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Alle ignorieren mein Problem

BePerfect

Mitglied
Hey Leute,

Ich hasse mich selbst so sehr, weil ich trinke, weil ich irgendwie ziemlich traumatisiert bin und dies auch lange Zeit als Anlass zum Alkohol Konsum genommen habe.

Eigentlich komme ich gut klar nicht zu trinken, solange ich keinen Alkohol zuhause habe und auch außerhalb fällt es mir relativ einfach Alkohol abzulehnen.

Ich weiß nicht ob ich schon ein Problem habe, aber ich fühle mich nicht mehr wohl und mir wird ständig Alkohol geschenkt oder mitgebracht.
Und sobald ich es zuhause habe muss ich es trinken.
Ich will gar nicht mehr trinken. Trotzdem tue ich es immer wieder.

Ich hab es meiner Therapeutin erzählt, sie schien das Thema nicht ernst zu nehmen.
Aber um ehrlich zu sein , ich trinke seit ich 13 wurde und werde bald 26, ohne längere Pausen dazwischen, das längste sind mal paar Monate.

Dann bekomme ich so Aussagen wie " du hast kein Problem, weil ja nicht tgl. Trinkst "
Und dann fühle ich mich nicht ernstgrnommen.

Was soll ich nur machen, ich will niemanden aufdrängen dass ich ein Problem habe, aber eigentlich wollte ich hilfe. Fühle mich echt schlimm und hasse mich immer mehr
 

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cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Ich würde mir eine Alkoholberatungsstelle suchen
und einen Entzug machen.
Adressen findest du im Internet.

Es ist wichtig, dass DU etwas machst und dein Problem ernst nimmst und nicht die Anderen.

Die Therapeutin sollte es auch ernst nehmen.

Sage den Leuten deutlich, dass sie dir keinen Alkohol mehr mitbringen sollen.
 
C

Christa.L.

Gast
Du hast Recht: All ignorieren dein Problem. Und am allermeisten DU SELBST!
Oder denkst du, dass es sich dadurch lösen wird, wenn du hier schreibst?
Du brauchst fachkundige Hilfe durch einen damit erfahrenen Therapeuten, ggf. auch in einer Klinik.
Erst wenn du dich dem stellst, kann ich deine Überschrift ernst nehmen.
 

Q-cumber

Aktives Mitglied
Liebe/r TE,

wie @cucaracha schon schrieb: das Klügste ist, sich an eine ambulante Suchtberatungsstelle zu wenden.
Die sind auch zu Covid-Zeiten erreichbar und können i.d. R. relativ kurzfristig Erstgespräche anbieten.

Die Suchtberater dort sind häufig sehr viel fitter und erfahrener in der Einschätzung und Behandlung von Suchterkrankungen als die klassischen Psychotherapeuten und Du kannst TROTZ Psychotherapie Gespräche dort wahrnehmen.

Ich denke, es ist für Dich sehr wichtig, herauszufinden, welche Funktion das Trinken bei Dir erfüllt.
- Ist es Langeweile/Leere?
- Hast Du das Gefühl, negative Emotionen nicht gut aushalten zu können und diese mit Alkohol "wegzubügeln"?
- Leidest Du unter Schlafstörungen/ständigem Grübeln und nutzt Alkohol als Selbstmedikation?

Ich finde es super, dass DU das Problem erkannt hast.
Wenn Du Deiner Therapeutin erzählst, dass Du Kontakt zum ambulanten Suchthilfesystem aufgenommen hast, merkt sie irgendwann auch, dass Du wirklich in Schwierigkeiten bist.

Nur Mut und alles Gute!
 

Q-cumber

Aktives Mitglied
Du hast Recht: All ignorieren dein Problem. Und am allermeisten DU SELBST!
Oder denkst du, dass es sich dadurch lösen wird, wenn du hier schreibst?
Du brauchst fachkundige Hilfe durch einen damit erfahrenen Therapeuten, ggf. auch in einer Klinik.
Erst wenn du dich dem stellst, kann ich deine Überschrift ernst nehmen.
Sag mal, was genau ist Dein Problem, dass Du den/die TE hier so aggressiv angehst?
Er/Sie stellt eine Frage in einem Hilfe-Forum, WEIL er/sie das Problem erkannt hat und nicht weiß, wie er/sie weiter vorgehen soll.
Es geht genau darum: Anlaufstellen zu nennen, an die er/sie sich wenden kann.
Ohne blöde von der Seite angeblökt zu werden.
Und ob Du ihn/sie ernst nimmst, ist für die Fragestellung vollkommen irrelevant.
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

wenn du nur trinkst, wenn du Alkohol Zuhause hast, warum schuettest du den Alkohol nicht gleich in den nächsten Außguss.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 
G

Gelöscht 118642

Gast
Hallo @BePerfect

Ich finde es sehr gut, dass du dein Problem erkannt hast, du bist damit sehr viel weiter als viele andere. Den nächsten Schritt, Hilfe zu holen, hast du ebenfalls schon gemacht, das ist sehr gut! Yay für dich!
Dass du in der Therapie nicht ernst genommen wirst ist ein Problem. Eines, das du ansprechen solltest, denn es ist DEINE Therapie. Da geht es um dich. Nicht um den Therapeuten.
Frag doch mal nach, warum dein Therapeut glaubt, dass das kein Problem sei, oder was die Motivation hinter der Aussage sei.
Es gibt Dinge, die du sofort umsetzen kannst, und die dir helfen.
Erstens: du kommunizierst mit deinem mfeld, dass du mal für soundsoviel Zeit (bspw einen Monat) ganz auf Alkohol verzichten willst. Nenn es eine "Challenge" oder "Detox" oder so. Menschen sind ziemlich witzig: sie akzeptieren Dinge sehr viel besser, wenn du ihnen eine Begründung gibst, vollkommen egal, wie absurd diese ist.
Du kannst zum Beispiel sagen, dass du im Moment keine Lust hast, dauernd Flaschen zu entsorgen. 😉 Das werden die meisten nachvollziehen können.

Wenn jemand Alkohol mitbringt, bitte die Person, die Flasche ungeöffnet wieder mitzunehmen, weil du ja, wie du bereits kommuniziert hattest, gerade "detoxst" (was für ein Wort 😂).
Es wird vermutlich Leute geben, die kein Verständnis haben. Das ist normal. Lass dich von ihnen nicht unterkriegen. Und wer weiss, vielleicht finden das einige gar nicht so schlecht und wollen mitmachen.
 

BePerfect

Mitglied
Ich würde mir eine Alkoholberatungsstelle suchen
und einen Entzug machen.
Adressen findest du im Internet.

Es ist wichtig, dass DU etwas machst und dein Problem ernst nimmst und nicht die Anderen.

Die Therapeutin sollte es auch ernst nehmen.

Sage den Leuten deutlich, dass sie dir keinen Alkohol mehr mitbringen sollen.
Ich hab heute schon einen Termin für nächste Woche Dienstag bekommen und werde versuchen mit Unterstützung wieder davon los zu kommen.
Ich fühle mich wirklich nicht mehr wohl und möchte etwas verändern bevor ich alles kaputt mache.
 

BePerfect

Mitglied
Hallo,

wenn du nur trinkst, wenn du Alkohol Zuhause hast, warum schuettest du den Alkohol nicht gleich in den nächsten Außguss.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
Das ist halt dann, das wo ich die Sucht erkenne. Und auch schon wenn ich einkaufen gehe merke ich dass ich mir eine Flasche kaufen will und es mir echt schlecht geht dann tage lang, weil ich es nicht tue.

Deshalb möchte ich jtz endlich mal versuchen darüber zu reden und mir hilfe zu holen, denn es beeinflusst mittlerweile auch schon mein leben negativ
 

BePerfect

Mitglied
Liebe/r TE,

wie @cucaracha schon schrieb: das Klügste ist, sich an eine ambulante Suchtberatungsstelle zu wenden.
Die sind auch zu Covid-Zeiten erreichbar und können i.d. R. relativ kurzfristig Erstgespräche anbieten.

Die Suchtberater dort sind häufig sehr viel fitter und erfahrener in der Einschätzung und Behandlung von Suchterkrankungen als die klassischen Psychotherapeuten und Du kannst TROTZ Psychotherapie Gespräche dort wahrnehmen.

Ich denke, es ist für Dich sehr wichtig, herauszufinden, welche Funktion das Trinken bei Dir erfüllt.
- Ist es Langeweile/Leere?
- Hast Du das Gefühl, negative Emotionen nicht gut aushalten zu können und diese mit Alkohol "wegzubügeln"?
- Leidest Du unter Schlafstörungen/ständigem Grübeln und nutzt Alkohol als Selbstmedikation?

Ich finde es super, dass DU das Problem erkannt hast.
Wenn Du Deiner Therapeutin erzählst, dass Du Kontakt zum ambulanten Suchthilfesystem aufgenommen hast, merkt sie irgendwann auch, dass Du wirklich in Schwierigkeiten bist.

Nur Mut und alles Gute!
Ich nutze Alkohol tatsächlich zum betäuben und zum Schlafen, es ist auch so dass es Phasen gibt in denen es mir besser geht und dann trinke ich auch viel weniger und wenn ich viel Stress habe und kaum zeit zum denken ,weil alles soviel ist, dann bekomme ich das Bedürfnis zu trinken.
Es ist wohl wie eine Notbremse Funktion.
Und das macht mich traurig, aber ich trinke bis Dienstag nichts und werde dann zu meinen Termin gehen.
Ich hatte heute eine Stunde mit einer Ärztin darüber gesprochen und sie war sehr freundlich und hat mir auch angeboten , dass ich mir Medikamente holen kann, damit ich bis Dienstag aushalte, aber so extrem ist es dann doch nicht.
Nur will ich überhaupt verhindern, dass der Konsum so extrem wird.

Und für mich ist wichtig es nicht mehr runter zu spielen oder schön zu reden, denn es ist jtz schon nicht mehr schön.

Leider bin ich mit Drogen und Alkohol aufgewachsen und es war immer das Problemlöse Mittel für alles, und Geld natürlich auch. Damit kann man alles lösen.

Den drogenentzug hab ich vor 9 Jahren gemacht und war echt froh es überstanden zu haben.
Seit 9 Jahren nehme ich keine Drogen mehr und jtz ist der Alkohol dran.

Ich hoffe ich krieg es nochmal so hin
 

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