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Ablehnung Rentenantrag

C

collie

Gast
Hallo Ihr Lieben.

Ich bin ganz neu und brauche dringend einen Rat. Mein Vati hat zum zweiten mal einen Rentenantrag wegen Erwerbsminderung bzw Erwerbsunfähigkeit gestellt. Beides abgelehnt, versteht sich von selbst sonst bräuchte ich Euch ja nicht.

Folgender Sachverhalt:
Mein Vati ist nach schwerer Krankheit und allein in den letzten 3 Jahren 14 Kopf- OP`s körperlich nicht mehr leistungsfähig. Am Anfang des Jahres hat man Ihn zur Kur geschickt, welche als Rentenantrag galt.

Nachdem wir eine Anwältin eingeschaltet haben, sagte diese uns das für beide Ablehnungen der Bericht des Kurarztes verantwortlich wäre und für die Rentenstelle keine Erwerbs- und auch keine Berufsunfähigkeit besteht.

Jetzt habe ich kürzlich davon gehört, daß sich Rentenversicherung und Kurklinken Patienten zuschieben um zum Einen weniger Rentenanträge genehmigen zu müßen und zum anderen als Klinik Kuren über die Versicherung abrechnen zu können.

Ich vermute das war bei meinem Vati auch der Fall.

Hat jemand von Euch eine ähnliche Erfahrung gemacht???
Was kann ich tun???

Bin wirklich verzweifelt, die Familie steht Kopf und mein vati leidet mittlerweile an sehr schweren Depressionen.
Er will arbeiten, kann nicht aber Geld sieht er auch keins.:confused:
 

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AlishaMcFadden

Mitglied
Und ob ich das kenne.

Mein Vater ist vor einigen Jahren an Dimenz erkrannt, hatte mehrere Schlaganfälle, war mehrfach Tot und wurde zurück ins Leben geholt. Es war ein riesen Krampf, bis die das überhaupt anerkannt haben.

Ich war bei den Ärztlichen Beurteilungen dabei, die in der Wohnung meiner Eltern stattfand.

Heben se mal den rechten Arm, jetzt den Linken. Gut, funktioniert, Patient gesund.

Wir sind fast ausgeraßtet.

Und dabei hat mein Vater ein leben lang gebuckelt, und mußte im Alter für sein Recht kämpfen.

Freiwillig zahlen die garnichts.
 

sissi

Mitglied
Hallo collie,

Tipp:
gegen den Anlehungsbescheid Widerspruch einlegen. Wahrscheinlich bekommst dein Vater einen Widerspruchsbescheid (weil sie ablehnen werden), welcher mit einer Klage beim Sozialgericht angefochten werden kann. Gutachten bei Gericht beantragen und das ganze von dort aus überprüfen lassen.

Gruß
sissi
 
C

collie

Gast
Man ich bin so sauer.

Ich kann das Verhalten von Rentenversicherung und Kurarzt nicht nachvollziehen.
Hier geht es um die Existenz eines Menschen und nicht um Statistiken zur Kosten- und Ertragsrechnung.

Kann man sich denn allgemein gegen dieses Hin- und Herschieben von Patienten wehren?
Hat das schon mal jemand versucht? Und wenn ja mit welcher Konsequenz?
 

Micky II

Aktives Mitglied
Hallo Collie,

auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Zudem sollte dein Vater sich nicht die Hilfe bei einem Anwalt holen sondern beim VdK. Erspart große Kosten und ist meistens effektiver.
 
G

Gast111

Gast
Am besten ist es wenn Du nicht selbst aktiv wirst, sondern einen Fachanwalt zu rate ziehst.
Dazu bildest Du eine gemeinschaft von leuten aus deinem Umfeld welche mit ner kleinen Spende den Anwalt finanzieren. In der Gemeinschaft seit Ihr stark.
Ihr müsst der DA richtigen Terror veranstalten bis Sie bezahlen.
Alles Gute und Gesundheit für dein Papa
 

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