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Als Frau eigene Wünsche durchsetzen, Hemmungen

Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Hallo.

Ich überlege, ob ich eine Sexualstörung habe oder ob mein Problem völlig verständlich ist und vielleicht leicht behoben werden kann.

Bisher hatte ich erst drei verschiedene Sexualpartner und fand den Sex mit keinem von ihnen 100% anturnend. Ich verstehe überhaupt nicht, wieso. Ich war heiß auf sie, wollte es, mein Körper wollte auch (feucht), aber der rein vaginale Sex gibt mir einfach so gut wie überhaupt nichts.

Dazu habe ich das Problem, dass ich die jeweiligen Partner nicht mit mir "belasten" will, d.h. ich fordere sie dann auch nicht auf, mich beim Sex bitte anzufassen, zu lecken oder sich mal nur auf mich zu konzentrieren. Ich tue es nicht, weil ich die Befürchtung habe, dass es eh nichts bringen wird, furchtbar lange dauern, sie sich dabei langweilen, dann ihre Errektion auch stirbt (z.B. könnte ich ja versuchen, in Reiterstellung mich mal so zu bewegen, wies mir gefällt, aber das mache ich auch nie lange, weil ich denke, dass es ihn ja nicht anmacht und er dann evtl. die Lust verliert, also gebe ich schnell auf, auch wenn es mir eigentlich gefiel, und lasse ihn machen und seinen Orgasmus haben und ich schau halt mal wieder in die Röhre, selber schuld).

Ich bin teilweise so blockiert, dass ich gar nicht geil werden kann. Wo ich es, wäre ich es alleine, schon längst wäre. Mein Körper reagiert auch völlig widersprüchlich. Ich fühle mich nicht bereit, bin meilenweit vom Gefühl entfernt, wirklich angeturnt zu sein, aber bin trotzdem total feucht, was mein Freund dann als positives Signal wertet.

Ich konnte mich super selbst befriedigen zu der Vorstellung, mit meinem Freund Sex zu haben, aber als wir dann das erste Mal Sex hatten, habe ich eigentlich nichts gefühlt. Mit einem anderen Freund habe ich mal versucht, zu masturbieren, während er neben mir lag, aber ich konnte dann einfach nicht. Ich hab mechanisch an mir rumgerieben und war mental völlig blockiert, von Geilheit GALAXIEN entfernt. Habe dann aufgegeben. Einmal hat er versucht, mich zu lecken, es war dann auch ganz gut, aber nach ein paar Minuten habe ich gesagt, er solls lassen, weil er mir leid tat, wie er da mit dem Gesicht zwischen meinen Beinen kniete und sich abmühte und ich schon gemerkt hab, das kann länger dauern.

Dieser Ex war in der Hinsicht auch schwierig. Ich musste immer ewig lang in der selben Geschwindigkeit und sehr fest an ihm rumrubbeln, bis er einen Orgasmus haben konnte. Quasi so, wie er sich selbst befriedigte. Von allem anderen konnte er nicht, blasen usw., das hätte ich stundenlang machen können, und ich fand es immer frustrierend. Ich hab jetzt Angst, genauso zu sein.

Seit ich ein junger Teenager war, habe ich Pornos konsumiert und masturbiert. Dabei habe ich irgendwann angefangen, die Unterhose anzubehalten, weil die indirekte Stimulation angenehmer ist. Wie soll ich da denn jetzt von direkter Reibung kommen? Ich bin es überhaupt nicht gewohnt, es anders zu machen. Das habe ich mir über ein Jahrzehnt so eingefahren. Und selbst wenn ers genauso machen würde, wäre da immer noch die mentale Blockade, oh nein, jetzt wartet der darauf, dass ich total angeturnt werde und komme. Dauert bestimmt eine halbe Stunde. Der kriegt nen Tennisarm. Oh nein, sollte ich mithelfen und an Pornos denken? Woran soll ich denken? Sex ist Kopfsache. Akten. Ich blas ihm lieber einen und wir gehen schlafen. Dazu sagt er natürlich auch nicht Nein. Und ich schau in die Röhre :) Das mit dem Tennisarm hat mir mal ein Ex vorwurfsvoll aber als Spaß getarnt gesagt.

Ich hab schon mit den Pornos komplett aufgehört seit Anfang 2015. Momentan erlebe ich vermutlich Flatline. 0 Libido. 0. Ich habe NULL Bock, masturbiere teilweise nur einmal im Monat, manchmal nicht mal das. Früher hatte ich irgendwann schon sowas wie Druck, jetzt nicht mehr. Es ist, als wäre alles, was Geilheit je für mich ausgemacht hat, mit den Pornos weggefallen.
Meine Fantasien während der Masturbation grenzen meist an Gewaltfantasien, es hat immer etwas mit Benutztwerden zu tun. Hatten die Pornos auch. Aber in der Fantasie habe ich diese Blockade nicht im Kopf, die beim richtigen Sex, selbst wenn er mich härter anpacken würde, eben alles zunichte macht. Ich hätte es schon gerne, wie gesagt, dass er sich mal nur auf mich konzentriert, aber ich kann es einfach nicht annehmen.

Und ich frage mich auch, ob, wenn ich einen Mann hätte wie die, zu denen ich immer mit Pornos masturbiert habe, ich dann genauso blockiert wäre. Ein hemmungsloser Schrank, der gar nicht nett fragt, sondern sich einfach holt, was er will, obszön redet, laut ist, und sich daran aufgeilt, mich aufzugeilen. Es mir quasi aufzwingt, aber nicht gegen meinen Willen, nur gegen meine innere Blockade, die sagen würde: Ach lass es, bringt nix.
Aber ich fürchte schon.

Was kann ich tun?
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
hallo, anonym, Pornos zeigen kein Sexualverhalten, welches beziehungsfördernd ist. Ich vermute, dass durch den (jahre-) langen Konsum von Pornos dein Gehirn trainiert wurde - und dies in eine Richtung, die beziehungsschädlich ist. Ich würde schon einen Sexualtherapeuten befragen wollen. In der Kindheit und als Jugendlicher werden die Fähigkeiten angelegt und gefördert, die Grundlage der Beziehungsfähigkeit sind. Dazu gehört, dass der Mensch als Einheit gesehen wird von Körper-Verstand-Herz. Die Sexualität sollte nicht vom Menschen abgekoppelt werden. Und das aber ist es, was mit Hilfe von Pornos passiert. Ich denke: Zuerst lernt das Gehirn, dass Sex auch ohne den (geliebten) Partner möglich ist und dann lernt das Gehirn, wie Sex am besten erfolgt: "am besten ohne Partner" , der ggf. bei Sex sogar störend ist. Wir können unser Gehirn trainieren...
 

Mozu

Aktives Mitglied
Wie waren/sind die Beziehungen sonst so? Warst du glücklich?
Ich frage das, weil es auf mich den Eindruck macht, als wäre in den Beziehungen nicht so viel miteinander geredet worden. Es klingt auch nicht wirklich nach Vertrauen und Wohlfühlen.
Haben deine Partner zum Beisipel gewusst, dass du von Penetration keinen Orgasmus bekommst? Das geht übrigens wirklich den meisten Frauen so, das ist also völlig normal :) Und es ist auch normal, dass es "lange dauert". Der Orgasmus von Frauen funktioniert einfach anders als der von Männern. Man kann da nicht so eins zu eins vergleichen und sich dann ärgern, dass man "schlechter" abschneidet.
Haben dir deine Partner gezeigt, dass sie dich aufregend finden? Fanden sie das nicht komisch, wenn du etwas abgebrochen hast, was sie gemacht haben? Haben sie gefragt, was du magst und dir wünschst und so? Hast du mal von deinen Gedanken erzählt?

Du hast kein körperliches Problem, sondern ein geistiges. Irgendwie musst du diese Gedanken aus deinem Kopf bringen. Es soll doch Spass machen! Dein Partner will doch auch nicht, dass du ihn einfach schnell befriedigst, damit du deine Ruhe hast. Und hier kommt wieder das Vertrauen ins Spiel: wie hat der Partner damals reagiert, als du versucht hast, dich neben ihm selbst zu befriedigen, und dann aufgegeben hast? Habt ihr darüber gesprochen, was dabei in dir vorging?

Ich glaube auch, dass du dem Orgasmus zu viel Wichtigkeit beimisst. Also nicht nur bei dir, sondern allgemein. Wenn du es so als "Ziel" von Sex ansiehst, dann ist es klar, dass du frustriert bist, wenn es lange dauert. Besser wäre es dann, wenn man das Ziel so schnell und unkompliziert wie möglich erreicht. Aber eigentlich ist Sex doch ein perfektes Beispiel für "der Weg ist das Ziel". Finde ich zumindest.

Ich denke, um das Problem zu lösen, musst du eben gerade mal nichts tun. Ich weiss, dass es total schwer ist, solche Blockaden zu lösen. Am besten geht es vielleicht, wenn du mit deinem Partner mal darüber redest. Nicht kurz bevor es zur Sache geht natürlich, sondern irgendwann sonst. Ich würde nämlich wissen wollen, wenn mein Partner so fühlt. Und dann würde ich versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass ich GERNE etwas für ihn mache, und dass es keine Qual für mich ist, auch wenn es länger dauert. Vielleicht macht das dein Partner dann auch, und wenn er dich liebt, dann wird er bestimmt versuchen, dir dabei zu helfen, dich zu entspannen und loszulassen. Und du musst dann natürlich auch versuchen, ihm zu vertrauen, und ihm mal ein bisschen mehr zuzutrauen. Er kann schon sagen, wenn ihm was zuviel ist oder er keine Lust auf etwas hat.
Vielleicht könnt ihr auch mal neue Sachen ausprobieren, die Idee mit dem gemeinsamen Pornos gucken zum Beispiel ist doch nicht schlecht. Oder ihr macht mal so einen "Verwöhntag".. also einmal wird dein Partner von dir verwöhnt, und zwar nach allen Regeln der Kunst, und beim nächsten Mal wirst du dann von ihm verwöhnt. und dabei muss es dann explizit egal sein, ob ihr einen Orgasmus habt oder nicht, und wenn ja, wie lange es dauert.. sondern es geht nur darum, verschiedene schöne Gefühle im anderen hervorzurufen.

Naja, und letztendlich musst du es wohl einfach mal "aushalten" und versuchen, diese Stimme in dir zu ignorieren, die dir sagt, dass dein Partner das bestimmt blöd findet.
 
G

Gast

Gast
Ohne Klitoris kein Orgasmus.
Ist halt so.
Koke hat recht, guckt zusammen einen guten Pornos, in dem auch die Frau Spaß hat.

@Nordrheiner: ich bin entsetzt - woher weißt du, was in den "anonymen Pornofilmen" vorkommt???
 

RausDamit

Mitglied
Scheiß' auf die Bedürfnisse von deinem Freund, auf was er will und was er mag. Nimm' dir, worauf du Bock hast. Das sind Frauen, die geil sind. Und das ist guter Sex.
Den besten Sex habe ich, wenn mir es einfach scheiß egal ist, was die Frau will, und ich mache, was ich will.
Try it like this.
 
W

Windlicht

Gast
Scheiß' auf die Bedürfnisse von deinem Freund, auf was er will und was er mag. Nimm' dir, worauf du Bock hast. Das sind Frauen, die geil sind. Und das ist guter Sex.
Den besten Sex habe ich, wenn mir es einfach scheiß egal ist, was die Frau will, und ich mache, was ich will.
Try it like this.
Bei mir würde bei so einem Partner da eins besonders gut und schnell funktionieren: Das Auf- und Davonlaufen.
 
G

Gast

Gast
Wenn die Devise lautet, dass man sich "nehmen, worauf man Bock hat und auf den anderen und dessen Bedürfnisse sch**ßen soll", dann würde ich bei so einem Gespiel ganz schnell die Türklinke in die Hand nehmen und nie mehr wiederkommen....

@RausDamit: Mit wem hast du Sex? Mit Äffinnen?
 

Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Hallo,

KosmischerKerl: Pornos möchte ich eigentlich nie wieder schauen. Ich habe die Befürchtung, dass ich dann dabei den Partner auch ausblende und es letztendlich doch wieder nur wie Masturbieren ist. Und dass ich dieses Kopfproblem davon auch nicht in den Griff bekomme.

Nordrheiner: Genau dieses Abgekoppelte fühle ich jedes Mal richtig stark. Es ist, als gäbe es zwei verschiedene Arten von Erregung - eine ist die Erregung, die ich selbst bei mir hervorrufen kann, stumpfe Geilheit, einfach durch Masturbieren, das rein mechanische. Das andere ist Erregung, die durch den Partner hervorgerufen wird, die fühle ich dann eher im Bauch, und in den Zustand komme ich nur durch einen Partner, durch intensives Kopfkino (aber ohne Anfassen) oder Träume. Es ist für mich immer so, als könnten die nicht zusammengehen. Wenn ich z.B. in diesem Zustand der Erregung bin nach einem Traum oder einer Fantasie und mich dann anfasse, ist es, als ob das alles wie ein Kartenhaus zusammenfällt und dann erstmal nichts ist, und dann findet irgendwann wieder die stumpfe Geilheit statt.

Dasselbe Problem habe ich mit dem Partner - ja, meinen Ex habe ich durchaus als störend empfunden. Als würde er die Blockade durch seine Anwesenheit verursachen und ich habe versucht, ihn auszublenden und mir Pornos vorzustellen, kam aber nicht gegen die Realität an. Ich weiß, dass viele Leute das tun, vor allem aber pornokomsumierende Männer und es kommt mir armselig vor.

Gleichzeitig komme ich mir immer leicht gestört vor, weil mein jetziger Partner durch meinen Körper und den Sex an sich genug erregt wird, um ziemlich problemlos einen Orgasmus zu haben (was ich sehr gut finde!), ich aber so gut wie keine Erregung empfinde. Feucht ja, Sex will ich auch, aber es ist eben nicht so richtig geil.

Ich muss dazu sagen, dass er wenig Erfahrung hat und wir noch nicht lange zusammen sind, er also noch lernt ;) Vorspiel fiel am Anfang fast weg, da habe ich ihm schon gesagt, dass ich das anders haben will. Aber ihm zu sagen, dass er mich beim Sex mehr anfassen soll, oder beim Vorspiel und was genau, fällt mir schwer. Ich hab es ihm trotzdem gesagt, aber ich weiß halt nicht, ob ich ihn in der Situation erinnern kann. Teilweise verletzt es mich auch ein bisschen, weil ich mich wundere, wieso er das Bedürfnis danach scheinbar auch nicht hat. Er hätte ja schon gerne, dass ich auch mal einen Orgasmus habe. Vielleicht hat er nur Angst, etwas falsch zu machen, es kommt mir so vor, als würde er es als seinen "Job" ansehen, mir Vergnügen zu verschaffen, und als wäre es sein Fehler, dass dem nicht so ist. Ist es ja teilweise auch, aber mein Fehler ist es auch.

s23w: Mein erstes Mal war ein One Night Stand mit einem Typen, in den ich ein bisschen verliebt war, er aber nicht in mich. Es war eigentlich nur stumpfe Pornovögelei mit vorwurfsvollem Verhalten seinerseits, wieso ich wenig erregt wirke. Ich war außerdem betrunken und beschämt, Letzteres noch lange über diese Nacht hinaus.

Danach der Freund, die ganze Beziehung war Murks, alles komplett leidenschaftslos, langweilig, ohne jeglichen Enthusiasmus. Wieso wir beide so lange daran festhielten, weiß ich auch nicht. Er machte auch immer total doofe Kommentare zu allem und sich über Dinge lustig - z.B. die Geräusche beim Sex. Vermutlich konnte er es nicht aushalten und musste es dann kindisch kommentieren, aber zur Stimmung trägt das eher nicht bei. An ihm konnte ich mir stundenlang einen abbrechen ohne nennenswerte Reaktion seinerseits (es musste genauso sein, wie er masturbiert), aber er sich an mir ja auch. Mit dem habe ich versucht, zu masturbieren. Er hatte es da auch noch halbwegs eilig und wir hatten nur eine halbe Stunde, weil sein Zug ging. LOL. Diesen Faktor hatte ich selbst völlig vergessen. Er wirkte immer sehr enttäuscht und ich hatte ein schlechtes Gewissen. Wir haben stundenlang Sex gehabt, also reinen Sex, weil er ebenfalls Probleme hatte, zu kommen. Ich dachte, es wäre, weil ich ihn nicht genug anmache, da ich selbst nicht erregt bin. War vielleicht auch so.

Naja und den jetzigen Freund liebe ich sehr, und ich bin glücklich mit ihm. Er ist in jeglicher Hinsicht ganz anders, aber eben unerfahren, und dann mit jemandem wie mir zusammen - schwierig.

Haben dir deine Partner gezeigt, dass sie dich aufregend finden? Fanden sie das nicht komisch, wenn du etwas abgebrochen hast, was sie gemacht haben? Haben sie gefragt, was du magst und dir wünschst und so? Hast du mal von deinen Gedanken erzählt?


Wirkten eher erleichtert. Dann kann man ja schneller zum eigentlichen Sex kommen und muss sich nicht an mir abmühen. Leider haben sie gefragt, ich habe auch geantwortet, es wurde zugestimmt, es mal auszuprobieren, dann kam es aber nie dazu, weil dann doch wieder der reine Sex vorging. Diese Ungeduld. Und wenn ich merke, er hats eilig damit, bin ich genervt und lass ihn machen, damit wirs hinter uns haben. Und dann muss ich mir Sprüche anhören, dass es ja schon wie "Guilty Pleasure" für ihn ist und er gerne hätte, dass ich auch mal was davon habe.

Dein Partner will doch auch nicht, dass du ihn einfach schnell befriedigst, damit du deine Ruhe hast.
Wirkt aber schon so. Er hatte dann ja auch seinen Spaß.

Er ist eigentlich auch für anderes offen, z.B. Massagen, wo Sex und Orgasmus eben nicht im Vordergrund stehen. Das ist das perfekte Vorspiel und macht mich total an. Nur wenn es dann zum eigentlichen Sex geht, flaut das wieder ab, dann ist es wieder nur rein, raus, nicht anfassen, kommen, fertig. Und dann schlechtes Gewissen.

Vielleicht würde es helfen, Orgasmusverbot zu haben. Das hab ich in einem Ratgeber gelesen. Und eine Zeit festzulegen.

Ich weiß einfach nicht, wie lange bei einer Frau normal ist und wie andere Frauen das genau machen. Wie lange muss der Mann denn die Durchschnittsfrau z.B. lecken, bis sie einen Orgasmus hat? Ich hab mal ein paar Freundinnen gefragt, die gerne Sex haben, ob sie jedes Mal einen Orgasmus haben, die winkten alle ab.

und dabei muss es dann explizit egal sein, ob ihr einen Orgasmus habt oder nicht, und wenn ja, wie lange es dauert.. sondern es geht nur darum, verschiedene schöne Gefühle im anderen hervorzurufen.


Ja, die Idee finde ich gut. In dem Buch wird geraten, dass Genitalien dabei auch tabu sind, aber das sollte lieber nur für ihn gelten, damit ich nicht wieder in Versuchung komme bei ihm, weil ich denke, dass er ja eh nur schnell seinen Orgasmus will.

Naja, und letztendlich musst du es wohl einfach mal "aushalten" und versuchen, diese Stimme in dir zu ignorieren, die dir sagt, dass dein Partner das bestimmt blöd findet.


Er findet es nicht blöd, das hat er mir schon gesagt. Er sagt, er liebt es. Aber wieso macht er es dann nie von sich aus? Wieso muss ich ihm das ewig erklären? Wieso muss ich ihm sagen, dass ich gerne ein Vorspiel hätte?

RausDamit: Die ersten zwei Sätze klingen noch nachvollziehbar, aber dann
Den besten Sex habe ich, wenn mir es einfach scheiß egal ist, was die Frau will, und ich mache, was ich will.
Und genau das ist ja das Problem ;)

 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Ich denke, Anonym, dass Du für Dich die Entscheidung treffen solltest, was Du willst. Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor? Wie soll Deine soziale Beziehung und wie soll Dein Sexleben in Zukunft aussehen? Gibt Deine heutige sexuelle Stimmungslage, die Art, wie Du einen Orgasmus erhältst, Deine Zukunft vor? Soll sie das? Ist Deine Zukunft - bist Du - sozusagen lediglich sexualgesteuert? Empfindest Du diese bisherige Sexualsteuerung als positiv - von Dir so gewünscht?
 

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