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Ab wann ist eine Hilfe im Haushalt "Schwarzarbeit"?

A

annakarina

Gast
Ich packe es bewusst in diesen thread, denn mit eben dem Thema Gesund- bzw. Krankheit hats auch zu tun.
Aufgrund von CFS brauche ich hin und wieder Hilfe. Derzeit siehts bei mir aus wie Sau, aber ich schaffe das alles nicht mehr allein aus dem genannten Grund.
Aber zum einen kann ich mir eine Putzfrau auf Dauer nicht leisten, zum anderen brauche ich das auch noch nicht. Doch jetzt müsste mal echt jemand da richtig Klar Schiff machen - so 4-5 Stunden, dann wär das Schlimmste geschafft.

Wenn ich da jemanden engagieren würde, zählte das schon zur Schwarzarbeit - was ich nicht will - oder wie ist eine solche Einmal-Miniarbeit einzuordnen?

Bitte klärt mich auf. Danke!
 

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Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Hallo annakarina,

Schwarzarbeit ist es in dem Moment, wo die dir aushelfende Kraft kein Gewerbe dafür angemeldet hat oder nicht bei jemanden angestellt ist als Mitarbeiter/in, der ein Gewerbe dafür hat.

Eine Reinigungskraft muss aber zwangsläufig nicht teuer sein, wenn es nur um wenige Stunden geht. Da bist du oft mit 10-15 Euro die Stunde gut dabei.

Guck mal hier, da werden verschiedene Anbieter miteinander verglichen und dort kannst du dir jemanden stundenweise buchen (es gibt allgemein sehr viele Anbieter):


http://www.putzchecker.de/
 
Zuletzt bearbeitet:
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chrismas

Gast
Wenn du nur einmalig Hilfe brauchst, würde ich das unter Freundschaftsdienst laufen lassen und für die Mühen demjenigen etwas zustecken...
 
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annakarina

Gast
Naja, chrismas, das wäre dann ja eben Schwarzarbeit, die ich halt nicht will. Auch wenn ich nur einmal eine Grundreinigungskraft brauche.
 
C

chrismas

Gast
Naja, chrismas, das wäre dann ja eben Schwarzarbeit, die ich halt nicht will. Auch wenn ich nur einmal eine Grundreinigungskraft brauche.
Wenn du einen Freund/Bekannten/Nachbarn darum bittest, dir zu helfen und du ihm hinterher für seine Mühen etwas zusteckst ist das keine Schwarzarbeit.

Wenn du das alles hochoffiziell machen möchtest, solltest du dich mal erkundigen, ob es bei dir im Ort eine Reinigungsfrima gibt, denen du einen entsprechenden Auftrag erteilen kannst.
 

Silan

Aktives Mitglied
Hast du einen Schwerbehindertenausweis? Ab 60 Grad kannst du eine Haushaltshilfe/Reinigungskraft bis ca 500€ im Jahr absetzen, mit 80 Grad sogar bis ca 1000€. Die genauen Beträge hab ich jetzt nicht im Kopf.

Wenn du jemanden aus deinem Bekanntenkreis einmalig was zusteckst weil der dir hilft ist das noch keine Schwarzarbeit, sollte sich das aber wiederholen sieht das schon ganz anders aus. Schon beim zweiten Mal in einem Jahr kann das Finanzamt da eine Regelmäßigkeit vermuten und dann wirds teuer. Besser man sorgt dafür, dass das versteuert wird, dann ist man auf der sicheren Seite.
 
C

chrismas

Gast
Bei so genannten Gefälligkeitsleistungen, die unentgeltlich, aufgrund von persönlichem Entgegenkommen erbracht werden, handelt es sich beispielsweise nicht um Schwarzarbeit. Ebenso wenig Schwarzarbeit ist die Nachbarschaftshilfe, eine unentgeltliche Unterstützung innerhalb der Verwandtschaft, Nachbarschaft, des Freundeskreises, eines Vereins oder einer örtlichen Gesellschaft. „Ganz wichtig ist dabei, dass die Tätigkeit keinesfalls der Gewinnerzielung dient, das heißt, sie darf nicht regelmäßig und allerhöchstens gegen ein geringes Entgelt ausgeführt werden“, erklärt der Experte. „Sobald eine gewisse Gewerbsmäßigkeit vorliegt, handelt es sich um Schwarzarbeit.“
Nachbarschaftshilfe, Gefälligkeit oder Schwarzarbeit? - PolizeiDeinPartner.de

Da du nur einmalig Hilfe dabei benötigst und das in deinen eigenen 4 Wänden ....
 
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annakarina

Gast
Hast du einen Schwerbehindertenausweis? Ab 60 Grad kannst du eine Haushaltshilfe/Reinigungskraft bis ca 500€ im Jahr absetzen, mit 80 Grad sogar bis ca 1000€. Die genauen Beträge hab ich jetzt nicht im Kopf.

Wenn du jemanden aus deinem Bekanntenkreis einmalig was zusteckst weil der dir hilft ist das noch keine Schwarzarbeit, sollte sich das aber wiederholen sieht das schon ganz anders aus. Schon beim zweiten Mal in einem Jahr kann das Finanzamt da eine Regelmäßigkeit vermuten und dann wirds teuer. Besser man sorgt dafür, dass das versteuert wird, dann ist man auf der sicheren Seite.

Ja, ich habe einen Ausweis, aber nur 50% - und frag mich eh schon die ganze Zeit, was ich mit dem Ding anfangen soll, weil immer nen paar Prozente fehlen, damit er mir was nützt....:(

Ok, eine Bekannte würde mir helfen, das war schon geplant. Wenn ich ihr dann Geld gäbe - sie ist selbst auch nicht grad gut dran -, dann wärs ok? Es geht erstmal nur um das einemal, immerhin hab ichs bis jetzt hier 4 Jahre allein geschafft, irgendwie - aber wenns nimmer geht, dann müssen auch echt mal die Ämter ran.
Mensch, ich bin hundesteuerbefreit, aber wenns um mich geht, machend die Leutz hier dicht. Was ist auch schon CFS - schlichtweg nicht nachweisbar.:eek:
 

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