G
Gast
Gast
Ich arbeite für 6,40 € brutto im Einzelhandel, zurzeit auf 400 €-Basis. Ich bin gelernte Fachkraft mit Berufserfahrung und hab den Job aus purer Not angenommen, die einzige Alternative wäre ein Job mit ganzen 5 € brutto gewesen...
Die Filialleitung liegt mir in den Ohren, ich solle doch bald 30 Std., ja vielleicht sogar Vollzeit gehen. Das war immer mein Ziel, endlich Vollzeit arbeiten und anständiges Geld verdienen zu können - bei dem Bruttogehalt kann ich das vergessen. Gleichzeitig meckert sie, ich bräuchte dringend ein Auto für "Fortbildungen" (finden ein paar Mal im Jahr statt, dauern nur ein paar Std.), man könne mich ja nicht mitnehmen. Ich gehe zu Fuß zur Arbeit und spare jeden Euro, sogar jetzt, damit ich mir tatsächlich mal ein Auto kaufen kann, aber so geht es nicht. Niemand finanziert es mir und ich werde einen Teufel tun, das zu verlangen.
Es macht mich wahnsinnig. Bewerbe mich wo es nur geht und komme einfach auf keinen grünen Zweig, und dieser Job ist eine absolute Notlösung. Die Filialleiterin hat mir schon erzählt, sie verdiene genauso viel wie ich, also lege ich keine Hoffnung in "Verhandlungen". Aber ich möchte es drauf ankommen lassen - es kann doch nicht sein, oder? Ist so ein Gehalt nicht schon am Rande des Sittenwidrigen? Wie soll man denn mit so einem Gehalt überhaupt anständig leben und ein Auto finanzieren sollen? Ich leb zurzeit - muss, bin unter 25 - bei meinen Eltern und kann es mir trotz spartanischem Lebensstil nicht vorstellen. So wie die anderen Mitarbeiterinnen ihr Gehalt in den Laden zurück "investieren" und manchmal einen ganzen Tageslohn auf den Kopf hauen ist das Gehalt wohl für verheiratete Frauen ausgelegt. "Hausmuttis".
Was soll ich tun? Weiter bewerben tue ich mich, aber solange sich da nichts tut, sitze ich fest.
Die Filialleitung liegt mir in den Ohren, ich solle doch bald 30 Std., ja vielleicht sogar Vollzeit gehen. Das war immer mein Ziel, endlich Vollzeit arbeiten und anständiges Geld verdienen zu können - bei dem Bruttogehalt kann ich das vergessen. Gleichzeitig meckert sie, ich bräuchte dringend ein Auto für "Fortbildungen" (finden ein paar Mal im Jahr statt, dauern nur ein paar Std.), man könne mich ja nicht mitnehmen. Ich gehe zu Fuß zur Arbeit und spare jeden Euro, sogar jetzt, damit ich mir tatsächlich mal ein Auto kaufen kann, aber so geht es nicht. Niemand finanziert es mir und ich werde einen Teufel tun, das zu verlangen.
Es macht mich wahnsinnig. Bewerbe mich wo es nur geht und komme einfach auf keinen grünen Zweig, und dieser Job ist eine absolute Notlösung. Die Filialleiterin hat mir schon erzählt, sie verdiene genauso viel wie ich, also lege ich keine Hoffnung in "Verhandlungen". Aber ich möchte es drauf ankommen lassen - es kann doch nicht sein, oder? Ist so ein Gehalt nicht schon am Rande des Sittenwidrigen? Wie soll man denn mit so einem Gehalt überhaupt anständig leben und ein Auto finanzieren sollen? Ich leb zurzeit - muss, bin unter 25 - bei meinen Eltern und kann es mir trotz spartanischem Lebensstil nicht vorstellen. So wie die anderen Mitarbeiterinnen ihr Gehalt in den Laden zurück "investieren" und manchmal einen ganzen Tageslohn auf den Kopf hauen ist das Gehalt wohl für verheiratete Frauen ausgelegt. "Hausmuttis".
Was soll ich tun? Weiter bewerben tue ich mich, aber solange sich da nichts tut, sitze ich fest.