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Amazonas, Urwald brennt

H

HolzKöhler

Gast
Nix neues, der brannte immer mal, wird auch weiter brennen:
Deutschland war auch mal voller Mischwald, wo ist der nur geblieben seit Erfindung der Dampfmaschinen.
Ein jeder kehr vor seiner >Tür...grillen lustig weiter, zünden den Kamin an, nutzen die Ölreserven usw !
Es ist die Hilf- und Haltlosigkeit, die die Menschen an Orte treibt, an denen sie eigentlich gar nichts verloren hätten...
 

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beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Wenn Du den Unfug der Veganerseiten von wegen "für die Viehhaltung eingespartes Land kommt den Menschen zugute" postest, brauchst Du Dich nicht wundern, wenn man Dich der Unwissenheit überführt. Das wurde nämlich schon tausendmal widerlegt.
"Die Studie fasst ihre Ergebnisse auch in einem Ernährungsranking zusammen, das auflistet, wie viele Menschen sich mit der jeweiligen Ernährungsstrategie ernähren ließen: Ganz an der Spitze der globalen Nachhaltigkeit steht hier die vegetarische Ernährung mit Milchprodukten mit 807 Millionen satten Menschen. Kollektiver Veganismus schlägt durch die ungenutzten Ackerflächen mit nur 735 Millionen ernährten Menschen zu Buche. Am schlechtesten schneidet das Ernährungmuster ab, das gerade in den USA als Norm gilt: Nur 402 Millionen Menschen können damit in Zukunft ernährt werden."
Aus:
Wobei die Überschrift täuscht.
Vegan ist nicht die beste Ernährung im Hinblick auf die Ausbeute, aber auf jeden Fall besser als die momentane Fleischlastige Ernährung.
Am besten wäre also lacto-vegetarisch...wobei mir das auch irgendwie unlogisch erscheint...
 
D

Der Realist

Gast
Vegan ist nicht die beste Ernährung im Hinblick auf die Ausbeute, aber auf jeden Fall besser als die momentane Fleischlastige Ernährung.
Manchmal hilft der Blick über die Landesgrenzen.
D liegt bzgl. Fleischverzehr pro Kopf unter dem EU-Durchschnitt. Soweit zur "fleischlastigen" Ernährung in D im Vergleich zu Ländern mit ähnlichem Lebensverhältnissen.

Entwicklung des jährlichen Fleischkonsums in Europa in den Jahren 2010 bis 2020

Die Mittelmeerländer (Italien, Spanien) essen pro Kopf genau so viel wie in D.
Das ist die hochgelobte Mittelmeerkost.
Die Französen essen mehr Fleisch als D. Die Franzosen sind eben Genussmenschen.
Die Österreicher und Portugiesen haben aber mächtig Appetit auf Fleisch.

Für mich ist Fleisch essen keine "Last", sondern lebenswichtig. und naturgemäß als Gemischtköstler.

Natürlich gibt es einzelne Menschen, da wäre ein geringerer Fleischkonsum gesundheitlich ratsam, im Durchschnitt bewegt sich D völlig im Rahmen.
Für einen Vegetarier ist das naturgemäß anders, von Veganer/Frutarier will ich erst gar nicht reden.
 
S

SeppelFrickeNeu

Gast
Verzicht auf Fleisch oder Tofu wird die Welt nicht retten.
Um alle Vegan zu ernähren, oder wenn alle Fleisch essen würden, reichen die Flächen nicht.
Also kommt es auf ein gesundes Mittelmaß an wie so oft im Leben.
Verbieten nütz nichts, das erzeugt Widerstand, nun wird erst recht so weitergemacht, noch einer draufgesetzt.
Der einzelne wäre einsichtiger, würde er nicht in der Masse laufen.
Du hast sehr viel Einsicht in dir, es wird aber auch viel Verständnis von dir verlangt werden.
Im Laufe unseres Lebens vermehren sich unsere Einsichten und verringern sich unsere Aussichten.
Aus Fehlern, die wir einsehen, nichts zu lernen – das geht immer ins Auge.

Aber auch hier gilt der alte Satz: Besser spät als nie.
 
D

Der Realist

Gast
Lt. Umweltbundesamt (CO2-Rechner) erbringt eine fleischarme Kost nur 140 Kilogramm CO2-Ersparnis im Jahr bei CO2-Ausstoß je Bürger von ca. 11.000 Kg im Jahr.
Das wären weniger als 1,4 % CO2-Einsparung im Jahr.

Wie gesagt ein Urlaub nach Teneriffa erzeugt fas 1.500 kg äquivalenten CO2-Ausstoss.

Die Zahlen sollen mal die Verhältnisse deutlich machen.
 
S

SweetScotty

Gast
Statistiken und Prozentangaben sind mit Vorsicht zu betrachten.
Und ein Verhältnis sagt nichts über eine Gesamtbelastung aus.
Man muss nicht mal lügen, am einfachsten ist es da was wegzulassen.
Die Wissenschaft hat festgestellt, und morgen wieder was andres.
Vom Emission Handel hört man nichts mehr.
Da wird ja nicht weniger abgeblasen, sondern die sparen, weniger ausstoßen wie erlaubt, verkaufen ihre
Anteile und andre blasen ab.
Die Gesamtemission bleibt gleich und wen mehr Anteile ausgegeben werden, wird mehr....
Angeblich haben sich Infolge wenig ambitionierter Caps, krisenbedingter Produktions- und Emissionsrückgänge und der umfangreichen Nutzung von internationalen Projektgutschriften seit 2008 eine große Menge überschüssiger Emissionsberechtigungen im EU-ETS angesammelt.
Für die aktuell laufende dritte Handelsperiode des EU-ETS (2013-2020) wurde eine europaweite Emissionsobergrenze (Cap) von insgesamt 15,6 Milliarden Emissionsberechtigungen festgelegt.
Die Emissionsberechtigungen können auf dem Markt frei gehandelt werden (Trade).
Mitte 2019 lag der Preis bei rund 28 Euro.
Geht also um Kommerz, als Marktwirtschaftliches Instrument, nicht um das Klima!
 
D

Der Realist

Gast
Statistiken und Prozentangaben sind mit Vorsicht zu betrachten.
Und ein Verhältnis sagt nichts über eine Gesamtbelastung aus.
Jetzt fehlt aber nur noch der Spruch "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
Dieser Spruch, wird gern genommen, wenn einem die Ergebnisse nicht schmecken.
Es ist richtig, natürlich kann man Zahlen bewusst in ein Verhältnis setzen oder bestimmte Sachverhalte weglassen. Das ist das alltägliche Spiel vieler Meinungsmacher, um im Gespräch zu bleiben.

Mir ging es in meiner Darstellung darum, zwei Sachverhalte direkt nebeneinander zu stellen,. Zwei Sachverhalte, die direkt den eigenen Handlungsspielraum betreffen und man somit eben nicht auf andere Institutionen verweisen kann, deren Handlung der einzelne Bürger weniger beeinflussen kann.

Ich habe die zwei Sachverhalte, Fliegen und Fleisch essen, ganz bewusst genommen, weil in der öffentlichen Meinung, geschürt durch bestimmte Meinungsmacher, ein stark verzerrtes Bild gezeichnet wird.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Auch was den Energieverbrauch angeht, kann man die Länder der Welt nicht über einen Kamm scheren. Länder der gemäßigten bis kalten Klimazonen, wo vielleicht die Hälfte des Jahres oder noch länger Winter herrscht, brauchen zwangsläufig mehr Energie für Heiz- und Beleuchtungszwecke und haben zugleich eine viel kürzere Vegetationsperiode, wo eben nicht rund ums Jahr gesät und geerntet werden kann, sondern nur in den wenigen warmen Monaten des Jahres. Dafür brauchen tropische Länder, wo es rund ums Jahr warm ist und statt des Winters nur eine Regenzeit herrscht, eher Energie für Kühlanlagen, damit Lebensmittel und auch Medikamente nicht zu schnell verderben. Jede Region sollte daher nach den eigenen realen Bedürfnissen bewertet werden und nicht nach irgendwelchen zwangsläufig falschen weltweiten Durchschnittswerten.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Nix neues, der brannte immer mal, wird auch weiter brennen:
Deutschland war auch mal voller Mischwald, wo ist der nur geblieben seit Erfindung der Dampfmaschinen.
Der Wald war schon im frühen Mittelalter in Gefahr, nicht erst zur Zeit der Dampfmaschinen, denn schon viel früher verbrauchten die Menschen immens viel Brenn- und Bauholz für alle erdenklichen Zwecke. Der deutsche "Erfinder" von gezielter Wiederaufforstung und Waldbau ist https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Stromer , weil schon zu seiner Zeit die alten Eichen- und Buchenwälder im weiten Umkreis um Nürnberg verschwunden waren und sich kahle Steppe ausbreitete, wo vorher mal Wald gewesen war, weil die Brennholzsammler der Stadt den nachwachsenden Bäumen keine Chance ließen. Er war derjenige, der auf die Idee kam, statt der langsam wachsenden Eichen lieber schnellwüchsige Tannen, Fichten und Kiefern auszusäen, also auch der Urvater der heutigen Fichten-Monokulturen. Und heute muß es ganz schnell mit dem Wachstum gehen, da sät man lieber Bambus und den extrem waldbrandgefährlichen Eukalyptus.
 

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