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...aber ich will nicht in die Hölle kommen

A

Averses

Gast
Triggerwarnung

Hallo

Ich bin seit Jahren todunglücklich mit meinem leben und würde es gerne beenden . Ich denke inzwischen jeden Tag darüber nach. Ich habe einfach keine Hoffnung und keine Kraft mehr das sich iwas ändern könnte oder ich aus dieser Situation in der ich bin raus komme . Aber ich bin ein Gläubiger Mensch und ich weiß dass ich bei Suizid in der Hölle landen würde . Wenn ich überzeugt wäre dass es nicht so ist wäre ich längst weg .
Ich bin einer dieser Menschen die nie ihren Platz in der Welt gefunden haben . Die immer gehofft haben und von besseren Zeiten geträumt haben aber iwan wird einen klar dass das alles niemals passieren wird.
Ich bin eine komplette Versagerin . Habe nichts erreicht im leben . Als Mädchen wollte ich immer eine erfüllende Beziehung voller Liebe aber ich stecke seit 10 Jahren in einer lieblosen Ehe fest die mich innerlich tötet und aus der es keinen Ausweg gibt. Ich komme aus einer zerrütteten Familie. Habe keine Ausbildung und meine letzte Chance auf eine Umschulung wurde mir vor zwei Wochen auch zerstört. Ich habe keine Freunde. Ich glaube wenn ich tot wäre würde mich niemand vermissen . Ich fühle mich unglaublich einsam. Ich bin introvertiert und das macht es mir unmöglich neue Menschen kennen zu lernen . Wobei ich nicht viel von ihnen halte . Im Grunde habe ich durch Menschen nur leid erfahren und nie Akzeptanz. Ich bin seit ich denken kann alleine gewesen . Mit meiner Heirat hat sich nichts gebessert. Wenn ich meinen Mann unter Tränen sage wie sehr ich unter der lieblosen Behandlung von ihm leide fragt er mich was ich denn für ihn tun würde.
Ich bin einfach nichts wert. Ich bin des Lebens so überdrüssig. Ich kann nicht mal ausziehen und neu anfangen in dieser verdammmten Stadt. Ich bin insolvent . Ich bin einfach am Ende. Ich glaube ich bin nicht geboren worden um glücklich zu sein. Ich halte es einfach nicht mehr aus so unglücklich und ungeliebt zu sein. Ich möchte nicht mehr und weiß nicht was ich tun soll.
 

jen

Mitglied
Hi, das hört sich sehr traurig an. Wie alt bist du denn? Mir ging es eine Zeit lang ähnlich wie dir. Wenn man gerade in der Jugend nie von anderen akzeptiert wird hat das leider auch auf das Erwachsenen leben starken Einfluss. Du hörst dich sympathisch an. Ich denke es gibt Wege. Sterben wirst du sowieso davor würde ich wirklich ALLES versuchen, damit sich deine Lage verbessert. Das heißt Hobbys zulegen, wie wäre es mit einem Hund? durch Tiere bekommt man diese bedingungslose Liebe. Du sagst du bist Gläubig, tritt doch in die Kirchengemeinde ein. Hast Du Kontakt zu deiner Ursprungsfamilie? Ich bin mir sicher dass es Leute gibt die um dich trauern würden, willst du denen das antun? Alles Gute dir und bitte bitte bitte nicht aufgeben...kleine Schritte gehen...
 

Hamsterrad

Aktives Mitglied
aber ich stecke seit 10 Jahren in einer lieblosen Ehe fest

Habe keine Ausbildung und meine letzte Chance auf eine Umschulung wurde mir vor zwei Wochen auch zerstört.

Ich bin insolvent .
Hi,
Mir sind diese drei Punkte aufgefallen.
Warum hast Du geheiratet? Und woher kommt die Insolvenz in ei er Ehe?

Die nächste Chance auf einen Jobwechsel wird kommen, wenn man es will geht es immer.
 
G

Gelöscht 118388

Gast
Als Atheist ist das schwierig zu beantworten, ich glaube weder an Himmel, noch an Hölle, insofern könntest du dich ruhig umbringen. Ich finde sowieso, dass jeder das Recht zu sterben haben sollte, inklusive medizinischer Sterbehilfe, so dass man sich nicht vor einen Zug werfen, oder sich in der Garage erhängen muss.

Aber bevor du das tust, denke ich, sollte es doch möglich sein aus der Ehe zu kommen? Warum sollte das nicht gehen? Du hast ja sozusagen nichts zu verlieren, wenn du sogar bereit wärst dir das Leben zu nehmen. Dürfte das nicht die Abenteuerlust in dir wecken? Wenn dann alles schief geht, oder noch schlimmer wird, kannst du dich immer noch umbringen.
 
S

Smoker86

Gast
Hallo,

Da wurde dir eine besonders harte Prüfung auferlegt, es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Dennoch hast du etwas, was dich gerade am Leben hält und was du brauchst wie die Luft zum Atmen: deinen Glauben. Und der ist unheimlich viel Wert in Krisenzeiten, denn er hält dich gerade fest im Leben.

Du wirkst orientierungslos und hast viele Probleme, fühlst dich einsam und von der Welt verlassen. Leider können das viele Menschen nachvollziehen und vielleicht kannst du darin Halt finden: du bist nicht allein!
Bist du in deiner Gemeinde drin, können die dich in dieser schweren Zeit unterstützen?

Es ist schade, dass dein Mann anscheinend denkt, dass du dir Liebe erarbeiten musst, denn sie sollte bedingungslos sein!
Wie kommt es zu dieser Lieblosigkeit, woran machst du das fest? Welches Band hat euch bei der Eheschließung verknüpft?

Erstmal kommt ein Schritt nach dem Anderen. Du hast ja viele Probleme gerade, dass erschlägt einen ja und ich kann mir gut vorstellen, wie es dir damit geht.

Vielleicht ist ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik erstmal etwas für dich - raus aus der Situation, Menschlichkeit erfahren, inne halten, zur Ruhe kommen.
Ich war schon mehrmals da und mir hat es sehr geholfen, aber es kommt auch auf die Klinik an.

Ein Selbstmord beeinflusst statistisch gesehen 6 Menschen. Wir denken zuerst an Familie, Freunde, Verwandte - doch tatsächlich sind es oft die Menschen, die den Verstorbenen finden, bergen, überbringen, bestatten, die es tatsächlich beeinflusst.
Meine Mutter hat sich das Leben genommen - ihre einzige Freundin hat sie gefunden und leidet auch 15 Jahre später noch darunter, obwohl die beiden sich nur 3 Monate kannten. Die Polizei und das Jugendamt waren geschockt, eine Mutter von 6 Kindern sind vorzufinden und sich das eigene Versagen eingestehen zu müssen. Es hat tatsächlich viele Menschen getroffen, nur uns Kinder nicht.
Es ist nunmal so- das Leben geht seltsame Wege. Mir ist der Sinn meines Leidens erst spät klar geworden und auch wenn ich es nicht geil finde, so habe ich mich damit arrangieren müssen.

Gib dich nicht auf - ich glaube fest daran, dass du es schaffen kannst- du brauchst dabei Hilfe!
 
J

JunkMind

Gast
Ich kann nicht mehr positiv denken . Ich habe mir 23 geheiratet ( bin jetzt 32)weil dieser Mann mich so akzeptiert hat wie ich bin . Dann wurde ich krank bzw bekam Panik Attacken während der Hochzeit und auch danach weil ich unter Bindungsangst gelitten habe wegen meiner Kindheit. Ab da ging es Abwärts in der Ehe. Er schlief mit mir nur wenn ihm danach war was alle paar Monate mal ist . Es gibt keine küssen keine Umarmungen nichts. Zwischendurch sagt er mir er würde mich lieben und für mich töten . Dann sieht er wie sehr ich leide und fest was ich denn für ihn tun würde .
Das schlimmere daran ist das ich seit 2 Jahren arbeitslos war und endlich eine Möglichkeit bekommen hatte eine Umschulung zu machen . Das war alles was ich wollte. Dann vor drei Wochen wurde sein Vater todkrank und er brauchte mich bei sich meinte er . Ich habe die Maßnahme für ihn hinten angestellt und bin dahin gefahren und darauf hin wurde die Maßnahme abgebrochen. Ich habe etwas so wichtiges für ihn geopfert und er sieht es nicht mal. Nach allem was ich die letzten Wochen für ihn durchgemacht habe fragt er mich immer noch was ich für ihn denn tun würde . Wa fühlt sich an wie ein Messer ins Herz zu bekommen . Wie kann er mich das fragen ? Wie kann er mich so dreckig behandeln?
Ich bin also arbeitslos und insolvent . Ich musste vor einpaar Jahren einen Kredit aufnehmen für uns weil wir es gebraucht haben . Dann wurde ich arbeitslos und konnte die Raten nicht tilgen . Von ihm kam keine Hilfe. Im Gegenteil . Seine Eltern bezahlten seine Schulden und ich musste zusehen . Jetzt bin ich insolvent. Depressiv. In Berlin gibt es keine Wohnungen für Menschen wie mich .
Ich habe niemanden . Nur meine katzen die mir alles bedeuten. Und ich bin keine Christin also auch nicht in einer Kirche.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich war in Beratungen aber man sagte mir überall der Wohnungsmarkt in Berlin sei schlimm und ich solle gucken das wir räumlich getrennt sind . Das geht aber nicht in dieser kleinen Wohnung . Ich will einfach nicht mehr und ich bin allein.
 

jen

Mitglied
Ich kann nicht mehr positiv denken . Ich habe mir 23 geheiratet ( bin jetzt 32)weil dieser Mann mich so akzeptiert hat wie ich bin . Dann wurde ich krank bzw bekam Panik Attacken während der Hochzeit und auch danach weil ich unter Bindungsangst gelitten habe wegen meiner Kindheit. Ab da ging es Abwärts in der Ehe. Er schlief mit mir nur wenn ihm danach war was alle paar Monate mal ist . Es gibt keine küssen keine Umarmungen nichts. Zwischendurch sagt er mir er würde mich lieben und für mich töten . Dann sieht er wie sehr ich leide und fest was ich denn für ihn tun würde .
Das schlimmere daran ist das ich seit 2 Jahren arbeitslos war und endlich eine Möglichkeit bekommen hatte eine Umschulung zu machen . Das war alles was ich wollte. Dann vor drei Wochen wurde sein Vater todkrank und er brauchte mich bei sich meinte er . Ich habe die Maßnahme für ihn hinten angestellt und bin dahin gefahren und darauf hin wurde die Maßnahme abgebrochen. Ich habe etwas so wichtiges für ihn geopfert und er sieht es nicht mal. Nach allem was ich die letzten Wochen für ihn durchgemacht habe fragt er mich immer noch was ich für ihn denn tun würde . Wa fühlt sich an wie ein Messer ins Herz zu bekommen . Wie kann er mich das fragen ? Wie kann er mich so dreckig behandeln?
Ich bin also arbeitslos und insolvent . Ich musste vor einpaar Jahren einen Kredit aufnehmen für uns weil wir es gebraucht haben . Dann wurde ich arbeitslos und konnte die Raten nicht tilgen . Von ihm kam keine Hilfe. Im Gegenteil . Seine Eltern bezahlten seine Schulden und ich musste zusehen . Jetzt bin ich insolvent. Depressiv. In Berlin gibt es keine Wohnungen für Menschen wie mich .
Ich habe niemanden . Nur meine katzen die mir alles bedeuten. Und ich bin keine Christin also auch nicht in einer Kirche.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich war in Beratungen aber man sagte mir überall der Wohnungsmarkt in Berlin sei schlimm und ich solle gucken das wir räumlich getrennt sind . Das geht aber nicht in dieser kleinen Wohnung . Ich will einfach nicht mehr und ich bin allein.
Hi aber das er oft sagt dass er dich liebt hört sich doch schon mal gut an. Sicher dass es dir ohne ihn wirklich besser gehen würde? Dann wärst du ja wirklich allein. Arbeitslos zu sein hat einen grosen vorteil du hast zeit. Nutze diese geh raus ins LEBEN. Z. B Verein.
 

klecksfisch

Aktives Mitglied
Ich habe den Eindruck, du triffst falsche Entscheidungen. Dein Leben und du selber stehen an allererster Stelle.
Such dir Hilfe in Form einer Therapie, die bezahlt die KK auch wenn du arbeitslos bist.
 

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