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alles läuft bes.....

E

Eine

Gast
Hallo

jetzt muß ich auch mir auch mal was von der seele schreiben, sonst weiß ich auch nicht mehr.
nun ja, weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll.
ich bin mitte 20, berufstätig, wohne noch bei meinen eltern. und da fängt schon das eryte problem an. ich bin seit monaten auf der suche nach einer wohnung, da mein monat. gehalt nicht so toll ist, muß ich eben nach einer günstigen whg schauen. ich habe schon selber auch anzeigen aufgegeben, aber naja, soviele haben sich da dann auch ncith gemeldet. habe auch schon mehrere whg angeschaut, und die wo mir gefallen haben, da haben sich die vermieter aber dann für jemand anders entschieden. oder viele angebote gibt es, die aber vom makler sind, und den kann ich mir nicht leisten. und die mietpreise sind z.T. wirklich teuer für eine 1ZW. jeden tag schau ich im i-net, irgendwie schein ich da kein glück zu haben. ich will endlich raushier. des zieht mich so runter.

das nächste problem ist, das ich eher ein zurückhaltender und schüchterner mensch bin, und somit auch nicht viele freunde habe. sitze die meiste zeit zuhause. meine "beste freundin" die hat schon ihre eigene familie, wenn wir was ausmahcen, das ich sie besuchen komme, dann sagt sie meistens ab, kids krank, oder was auch immer. und wenn sie zeit hat, dann meistens wenn ihr mann spätschicht hat. toll. so war es schon lange. langsam komm ich mir echt blöde und verarscht vor.
frag ich dann zb einen guten freund, ja wann gehen wir wieder mal weg, oder wenn er lust und zeit hat das wir dann was trinken gehn, hat er auch kaum zeit, oder ich kriege auf diese frage keine antwort.
oder bei einem anderen, da hab ich jetzt schon 2x ihn angeschrieben in den letzen zwei wochen, und ich hab bis heute keine antwort. ich könnte sowas von kotzen. ich hasse sowas.
scheints wollen mich die anderen nicht als gesellschaft haben???!! manchmal kommt es mir so vor, wie wenn die leute mir dann den rücken zudrehen.
ich verstehe es wirklich nicht mehr, entweder bin ich so empfindlich und schrecklich oder, ach keine ahnung.

gerade am wochenende fühl ich mich so allein und einsam. es gab sogar in letzter zeit oft tage, wo ich mir gewünscht hab tot zu sein. wenn ich sogar ne tödliche krankheit hätte, wäre mir das auch egal, dann hätte ich den ganzen mist nicht mehr.
weiß nicht mehr was ich machen soll.
ich bin zwar in therapie, und hab jetzt angefangen mit antidepressivas, aber die therapie hilft mir auch nicht sooo wirklich. (bin da schon seit nem jahr)

ichweiß jetzt auch nicht mehr, was ich noch dazu schreiben soll, bin einfach nur depremiert, und zugleich auch wütend. naja.
würde mich dennoch auf antworten freuen

grüße
 

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admiral

Neues Mitglied
Hi Eine,

ich habe mir gerade Dein Posting durchgelesen und muss dazu sagen das ich an vielen Stellen meines bisherigen Lebens ähnliche Erfahrungen machen musste. Ich schreibe deswegen musste, weil es keine schönen Erlebnisse waren. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es Dir geht und wie Du Dich fühlst, gerade im Vergleich zu Deinen gleichaltrigen Freunden mit Familie und Wohnung oder Haus und wie auch immer.... Aber! Weiß Du eigentlich wie sehr Du Dir selbst schadest indem Du Dich mit anderen vergleichst? Weißt Du das Du damit Dein eigenes Glück sabotierst bzw. im Keim erstickst?
Ich selber habe die folegenden Seiten heute zum ersten Mal gelesen und bin mir jetzt um einiges klarer, wie und warum ich mir immer selbst im Weg stand und auch stehe....

Schau Dir folgende Seiten mal an:

http://www.psychotipps.com/glueck-saboteure.html
http://www.psychotipps.com/mit-anderen-vergleichen.html

Viel Kraft wünscht
admiral
 
Hallo Du,
leider hast du ja unregistriert und ohne Namen gepostet. Aber egal.

Ich kann dich recht gut verstehen. Ich bin männlich und 31 Jahre alt. Ich habe zwar den Absprung von zu hause geschafft und habe auch ein sehr gute Verhältnis zu mneinen Eltern und meiner Schwester. Aber ich bin auch eher schüchtern und zurückhaltend. Deshalb habe ich auch eher wenige Freunde. Wobei dies Freunde im Prinzip sher gute Freunde sind. Allerdings besteht auch da das Problem, dass sie alle in einer Beziehung leben, oder gar verheiratet sind und Kinder haben. Ich habe jede Menge Zeit, sie keine. Lange zeit habe ich auch iommer gedacht, dass sie keine Zeit für mich haben, weil irgendwas mit mir nicht stimmt. Letztendlich habe ich aber im Prinzip mit allen über meine Gefühle gesprochen. Letztendlich haben sie wirklich keine Zeit, wei lihre Prioritäten anders verteilt sind. meine Hauptpriorität würde auch immer auf meinem Partner bzw. auf meiner Familie liegen. Anderseits ändert das nichts daran, dass ich oft alleien bin und mich auch einsam fühle. ich wünsche mir nichts mehr, als endlich eine Partnerin.

Aber bei dir sollte es vielleicht helfen, wenn du einfach mal mit deinen Freunden darüber sprichst. Die wissen vermutlich garnicht, wie sich das abnfühlt, weil sie es nie erlebt haben. Ihr Alltag ist ja vollgestopft bis zum rand. Letztendlich pass hier das Sprichwort: Die Letzten beisen die Hunde!. Der letzte der aus einem Freundeskreis oder allgemein von seinen Freunden ohne Partner übrig bleibt, der hat die Arschkarte gezogen. Diese Erfahrung habe ich zumindetsg emacht. ich habe allerdings gelernt, dass meine Freunde das nicht absichtlich machen, oder es gar an mir liegt. Das ist einfach das normale Leben.
Leider kann ich dir nichts anderes dazu sagen. Andere werde empfehlen raus zu gehen oder in vereine einzutreten um Kontakte zu knüpfen. ich kann dich verstehen. Das ist nicht einfach.

Lg haemato
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Wie wäre es mit einer WG als ersten Schritt? Eine Bekannte hat so gerade den "Absprung" geschafft und fühlt sich sehr wohl dort - alle im ähnlichen Alter und cool drauf - in der Küche ist immer jemand zum Quatschen oder es treffen sich Freunde dort, die sie dann auch kennenlernt usw.

Dein Ziel des Ausziehens aktiver verfolgen und dafür auch mal etwas mehr investieren, vielleicht einen kleinen Nebenjob am WE annehmen oder abends in einer Kneipe jobben - da lernst du auch gleich Leute kennen.

Viel Erfolg!
Werner

P.S. Oft ist eine depressive Stimmung die Reaktion auf ein stagnierendes Leben ... also passend und kann als Aufforderung verstanden werden, die Passivität aufzugeben.
 

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