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Alles durch Prokrastination erschwert.

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Gast

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Hallo ihr lieben Leute,

Ich stecke momentan in einem Teufelskreis in mehrfacher hinsicht. Ich bin 22 und studiere zur Zeit.

Angefangen hat alles im Alter zwischen 14-15 Jahren. Vorher war mein Leben bis auf die Scheidung meiner Eltern im Alter von 11 Jahren und dem Tod meiner Oma eigentlich ganz normal verlaufen. Im Kindergarten hatte ich immer einige Freunde und viel Spass. Ich bekomme nur erzählt, dass ich wohl das erste Jahr im Kindergarten immer geheult habe und nicht wollte, dasss meine Mutter mich dort absetzt und dann geht. Nach 10 Minuten sei ich wohl wieder fröhlich und munter gewesen.

In der Grundschule verlief auch alles normal. Danach folgte das Gymnasium, wo ich die meisten Freunde aus Kindergarten und Grundschule nicht mehr auf der Schule hatte. Ich fand keinen wirklichen Anschluss, außer 2 Leute die von der gleichen Grundschule gekommen waren. Ich fühlte mich ab dann generell wie ein totaler Außenseiter, obwohl ich nie gemobt oder gehänselt wurden bin. Ich kann mich nicht mehr erinnern was der Auslöser war. Ich fühlte mich späte gelangweilt von den Themen der anderen. So blieb ich bis zur 10 Klasse relativ aussen vor mit 2-3 Kumpels, die ich aber auch nur in der Schule sah undvielleich 1 mal im Monat in der Freizeit. Sonst hatte ich einen besten Freund, der aber ab der 8. Klasse eine Freundin hatte und nichts mehr mit mir zutun haben wollte.

Das ist der eigentlich beginn. Ich began immer mehr Freizeit im Online Welten vorm Computer zu verbringen. Ich kann mich auch nicht mehr wirklich erinnern was ich genau gemacht habe in diesen zahllosen Stunden. Jeden Tag nach der Schule am Rechner. 1 Mal die Woche zum Kampfsport mit dem ich dann aber durch den Sog des PCs auch in der 10. Klasse aufgehört habe. Ich war dann auch in Therapie wegen der Computersucht und meiner Schüchternheit (vermeidende Persönlichkeitsstörung war glaube ich die Diagnose). Ich lernte in der Therapie ein Wenig mehr Selbstbewusstsein zu haben, aber die Computerssucht konnte ich nicht ablegen. Ich wollte es damals auch nicht, da ich nur ein paar kumpels in der Schule hatte und in der Freizeit nur den PC und das Internet konnte ich mir damals nicht vorstellen was anderes in der Freizeit zu tun. Ebenso schlimm ist die Esstörung die damals auch entstanden ist. Essen als Killer von Frust, Langeweile und anderen guten und schlechten Gefühlen.

Dann kam die Oberstufe. Ich weiß bis heute nicht, wie ich in die Oberstufe gekommen bin. Ich habe nie gelernt und die Hausaufgaben in den Pausen gemacht. Ohne zu lernen hatte ich nach der 10 einen 1.8 Schnitt. Aber eben keine echten Freunde oder gar eine Beziehung. Außerdem fing ich langsam an zuzunehmen durch das Frust und Langeweile Essen und keinen Sport,da nur vorm Computer sitzen. Jedenfalls in der Oberstufe hatte ich Glück und fand ein paar echt gute Kumpels und ging wieder 1-2 mal im Monat was mit denen Unternehmen. Ich machte es und es war auch ganz gut mal wegzugehen unter leute und feiern, aber ich fühlte mich immer noch einsam unter Menschen. Fehlt am Platz. Nie wissen worüber man reden soll und keine social skills. Natürlich konnte ich mit den Kumpels über Fußball, Politik, Schule und anderes Reden, und viele sagten: " Ja du redest nicht viel, aber wenn dann ist es intelligent oder richtig lustig". Also ich fing an aufzutauen.

Dann kam aber ein Online Game in den Weg. Ich steckte wieder immer mehr Zeit in diese Game und irgendwann wieder die gesamte Freizeit und ab 18 Jahren in der 12. Klasse schrieb ich mich richtig oft krank nur um zu zocken. Das ging dann bis zur 13. und zum Abitur, dass ich gerade so wieder ohne 1 einziges mal lernen abschließen konnte, aber mit schlechtem 2.8 schnitt.

Nach dem Abi erreichte ich das höchste Level in dem Spiel und es entstand ein loch. Alles erreicht in dem Spiel. Dann realisiert ich, dass es schon Juli war und ich mich nicht wie andere um Ausbildungen oder Unibewerbungen gekümmert hatte. Meine Eltern machten natürlich logischerweise auch schon Druck. So schrieb ich mich in einen NC freien Studiengang ein ( Informatik - da ich eh nur vorm Rechner saß). Es war eine Notlösung aus Druck. Mittlerweile hatte ich am Anfang vom Studium ein neues Game gefundewo ich meine gesamte Zeit reinstecken konnte.

Beim Studium war ich Anfangs sehr motiviert trotz dem neuen Online Game. Doch hatte ich mich natürlich vorher nicht informiert, und stieß auf 80% mathe und 20% informatik. Ja ich habe mich wirklich nicht informiert. Ich hatte vorher in meiner Schulzeit Applikationen programmiert, die sich rund um die Online Games die ich gespielt habe drehten. Außerdem Websiten für diverse Communities und Clans die sich natürlich auch um die Games drehten. Aber dieses Wissen war im Studium nicht wichtig. Ich wollte nach dem 1. Semester aufhören. Ich schrieb keine einzige Prüfung im 1. Semester. Doch dann entschied ich mich doch weiter zu studieren. Im zweiten Semester gab ich alles. Ich bekam zulassungen zu Prüfungen, aber viel durch alle durch, da ich nicht gelernt habe wegen den dummen Online Games. Im 3 und 4. Semester genau das selbe. Ich hatte die Zulassung, aber schrieb diesmal nicht die Prüfungen. Ich wollte nahc dme 4. Semester eine Ausbildung suchen, aber dann habe ich mich selbst überredet dass ich doch soviel Zeit als Student habe um zu zocken und schrieb mich weiter ein. Im 5 und jetzt im 6 Semester war ich nicht einmal in der Uni. d.h ich habe in 6 Semestern wo man normalerweise den Bachelor hat keine einzige Prüfung bestanden und die meisten garnicht geschrieben. Ich habe das alles vor mir hergeschoben. Hatte dann zwischendurch immer mal Motivation, aber wurde von der Aufgeschobenen Lernlast dann wieder überwältig und floh in meine Online Welten und meine Esstörung. So jetzt mittlerweile bin ich bei einer größe von 188cm 129kg schwer, habe Bluthochdruck, bewege mich nicht, esse nur ungesunden kram und viel zu viel über den tag verteilt ohne limit. Ich sitze mittlerweile nur noch vorm PC 16 Stunden am Tag. Ich wohne zuhause und meine Eltern mache sich riesige Sorgen.

Ich habe versprochen mit ab Januar diesen Jahres eine Ausbildung zu suchen, aber das habe ich jetzt auhc wieder bis jetzt aufgeschoben. Und jetzt ist es wahrscheinlich zu spät für eine Ausbildung die noch diese Jahr startet. Ich habe angefangen die Bewerbungsunterlagen zu schreiben, aber egalwie viel mühe ich mir gebe ich bin nie mit dem Schreiben zufrieden. Ich schäme mich für meine vergeigtes Studium und weiß nicht es in der Bewerbung zu formulieren, da die bestimmt auhc Scheine von den Prüfunen in der Uni wollen wo ich aber keine habe nach 6 Semester. Ich zeichne negative Szenarien und bin Pessimistisch. Depressionen weiß nicht, also habe keine Selbstmordgedanken. Wie soll ich aus dieser Situation kommen. Ich habe mittlerweile Angst davor mir hilfe zu holen. Ich weiß nicht wo ich anfangensoll. Ich will eine Ausbildung machen, aber bekomme es nicht einmal hin in 6 Monaten eine einzige Bewerbung zu schreiben bzw mit ihr zufrieden zu sein.

Defakto sitze ich seit einem Jahr nur noch vorm Rechner, habe keine wirklichen Freunde mehr ( nur ein paar alte Schulkameraden die auch ein wenig zocken ). Ich bekomme nichts mehr hin. Ich schiebe alles auf was ich eigentlich regeln müsste. Ich bekomme keine Bewerbung formuliert-

Weiß irgend jemand einen Ausweg ? Was soll ich jetzt nach dem Semester tun ? Weiter einschreiben und zocken ? War jemand in einer ähnlichen Situation. Gibt es Stellen an die man sich wenden kann ? Suchen firmen Azubis mit 22 als Fachinformatiker, die ein Studium nach dem 6 Semester abbrechen und nicht vorzuweisen haben ? Ich sehe keinen Ausweg. Aber irgendwie ist immer noch ein wenig Hoffnung da
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Weiß irgend jemand einen Ausweg ? (...) Ich sehe keinen Ausweg. Aber irgendwie ist immer noch ein wenig Hoffnung da
Stecker raus, Langeweile aushalten, zu Fuß
gehen, kein zuckerhaltigen Sachen mehr
essen, ganz wenig Kohlenhydrate. Und wenn
du unter 100kg bist, nach einer Ausbildungs-
stelle suchen oder einem Praktikumsplatz.

Das Ziel muss attraktiv sein, dann kommt
auch Motivation - also erst mal am Ziel arbeiten
und das Suchtverhalten beenden.

Alles Gute!
Werner
 
G

Gast

Gast
Du kannst Dich auch erst einmal an das Jobcenter oder die IkK wenden. Vielleicht wissen die noch offene lehrstellen in Deinem Wunschberuf. Ich meine, mit 22 ist einem noch alles offen.
Du musst Dich nicht schämen, Du bist nicht der einzige Studienabbrecher, der eine Lehrstelle sucht. So was gibt es oft.
Alles Gute!
 

Kolya

Aktives Mitglied
ich fürchte, Werner hat es auf den Punkt gebracht.

Ich hatte mal eine hustende kettenrauchende Freundin, die ALLES versuchte, um mit der Qualmerei endlich aufzuhören. Sie versuchte ALLES erdenkliche, was der Markt so anzubieten hatte. Irgendwann hat sei das auch geschafft. Ich fragte sie, nach welcher Methode sie das denn geschafft hatte und sie meinte: Das einzige was half, keine Zigarette anzuzünden.

Daß Du Informatik studiert hast - das war mein erster Gedanker - war wirklich grundverkehrt. Ich würde Dir raten, Therapie zu machen und zu lernen, mit Menschen umzugehen. PC ist eine bequeme, aber wie Du siehst, schlechte "Lösung". Schicksalsschläge ereilen uns alle (Bez. kaputt, Gehänsel in der Schule, Prügel vom Elternhaus, Scheidung). Die Frage ist nicht unbedingt, ob man Schicksalschläge hatte, sondern WIE man mit diesen umgeht. Ich denke, eine Therapie könnte Dir dabei helfen, dieses WIE für Dich zu klären und zu bearbeiten.

Liebe Grüße

Kolya
 
G

Gast

Gast
Hallo,
das erste Problem ist, vom PC weg zu kommen. Das wird dir allein und im gleichen Umfeld sehr schwer fallen. Ich würde dir empfehlen, ein freiwilliges Jahr (sozial, ökologisch u.a) zu machen und zwar am besten im Ausland. Ohne Internet...
Dort kannst du lernen, ohne PC den Tag zu gestalten und du hast eine sinnvolle Arbeit. (Vorher gut informieren, in welchem Bereich man eingesetzt wird, damit man auch dahinter steht).
Evtl. ist es schwierig in Auslandsprogrammen unterzukommen, dann eben eine Stelle im Inland suchen und sich so gestalten, dass kein PC und Internet erreichbar ist. Wichtig: Es muss die eigene Entscheidung sein. Das kann dir niemand abnehmen.

Nach einem Jahr Abstinenz bist du bestimmt in der Lage, eine Ausbildung zu machen. Mittlerweile werden Azubis immer dringender gesucht. Du kannst zu deinem Studium angeben, dass du dich umorientieren musst, weil du überfordert warst (wird gerne geglaubt). Durch das praktische Jahr hast du gezeigt, dass du etwas durchhalten kannst. Wenn es freie Zeit bis zum Ausbildungsbeginn gibt, unbedingt Praktika einlegen. Oder jobben. Und halte dich von PCs fern. Für notwendige Tätigkeiten (Internetrecherchen z.B.) könntest du den PC bei deinen Eltern oder bei einem Freund nutzen.

Wenn du eine Tätigkeit hast, bei der du Anerkennung bekommst, wird dir das ungeheuer gut tun. Bis es soweit ist, kannst du dir aber auch ehrenamtliche Sachen suchen. Es gibt sehr viele Angebote: im Seniorenbereich (Besuchsdienst oder Einkaufshilfe, Essen auf Rädern...), Tierschutz (Gassi gehen, Gehege säubern...), Kinder (Hausaufgabenhilfe, in Kindergärten vorlesen...), Flüchtlingshilfe (Assistenz bei Behördengängen, Ansprechpartner sein...) oder Mitarbeit bei einer Tafel und und und.
Es ist so befriedigend, wenn man auf einen Tag zurückschauen kann und weiss, ich habe etwas gut gemacht.

Um einen sauberen Schnitt zu machen, vorher alle Gamekonten kündigen und löschen. Auch auf dem Handy.

Wünsch dir was
Elli
 

Mondfee00

Neues Mitglied
Hallo

Habe selber vor etwa einem Jahr mein Informatikstudium abgeschlossen und hatte einen sehr guten Kollegen und Mitstudent, der ein ähnliches Problem hatte. Bei ihm war die Freudin, die Schluss gemacht hatte den Auslöser. Auch er sass nur noch vor dem PC und zockte Tag und Nacht. Fürs Lernen hatte er keinen Bock mehr und irgendwann wurde der aufzuholende Stoff immer mehr und seine Motivation immer weniger. Letzten Sommer erschien er dann auch zu keiner einzigen Prüfung. Du siehst also, du bist nicht alleine mit solchen Problemen. Manchmal findet man einfach den Rank nicht mehr und rutscht immer weiter.

Mein Kollege machte dann eine Therapie - nicht wegen seiner Game-Sucht primär sondern viel mehr, damit er all die angestauten Probleme mal sortieren und langsam angehen konnte. Für ihn war dann glaub am wichtigsten, dass er von Zeit zu Zeit kleine Erfolge erziehlen konnte und diese dann auch feierte (10kg abgenommen --> wir sind ein Bier trinken gegangen, was er während seiner Diät nicht konnte, Papierkram erledigt --> er hat sich einen Nachmittag am See gegönnt, etc).

Von einem Informatikstudium an einer Uni würde ich dir auch eher abraten. Was würde aber gegen eine Lehre als Applikations-Entwickler oder Webdesigner sprechen? Ich nehme an, du hast nicht nur die Websites programmiert, weil dir das Spiel gefallen hat, sondern auch das Programmieren (sonst hättest du ja auch Fan-Art machen können oder so was). Dieses Gefühl vom "die Zeit nicht mehr fühlen", so in einem "Run" zu sein gibt es nicht nur beim Gamen sondern auch beim Programmieren (ich habs einfach auf die andere Seite erfahren, zuerst programmieren, dann erst mit gamen angefangen).
Ich weiss nicht wie das bei euch in Deutschland ist, bei uns in der Schweiz gibt es ein Fachhochschulstudium, da hat man am Schluss auch einen Bachelor-Abschluss, das Studium ist aber nicht auf Forschung sondern auf die Industrie ausgerichtet, d.h. du hast nicht 80% Mathe um anschliessend mit 20% Informatikkenntnissen einen Algorithmus zu verbessern, sondern ca. 40% Informatik & Programmieren, 40% Methodik (wie entwickle ich, wie leite ich ein Projekt, etc.) und 20% Mathe & Physik. Ich denke so ein Studienplan könnte dir eher entsprechen.

Aber ich empfehle dir wirklich erst eine Lehre zu machen! Dann hast du einen Abschluss in der Tasche und kannst einen Erfolg verzeichnen (immer Schritt für Schritt, nicht zu viel auf einmal wollen, sonst kommt die Frustration wieder).
Bis du eine Lehrstelle findest kannst du dich immer noch als freischaffender Webentwickler einer Agentur anbieten oder für Vereine etc. Websites gestalten. Manchmal sind auch die sogenannten Community-Manager von Games bezahlte Stellen.

Ach ja und bezüglich deinem Gewicht: versuch frisches Gemüse oder Früchte zu essen als Snack und regelmässige Hauptmahlzeiten einzuhalten. Das mit dem rausgehen ist immer so eine Sache, ich kenn das selbst, da ist die Motivation alleine nicht gerade hoch. Aber frag doch deine Eltern ob du einkaufen gehen kannst, so hast du ein Ziel vor Augen und gehst nicht nur raus um dich zu bewegen. Oder frag jemanden (oder im Tierheim) ob du mit einem Hund regelmässig Gassi gehen könntest. Mir hilft das den inneren Schweinehund zu überlisten, denn dann gehe ich ja nicht für mich raus, sondern für den Hund (und für den mach ich das doch gerne :) ). Ach ja, und mit einem Hund lernt man gleich viiiieel einfacher neue Leute kennen :p;)

Hoffe ich konnte dir etwas helfen...

Liebe Grüsse
Mondfee
 

Wandel

Aktives Mitglied
Ich glaube du weisst was du zu tun hast. Nur tust du es nicht. Ist das dein Problem?

Sieh dich als Kapitän auf einem Schiff. Auf diesem Schiff gibt es viele anderen Personen, die alle das Steuerruder übernehmen. Der eine will immer zocken, der andere will essen, usw. und jeder steuert das Schiff wie es gerade passt in irgendeine Richtung. Du bist der Kapitän und stehst verloren daneben, unfähig einzugreifen und das Schiff auf den Kurs zu lenken den du eigentlich für dein Leben geplant hast. Mittlerweile versuchst du es vermutlich schon gar nicht mehr, Befehle zu geben.

Was dir fehlt ist Autorität gegenüber dir selber. Du, der Kapitän, musst endlich erwachen und das Steuer zornig an dich zurückreissen. Du musst wieder die Kontrolle übernehmen über dich selbst, da du sonst irgendwann unausweichlich Schiffbruch erleidest. Der Kapitän muss zurückkehren und wieder ernstzunehmende Befehle geben. Und hier ist, wie du das machst:

Um deine Autorität wiederzufinden baust du im Kopf eine Visualisation auf. Stell dir vor, du stehst vor ein paar Leuten die grösser, intelligenter, besser aussehend usw.. als du sind. Jetzt gibst du diesen Leuten in Gedanken einen Befehl. Der Befehl muss so autoritär und ernst sein, dass die Gestalten ein deinem Kopf diesem Befehl unumwunden Folge leisten. Versuch dich in diese Situation einzufühlen so gut es geht. Sobald du ein Gespür für diesen autoritären Modus entwickelt hast kommt der nächste Schritt: Du richtest einen Befehl an dich selber. Und das ist jetzt der Kapitän, der spricht. Du wirst sehen wie plötzliche alle Systeme in deinem Körper diese Befehl Folge leisten. Plötzlich kannst du dir dabei zusehen, wie du alle Dinge, zu denen du dich vorher nie durchringen konntest, ohne innere Widerrede ausführst. Früh aufstehen, Computer herunterfahren, irgendwo anrufen, Bewerbung schreiben..

Versuch es mal und berichte ob es dir geholfen hat :)
 
G

Gast

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Ich wollte mich jetzt noch mal für die konstruktiven Antworten bedanken. Ich befinde mich seit August in einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Ich kann mich garnicht genug bedanken. Ich hab 5 Bewerbungen abgeschickt nachdem ich auch durch eure Antworten plötztlich die Augen zugemacht habe und einfach abgeschickt habe ( per Mail). Ich hatte 2 Zusagen innerhalb einer Woche.
Ich bin in der Berufsschule völlig unterfordert, aber im Betrieb gefällt es mir gut. Ich habe jetzt die Möglichkeit zu verkürzen.

mfg.
 

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