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Allergische Reaktion

annakatharina

Mitglied
Guten Morgen Euch Allen,

könnte einen Rat von Euch gut gebrauchen.

Leide scheinbar unter allergischen Reaktionen; d.h. nach einem Essen (wobei ich den Auslöser nicht kenne) schwillt mein Bauch so extrem an, dass es schmerzt; auch mein Gesicht wirkt dann aufgeschwemmt. Zudem leide ich dann unter extremer Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen (ich fühle mich dann an so k.o. wie einer fieberhafte Erkältung), und irgendwie gehen mir dann auch die Nerven weg, d.h. ich bin gereizt, habe ein Stimmungstief (mir ist nach Weinen zumute), bin verletzlich ...

Gestern abend nach einer Tomatensuppe in der Sauna hatte ich mal wieder einen solchen "Anfall".

Festgestellt hat man bei mir eine Laktoseintoleranz. Ich persönlich habe das Empfinden, dass mein Körper auch mit o.a. Symptomen auf Weizen reagiert, hier hat jedoch ein Anti-Gliadin-Test nichts erbracht.

Weiß mir nicht mehr zu helfen, fühle mich total beeinträchtigt, körperlich und auch psychisch.

Die Ärzte schütteln den Kopf, nöh, das kann nicht sein, die Blutwerte ergeben doch nichts, was auf eine Allergie schliessen könnte.

Hilft mir nicht weiter!!!!!!!

Kennt jemand von Euch diese Probleme, und hat jemand einen Rat für mich?

Sitze hier heute morgen nach 10 Stunden Schlaf, fühle mich körperlich und seelisch nach dem "Anfall" gestern noch immer nicht wieder fit, obwohl die Schwellungen nachgelassen haben, und wühle mich durchs Internet, wo ich aber noch kein "Aha-Erlebnis" hatte. "Meine Palette der Symptome" ist da leider nicht beschrieben.

Wäre schön, wenn Ihr mir mit einem Tip weiterhelfen könntet.
Danke Euch schon mal vorab.

Euch Allen eine schönen Sonntag,

annakatharina
 

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maximilian

Aktives Mitglied
Ich hoffe du nimmst so nen Ratschlag nicht übel, aber das könnte doch auch ne psychosomatische Reaktion sein. Du schriebst in einem Beitrag du hattest sowas wie nen Burn-Out mit depressiven Anteilen und setzt grad die Antidepressiva ab?
Hast du im Verlauf deiner Probleme Veränderungen im Essverhalten gehabt?

Im übrigen noch nen Tip wegen Depression oder depressiver Verstimmung, gabs vor kurzem nen grösseren Spiegel-Artikel, körperliche Betätigung, am besten im Freien, hat ziemliche Effekte und viele Psychiater verschreiben mittlerweile erstmal sportliche Betätigung.

EDIT: siehes "freches Biest", die E-Nummern von den ganzn Milchprodukten sich zu besorgen könnte auch was bringen, falls du das noch nicht gemacht hast. Und dann nochmal streng drauf achten ob es ohne Laktose immer noch da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

freches Biest

Aktives Mitglied
naja in Tomatensuppe kann durchaus Milch oder Sahne enthalten sein :mad: und da du dich ja vor Schmerzen krümmst ist es doch ziehmlich eindeutig !!!
Hast du es schonmal mit Laktase Tabletten versucht ??? Bei einem helfen sie und beim anderen nicht - bei mir helfen sie nur wenn in normalem Mass Milch enthalten ist aber wenn viel Schlagsahne drin ist dann helfen selbst 5 Tabletten nicht richtig :(
 

annakatharina

Mitglied
Danke für Eure Beiträge.

Maximilian, eine psychische Reaktion auf eine Tomatensuppe? Das bringt mich wirklich zum Schmunzeln.
Nein, es ist schon so, dass ich nach Absetzen des Antidepressivums wieder weniger belastbar bin als mit den Tabletten.
Aber gestern war die körperliche Reaktion auf das Essen, worauf wenig später die Erschöpfung folgte, deutlichst spürbar. So wie sonst auch. Also ich tippe eindeutig auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Wobei ich grundsätzlich meine depressiven Verstimmungen, die gerade jetzt bei diesem grauen Nieselwetter da sind, nicht in Abrede stellen will.

Freches Biest,

ja, ich "arbeite" auch mit Laktasetabletten. Nichts desto trotz bekomme ich, oftmals bei Weizen - aber interessanterweise auch nicht immer, diese merkwürdigen körperlichen Probleme. Aber die Tomatensuppe gestern hat mich schon verwirrt.

Nun denn, ich werde erst einmal meinen neuen Hausarzt, der auch nicht mehr weiß als die, die ich bisher "verschlissen" habe, nach einem Breitbandallergikum fragen. Vll. bringt das ja schon etwas Abhilfe.
 

maximilian

Aktives Mitglied
Danke für Eure Beiträge.

Maximilian, eine psychische Reaktion auf eine Tomatensuppe? Das bringt mich wirklich zum Schmunzeln.
Glaub es mir ruhig, ich war auf der psychotherapeutisch/psychosomatischen Station etliche Wochen. Die Psyche kann bei dir auch eine ganz reelle Laktoseintoleranz hervorrufen. Man bildet sich keine Krankheiten ein, sondern die Psyche kann ganz reelle Krankheiten auslösen u./o. verursachen. Genauso wie ein Placebo-Effekt keine eingebildete Heilung ist, sondern ganz reelle heilende Effekte hat.

Wär ich eh psychisch angeschlagen, würde ich bei mir das immer vermuten. Ich merk es doch selbst wie ich unter Stress verstärkte Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel bekomme. Ist ja auch logisch, du hast fast soviele Nervenzellen um deinen Verdauungstrakt wie im Hirn, sog. Bauchhirn, deswegen wirkt die Psyche bevorzugt im Verdauungstrakt, weil dieser am engsten mit dem zentralen Nervensystem verknüoft ist.

EDIT: Es ist also durchaus möglich, dass das Darmhirn durch deine psychische Situation die Schleimhaut nicht genügend anregt und verschiedene Verdauungsenzyme nicht in ausreichender Menge gebildet werden und du am Ende Nahrungsmittelunverträglichkeiten hast. Im Körper hängt alles zusammen, das ZNS und damit deine Psyche, sitzt überall mit am Hebel.
 
Zuletzt bearbeitet:

annakatharina

Mitglied
Da magst Du doch Recht haben, Maximiian, gerade nach dem heutigen Tag ist mir mal wieder bewußt geworden, dass meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten "anfingen", als mích vor zwei Jahren mit meinem jetzigen Ehemann eine gemeinsame Wohnung bezogen habe.

Was soll mir das sagen? Meldet sich mein Körper, wenn ich meiner Seele nicht zuhöre?
 

maximilian

Aktives Mitglied
Ja, so ungefähr, wenn psychische Probleme sich manifestieren, und man sie nicht schnell genug anpackt, führen sie zu Veränderungen im Körper. Einfachstes Beispiel die Immunsystemhemmung bei Depressionen. Da bekommste laufend Infektionen, aber die eigentliche Ursache liegt woanders. Jetzt kannste natürlich immer die Infektionen bekämpfen, oder du kannst mittelfristig die Depression bekämpfen.
Manche Kulturkreise können psychische Probleme gar nicht benennen, und sie drücken sich nur über den körperlichen Weg aus.
 

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