Goldherstellung vor.
Aber ihr wisst ja, wie es dem armen König Midas erging.
Warum hat di Natur Mann und Frau nur so verschieden mit Hormonen ausgestattet?
Na damit wir überhaupt einen Grund haben, zueinander zu finden.
irgendwie muss man das selbstbewußtsein des mannes aufbauen ohne dass er merkt, dass man das macht. manchmal hilft, wenn man ihm sagt wie toll er ist, dass er der tollste mann der welt ist, oder den besten und tollsten .... hat auf der welt und dass nur er einem anmacht. also bei meinem mann hilft das, auch mache ich ihm geschenke, das hört sich paradox an, ich schenke ihm rosen, liebeslieder auf cd, herzen aus schokolade, schreibe liebe sms´s, oder auf den spiegel "du bist super" - alles um seine männlichkeit zu stärken, obwohl ich mir selbst mal rosen von ihm wünschen würde, habe das ihm auch gesagt, aber er versteht das nicht, obwohl er selbst sich freut.
alles liebe
Mein Gott, da kann man ja direkt neidisch werden.
Statt eure Bedürfnisse zu artikulieren und einzufordern, macht ihr euch auch noch `nen Kopp, wie man das männliche Ego streicheln kann.
Und dann weiss der Kerl das noch nicht mal zu würdigen.
Wie war das noch mit den dümmsten Bauern und den dicksten Kartoffeln?
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
lieber sigi, das würde mich doch mal interessieren, was frauen tun könnten, um männern entgegen zu kommen ...
würde mich freuen, wenn du mir schreibst
liebe grüße - gloria
p.s.: schenkst du denn deiner frau mal blumen?
Eigentlich habe ich den Punkt ganz am Schluss dann doch noch in meinem ersten Beitrag beantwortet. Lies es einfach nochmal.

Ich habe meiner Frau mehr wie Blumen geschenkt, aber das ist ein anderes Thema.

Gruß
Sigi
 
B

Benjamin-29

Gast
Das mit der Angst hast du sehr gut erkannt. Ich denke dieses Thema ist bei ihm mit Riesen Ängsten belastet, die aus seiner ersten Ehe resultieren.
Ja, das wäre durchaus denkbar. Ängste oder Defizite im Selbstwertgefühl beeinflussen natürlich auch das Sexualleben. Oft ist es ja so, dass Menschen versuchen ihre Bedürfnisse zu verdrängen, wenn sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Andere wieder versuchen ihre Probleme durch besondes starke Sexualität zu kompensieren.
Wenn er solche Ängste hat, dann kann es gut sein, dass sein starkes Bedürfniss weniger mit Hormonen oder anderen körperlichen Dingen zu tun hat, sondern mehr mit seinem Seelenleben.


Offensichtlich binich aber unfähig ihm diese Ängste zu nehmen.
Wenn diese Ängste nichts mit dir zu tun haben, sondern mit seiner Vergangenheit, dann ist es nicht unbedingt gut, wenn du versuchst sie ihm zu nehmen. Du bist ja schliesslich seine Partnerin und nicht seine Therapeutin. Es ist nicht gut für eine Beziehung, wenn man versucht beides zu sein.
Davon abgesehen, kannst du als Partnerin auch nicht die professionelle Distanz entwickeln, die notwendig wäre um ihm zu helfen. Auch Psychologen therapieren sich und ihre Familie nicht selbst, sondern überlassen das einem Kollegen.


Er fühlt sich entmannt.
Was vieleicht einen Gedanken wert wäre, ist dass ein ungewöhnliches Sexualleben oft auch mit Macht zu tun hat. Bei einer Vergewaltigung oder Mißbrauch fühlt sich das Opfer ja oft hilflos und machtlos. Wenn er sich entmannt fühlt, dann gibt es da vieleicht Parallelen. Möglicherweise ist er irgendwann unterdrückt worden und hat sich dabei machtlos und hilflos gefühlt. Es kann sein, dass er unbewusst versucht das mit seinem intenisven Sexualleben zu kompensieren. Das muss nicht bedeuten, dass er versucht dich zu unterdrücken - vieleicht versucht er sich selbst etwas zu beweisen.

Aber nicht falsch verstehen: Ein intensives Sexualleben an sich ist nicht etwas, was zu therapieren wäre - aber wenn Ängste dahinterstecken könnte es sich schon lohnen einen Fachmann um Rat zu fragen. Denn die Ängste kann er ja mit seiner Aktivität ja nur kompensieren aber nicht loswerden.

Opfer wehren sich oft gegen eine solche Beratung, weil sie fürchten gegenüber dem Therapeuten wieder in eine machtlose Position zu geraten. Es ist dann auch genau das Falsche jemanden zu drängen. Vieleicht kannst du aber vorsichtig versuchen ihm zu vermitteln, dass das nicht der Fall sein muss, sondern dass er jederzeit bestimmten kann welche Ziele und welche Richtung eine psychologische Beratung hat.
Versucht hast du das ja schon einmal, oder ?
 

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