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Ängste Traumata Depression Essstörung

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Gast

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Ich bin im Moment am verzweifeln der Grund ist meine Vergangenheitserfahrungen.
Eine Weile habe ich Erinnerungen an traumatische Erlebnisse wieder verdrängen können nun gelingt mir dass nicht mehr.
Ich weiss ich muss es Aufarbeiten aber irgendwas blockiert mich ich habe angst vor den Emotionen die diese Aufarbeitung beinhaltet.
Wenn ich unterwegs bin fühle ich mich unwohl ich bin auch kaum ansprechbar respektive in Gedanken versunken und komme mir emotional abgeschnitten vor.
Nachmittags ist es am schlimmsten ich bin Antriebslos und Gereitzt.
Mein Essverhalten hat sich zum negativen Entwickelt und ich hab auch wieder 2-3 kg abgenommen was man mir auch ansehen muss da mich Familienmitglieder darauf ansprechen.
Momentan wiegel diese Sprüche du bist aber dünn geworden mit nein bin ich nicht ich esse ab.
Ich glaube keinem der sagt dass ich abgenommen habe weil ich eine gestörte/verzehrte Selbstwahrnehmung habe.
Mein Lebensgefährten belüge ich mit dieser Thematik und lasse Essen im Müll verschwinden damit er denkt dass ich gegessen habe.
Zudem nehmen die Gedanken an Selbstverletztung wieder zu.

Menschen nerven mich innerlich jeder fragt mich bei Problematiken und erhofft sich dass ich diese Probleme löse.
Und ich suche nach Lösungen für diese Probleme und helfe.
Mein Fehler ist dass ich nicht nein sagen kann und mich nicht abgrenzen kann.

Zusätzlich um den ganzen noch eins drauf zusetzen tritt meine Mutter wieder mal in mein Leben und verschlimmert meinen emotionalen Zustand mir ihren indirekten verbalen Spitzen.


Ok ,jetzt wo ich mir den Text durchgelesen habe hört sich dass alles nach Selbstmitleid an deswegen meine Frage was kann ich oder wie kann ich meinen emotionalen Zustand verändern?
Wieso musste mir der ganze Mist passieren ändern kann man es nicht und meine psychischen Probleme haben mich zu der gemacht die ich heute bin dennoch habe ich diese Probleme wie kann ich damit besser umgehen?
 

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Dess

Aktives Mitglied
Lieber Gast,

ich finde, dass Du sehr viel Einsicht in Deine Problematik hast, und auch erkennst, wo bzw. wer Dir eher schadet als nützt. Doch ich denke auch, dass es Dir alleine nur schwer ( nein, ehrlich gesagt wohl gar nicht..) gelingen wird, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Bitte habe jetzt den Mut und die Grösse zu Deiner momentanen Blockade und Hilflosigkeit zu stehen, und Dir Hilfe zu suchen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Selbsterfahrungsgruppen, Kliniken, Therapien. Achte darauf, dass Du Dich nicht in irgendwelche Hände gibst ( es gibt Auswahl !), sondern achte dabei auf Dein Bauchgefühl: Es ist wichtig, dass Du immer und überall mit Respekt behandelt wirst. Denn das ist das A und das O einer jeden Genesung. Doch nur Du selbst kannst Dich auf die Reise begeben. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es schwer ist umzukehren, für viele Menschen auch schwer ist Hilfe anzunehmen ( verdrängen hat eben auch scheinbar viele Vorteile...doch die Traumata holen einen immer auf irgendeinem Weg ein...je länger man mit der Verarbeitung wartet, desto mehr werden sie..)...habe den Mut..alles Gut und viel Kraft, Desdemonaschall
 
G

Gast

Gast
Wieso musste mir der ganze Mist passieren ändern kann man es nicht
Was willst du den für deine ( Zukunft ) ändern?
Wie sieht deine Hilfe für andre aus?
Hilfst du denen, wobei und wie.
Oder nimmst du denen nur alles ab, was Sie auch selber könnten?
So wirst du schnell zum Seelen Mülleimer, was bringt dir das, sonst würdest du es ja nicht machen?
Erfahrung bedeutet nichts, jeder kann etwas jahrelang falsch machen ohne es zu merken.
 
G

Gast

Gast
Dass ich traumatisiert bin wurde von mehreren Psychologen ,zwei Psychiatern und meiner Hausärtzin bestätigt.
Ich war in stationärer sowie Teilstationärer Behandlung.
Ich habe ambulante Therapien angefangen und abgebrochen.
Was Rückblickend betrachtet einen /mehere Rückschlag/-schläge in meiner psychischen Entwicklung verursacht hat aufgrund dessen dass ich nicht bereit dazu war mich mit diesen Thematiken auseinander zu setzten.


Wie ich anderen helfe?
Indem ich zuhöre,Vorschläge mache,
meine Sichtweise auf bestimmte Thematiken äußere,
andere zu Terminen begleite.
Sachen für Personen erledige die sie eigentlich selbst erledigen können.


Letzteres ägert mich am meisten dennoch begehe ich immer wieder diesen Fehler.

Bsp.: Es klopft an der Haustür meine Nachbarin steht davor und fragt ob ich ihren Abwasch machen kann.
Ich sag ja obwohl ich mit mir zutun hatte und sie durchaus in der Lage ist dies selbst zumachen .

Ich beginne jetzt als Bürokauffrau zu arbeiten erst 6 St.und dann 8 Stunden.
Auch da weiss ich um die Gefahr dass ich Pausen durcharbeite und länger arbeite.
Und dass ich dann wieder das Essen vergesse weil alles andere wichtiger ist und zuerst erledigt werden muss.


Dass habe ich schon erlebt und es endete damit dass ich arbeitsunfähig für 2 Jahre war.
 

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