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Alles ist sinnlos geworden

Moon-Walker

Neues Mitglied
Hallo liebes Hilferuf-Team. Ich habe mich hier angemeldet um zusehen was ihr zu meiner Situation sagt, die wie folgt aussieht:

Früher hatte ich nich Freunde und eine intakte Familie doch mit der Zeit hat sich das aber stark geändert. Mein Vater hat mich regelmäßig geschlagen uns meine Mutter hat nichts dagegen unternommen, im Gegenteil, sind fand seine Aktion gerechtfertig und ok. Ich habe beide gehasst schon ziemlich lange. Ich habe auch eigentlich nie wirklich verstanden wie andere Menschen ihre Familie so stark lieben können. Für mich ist meine Familie nur ein Haufen blutsverwandter Menschen, mehr aber auch nicht. Da meine Eltern sich Mt dem Rest der Familie gestritten haben hatte ich weder Tanten, Großeltern oder Cousins. Ich war zu Hause immer allein aber zu dem Zeitpunkt hatte ich nich meine Freunde.

Bis zu dem Schulwechsel, von da an haben irgendwelche Leute Gerüchte über mich verbreitet das ich hinter dem Rücken meiner Freunde schlecht über sie Rede, was nicht stimmt. So wurden aus meinen Freunden meine Feinde dich mich ignorierten und vor ihren neuen Freunden herumschubsten. Mir war das auf eine gewisseweise egal. Als mich dann eines Tages ein Typ zusammengeschlagen hat weil ich angeblich seine Freundin belästigt hatte, war mir das auch egal, ich lies es einfach über mich ergehen.

Auf der neuen Schule verspüre ich überhaupt nicht die Lust mit jemanden anzufreunden. Mir fehlt auch die zeit und Kraft dazu, wozu ich gleich noch komme. So bin ich immer allein, keiner kennt mich und die meisten Leute die mich kennen hassen mich.

Seit mehreren Wochen habe ich auch extrem reale und starke Albträume. Ich wälze mich im Bett und falle oft auch raus. Die Albträume sind so real das ich beispielsweise Blut schmecke oder die Kälte eines Messers spüre. Mitten in der Nacht wache ich dann voll verschwitz mit totalem herzrasen auf und kann dann nicht mehr einschlafen. Ich bin morgens dann immer todmüde und schlapp, selbst wenn ich 12 Stunden "schlafen" würde.

Alles ist irgendwie sinnlos geworden. Ich spure nur noch leere in mir. Mir ist alles egal geworden, die Schule, die Menschen um mich herum und ich selbst. selbstmord sehe ich als sinnlos an, aber keinen Selbstmord zu begehen auch. Mein ganzes leben ist sinnlos. Nichts ist mir wichtig. Ich schleppe mich von einem Tag zum anderen und verspüre nichts als Leere. Ich sehe die anderen Leute alle lachen und sich küssen usw. während ich einfach zusehe wie glücklich die anderen sind. Als ich einige Jahren von meinen Opa nichts mehr gehört hab, kam eines Tages die Nachricht er sei gestorben, meine Mutter brachte in Tränen aus aber ich konnte es nicht, habe einfach nicht gefühlt.

Langsam habe ich keine Lust mehr. Nichts hat mehr einen Sinn. Jeder Tag ist der selbe: Schule, nach Hause, fernsehn, versuchen zu schlafen und mitten in der nacht wegen Albträumen wach werden und dann morgens übermüdet zur Schule. Jeden Tag. Ich will einfach das die Zeit schnell vorbei geht, das ich vorpsulen könnte aber die Zeit geht viel zu langsam vorbei.
Ich weis nicht weiter, nichts mehr hat einen Sinn für mich und meine albträume richten mich allmälig zu Grunde. Was kann ich tun? Hat jemand einen Rat für mich?

MfG
 

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G

Gast

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Hallo du,

es ist nicht schön, was du durchmachst und ich verstehe gut wie du dich fühlst.
Ich habe eine Freundin, deren Mutter drogensüchtig war und die dann
gestorben ist als meine Freundin 9Jahre alt war. Ihr Vater ist abgehauen als sie noch ein
Baby war. Sie ist dann bei ihren Großeltern aufgewachsen.
Als Sie älter wurde kam bei ihr der Punkt, an dem Sie körperlich und psychisch am Ende war. Nichts erschien ihr mehr sinnvoll, Sie hatte keine Motivation mehr für nichts und es kamen Albträume die Sie nicht mehr schlafen ließen. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt über Selbstmord nachgedacht, da Sie ihr Leben wie es war nicht mehr etragen hat. Und das fatale an allem war, das Sie zu dieser Zeit mit niemandem über ihre Probleme und Gefühle geredet hat, wodurch es ihr noch schlechter ging und Sie sich natürlich ganz alleine und im Stich gelassen gefühlt hat. letztendlich hat Sie dann eines Abends einen Haufen Schlaftabletten geschluckt. In diesem Moment, als die Dinger unten waren, wurde ihr vieles klar: Das Sie ihr Leben von Grund auf ändern muss, das es an ihr liegt ihr Leben zu ändern und das Sie nicht mehr alle anderen für ihr Probleme verantwortlich machen darf, weil es nichts bringt und es Sie nur daran hindert ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Letzendich hat Sie die Tabletten dann wieder erbrochen und ihr ist nichts passiert.

Was ich sagen will ist, das Sie änliche Gefühle hatte wie du wenn auch aus anderen Gründen und das es nicht unmöglich ist, deinem Leben wieder einen Sinn zu verleihen.
Du hast vieles durchgemacht, aber genau deswegen musst du aktiv werden.
Als aller erstes würde ich dir vorschlagen, von zu Hause auszuziehen, falls du denn noch daheim wohnst.
Und eine Therapie solltest du auf jeden Fall machen. Dort kannst du alles verarbeiten, was du durchgemacht hast und bestimmt hören dann deine Alpträume auf.
Es wird bestimmt nicht einfach, aber es könnte dein Ziel sein, wieder glücklich zu werden.
Und das ist wie ich finde sehr lohnenswert.
Und lasse dir von anderen Menschen dein Leben nicht mehr bestimmen. Du bist ein eigen denkender und handelnder Mensch und wirst Entscheidungen letzlich immer alleine treffen müssen, genauso wie der Rest der Welt.
Es liegt also an dir dein Leben für dich wieder lebenswert zu machen!
Ich Grüße dich von Herzen


Es ist das Lebensziel vieler Menschen, glücklich zu sein.
 
G

Gast

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Ich hätte eine gute Idee
besuche einen Kampfsportkurs. Vielleicht Wings-tun, das ist ein Selbstverteidigungskurs.
Dort kannst du lernen, dich zu wehren und bringst deinen Körper und deinen Geist wieder in Einklang.
Liebe Grüße
 

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