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Alte Autos mehr Wert als Kinder???

grisu114

Aktives Mitglied
Kann das sein???
Wenn ich dieses Jahr ein neues Auto kaufe und mein altes verschrotte bekomme ich für die alte Karre 2500 Euro, egal ob armer Schlucker oder reicher Schnösel.

Als Familie bekommt man pro Kind 100 Euro (einmalig) bis zu einer gewissen Einkommensgrenze.

Wenn man mal bedenkt das man für ein Kind bis es auf eigenen Füßen steht ca. 125000 Euro ausgibt (ohne daß das Kind studiert oder ähnliches und nur in dem Fall in dem beide Elternteile weiterarbeiten, sonst sind es ca 250.000-300.000 Euro die man im Leben weniger hat als kinderlose Paare bei denen beide arbeiten) und ein neues Auto kostet im Durchschnitt ca. 30000 Euro ist das aus meiner Sicht schon wieder mal ein Hammer.

Es ist also in unserem Staat besser keine Kinder zu haben (die später unsere Renten zahlen, zumindest so gut sie können) sondern sich lieber öfters mal ein neues Auto zu leisten.

Keine Kinder bedeutet bei uns beide gehen arbeiten und verdienen Geld, das sie in Urlaub und neue Autos, Schmuck usw. anlegen können.

Kinder bedeutet einer geht arbeiten, der andere ist in der Regel einige Zeit zu Hause bei den Kids. Also nur ein Verdienst und zusätzlich für die Kids Mehrausgaben für Essen, Kleidung, Schule usw.

Ich sehe ein, das es uns besser geht als viele andere Menschen auf dieser Erde, aber ungerecht ist ungerecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

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Cutty Sark

Aktives Mitglied
Wenn man mal bedenkt das man für ein Kind bis es auf eigenen Füßen steht ca. 125000 Euro ausgibt (ohne Studium und nur in dem Fall in dem beide Elternteile weiterarbeiten, sonst sind es ca 250.000-300.000 Euro) und ein neues Auto kostet im Durchschnitt ca. 30000 Euro ist das aus meiner Sicht schon wieder mal ein Hammer.
Warum wird denn ein Kind billiger, wenn beide arbeiten?

Keine Kinder bedeutet bei uns beide gehen arbeiten und verdienen Geld, das sie in Urlaub und neue Autos, Schmuck usw. anlegen können.
Komisch, dass hauptsächlich Familien Urlaub machen und sich ständig ein neues Auto leisten können, ich kenne zumindest mehr Familien, die sich das leisten können, als Singles, oder Kinderlose Paare.

Kinder bedeutet einer geht arbeiten, der andere ist in der Regel einige Zeit zu Hause bei den Kids. Also nur ein Verdienst und zusätzlich für die Kids Mehrausgaben für Essen, Kleidung, Schule usw.

Ich sehe ein, das es uns besser geht als viele andere Menschen auf dieser Erde, aber ungerecht ist ungerecht.
Ich habe mal grob überschlagen, was ein Paar, dass ein Kind hat in etwa vom Staat an zusätzlichem Geld bekommt, was Kinderlose nicht bekommen. Ausgehend vom Durchschnittsgehalt sind es etwa 90.000€ innerhalb von 18 Jahren, dabei ist nur Elterngeld, Kindergeld und Steuerermäßigung berücksichtigt, da gibt es ja noch einiges mehr, wobei Familien bevorzugt und unterstützt werden. Dann haben wir jetzt eine Differenz von rund 35000 € über 18 Jahre, das sind 16€ im Monat, dafür hast du dann später auch Enkelkinder. Wenn dir Kinder keine 16€ wert sind und du das alles sooo ungerecht findest, dann sei mal Kinderlos, dann wird es erst recht ungerecht. Denn als Kinderloser zahlt man z. B. die Krankenversicherung für Kinder und Mütter, die nicht selber einzahlen, mit. Findest du das gerecht? Findest du es auch gerecht, dass Kinderlose einen Zusatzbeitrag bei der Pflegeversicherung zahlen müssen?
Ich glaube, dass es den Familien in Deutschland schon sehr gut geht und die bekommen ja auch die 2500€ für ein neues Auto, oder nicht?
Und jetzt gibt es auch noch pro Kind 100€ bonus, das finde ich nun wieder verschwendung von Steuergeldern, die 2500€ für das Altauto kurbelt wenigstens die Wirtschaft an, so dass es allen wieder gut gehen kann.
 
C

Catherine

Gast
Bevor man sich hier gleich wieder haut und kloppt: es gibt überall Vor- UND Nachteile.

Ich habe Kinder und für kein Geld der Welt möchte ich sie missen. Als Single hätte ich vielleicht mehr Geld, aber das Leben wäre -in meinen Augen- nur halb so lebenswert.
 

Cutty Sark

Aktives Mitglied
Als Single hätte ich vielleicht mehr Geld, aber das Leben wäre -in meinen Augen- nur halb so lebenswert.
Hier liegt das Problem, diejenigen mit Kindern glauben immer Singles hätten mehr Geld zur Verfügung, ich frag mich immer woher die das haben, das stimmt nämlich nicht. Es hält sich doch meistens die Waage, Single's haben nicht mehr Geld, sie haben etwa genauso viel, oder sogar weniger zur Verfügung.
Z. B. bei Strom, Gas, Wasser, Miete u.s.w. da gibt es keine Single Tarife "Sie wohnen allein, zahlen sie nur die Hälfte" Essen und trinken müssen Singles auch und meistens gibt es nur die großen Familienpackungen, wovon dann die hälfte im Müll landet, weil es schlecht wird, bevor man es aufessen konnte.
Bevor jemand solche Aussagen macht, sollte er doch mal objektiv an die Sache rangehen und überlegen.
Ich wollte dich da nicht mit angreifen, nicht falsch verstehen, ich höre das nur immer wieder und es hängt mir allmählich zum Hals raus.
Wenn ich als Kinderlose so viel Geld hätte, warum fahr ich dann ein uraltes Auto und bin in 20 Jahren nur 2 x in Urlaub gefahren und wohn immer noch in einer mickrigen Bruchbude? Da muss ich wohl was falsch gemacht haben.
 
Q

*quasi*

Gast
Das Ganze kann (bitter) gedanklich ausdehnen: Versuche dir mal, selbst als versierter Autofahrer ein Auto auszuleihen von Bekannten/Freunden, Menschen, die dich also gut kennen. Aufschrei: >MEIN AUTO????<
Doch kaum ist das vom Tisch, erfolgt eine umgekehrte Anfrage: "Könntest du vielleicht meine Kinder.......?" (mögen sie auch noch so klein sein).
Ich habe über diese Phänomen schon vor Jahren, als die meinigen noch klein waren (ich ich ganz sicher gern mein Auto verliehen habe, aber bei der Abgabe meiner Kiddies sehr wählerisch war!), nachgesonnen - ohne Verstehen und ohne Ergebnis.
Gruß quasimodo
 

grisu114

Aktives Mitglied
Mir ging es ja auch nicht um Singles, sonder um Paare, die zusammen leben und beide Geld verdienen.
Und das mit dem Auto stimmt.

Und natürlich gibt es Eltern die sich ein neues Auto leisten (meist Leasing oder Ratenkauf) aber man muss den Vergleich immer in derselben Verdienstklasse ziehen.

Ich kann ja nicht einen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank mit einer Bäckereifachverkäuferin vergleich (nur rein zufällig gewählt).

Meine beiden Schwäger z.B. sind verheiratet, ohne Kinder (bei dem einen klappts nicht, und bei den anderen ist es so, das sie eine saubere Wohnung möchten). Diese fahren 2-3x im Jahr in Urlaub (je nachdem wohin) und wir sind noch nicht mal nach 2 Wochen nach Mallorca geflogen weil es zu teuer ist sondern haben Camping in Kroatien gemacht.

Ich will mich hier nicht über meine Lage beschweren, ich bin mit meinem Leben zufrieden und möchte meine Kids um nichts auf der Welt hergeben.
Wir wussten das vorher (waren geplant) und haben uns darauf eingelassen und es ist toll, wüßte nicht was mein Leben ohne meine Kids wäre).

Es geht mir nur ums Prinzip.
 
D

Dischka

Gast
Wir sind so ein Paar: Beide berufstätig, kinderlos. Die Kinderlosigkeit habe ich mir nicht ausgesucht. Allerdings arbeiten wir nicht beide, weil wir das so toll finden, sondern weil zwei Gehälter notwenig sind, um unsere Ausgaben abzusichern, und dazu gehören nicht die Ausgaben für den Aufenthalt auf der Schönheitsfarm. Ich gebe zu, ich habe keine Lust, in Apelsinenkisten zu hausen, dafür muss ich mein Geld zu sauer verdienen. Aber leider reicht es auch nicht, um uns komplett mit Bauhaus-Möbeln einzurichten. Ich weiß nicht, woher das Märchen stammt, dass Paare, in denen beide berufstätig sind, im Geld schwimmen. Im übrigen habe ich kein schlechtes Gewissen wegen der Kinderlosigkeit, für die ich auch nichts kann (wäre eins gekommen, ich hätte es nicht zurückgeschickt). Mit unseren Steuern werden Kindergärten, Schulen und Spielplätze finanziert. Dass dort nicht alles ankommt, so, wie es wünschenswert wäre, ist nicht meine Schuld. Die 100 Euro Kinderprämie werden auch die Steuerzahler aufbringen müssen, ich habe nicht gelesen, dass im Bundestag dafür gesammelt wird. Ob damit künftige Rentenzahler bestückt werden, ist völlig unklar, schon, wenn ich lese, dass manche Jugendliche überhaupt nicht ausbildungsfähig sind. Die Eltern haben, obwohl sie sich ja um ihre Kinder kümmern sollten, sie lieber vor der Play-Station geparkt.

Ich will sicherlich niemanden beleidigen, aber bei manchen Sachen geht mir der -imaginäre- Hut hoch!
 
D

Dr. House

Gast
Niemand wird gezwungen Kinder zu bekommen. Auch sollte man die Aufwendungen des Staates für Kinder nicht unterschätzen: Kindergeld, Schule, Familiengeld und noch die Leistungen, die zwar allgemein sind, von denen Kinder aber dennoch profitieren.

Von daher ist der Titel, dass Autos mehr wert sind, vollkommener Quatsch.
 

grisu114

Aktives Mitglied
1. Wollte ich niemanden angreifen, der keine Kinder hat oder will.
2. Wenn bei einem Paar jetzt beide verdienen und sie gerade so über die Runden kommen, wie sollte es dann mit Kindern klappen, wenn evtl. erstmal einer zu Huase bleibt. Gut es gibt mittlerweile relativ viel Elterngeld (war aber beim bis vor kurzem viel weniger), aber danach muss man dann wohl oder übel wieder arbeiten.
Es geht auch nicht um "Einzelschicksale" sondern um den Vergleich kinderloses Paar und Paar mit Kindern die sonst die selbe Gehaltsklasse haben.
Man kann doch keinen Hartz4 Empfänger mit einem Abteilungsleiter oder sonst was vergleichen.
Und Dr. House, natürlich bekommt man einige Zuschüsse vom Staat, aber die sind gleich wieder weg, wenn man für mehrere Lebensmittel kauft, die Kid`s mit dem Auto (wohnt ja nicht jeder in der Stadt) zu Trainingsstunden im Verein, zur Ergotherapie oder sonst wohin fährt.
Die Kinder werden größer und dann fällt das Elterngeld weg.
Dann bleibt noch das Kindergeld (pro Kind 154 Euro im Monat) kauf dafür mal Lebensmittel, Strom, Wasser, Müll (jeweils anteilig), Klamotten, Schulsachen, Kindergeburtstage). Fahr mal mit Kindern in den Urlaub, dann siehst du mal was es mehr kostet, im Vergleich zu den Zeiten als man alleine gefahren ist.
 

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