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Abbruch des Masterstudiums - Was kann ich tun?

G

Gast

Gast
Huhu,

ich hab Französisch & Geschichte studiert und bereits die Masterarbeit geschrieben und mit der nicht so guten Note von 3,3 bestanden.

Problem ist allerdings, dass ich eine andere Modulprüfung nicht bestanden habe und mir eine Wiederholung aus finanziellen Gründen nicht möglich ist (und ein Nebenjob zu finden ist nicht so leicht, wenn man keinen Führerschein hat und teilweise im praktischen mehr als 2 linke Hände hat, zumal ein 400-€ Job ja nicht ausreicht, um Wohnung, Leben und Kosten für das Studium zu finanzieren - Kredit bekomme ich ohne Bürgen (den ich nicht hab - Eltern sind beide tot, Verwandten hatten wir nicht - bin Einzelkinder - ebenso wie meine beiden Elternteile, Opa u. Oma bereits vor meiner Geburt verstorben.) nämlich nicht mehr, BAFÖG ist ebenfalls schon ausgenutzt einschl. dem Abschlussdarlehen).

Soll ich mich einfach mit meinen Bachelor bewerben? Wie formuliere ich dass dann im Anschreiben?
 

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Kolya

Aktives Mitglied
und ein Nebenjob zu finden ist nicht so leicht, wenn man keinen Führerschein hat und teilweise im praktischen mehr als 2 linke Hände hat,
Hast Du noch nie im Leben gearbeitet?

Das erstaunt mich offen gestanden. Als ich kein Geld hatte und nicht HARTZ4 berechtigt war, stellte sich die Frage nach 2 linken oder 2 rechten Händen erst gar nicht. Da hieß es nur: Ran an die Bouletten. Ich habe immer einen Job gefunden. Als Student ist das ja noch einfacher als Nicht-Student.

Oh, weiha. Die Fächerkombi ist schon nicht günstig. Ich würde an Deiner Stelle alles dran setzen, um die vermasselte Prüfung zu wiederholen.

Glaube mir, nach dem Studium wird es eher schwerer als einfacher und wenn Du jetzt schon um keine Ausrede verlegen bist, klappt es im "echten" Berufsleben erst recht nicht.

In einer Fabrik braucht man nicht viel Geschick und innerhalb von 2 - 3 Monaten kann man sich schon was verdienen.

Wie finanzierst du Dich denn jetzt? Ich war in ähnlicher Lage wie du. Hat mir im Nachhinein nicht geschadet, im Gegenteil. Gerade mit den Nebenjobs (Alten-und Pflegeheim, Verkauf, Büro, Produktion) konnte ich während des Bewerbungsverfahren wirklich toppen. War nicht immer einfach, hat sich aber gelohnt, da man doch viel lernt.

Alles Gute

Kolya
 
G

Gast

Gast
@Kolya: Ich hab jetzt zwar andere Probleme, wie man im Forum Beruf lesen kann (aber momentan kann ich dagegen eh nix tun). Aber soll ich dir mal, was von meinem Cousin (macht auch Geistewissenschaften, aber keine Fremdsprache) erzählen? Vielleicht ging es dem Gast vom 16.02. ja auch so ähnlich wie meinem Cousin?

Der hat auch keinen Nebenjob gefunden bzw. wurde nach ca. 1 bis 2 Wochen gekündigt, also sagen wir keine dauerhaften oder längeranhaltenden Job gefunden.

Seine Versuche:

Mitte 1. Semester: Wareneinräumer - am 5. Tag gekündigt, weil er zu langsam war.
Semesterferien zwischen 1/2. Semester: Lagerhelfer: aus ähnlichen Gründen nach 2 Wochen gekündigt, zumal er oft schwitzige Händ hat und ihm Metallstangen dauernd aus den Händen fielen.
2. Semester: Kassentätigkeit ... Zu langsam beim Scannen der Produkte (insgesamt bei 3 Betrieben versucht).
Semesterferien 2./3. Semester: Gastronomie ... lediglich 2 konnte nicht ausreichend viele Teller und Gläser wie gewünscht transportieren.
3. Semester: Callcenter - nur zufriedenstellende Leistungen gebracht, da zu sachlich und er kein Mitgefühl hat (laut dortiger Chefin), Kündigung durch Callcenter nach 16 Tagen.
[4. Semester: Pflichtpraktikum, daher kein Nebenjob.]
5. Semester: Versuche, ehrenamtliche Arbeit zu machen, dort auch wegen seiner sehr sachlichen Art und "kein Mitgefühl" nach ein paar Tagen abgelehnt. Im wurde da geraten, eine Fahrertätigkeit zu machen, was allerdings ohne Führerschein nicht möglich ist.


Er kann sehr gut mit dem PC umgehen, Büroarbeiten sind für ihn wohl geeigneter. Da hat er sich auch drum bemüht, aber nichts gefunden. Im Praktikum hatte er also auch ganz gute Noten. Fahrradfahren klappt auch nicht so gut, wegen Gleichgewichtsproblemen. Nun ja, es gibt wohl Leute, die praktisch sehr ungeschickt sind mit ihren Händen.
 

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