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Alles ist Energie

H²o

Mitglied
Ich finde dieser Satz wird viel zu ungeachtet gelassen, dabei sagt er so viel aus, beantwortet so viele Fragen.

Als ich gerade dabei war, einen Beitrag im Thema "Leben nach dem Tod" zu verfassen, kam mir wieder dieser Gedanke auf.

Der Wissenschaft ist ja schon lange klar: Alles besteht im Grunde aus Energie - also ob wir es nun in seine Teilchen zerlegen oder nicht, spielt keine Rolle. Also vergessen wir mal das zerstückeln, und betrachten alles, absolut alles das existiert als ein Ganzes. Woraus besteht dieses Ganze, das letzte und eigentliche Element? Ganz genau, Energie.

Nun sagt die moderne Wissenschaft über Energie aus, dass sie schon immer existiert hat, unzerstörbar ist, und nur seine Form ändert. Wenn ich jetzt einen Streichholz nehme, kann ich ihn nie wirklich verschwinden lassen. Höchsten für meine Augen. Selbst wenn ich es verbrenne, oder in die kleinstmöglichen, unsichtbare Teile zerlege, es existiert weiter. Wie man sieht, es ist unmöglich etwas "wirklich" auszulöschen. Wir verändern immer nur das Element, die Form.

Ich frage mich, wieso kein Wissenschaftler dieses Thema genauer überprüft, oder warum die Medien nicht so etwas ausstrahlen? Da wird mir glatt klar: Es würde eine Vereinigung zwischen aller Nationen fördern, und das wollen gewisse "Regierungen" im Grunde nicht. Unser geisitges Wachstum wäre eine Bedrohung für sie. Aber das ist ein anderes Thema.

Kommen wir zurück zur Energie: Ich, mein Körper, mein Bewusstsein ist also im Grunde pure Energie. Materie, also unser Körper, ist laut Einstein auch nur eine verdünnte Form der Energie. Ob unsichtbar, sichtbar, fest, flüssig - alles ist Energie in einer verschiedenen Dichte.

Wenn alles aus Energie besteht, so auch ich, da wird mir doch glatt klar: Ich werde in alle Ewigkeit existieren, und stets nur meine Form ändern.

Ja, vielleicht stirbt für die bekannten Menschen mein Körper, aber ich - was auch immer ich bin - werde in einer anderen Form weiter existieren. Denn ich kann nicht nicht sein. Ich bin Energie, und Energie ist ewig.

Die einzige Frage wäre, werde ich das Bewusstsein bewahren? Und auch hier wird mir klar: Ja. Denn mein Bewusstsein ist ein Zustand, ein unabhängiger Zustand. Mein Gehirn gibt dieses Bewusstsein nur aus, es ist nicht die Ursache meines Bewusstsein, sondern nur ein Vermittler. Der Körper wird also dafür benutzt, Bewusstsein leben zu lassen. So werden wir selbst nach dem "Tod" weiter existieren, als pures Bewusstsein. Wer mal geträumt hat, weiß wie es ist, ohne Körper zu leben.
 

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Darklands

Aktives Mitglied
Energie ist ein abstrakter Begriff, der in unserer subjektiven Erfahrung erstmal keine Rolle spielt. Wir können verschieden Formen unterscheiden, das ganze menschliche Denken ist geprägt durch die Unterschiedlichkeit von "Energieformen".
Warum sollte man das menschliche Denken mit einer Reduktion allen Daseins auf "Energie" derart beschränken? Und selbst, wenn es dafür einen guten Grund gäbe, wäre es nicht möglich, Grund dafür: siehe oben.
Energie als Begriff reicht nicht aus, um die Umwelt zu beschreiben und zu erklären. Dazu muss man auch die Form betrachten.
Und selbst wenn man im alltäglichen Denken davon ausgeht, dass alles nur Energie ist, inwiefern schließt das eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Energieformen aus? Ein Tisch ist eben eine andere Form als ein Mensch oder ein Lichtstrahl. Es macht einen Unterschied, ob ein Mensch lebt oder tot ist und das ändert sich nicht dadurch, dass beim Sterben keine Energie verloren geht.
 
G

Gast

Gast
Interessantes thema!
Ich glaube, die Wissenschaft steht in diesen Großen Fragen eigentlich noch am Anfang. Besteht wirklich alles aus Energie nur weil Masse und Energie umwandelbar sind?
Wie sieht es bspw. mit Raum und Zeit aus? Besteht da auch ein ähnlicher Zusammenhang?
Eine Interessante Frage ist auch, wie es möglich ist, dass es überhaupt ein bestimmtes Maß an Energie gibt. Zu Beginn des Universums existierte Antimaterie, also negative Materie, die einen Teil der "positiven Energie" auslöschte, aber eben nicht alles. Warum war die Antimaterie der Materie unterlegen?

Ich glaube eher nicht, dass man die Weiterexistenz des Menschen in irgendeiner anderen Energieform mit der christlichen Vorstellung von "Leben nach dem Tod" vergleichen kann. Der Mensch ist ja energetisch gesehen sowieso durch den Stoffwechsel ständig im Wandel und ich identifiziere mich ja auch nicht mit den Ausscheidungen die ich täglich so von mir gebe. Wenn so ein Empfinden für den Menschen möglich wär, wärs allerdings schon toll. Hat was von der pantheistischen Vorstellung von einem einzigen Weltganzen.

Allerdings passt meiner Meinung nach die Vorstellung von einem ewigen Bewusstsein da nicht so wirklich rein. Das Bewusstsein müsste ja dann schon wieder etwas eigenes, abgetrenntes sein, unabhängig von diesem Energiefluss.
Wie kommst du darauf, dass das Gehirn nicht die Ursache deines Bewusstseins ist? Welchen Zustand müsste denn dein Bewusstsein einnehmen, wenn es nicht gerade in deinem Gehirn wohnt? All unsere Erfahrung deutet eigentlich darauf hin, dass das Bewusstsein im Gehirn entsteht und sich mit ihm weiterentwickelt. Ein kleines Kind hat ein anderes Bewusstsein als ein Erwachsener.
 
M

Mr. Pinguin

Gast
Das Gehirn als Überträger des Bewusstseins. Diese Vorstellung finde ich faszinierend ;).
 
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