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Achtsamkeit

grisou

Aktives Mitglied
also gestern habe ich mit meiner ergotherapeutin über achtsamkeit gesprochen.

wenn man im moment bleiben kann, also im hier und jetzt, das ist ein ziel in meiner skillsgruppe und dann gibt es eben auch studien wonach die menschen, die sich gut konzentrieren können auf den moment, auf das was sie tun, glücklicher sind.

nun haben wir ausgemacht: wir machen achtsamkeitsübungen. jede woche eine andere.

in dieser woche ist es achtsames gehen.
wir reden dann immer in der stunde darüber.

langsam und achtsam unterwegs sein. vielleicht auch einfach nur mal achtsam gehen in der wohnung. ich habe gestern für mich gemerkt: eine gute art der meditation. eine gute art, mal runterzukommen.


Nun wollte ich fragen: wer hat lust sich der übung anzuschließen?

immer am dienstag kommt eine neue übung. bis dahin soll man versuchen die wochenaufgabe so oft wie möglich zu machen.

wir können dann hier die erfahrungen teilen. ich denke. es ist dann einfacher auch daran denken. also soll kein zwang sein. wenn man daran denkt. man macht es halt. und wenn man lust hat: man kann dann schreiben.

wie gesagt, diese woche:


Achtsames Gehen!!!
 

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G

Gast

Gast
Gute Übungen, aber wichtig ist die Essenz daraus in mein tägliches leben einzubauen.
Ist wie eine Rhea, da übe ich, dann Lebe ich es wieder zu Hause im Alltag.
Genau da brauche ich es ja wohl.
Achtsamkeit erst mal für sich zu erfahren und was das mit mir macht ist ein guter Anfang.
Wie alles was ich andren vermitteln will, ist das ( vorleben und machen ) der beste Weg es weiter zugeben.
Aber ohne die Erwartung das es für alle paßt und die das auch so sehen und tun.
Das ist der zweck der Achtsamkeit, jeden so zu lassen wie er ist.
Änderungen sind für ( mich ) wichtig, wenn das nötig ist.
Wenn du eine schlimme Sache verändern kannst, warum dich drüber ärgern?
Ändere sie einfach!
Wenn du sie nicht ändern kannst, warum dich noch mehrverletzen, indem du dich darüber ärgerst?
Frustration ist der Treibstoff für Verbitterung und Zorn.
Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Ich bin dabei!

Ich finde achtsames Gehen furchtbar schwer. Ich schaffe das immer nur kurze Zeit. Und dann seh ich was oder hör ich was und schon bin ich nicht mehr bei mir und beim Gehen, sondern bei dem, was ich gerade gesehen oder gehört habe und schon rattern die Gedanken und Assoziationen. Und schon ist meine Aufmerksamkeit überall aber ganz bestimmt nicht mehr hier und jetzt. Ich muß mich immer wieder zurückholen...
 

grisou

Aktives Mitglied
oh mensch, also ich bin dann auch nicht dazu gekommen weiter hier mit posten.

nun gut. ich mache immer noch achtsamkeit jeden tag. vor allem eben meine atmung anschauen.

also letzte woche war achtsames schauen. daran habe ich gar nicht gedacht.

diese woche mache ich achtsames trinken. ich trinke viel zu wenig immer. oder besser. eben viel zu viel kaffee. echt doof wenn man nicht schlafen kann. darum habe ich mich jetzt dafür entschieden. diese woche wasser oder ingwertee trinken. immer wieder zeit nehmen. in kleinen langsamen schlucken.
 
G

Gast

Gast
Ich finde achtsames Gehen furchtbar schwer
Hast du Rücken- Bandscheiben- Beschwerden oder Ischias gehst du automatisch achtsam, so damit es nicht noch mehr wehr tut.
Das denken auszuschalten geht nicht.
Das schwere daran ist nur zu gehen.
Weil sich das gehen ja automatisiert hat, das brauche ich nicht denken.
Geschieht rein vegetativ.
Ist wie bei einer Entspannung Technik, das Fokussieren auf das, was da grad passiert ist das schwierige.
Z.B. bei Jacobsens, du sollst einen Muskel anspannen, geht nicht, warum?
Der ist schon dauernd unter Spannung, grad das verursacht die Beschwerden.
Also dadurch lernst du ja den zu entspannen, anzuspannen, wieder locker zu lassen.
So auch bei den Achtsamkeit Übungen du sollst ja lernen, achtsam / Langsam zu gehen.
Kannst du das dann, ...gilt es weiter achtsam zu sein...mit sich und andren.
 

grisou

Aktives Mitglied
also achtsames gehen ist furchtbar schwer.

achtsames trinken aber auch. ich vergesse das immer. heute dafür habe ich recht viel wasser getrunken. eigentlich tut es aucah gut. fällt mir nur schwer.

hunger-und durstgefühl sind nicht so gut am funktionieren bei mir.

mein ex-therapeut hat immer gesagt esstörung und ich nenne das überlebenstraining. da waren wir nie einig.

ich muss mir da morgen einen zettel hinlegen. ich weiß nicht. ist schwer das durchhalten. und bis dienstag.
 
G

Gast

Gast
Schwer macht es dir nur dein denken, ,das es schwer ist.#
Wie lernen wir etwas, durch wiederholen und noch mal das selbe.
Bis es wie das kleine ein mal eins einfach da ist, wenn es brauche.
Bei der Achtsamkeit ist das anders, deshalb wohl das Gefühl das es schwer ist.
Achtsamkeit Übung ist erstemal eine Tätigkeit; sie kann direkte Effekte und langfristige Effekte nach sich ziehen.
Achtsamkeit ist nicht die Auswirkungen von regelmäßiger Übung in Achtsamkeit.
Achtsamkeit ist also nicht Entspannung, Versenkung etc. – das sind die Auswirkungen, wenn man sich in Achtsamkeit übt. Achtsamkeit selber ist der Akt des Achtsam Seins.
Nun, Achtsamkeit heißt:
sich dessen bewußt zu sein, was gerade jetzt innen und außen passiert
und das darüber hinaus gelassen und ohne emotional in Aufruhr zu geraten, zu betrachten.
Sonst tust du nichts, du greifst nicht ein und mußt nichts nichts erreichen.
Achtsamkeit ist eine grundlegende Fähigkeit des menschlichen Geistes.
Genau das ist Achtsamkeit: selber erfahren, unvoreingenommen.
Viele Psychotherapeuten sehen übrigens in der Achtsamkeit einen wichtigen Aspekt in Ihrer Behandlung.
Da geht es ja darum ,was grad ( IN MIR ) passiert.
 

grisou

Aktives Mitglied
heute habe ich eine neue aufgabe für die woche bekommen von der ergotherapeutin. die wollte ich teilen, weil die finde ich sehr schön.

also die aufgabe heißt:

schenke dir ein inneres und äußeres lächeln.

aufmerksam die schönen momente wahrnehmen, sich anlächeln.



außerdem haben wir uns geeinigt, ich mache jetzt jeden tag vor dem schlafengehen eine kleine übung. irgendwo gemütlich sitzen. dann einfach nur einatmen, dabei arme so vor dem körper anheben. ausatmen. arme wieder sinken lassen. das fünf minuten.

mal schauen, ich hoffe: da soll es eine gute musik für geben.

also wer lust hat das mitmachen und dann erfahrungen teilen. gerne!
 
G

Gast

Gast
Freut mich, das du für dich weiterkommst!
Lächeln macht glücklich – unabhängig davon, ob wir wirklich einen Grund zur Freude haben.
Wer jemanden lächeln sieht, lächelt fast automatisch mit.
Unser Gehirn spiegelt positive Emotionen besonders stark wider.
Besonders stark reagierte das Gehirn bei positiven Gefühlen.
So auch beim bewußten atmen und dabei die Hände bewegen.
Durch das ( tun ) mit den Händen ändert sich auch das denken.
Körperempfindungen und Bewegungen beeinflussen unsere Befindlichkeit.
Oftmals geschieht dies sogar, ohne daß wir uns dessen bewußt sind.
Dahinter steckt die Idee, daß das Denken eng verstrickt ist mit dem, was der Körper empfindet und tut.
Man nimmt zum Beispiel an, daß die Wärme eines Heißgetränkes im Gehirn die Vorstellung von emotionaler Wärme auslöst. Zumindest schätzen Menschen eine fremde Person als freundlicher, hilfsbereiter und vertrauenswürdiger ein, wenn sie gerade eine warme Tasse in der Hand halten.
Auch die eigene Körperhaltung und Mimik beeinflussen unsere Geisteshaltung.
Es gibt also viele Hinweise darauf, daß unser Körper dem Gehirn hilft, Komplexes zu begreifen, eigene Gefühle wahrzunehmen und sich in andere hineinzuversetzen.
 

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