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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Aktiv werden gegen sexuelle Gewalt

Zu Aktionen von Jugendlichen sage ich

  • klar, würde ich mitmachen

    Teilnahmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    4
Aufgrund vieler Missbrauchs- und Vergewaltigungsopfer in Schulen haben wir mit Jugendlichen seit 2006 Aktionen gegen sexuelle Gewalt organisiert. Sie beschäftigen sich in Schulen mit Themen wie Kinderprostitution, suchen eine Haltung gegenüber sexuelle Gewalt und machen sie öffentlich. Es sind Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen. Sie haben sich zu Aktivgruppen zusammengeschlossen und gründen in den nächsten Wochen die Jugendorganisation LAND OHNE ANGST.

Die Jugendlichen wollen dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht mehr wegsieht! Sie wollen hartnäckig daran arbeiten, dass Grenzen eingehalten werden. Das haben sie in einigen Aktionen schon gezeigt.

Jetzt haben sie die Aktion NEIN zu sexueller Gewalt gestartet. Auf Mauersteinen aus Papier schreiben sie ihre Botschaften und Geschichten. Daraus entsteht eine Mauer, die sie in alle gesellschaftlichen und politischen Bereiche tragen wollen. Wer diese Botschaften liest, findet wieder, was hier im Forum geschrieben wird: Viel Not, Hilferufe, Suche nach einem LAND OHNE ANGST.

Wer immer in der Schule die Aktion umsetzen möchte, bekommt von uns Material (Mauersteine und Kleber) und jede Form der Unterstützung (Workshops etc.)

Jugendliche können Gruppen gründen und werden in ihren Aktionen von uns unterstützt. Das sind oft ganze Klassen, können aber auch außerhalb der Schule entstehen.

Erwachsene können die Jugendlichen unterstützen, damit ihre Aktionen erfolgreich werden.

Bin gespannt, ob ihr darauf positiv reagiert! Ach so, ein paar Worte zu mir: Ich war Journalist, bis ich begann mit Jugendlichen Aktionen zu entwickeln. Daraus ist eine Verein entstanden: Aktion Weißes Friedensband, der inzwischen anerkannt ist als Träger der freien Jugendhilfe. Wir arbeiten in Verbänden mit (Paritätisches Jugendwerk, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, ECPAT- Arbeitsgemeinschaft gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern)

Ich glaube daran, dass wir etwas ändern können



www.land-ohne-angst.de
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Namenloser,
im Prinzip finde ich euren Ansatz sinnvoll
und notwendig - aber einen Kommentar
kann ich dir doch nicht ersparen: Wenn
jemand sagt (oder aufschreibt), was er
NICHT will, dann sollte er auch kommu-
nizieren, was er STATTDESSEN möchte.

Ein Land ohne Angst, keine sexuelle Ge-
walt - okay. Aber was soll anstelle dieser
Dinge treten? Ich fände es optimaler, das
gleich mit zu propagieren, also das Posi-
tive, das ihr fördern wollt. Dann kann man
nämlich auch nach Ausnahmen und Vor-
bildern suchen oder positive Beispiele ins
Rampenlicht rücken.

Was ist (wieder) da, wenn die Angst weg ist?
Welche Art von Sexualität ist erwünscht?

Viele Grüße,
Werner
 
Hallo Namenloser,
im Prinzip finde ich euren Ansatz sinnvoll
und notwendig - aber einen Kommentar
kann ich dir doch nicht ersparen: Wenn
jemand sagt (oder aufschreibt), was er
NICHT will, dann sollte er auch kommu-
nizieren, was er STATTDESSEN möchte.

Ein Land ohne Angst, keine sexuelle Ge-
walt - okay. Aber was soll anstelle dieser
Dinge treten? Ich fände es optimaler, das
gleich mit zu propagieren, also das Posi-
tive, das ihr fördern wollt. Dann kann man
nämlich auch nach Ausnahmen und Vor-
bildern suchen oder positive Beispiele ins
Rampenlicht rücken.

Was ist (wieder) da, wenn die Angst weg ist?
Welche Art von Sexualität ist erwünscht?

Viele Grüße,
Werner
Hallo Werner,

hm, Namensloser - jetzt fällt mir auf, dass ich da einen Benutzernamen gewählt habe, auf keinen Fall aber anonym bleiben wollt. also, ich heiße Günter und sämtliche Informationen über mich kann man offen auf www.friedensband.de finden.

Deine Kritik ist gut. Nehme ich auf und werde es mit den Jugendlichen nächste Woche diskutieren.

Danke!
Günter
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
@ Tine: Meine Beobachtung ist, dass man
dann eher ernst genommen wird, wenn
man das, was man tut, selbst ernst neh-
men kann.

Neben dem "Ernstgenommenwerden" gibt
es aber auch noch das "Spannendgefunden-
werden" oder das "Neugieriggemachthaben"
- deshalb ja mein Tipp, etwas Positives zum
Thema zu kommunizieren und z.B. (fällt mir
gerade ein), an jeder Schule jedes Jahr einen
besonders vorbildlichen Lehrer mit einem
symbolhaften Geschenk auszuzeichnen - also
jemand ins Rampenlicht zu heben, der sich
so verhält, wie man es gerne von allen ande-
ren auch hätte. Deshalb gibt es Denkmäler
und Preisverleihungen etc. - und die werden
in der Regel ernst genommen.
 

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