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Angemeßendes Maß zwischen gesundheitsbewusster Ernährung und zu vielem nachdenken

Ich denke in letzter Zeit zu sehr über meine Ernährung nach und frage mich ständig ob ich die empfohlende Tagesmenge für Zucker im laufe des Tages überschritten habe oder nicht.
Ich meide allerdings bereits zuckerhaltige Getränke und süße Nachspeisen überwiegend (Außnahme sind Feierlichkeiten, ca. einmal im Monat). Rational weiß ich dass ich damit meinen Zuckerkonsum bereits deutlich reduziert habe (schließlich enthällt 1 Liter Limonade so viel Zucker wie fast zwei 100g Tafeln Schokolade).

Allerdings bekomme ich häufig ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir doch mal einen süßeren Snack oder etwas Schokolade gönne. Manchmal lenken mich meine Gedanken über die Ernährung auch von anderen Dingen ab.

Meine Frage ist daher wie ich es schaffen kann, ein angemeßendes Maß zwischen den Extremen zu finden. Noch vor knapp 3 Jahren habe ich fast nur zuckerhaltige Getränke und Abends häufig süßes oder Chips gegessen, ohne dass ich mir darüber derart Gedanken gemacht habe. Ich hatte damals auch einen übermäßig erhöhten Blutzuckerspiegel (aber noch kein Diabetes).

Mir ist bewusst, dass auch mein früheres Gesundheitsverhalten ein schlecht war. Aber ich möchte mich eben auch nicht verrückt machen und nur darüber nachdenken was ich am besten wann essen soll (es gibt ja schließlich noch zahlreiche andere Ernährungsempfehlungen). Wie kann man es also schaffen sich zwar gesundheitsbewusst zu ernähren ohne sich ständig über alles Gedanken zu machen?

Ich bin auch nicht in der Situation dass ich abnehmen müsste (ich bin gar leicht untergewichtig und achte auch darauf genug zu essen, zu mal ich auch Sport treibe). Ich habe meinen Zuckerkonsum mehr deshalb reduziert, da ich keinen Diabetes o.ä. bekommen möchte, zumal ich eine Spritzenphobie habe.
 

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Querdenker

Namhaftes Mitglied
In meinen Augen bist du leider ein gutes Beispiel, was dieser ganze Schwachsinn in den Medien über angeblich gesunde Ernährung anrichten kann. Ich habe bisher nur wenig gute Sendungen gesehen z.B. von Quarks oder Tim Mälzer und mein Fazit lautet, viel mehr auf das eigene Baugefühl vertrauen und den Bedürfnissen folgen und den Gedankenmüll in den Hintergrund drängen. Überlege z.B. mal weshalb Schwangere scheinbar so komische Sachen essen wie z.B. Gurke mit Marmelade. Die Antwort ist simpel: Der Körper fordert das ein, weil ihm grad bestimmte Stoffe fehlen die sich in diesen Lebensmittel befinden.

Bei Nicht-Schwangeren funktioniert das genauso, nur halt nicht so intensiv. Dumm nur, dass wir das komplett verlernt haben. Somit ist es z.B. auch egal wenn du mal eine sogenannte Tagesdosis überschritten hast, denn das kann man problemlos in den anschließenden Tagen ausgleichen. Ich finde außerdem immer das Ergebnis wichtig; wenn man sich wohlfühlt, mit seinem Körper incl. Gewicht zufrieden ist und gute Werte hat, dann hat man es nicht falsch gemacht, finde ich.
 

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