Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Alkoholismus des Vaters macht Familie kaputt. Hilflos.

K

Kat1997

Gast
Also ich bin 24 und seit meiner Kindheit gab es zwischen meinen Eltern immer mal wieder ich nenne es mal heftige Auseinandersetzungen. Wenn er getrunken hat, dann flog eben mal das Telefon oder die Faust an die Wand oder gleich meine Mutter. Ich habe oft versucht selbst als Kind zu intervenieren aber es war nicht besonders hilfreich und es hat es eher verstärkt also den Konflikt. Ich habe noch zwei kleinere Brüder. Ich bin kein Psychologe aber für mich ist er eben ein Narzisst, bei dem wir Kinder uns schon immer durch Leistung Liebe und Aufmerksamkeit erarbeiten mussten, es aber nie wirklich schafften. Er ist eben nie Schuld immer die anderen und er macht alle möglichen Menschen immer schlecht und selbst ist er ja der Größte.
Ich bin dann mit 17 ausgezogen oder eher fortgerannt. Trotzdem kann ich natürlich nicht wegsehen und mein Vater trinkt eben immer noch jedes Wochenende also komplett durch praktisch. Er verzieht sich eben dann immer in ein Zimmer und schläft dann da auch immer irgendwann ein im Sitzen oder so. Wenn meine Mutter ihn darauf anspricht und sagt er soll aufhören so viel zu trinken, vor allem alleine im Zimmer, dann beleidigt er sie eben auch oft wie beispielsweise: Fahr zur Hölle du laufende Krankheit.
Also es tut mir wirklich weh meine Familie so leiden zu sehen aber sowas wie Scheidung ist eben bei uns nicht ganz üblich und ich bin einfach ratlos wie ich meiner Mutter und meinen Geschwistern helfen soll. Er selbst hält auch gar nichts von Therapie und würde sowas niemals machen. Ich selbst wurde als Borderlinerin, mit einer Sozialphobie und starken Depression damals diagnostiziert und er war bei der Therapie dabei und hat dann auch meinen Therapeuten später vor mir als A******* bezeichnet. Also er sieht nichts ein. Man sagt ja oft, dass man sich nach der Liebe des Elternteils am meisten sehnt, wo man sie eben nicht bekommt. Das ist ja auch so und ich will nicht sagen, dass er ein schlechter Vater ist und als ich ein Kind war, war er für mich auch sehr größte. Als ich dann aber in die Pubertät kam wusste er eben nicht mehr wie er mit mit umgehen soll, da ich ein Mädchen bin. Ich muss jetzt eben mit der gestörten Beziehung leben aber die Situation meiner Familie macht mir zu schaffen und ich weiß nicht genau wie ich helfen soll. Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit für mich oder muss ich das einfach so mit ansehen? Schließlich befinde ich mich selbst ja nicht in dieser Ehe. Trotzdem tun mir eben meine Geschwister sehr leid, weil wir wohl praktisch alle deshalb psychisch angeschlagen sind. Wenn jemand Rat hat wäre ich wirklich dankbar, denn ich weiß leider nicht weiter.
 

utterfly 912

Mitglied
Wie alt sind deine Geschwister?
Ich war selbst 13 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet, hab dann aber den Absprung geschafft.
Du musst mit deiner Mutter ein ernstes Wort reden, wenn ihr was an ihren Kindern liegt, wird sie sich
von ihrem gewalttätigen Ehemann trennen.
Andernfalls würde ich das Jugendamt informieren, um meine Geschwister zu schützen
 
K

Kat1997

Gast
Naja 16 und 13, Jungs. Der ältere hält sich praktisch aus allem raus und hat auch sehr viel mitbekommen und was soll er da auch machen? Der jüngere verteidigt meine Mutter da gegen jedes böse Wort, oder auch generell. Deshalb verhält mein Vater sich wohl auch immer etwas besser dem älteren gegenüber.
 
K

Kat1997

Gast
Ja ich hatte es zuletzt heute versucht und ich bin ja selbst kein Profi in solchen Dingen aber ich habe ihr eben geraten, dass sie ihm da zumindest mal Druck machen sollte und ihn vielleicht mit der Scheidung da Angst machen sollte. Er will schließlich auch nicht seine Familie verlieren und ich finde es die jetzige Variante einfach immer alles runterzuschlucken weil man hofft irgendwas bessert sich von alleine führt zu nichts. Sie leider eben still vor sich hin. Ich komme da wohl eher nach meinem Vater, vielleicht ist es auch angelerntes Verhalten. Ich kann eher schlecht schweigen und manche Dinge müssen dann eben mal explodieren. Sozusagen seine Sprache sprechen. Eben mit harten Worten.
 

Baffy

Aktives Mitglied
Jähzorniger Vater, große Schnauze und nix dahinter, Suffkie vor dem Herrn. Vater? Ich hatte Keinen. Mutter kehrt lieber alles unter den Teppich, die "Leute", die "Leute".
Ging mir genauso. Er wurde nichtmal 50 und mir war es scheißegal. Auf sowas kann man als Kind gerne verzichten.
Machen kannst du bei Alkoholismus überhaupt nichts. Diese Menschen müssen selber ein Einsehen haben. Wenn deine Mama etwas tun will, dann geht sie mit deinen Brüdern, das wäre die beste Lösung.
 

Mandrayke

Aktives Mitglied
Hol deine Mutter da raus und deine Geschwister auch.
Lad sie zum Einkaufen ein und dann mach eine Ansage.
Dass zu dem Typ nicht mehr zurück gegangen wird.
 

Daoga

Urgestein
Entweder die Mutter verläßt ihn mit den zwei Kindern, oder Du überlegst Dir, ob Du vielleicht Deine Brüder irgendwie unterbringen kannst, dann kann die Mutter mit dem Säufer selber zurechtkommen. Sie hat ihn schließlich geheiratet. Auf jeden Fall solltest Du mal Rat und Hilfe beim Jugendamt suchen. Vielleicht ist betreutes Wohnen für Deine Brüder möglich, mit Deiner Unterstützung.
Eine Bekannte von mir hatte auch so einen Mann, sie hat ihn jahrelang ertragen (weiß nicht warum sie sich das angetan hat), aber als er dann irgendwann auch gegen den gemeinsamen Sohn gewalttätig wurde, hat sie ihn vor die Tür gesetzt (die Wohnung gehörte ihr). Sie hat ihm dann gnädigerweise noch eine Mietwohnung besorgt, da hat er sich dann ein paar Monate später zu Tode gesoffen. Weg mit Schaden, muß man sagen. Deswegen braucht man kein Mitleid mit Alkoholikern haben, die suchen sich ihr Unglück selber aus. Sie haben aber kein Recht, andere da mit hineinzuziehen.
 

üllö

Aktives Mitglied
eben geraten, dass sie ihm da zumindest mal Druck machen sollte und ihn vielleicht mit der Scheidung da Angst machen sollte.
So etwas soll man nur machen, wenn man bereit ist, die angedrohte Konsequenz in die Tat umzusetzen. Wenn deine Mutter das nicht macht, wird sie unglaubwürdig.
Dein Vater ist ein Trinker, der mit sich und seinem Leben unzufrieden ist und seinen Frust darüber an der Familie auslässt. Das macht ihn noch nicht zu einem Narzissten.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Probleme mit Kind des Partners Familie 167
M Angst vor Ausrastern des Sohnes Familie 48
K Kontakt zur Familie des Partners sehr wichtig? Familie 3

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

    Anzeige (2)

    Oben