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Alkohol am Steuer

Andre Z.

Neues Mitglied
Hallo,
ich habe mal eine Frage in die Runde und bitte um ernstgemeinte und ehrliche Antworten.

Dieser Fall ist nicht ausgedacht sondern genauso passiert.

Stellt euch vor:
Ihr sitzt als Mitfahrer mit Freunden in einem Pkw der 120 km pro Stunde auf der Autobahn unterwegs ist, und noch eine Stunde Fahrzeit vor sich hat.
Überraschend macht der Beifahrer eine Flasche Sekt auf und gießt dem Fahrer und sich selbst einen Becher davon ein. Beide beginnen Sekt zu trinken.
Wie würdet ihr euch verhalten?

Danke für eure Antworten im voraus und liebe Grüße
 

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SFX

Aktives Mitglied
Ich sehe ehrlich gesagt keinen Unteschied, ob jemand VOR der Fahrt ein Gläschen Sekt trinkt oder es sich WÄHREND der Fahrt reinkippt. Das kommt aufs Gleiche hinaus. Solange ein gewisser Alkoholpegel nicht überschritten wird, ist es okay. Falls sich der/die Fahrer_in (M/W/D) allerdings die halbe Flasche reinleert, ist der Fall anders.

LG,
SFX
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Sekt hat das doppelte wie Bier, also etwa 0,4l Bier.
Das kann was können, muss aber nicht.
Sinnigerweise macht man den Beifahrer zur Schnecke, denn von dem Fahrer ist man als Mitfahrer ja abhängig.

Der Fahrer aber weiss dann, was man denkt.
Hm - und man muss auch selbst wissen, was man will.
 

EinBoy9

Aktives Mitglied
Hallo,
ich habe mal eine Frage in die Runde und bitte um ernstgemeinte und ehrliche Antworten.

Dieser Fall ist nicht ausgedacht sondern genauso passiert.

Stellt euch vor:
Ihr sitzt als Mitfahrer mit Freunden in einem Pkw der 120 km pro Stunde auf der Autobahn unterwegs ist, und noch eine Stunde Fahrzeit vor sich hat.
Überraschend macht der Beifahrer eine Flasche Sekt auf und gießt dem Fahrer und sich selbst einen Becher davon ein. Beide beginnen Sekt zu trinken.
Wie würdet ihr euch verhalten?

Danke für eure Antworten im voraus und liebe Grüße

Den Sekt erst trinken nachdem man Zuhause angekommen ist. Ansonsten wäre das eine Straftat nach §316 StGB. Wer im Verkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist. Dieser ist vorsätzlich. Vorsatz ist das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung. Diese wird auch bestraft, wenn man es auch fahrlässig behen würde.

Aber jeder ist für seine Handlungen selbst verantwortlich. Strafbar ist es zudem auch, Wichtig ist, dass keiner versucht den zu überreden damit er den Sekt trinkt. Wäre nämlich auch Anstiftung nach §26 StGB. Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat . Eine rechtswidrige Tat wäre hier in dem Fall das Trinken von Sekt während der Fahrt welches den §316 StGB zutreffen würde.


Der Beifahrer darf ruhig den Sekt trinken. Nur nicht der Fahrer. Und Überreden/Überzeugen/Zwingen es zu trinken wäre strafrechtlich. Selbst bis zu kleine promillen währen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle bemerkbar und trotzdem strafbar. Ja...auch wenn es zu keinem Schaden gekommen ist.


Nach §24a StVG im Tatbestandskatalog > 2 Punkte, 500€ und 1 Monat Fahrverbot
Die Konsequenzen werden immer härter wenn es zu einer Gefährdung oder Schaden kommen würde. Das war der Minimum..... Bis zu 2000€ und 3 Monate Fahrverbot, 2 Punkte könnten es im schlimmsten Falle sein.
 
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