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Amazonas, Urwald brennt

Werner

Sehr aktives Mitglied
Dazu habe ich Stellung genommen: Auf "verwilderten" Flächen wachsen keine Nahrungsmittel, die auch D braucht bei 80% Selbstversorgungsgrad.
Du hast mir automatisch unterstellt, dass ich meine
Ideen für Deutschland gedacht wären. Davon hatte
ich nie geschrieben. Es geht mir um die ganze Welt,
weil nur so eine echte Wende in der ökologischen
Krise zu erreichen wäre, wenn die ganze Welt zusam-
menarbeitet.

Und wenn es mit der Zeit immer weniger Menschen
gibt, weil die Fortpflanzungsrate auf deutlich unter
1 sinkt, dann braucht man auch nicht so viele Lebens-
mittel und nicht mehr so viel Land dafür.

Ebenso bei Umstellung auf vegane Ernährung. Die
vielen "Nutztiere", die die Menschheit sich hält, ver-
brauchen ungefähr genauso viel Kalorien wie alle
Menschen selbst. Eine Abschaffung der Tierhaltung
würde also schlagartig die Hälfte der Flächen frei
machen und zur Bindung von CO2 beitragen.

Was ich auch gerne wiederhole (von wegen Kinder
und Kindergeld etc.): Ohne drastische Opfer und Ein-
schränkungen wird sich nichts ändern, sondern die
Entwicklung wird einen dramatischen und sehr viel
Leid auslösenden Weg gehen, so dass dann im Ergeb-
nis sehr sehr viele Menschen (auch Kinder!) und auch
Nutztiere sterben werden.

Es ist also unvermeidlich, dass sich die Bevölkerungs-
zahl reduziert, die Entscheidung ist nur, ob man das
"Opfer" bewusst bringt, bevor die Kinder geboren
werden oder danach. Diese Entscheidung kann auch
jeder für sich treffen. Ebenso die mit der Ernährung,
dem Kalorienverbrauch – und natürlich auch mit den
Flugreisen oder mit dem Autofahren.
 

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_cloudy_

Urgestein
Wer macht sie denn zu Klimaflüchtlingen? Sollte man zu aller erst nicht alles dafür tun das es gar keine Klimaflüchtlinge geben muss?
Peter glaubst du das ernsthaft dass wir das Wetter bzw. Klima ändern können?

Davon ab geht es um Wohlstand, den Flüchtlinge suchen, mit oder ohne Klima.
Und bevor Deutschland nicht genauso verarmt ist und noch was Geld hat, werden die Ströme nicht abreißen.
 
D

Der Realist

Gast
Du hast mir automatisch unterstellt, dass ich meine
Ideen für Deutschland gedacht wären. Davon hatte
ich nie geschrieben. Es geht mir um die ganze Welt,
weil nur so eine echte Wende in der ökologischen
Krise zu erreichen wäre, wenn die ganze Welt zusam-
menarbeitet.

Und wenn es mit der Zeit immer weniger Menschen
gibt, weil die Fortpflanzungsrate auf deutlich unter
1 sinkt, dann braucht man auch nicht so viele Lebens-
mittel und nicht mehr so viel Land dafür.

Ebenso bei Umstellung auf vegane Ernährung. Die
vielen "Nutztiere", die die Menschheit sich hält, ver-
brauchen ungefähr genauso viel Kalorien wie alle
Menschen selbst. Eine Abschaffung der Tierhaltung
würde also schlagartig die Hälfte der Flächen frei
machen und zur Bindung von CO2 beitragen.

Was ich auch gerne wiederhole (von wegen Kinder
und Kindergeld etc.): Ohne drastische Opfer und Ein-
schränkungen wird sich nichts ändern, sondern die
Entwicklung wird einen dramatischen und sehr viel
Leid auslösenden Weg gehen, so dass dann im Ergeb-
nis sehr sehr viele Menschen (auch Kinder!) und auch
Nutztiere sterben werden.

Es ist also unvermeidlich, dass sich die Bevölkerungs-
zahl reduziert, die Entscheidung ist nur, ob man das
"Opfer" bewusst bringt, bevor die Kinder geboren
werden oder danach. Diese Entscheidung kann auch
jeder für sich treffen. Ebenso die mit der Ernährung,
dem Kalorienverbrauch – und natürlich auch mit den
Flugreisen oder mit dem Autofahren.
Bei deinen Beitrag fällt mir sofort der Spruch ein "Wenn das Wörtchen wenn nicht wär wär mein Vater Millionär."
Überall steht das Wörtchen "Wenn".
Die Welt ist nicht so wie du oder ich sie gern hätten.
Die Lösungsansätze müssen mit den Realitäten im Einklang, sonst sind es Utopien.

Der größte Teil der Tierhaltung findet auf Flächen statt, die für die menschliche Ernährung direkt nicht verwertbar ist. In D z.B. das Grünland, dass wir doch jetzt nicht zu Ackerland wollen oder können.
In D beträgt der Anteil des Grünlandes 30 % der landw. Nutzfläche.
Wie soll dann das Grasland für die menschliche Ernährung genutzt werden? Ich habe als Kind öfters Gras versucht zu essen. Es schmeckt mir einfach nicht.
In der Nutztierernährung werden auch viele Nebenprodukte aus Nahrungsmittelherstellung verwertet z.B. Biertreber, Schnitzel, Ölkuchen etc. Alles Produkte, die alle schon probiert habe. Werden meinen Speiseplan niemals bereichern.
In anderen Teilen der Erde sieht es nicht anders aus. Erst über die Tierhaltung übe Fleisch und Milch können diese landw. Nutzbar gemacht. Ackerbau ist da nicht möglich.
Ich behaupte mit dem Thema Landwirtschaft in D und insbesondere auf der Erde hast du dich nur ganz oberflächlich oder einseitig bei gewissen NGO´s informiert. Einseitige Informationsbeschaffung war noch nie wirklich zielführend.

Bzgl. der Kinder in D: Also wenn du auf Teile deiner Rente verzichten kannst (Rente wird ja bekanntlich für die vorherige Generation ausgezahlt), auf den jetzigen Wohlstand (nachfolgende Generationen sichern diesen in D für die vorherige Generation), wenn du auf Pflege im Altersheim verzichten kannst etc., dann ist das für dich auch der richtige Ansatz. Die ganz große Mehrheit sieht das nicht so.
 
D

Der Realist

Gast
Peter glaubst du das ernsthaft dass wir das Wetter bzw. Klima ändern können?

Davon ab geht es um Wohlstand, den Flüchtlinge suchen, mit oder ohne Klima.
Und bevor Deutschland nicht genauso verarmt ist und noch was Geld hat, werden die Ströme nicht abreißen.
Wir beeinflussen das Klima in den letzten 150 Jahren ganz massiv, aber es gibt ja immer noch Klimaleugner.

Natürlich kommen die Flüchtlinge wegen dem Wohlstand, die Welle wird aber viel größer mit dem Klimawandel und wenn wir nichts machen entwickelt sich ein Tsunami.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Der größte Teil der Tierhaltung findet auf Flächen statt, die für die menschliche Ernährung direkt nicht verwertbar ist. In D z.B. das Grünland, dass wir doch jetzt nicht zu Ackerland wollen oder können.
In D beträgt der Anteil des Grünlandes 30 % der landw. Nutzfläche.
Wie soll dann das Grasland für die menschliche Ernährung genutzt werden?
Deine Denke ist ein Teil des Problems, nicht der
Lösung. Wieso muss die Natur immer für uns
Menschen "genutzt" werden? Hat sie nicht ein
Recht, für sich da zu sein?

Und das "Grasland" (du meinst wohl vor allem
die Wüsten aus Soja oder Maisplantagen, viel-
leicht auch noch die Ölpalmen-Monokulturen,
die jetzt dort stehen, wo früher ein Urwald war)
könnte (! Ja, die Utopie!) schlicht verwildern, da
wächst dann Wald oder auch mal ein Walnuss-
baum. Schmecken ja auch lecker, so Walnüsse.
Und das Holz, das vom Baum fällt, taugt zum
Heizen, wenn es keine Kohle mehr gibt oder kein
Öl. Das ist keine Utopie übrigens, das wird genau
so kommen – früher oder später. Weil sowohl das
Öl für die Traktoren ausgeht als auch das Phosphat,
um die Böden zu überdüngen. Dann kehrt der Wald
zurück, der ja früher auch da war.

Bzgl. der Kinder in D: Also wenn du auf Teile deiner Rente verzichten kannst (Rente wird ja bekanntlich für die vorherige Generation ausgezahlt), auf den jetzigen Wohlstand (nachfolgende Generationen sichern diesen in D für die vorherige Generation), wenn du auf Pflege im Altersheim verzichten kannst etc., dann ist das für dich auch der richtige Ansatz. Die ganz große Mehrheit sieht das nicht so.
Die "große Mehrheit" macht das Problem, das ich
gedanklich zumindest zu lösen versuche. Was ist
denn dein Lösungsvorschlag? Davon habe ich noch
nicht viel mehr gelesen als "weniger fliegen".

Und ja, ich verzichte gerne auf einen Teil meiner
Rente, arbeite weiter und sterbe früher anstatt im
Altersheim herumzuliegen, wenn dafür das Öko-
system weniger schlimm zerstört wird. Der Tausch
ist fair. Und wenn ich die Lage richtig einschätze,
wird es bis zu meiner Zeit im Altenheim sowieso
keines mehr geben, weil es dann weltweit schon
so warm ist, dass einige Milliarden Menschen auf
Achse sind, um irgendwo noch einen Ort zum
Leben zu finden. Wie lange ich da noch in einem
Heim zu leben habe, wird da eines der kleineren
Probleme sein.

Im Übrigen würden bei einer konsequenten 0,5-
oder 1-Kind-Politik die Kinder sehr wohlhabend
werden. Sie erben ja viel mehr als bei einer Familie
wie bei uns mit fünf Kindern. Die können dann gut
mit dem Erbe ihre Eltern und Großeltern unter-
stützen. Und wenn Arbeitskräfte fehlen: Einfach
eine Anzeige im Internet schalten, Visa mit Sprach-
kurse anbieten und in Kürze sind viele junge Leute
aus der ganzen Welt bereit, bei Bosch und Daimler
oder VW zu arbeiten. Da kannst du aber sicher sein!
 
D

Der Realist

Gast
Deine Denke ist ein Teil des Problems, nicht der
Lösung. Wieso muss die Natur immer für uns
Menschen "genutzt" werden? Hat sie nicht ein
Recht, für sich da zu sein?

Und das "Grasland" (du meinst wohl vor allem
die Wüsten aus Soja oder Maisplantagen, viel-
leicht auch noch die Ölpalmen-Monokulturen,
die jetzt dort stehen, wo früher ein Urwald war)
könnte (! Ja, die Utopie!) schlicht verwildern, da
wächst dann Wald oder auch mal ein Walnuss-
baum. Schmecken ja auch lecker, so Walnüsse.
Und das Holz, das vom Baum fällt, taugt zum
Heizen, wenn es keine Kohle mehr gibt oder kein
Öl. Das ist keine Utopie übrigens, das wird genau
so kommen – früher oder später. Weil sowohl das
Öl für die Traktoren ausgeht als auch das Phosphat,
um die Böden zu überdüngen. Dann kehrt der Wald
zurück, der ja früher auch da war.



Die "große Mehrheit" macht das Problem, das ich
gedanklich zumindest zu lösen versuche. Was ist
denn dein Lösungsvorschlag? Davon habe ich noch
nicht viel mehr gelesen als "weniger fliegen".

Und ja, ich verzichte gerne auf einen Teil meiner
Rente, arbeite weiter und sterbe früher anstatt im
Altersheim herumzuliegen, wenn dafür das Öko-
system weniger schlimm zerstört wird. Der Tausch
ist fair. Und wenn ich die Lage richtig einschätze,
wird es bis zu meiner Zeit im Altenheim sowieso
keines mehr geben, weil es dann weltweit schon
so warm ist, dass einige Milliarden Menschen auf
Achse sind, um irgendwo noch einen Ort zum
Leben zu finden. Wie lange ich da noch in einem
Heim zu leben habe, wird da eines der kleineren
Probleme sein.

Im Übrigen würden bei einer konsequenten 0,5-
oder 1-Kind-Politik die Kinder sehr wohlhabend
werden. Sie erben ja viel mehr als bei einer Familie
wie bei uns mit fünf Kindern. Die können dann gut
mit dem Erbe ihre Eltern und Großeltern unter-
stützen. Und wenn Arbeitskräfte fehlen: Einfach
eine Anzeige im Internet schalten, Visa mit Sprach-
kurse anbieten und in Kürze sind viele junge Leute
aus der ganzen Welt bereit, bei Bosch und Daimler
oder VW zu arbeiten. Da kannst du aber sicher sein!
Bzgl. Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung hast du leider nur oberflächliche, einseitige Kenntnisse. Da sehe ich mich nicht in der Lage deine Wissenslücken aufzufüllen. Ist wie mit mit einem Schüler, man kann das Wissen nicht eintrichtern, es muss von ihm selbst kommen, also intrinsische Motivation.
Wie ich schon geschrieben, wer sich einseitig Informiert bekommt auch nur schwammiges der realistischen Gegebenheiten.

"Und ja, ich verzichte gerne auf einen Teil meiner
Rente, arbeite weiter und sterbe früher anstatt im
Altersheim herumzuliegen, wenn dafür das Öko-
system weniger schlimm zerstört wird."
Das kannst du jetzt schon alles Vorhersagen? Respekt.
Wenn du dann plötzlich pflegebedürftig wirst durch Unfall, Krankheit, Demenz, dann stirbst du ganz schnell?
Ne jetzt, dass ist gelinde gesagt Blödsinn. Damit machst du dich doch völlig unglaubwürdig. Willst du das?

"Im Übrigen würden bei einer konsequenten 0,5-
oder 1-Kind-Politik die Kinder sehr wohlhabend
werden."
Du musst etwas vorsichtig sein bei der Verwendung gewisser Wortschöpfungen. Bei dem Wort "1-Kind-Politik" habe sehr viele Menschen böse Assoziationen mit der Diktatur in China. Und du willst diese selbsternannten Kommunisten noch übertrumpfen mit deiner 0,5-Kind-Politik.
Mich gruselt es und ich kriege Gänsehaut. Mein erster Eindruck den ich von dir hatte verfestigt sich jetzt immer mehr.

"Die können dann gut mit dem Erbe ihre Eltern und Großeltern unter-
stützen."
Ich merke, du hast viel Lebenserfahrung und weist wie Menschen ticken.
Das haben die Kommunisten in anderen Ländern auch gedacht, notfalls wurde nachgeholfen.

Oh bei Daimler in der Motorenherstellung hatte ich Mitte der 80er Jahre meinen ersten Ferienjob. Da hab ich echt viel Lohn bekommen, ich glaub es waren über 4.500 DM/Monat und das als Student Mitte der 80er Jahre.
 
D

Der Realist

Gast
Moin....bist du Redakteur beim Spiegel, dass du 2 x auf diesen Artikel verweist, bereits um 7.59 Uhr hast du darauf verwiesen und jetzt noch einmal, denkst du, wie sind hier nicht ganz beieinander?
Scheisse erwischt. ;)
Du hast den Link jetzt aber auch noch mal hervorgekramt.
Ich dacht doppelt gemoppelt ist besser.
 

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