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Ärger mit dem Jugendamt

Santi

Mitglied
Hallo

Ich habe ein für mich großes problem...
und zwar habe ich vor zwei/drei jahren meine große tochter in eine pflegefamilie gegeben weil ich in der zeit an einem großen tiefpunkt war und ich mein kind nicht schaden wollte...
Vor einem jahr habe ich geheiratet und mit meinem mann ein kind bekommen (der übrigends nicht der vater meiner großen ist)
Und vor knapp 6 monaten habe ich eine therapie angefangen aufgrung erneuter tiefpunkte in meinem leben...
meine schwiegermutter hatte sich angeboten gehabt in der zeit wo ich meine therapie mache meine tochter zu nehmen...
dann als ich den therapie platz fest hatte, hatte sie dann auch schon abgesagt mit der begründung keine zeit und kein geld...
nun musste eine notlösung her..ich habe mich erneut an das jugendamt gewendet und habe um eine kurze pflege gebeten für die zeit wo ich in der therapie bin...
dann kam alles ganz schnell...
mein mann war der meinung das wir doch lieber ne langzeitpflege nehmen sollen, dies selbe meinte auch meine schwiegermutter und das jugendamt auch...
und so kam es dann das sie in eine langzeit pflege gekommen ist...
zu meiner großen tochter habe ich bisher weiterhin keinen kontackt nun kam aber meine lüdde in die selbe familie..
und nun verlangt das jugendamt von mir mit beiden kontackt zu haben ansonsten würde ich zu keinem meiner kinder den kontackt haben dürfen...
und laut aussage des jugendamtes (genau hat meine sachbearbeiterin es nicht ausgesprochen) werde ich meine lüdde wohl nicht in den nächsten zwei/drei jahren wieder bekommen..
das alles macht mich tierisch fertig, weiß wirklich nicht mehr weiter, und das alles nur weil ich krank bin? wird man beim jugendamt etwa so verurteilt weil man probleme hat und sich hilfe besorgt?
es kann doch nicht sein das man dann noch so bestraft wird...
vielleicht hat ja jemand von euch einen guten rat an was oder wen ich mich wenden kann

mfg
 

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N

Nuffelchen

Gast
Mein Mann und ich haben auch mal ein Pflegekind aufgenommen, eine 15 jährige, eine Klassenkameradin meines Sohnes. Sie hatte in ihrer Familie Suizidgedanken und fing mit dem Ritzen an.
Aber das spielt hier nun keine Rolle.
....jedenfalls war die Mutter natürlich nicht einverstanden mit der Entscheidung des Jugendamtes.....Gespräche halfen nicht, da Muttern Diplom-Soziologin war und meinte, damit wäre alles gesagt......sie ging dann zu einem Rechtsanwalt für Familienrecht, der die Interessen der Mutter vertrat in dem ein reger Schriftverkehr zwischen Jugendamt und Anwalt in Gange kam
.....vielleicht ist das auch ein Weg für dich. Kenne aber allerdings nicht den Kostenaufwand....aber ein Beratungsgespräch kann nicht alle Welt kosten und bringt einen vielleicht weiter. Meistens scheitern Eltern schon daran, daß sie die Rechtslage nicht genau kennen. Das Jugendamt vertritt nun mal in erster Linie die Interessen des Kindes und dann erst die der Eltern.
 
V

venia

Gast
Hallo,
also ich sehe das ein wenig anders...
Ich habe zugegebener Maßen ein leichtes Problem mit dem Inhalt Deines Textes und suche Antworten auf Fragen...

Du hast - so schreibst Du - deine große Tochter "zum Schutz" in eine Pflegefamilie gegeben. Dann bist Du eine Beziehung eingegangen und hieraus ist wiederum ein Kind hervorgegangen.

Aus welchem Grund wird wieder ein Kind geschaffen obwohl das eine in einer Pflegefamilie lebt (leben muss) und deine eigenen "gesundheitlichen" Probleme weiterbestehen?!

Wo ist das Problem wenn das Jugendamt meint, dass hier Kontakt zu den Kindern hergestellt werden soll?! DU BIST MUTTER!!!!!!!!!!!

Was heißt eigentlich Notlösung?!
DU bekommst Kinder und hast VERANTWORTUNG!!!

Hier wären andere Gedanken VORAB wichtiger gewesen
- bin ich gesundheitlich in der Lage Kinder großzuziehen
- funktioniert das Umfeld - das zuhause
- habe ich "genug Raum" in meinem Leben für Kinder

ich meine auch nicht, dass Du in irgendeiner Art bestraft werden sollst, ich glaube vielmehr, dass die Kinder geschützt werden sollen!!!

*Schönen Tag noch...*
 

Santi

Mitglied
Hallo,
also ich sehe das ein wenig anders...
Ich habe zugegebener Maßen ein leichtes Problem mit dem Inhalt Deines Textes und suche Antworten auf Fragen...

Du hast - so schreibst Du - deine große Tochter "zum Schutz" in eine Pflegefamilie gegeben. Dann bist Du eine Beziehung eingegangen und hieraus ist wiederum ein Kind hervorgegangen.

Aus welchem Grund wird wieder ein Kind geschaffen obwohl das eine in einer Pflegefamilie lebt (leben muss) und deine eigenen "gesundheitlichen" Probleme weiterbestehen?!

Wo ist das Problem wenn das Jugendamt meint, dass hier Kontakt zu den Kindern hergestellt werden soll?! DU BIST MUTTER!!!!!!!!!!!

Was heißt eigentlich Notlösung?!
DU bekommst Kinder und hast VERANTWORTUNG!!!

Hier wären andere Gedanken VORAB wichtiger gewesen
- bin ich gesundheitlich in der Lage Kinder großzuziehen
- funktioniert das Umfeld - das zuhause
- habe ich "genug Raum" in meinem Leben für Kinder

ich meine auch nicht, dass Du in irgendeiner Art bestraft werden sollst, ich glaube vielmehr, dass die Kinder geschützt werden sollen!!!

*Schönen Tag noch...*



schön für deine meinung aber nach sowas habe ich nicht gefragt..danke
 

Sori

Sehr aktives Mitglied
Hallo Santi,

lass Dich nicht gleich verschrecken. Wenn man öffentlich seine Familiegeschichte darstellt, muss man auch immer damit rechnen, dass Antworten kommen, die einem nicht so lieb sind.

Und auch mir ist einiges nicht so klar in deinen Erstbeitrag. Habe ich das richtig verstanden, dass Du zwar gerne Kontakt zu Deiner kleinen Tochter hättest, aber nicht zu der Großen? Wenn ja, warum ist das so?
Es würde helfen, dir Tipps zu geben, wenn man da die Hintergründe kennt, sonst ist das ganz schwierig zu beurteilen und klingt erstmal sehr grausam der Großen gegenüber. Aber es gibt ja sicher Gründe dafür, oder?

Warum war denn Dein Mann für eine Langzeitpflege?

Was für eine Therapie machst Du und weswegen? Ich weiß, dass das sehr intime Fragen sind, aber es ist sonst so schwierig, was zu der Sache zu sagen...
 
T

Tramnovi

Gast
Hallo Santi!

Was ich mich auch frage, warum hat dein Mann die Kleine nicht versorgt in der Zeit, in der Du in Therapie gingst? Oder hatte er selbst Probleme das es nicht ging?
Es wäre schön, wenn Du etwas mehr von Dir erzählst, hier ist doch jeder anonym und keiner verurteilt dich.
Nur Mut.:)
LG, Ivonne
 
O

Old-Lady

Gast
Hallo

Ich habe ein für mich großes problem...
und zwar habe ich vor zwei/drei jahren meine große tochter in eine pflegefamilie gegeben weil ich in der zeit an einem großen tiefpunkt war und ich mein kind nicht schaden wollte...
Vor einem jahr habe ich geheiratet und mit meinem mann ein kind bekommen (der übrigends nicht der vater meiner großen ist)
Und vor knapp 6 monaten habe ich eine therapie angefangen aufgrung erneuter tiefpunkte in meinem leben...
meine schwiegermutter hatte sich angeboten gehabt in der zeit wo ich meine therapie mache meine tochter zu nehmen...
dann als ich den therapie platz fest hatte, hatte sie dann auch schon abgesagt mit der begründung keine zeit und kein geld...
nun musste eine notlösung her..ich habe mich erneut an das jugendamt gewendet und habe um eine kurze pflege gebeten für die zeit wo ich in der therapie bin...
dann kam alles ganz schnell...
mein mann war der meinung das wir doch lieber ne langzeitpflege nehmen sollen, dies selbe meinte auch meine schwiegermutter und das jugendamt auch...
und so kam es dann das sie in eine langzeit pflege gekommen ist...
zu meiner großen tochter habe ich bisher weiterhin keinen kontackt nun kam aber meine lüdde in die selbe familie..
und nun verlangt das jugendamt von mir mit beiden kontackt zu haben ansonsten würde ich zu keinem meiner kinder den kontackt haben dürfen...
und laut aussage des jugendamtes (genau hat meine sachbearbeiterin es nicht ausgesprochen) werde ich meine lüdde wohl nicht in den nächsten zwei/drei jahren wieder bekommen..
das alles macht mich tierisch fertig, weiß wirklich nicht mehr weiter, und das alles nur weil ich krank bin? wird man beim jugendamt etwa so verurteilt weil man probleme hat und sich hilfe besorgt?
es kann doch nicht sein das man dann noch so bestraft wird...
vielleicht hat ja jemand von euch einen guten rat an was oder wen ich mich wenden kann

mfg
Hallo Santi,
wenn Du eine Therapie machen musst, dann ist Dein Seelenzustand offensichtlich so, dass Deine Kinder für eine gewisse Zeit mal aus dem Verkehr gezogen werden müssen, damit sie nicht auch noch Schaden nehmen. Versuche, kooperativ zu sein, denke an Deine Kinder, suche den Kontakt zu ihnen und erkläre ihnen, wenn Mama wieder einigermassen gesund und auf dem Damm ist, wird alles wieder gut. Daran musst Du natürlich in 1. Linie auch mitarbeiten, gerade im Hinblick auf Deine Kinder. Arbeite mit, nicht dagegen . Für Deine Kinder. Und wenn Du das geschafft hast, versucht einen Neuanfang, aber wirklich erst, wenn Du wieder in Ordnung bist, nicht vorher! Wenn Du nämlich noch nicht ganz OK bist, reisst Du die Kinder aus der neuen Umgebung wieder 'raus , nimmst sie zu Dir, und wenn Du in den alten vorherigen Trott verfällst, müssen sie wieder weg zu Fremden.
Das kannst du nicht wollen. Ich bitte Dich: Bemühe Dich und arbeite mit an einer Verbesserung der Situation.
Liebe Grüsse
Old Lady
 
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