Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

23, sozial isoliert, nie eine Freundin, will alles beenden

H

Hoffnungslos_92

Gast
Naja ich weis eigenlich garnicht wiso ich das hier schreibe... Villeicht hilft es ja lesern im alter von 15-18 die in einer ähnlichen Lage sind noch rechtzeitig die kurve zu kriegen.

Ok wo fang ich an, ich bin 23, Student und einfach nurnoch unglücklich...

Bis zur 6. Kl. der Realschule war eigentlich noch alles soweit ok. Damals war ich schon immer etwas ruhiger und zurückhaltender als die anderen, aber ich hatte meine 1-2 Freunde und war damit auch zufrieden damals. Mit der 7. Kl. musste man sich dann für eine Fachrichtung entscheiden womit ich dann in eine neue Klasse kam. Da ich mich damals nur für Videospiele interessierte und mir Markenkleidung bzw generell mein "Style" damals relativ egal war und halt generell schüchtern war wurde ich schnell als "uncool" und hässlich abgestempelt und wurde täglich gemobbt. Dies ging bis in die 10. Klasse. Ich litt ziemlich unter der Situation, sagte aber niemandem was weil ich mich dafür schämte. Außerhalb der Schule hatte ich aber einen (wenn auch kleinen) Freundeskreis wo sich eigentlich alles nur um Videospiele und PC usw drehte.

In der Zeit machten andere natürlich ihre ersten Erfahrungen mit Frauen, also Partys usw... für mich war daran natürlich nicht zu denken, da mein Selbswertgefühl aufgrund der Schikanen in der Schule stark gelitten hatte. Ich hielt mich selbst für hässlich und vermied es mit Frauen zu reden. Statdessen spielte ich täglich stundenlang am PC.

Naja die 10. Klasse ging zu ende und ich ging auf die Fachoberschule um mein Fachabi zu machen. Da meine 2 Freunde, die ich noch hatte sich auch zunehmend nurnoch für party und Frauen interessierten, unternahmen wir auch immer seltener etwas zusammen. In der 11. auf der FOS wurde ich dann wenigstens nichtmehr gemobbt, wurde sogar akzeptiert und fand auch paar Kumpels mit denen ich in der Schule abhing(aber nie in der Freizeit). Mit Frauen redete ich auch hier kaum ein wort.

Dann noch während der 11. Kl. trennten sich meine Eltern und ich zog mit meiner Mutter in eine Wohnung in einem Nachbarort.
Mein Bruder der 2 Jahre älter ist zog in eine andere Stadt zum studieren. Meine Mutter fand dann auch einige Monate später einen Freund mit dem ich nicht klar kam. Seitdem ich also bei meiner Mutter wohnte, ging es langsam aber sicher bergab mit mir. Mein tagesablauf bestand aus Schule, lernen(wenn überhaupt) und PC spielen. Hier bekam ich dann wohl rückblickend meine erste richtige Depression aufgrund von fehlendem sozialen kontakt. Meine schulischen leistungen ließen nach und ich musste die klasse wiederholen.

In den Sommerferien fing ich dan mit dem Spiel World of Warcraft an. Bald schon spielte ich bis zu 17h am tag und lernte dort einige Leute kennen mit denen ich auch über TeamSpeak(sowas wie Skype) redete. Dies gab mir irgendwie wieder halt und ich war nichtmehr depressiv. Dis ging ca. 3 Jahre so, ich schaffte die 11. Kl. machte die 12 und hatte mein Fachabi. Da ich nicht wusste was ich studieren sollte machte ich noch die 13Kl. und bekam mein Abi. Zu dem zeitpunkt war ich 20. Die tatsache das ich immer noch nichts mit einer Frau hatte, ja im realen Leben bereits keinerlei richtige Freunde mehr hatte machte mir hier schon ziemlich zu schaffen aber ich konnte an der Situation einfach nichts ändern also verdränget ich es und lenkte mich weiter mit PC spielen ab(wobei es hier schon keinen Spaß mehr machte, aber war halt besser als nichts).

Ich fing ein Maschinenbaustudium an. Auch hier fand ich wieder 2-3 Kumpels mit denen ich in der Uni unterwegs war aber auch hier ergab sich keine richtige Freundschaft. Nach 3 Semestern sah ich schliesßlich ien das das Studium für mich nichts ist. Da ich aber auch nicht wusste was ich sonst machen sollte beschloss ich das 4. Semester sozusagen "Urlaub" zu machen, sprich einfach nicht zu den Vorlesungen gehen sondern zuhause abhängen und eben überlegen was ich studieren soll.

Naja so hing ich wieder zuhause rum. PC spiele waren mir inzwischen langweilig geworden, so schaute ich eigentlich hauptächlich fern. Abends spielte ich noch 2-3 Std. am PC, allerdings nurnoch um so mit meinen online Freunden über TeamSpeak etwas reden zu können und nicht total zu vereinsamen.

Dann kam mein 22. Geburtstag und ich fing an über mein Leben nachzudenken. Mir ist plötzlich klar geworden was ich alles schon verpasst habe. Andere hatten schon teils ihre 3. Freundin, hingen jedes Wochenende in der Disco ab ja eine ehemalige Klassenkameradin hat sogar schon ein Kind wie ich über Facebook herausfand. Ich dagegen bin immer noch auf dem Stand eines 15 Jährigen... . Meinen Geburtstag verbrachte ich mal wieder alleine, außer der online freunde und der Famielie gratulierte mir auch keiner. Jedenfalls ist mir hier richtig klar geworden, das der Zug für mich wohl abgefahren ist. Bis hierhin hatte ich immer die hoffnung "Du bist noch jung, das gibt sich schon alles wenn du älter wirst". Mir ist klargeworden das ich die letzten 5 Jahre keinen millimeter vorwärts gekommen bin was soziale kontakte und Frauen angeht. Ich habe mich einfach mittels meiner online Freunde und dem PC vor diesen Problemen gedrückt. Darauf wurde ich richtig depressiv, ja das erste mal dachte ich sogar ernsthaft über Selbstmord nach. Ich meine es hat sich nun schon seit 5 Jahren nichts an meiner Situation geändert, warum sollte es sich in Zukunft ändern?

Ich wusste auch nach wie vor nicht was ich nun studieren soll also schrieb ich mich einfach für Informatik ein. Das Semester ging los, wieder fand ich 2 kumpels, aber auch hier ergab sich nicht mehr. Zu den Vorlesungen ging ich auch immer seltener... Dennoch habe ich bis auf eine Prüfung alles bestanden, wenn auch sehr knapp und mit viel Glück.

Dann im 2. Semester wo ich jetzt noch bin habe ich irgendwie komplett die Lust verloren zur Uni zu gegehn. Ich denke mir immer, wozu überhaupt? Wozu soll ich lernen und später arbeiten? Für was? Ich mache mir nichts mehr vor... Meine Zukunft ist hoffnungslos. Seit 6 Jahren habe ich keine Freunde mehr, eine Freundin hatte ich noch nie ja noch nichtmal ein Date oder einen Kuss. Ich habe auch keinen willen mehr mich zu ändern. Darum denke ich nun schon seit 2 Monaten eigentlich täglich daran mich umzubringen... Auch mein Schlafrythmus ist völlig aus dem Ruder gelaufen... Gehe meist um 6 Uhr morgens erst schlafen und wache um 15 Uhr erst auf. Außerdem esse ich kaum noch was... habe in den letzten 2 Monaten 10 kg abgenommen(jetzt 61kg bei 1,79 m). Die Frage die ich mir einfach immer stelle: Warum ich? Warum kann ich nicht einfach sein wie alle anderen auch... Aber vlt. muss man das eben so sehen: Manche Menschen sind einfach nicht kompatibel mit diesem Leben...entweder man arrangiert sich damit ein leben lang unglücklich zu sein und von allen verarscht zu werden, oder man erspart sich viel Leid und macht sich selbst ein ende. [.....]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Anzeige(7)

G

Gast

Gast
Lieber TE:)

ich bin weiblich und komme auf die 30 zu,ich hatte auch noch keinen richtigen Freund,aber ich will auch nicht........ bin ehrlich gesagt zufriedener wenn ich keinen Freund habe,weil mich das stresst :p

das du dich seit längerer Zeit nicht gut fühlst,ist verständlich.
In deinem Leben ist viel passiert und du hattest nie einen Ansprechpartner:/
ein weiterer Grund warum man unzufrieden ist,wenn man kein Ziel vor Augen hat.

aber ich muss sagen,das wenn man etwas aus sich macht,also styling mäßig dann kommt das bei den Leuten ganz anders an..........man wird angesprochen und und und.........

man sollte auch versuchen,obwohl soviel passiert ist,nicht am Boden liegen zu bleiben sondern immer wieder aufzustehen und mit anderen Augen in die Welt zu schauen,denn Menschen merken es wenn man unzufrieden ist........


ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen:/

alles Gute weiterhin:) liebe Grüße
 
L

Lenja

Gast
Es sieht für mich danach aus, dass dein Leben seit langer Zeit hauptsächlich aus Ablenkung und Vermeidung besteht, lieber Gast, was wahrscheinlich noch die "Langzeitfolge" des früher erlebten Mobbing ist .. So als ob diese Erfahrung immer noch eine gewaltige Macht über dich hätte, obwohl sie bereits der Vergangenheit gehört, - so als ob du danach sie selbst fortsetzen würdest und dich dadurch immer mehr in die Einsamkeit geführt hättest ..

Doch mir scheint, jetzt hast du es gemerkt und bist entsetzt darüber, dass du dich selbst so vom aktiven, realen Leben so sehr ausgeschlossen hast, dass du den Mut und Willen dazu immer noch nicht wirklich gefunden hast.

Eigentlich müsstest du dem, was dir durch Mobbing vermittelt wurde, zuerst gedanklich und dann gefühlsmässig widersprechen, finde ich, es als ein unglücklicher Irrtum erkennen, an dem du so sehr und so lange leiden musstest .., zuerst vielleicht Mitgefühl mit dir selbst,- dem Jungen von damals, empfinden und dann aber die bewusste Auflehnung und den Trotz, zu denen er nicht fähig war, weil er sich damit alleine und überfordert fühlte.

Doch jetzt bist du älter, stärker und kannst, sogar sollst du versuchen, es nachzuholen. Alleine oder mit unterstützender Hilfe, falls die Kraft und Überzeugung doch nicht ganz ausreichen sollten. Aber die Möglichkeit dazu ist sicher da! Ich hoffe, du konntest sie durch meinen Beitrag ein wenig erkennen. :)

Alles Gute dir!
Lenja
 
G

Gast777

Gast
Hi, ich kann alles was du geschrieben hast sehr gut nachfühlen. Ich bin 25 und mir erging es genauso. Ich war auch so einer von denen, die den Computer allem anderen vorzogen, nur um mich aus der ach so grausamen Realität auszuklinken.
Gut, dass du es geschafft hast, gedanklich wieder in die Realität zurückzufinden. Mir ging das auch so. Anfangs habe ich nicht viel darüber nachgedacht und mich in WoW geflüchtet. Vorallem dann, als ich realisierte, dass ich eh alles andere verloren hatte, wurde es am schlimmsten und ich war nonstop online.
Und wie du schon sagtest: irgendwann verliert man die Lust am zocken und dann fängt man an sich seine Gedanken darüber zu machen. Wie alles so gelaufen ist, was man verpasst hat und man hat ständig das "Warum?!" im Kopf und kann es ja doch nicht rückgängig machen. Ich hab dann auch angefangen nach meinen ehemaligen Klassenkameraden auf Facebook etc. zu suchen und wurde immer neidischer auf sie, während ich mich selbst immer kleiner machte. Da kann ich dich auch verstehen, warum du permanent an Suizid denkst. Sicherlich ist das keine Lösung, eher nur eine Flucht. Genau die gleiche Flucht, die du mit deinem exessiven Computerspielkonsum bewerkstelligt hast. Nur, dass Suizid um einiges verheerender und endgültig ist. Aber warum soll man sich aufrappeln und sich für irgendetwas nochmal so sehr anstregen, wenn man keinen Sinn in seiner Zukunft sieht? Kenn ich...geht mir auch so. Ich habe seit 2009 keine richtigen Freunde mehr, mit denen ich auch was in der Freizeit unternommen habe. Dafür habe ich immernoch 2 Leute, mit denen ich seit Jahren über Skype abends/tagsüber/nachts zocke...die wohnen am A**** der Welt und gesehen habe ich sie auch nie. Das macht nicht glücklich und ist ein scheiß Gefühl, denn die sind auch nur "da", aber nie hier und was Frauen angeht. Diese findet man meistens nur über den Freundeskreis! Und wenn diese erfährt, dass du niemanden sonst hast und dann in der Beziehung vermutlich zu sehr klammern würdest...was meinst du was sie dann denkt?

Versuch erstmal dein Leben auf die Reihe zu kriegen, mach wenn nötig eine Therapie. Dann wirkst du auch entspannter/attraktiver auf Frauen. Niemand will was mit Versagern zutun haben!

Für das Arschkriecherproblem habe ich auch noch plausible Erklärung gefunden. Wenn man ist, wie man ist, will dich keiner und wenn man den Leuten in den A**** kriecht, wird man nur ausgenutzt und trotzdem nicht gewollt. Setzt man sich durch und sagt was man denkt wird man zum prädestinierten Einzelgänger.
 
G

Gast

Gast
Hey du,
vorab, dass das alles im Rückblick bei dir nicht so gelaufen ist tut mir wirklich Leid.
ABER: Mir ist beim Lesen deines Textes was aufgefallen. Du beschreibst ständig, dass du nur am PC gezockt hast, Frauen gemieden hast ,nie angesprochen. Ich meine, was glaubst du denn? Dass deine virtuellen Freunde dir richtige soziale Kontakte ersetzen können? Dass dich aus dem nichts Frauen anrufen, die dich nach einem Date fragen? So läuft das leider nicht. Dann wäre es ja einfach!
Klar, dass du gemobbt wurdest, ist schlimm. Aber du kannst das auch endlich als neuanfang sehen. Style dich doch mal richtig, geh zum Friseur, lass dich beraten, kauf dir ein paar schicke Outfits. So dass du dich wohl fühlst. Reduziere dein Zocken und TV schauen. Du kannst nicht erwarten, dass sich Dinge ändern, wenn du selbst nichts unternimmst.
Such dir neue Freunde. Fange an wo zu jobben, neues Studium. keine Ahnung, irgendwas. Sammle neue Kontakte. Und versuch offen zu sein. Ich war auch immer schüchtern (bin 21, w). Ich habe aber gemerkt, dass wenn man schon mit einem freundlichen offenen Lächeln und sich nett vorzustellen, auf die Menschen zu geht, sofort einen positiven eindruck hinterlässt.
Meinetwegen melde dich in einer Partnerbörse an. Aber versuch dich selbst zu mögen und das auch auszustrahlen, es gibt nichts unattraktiveres, als wenn ein Typ vor einem steht und sich nicht einmal getraut der Frau in die Augen zu schauen. Glaub einfach an dich und versuch nach und nach dein Selbstbewusstsein auf zu bauen. (Das gelingt wohl eher weniger zuhause vorm PC)
Ich habe einfach den Eindruck (jetzt nicht böse gemeint), dass du dich viel zu sehr selbst bemitleidest,ohne dich einmal zu bemühen, etwas zu ändern. Du kannst eben nicht zuhause sitzen und jammern.Jeder ist seines Glückes Schmid, vergiss das nicht.
Und mit 23 zu denken, du hast alles verpasst, und keine Chance was zu ändern, ist lächerlich. Du bist noch so jung, aber wie gesagt, du musst dich halt eben aufraffen.

Ich hoffe, ich konnte dir vlt etwas helfen und wünsche dir alles Gute!!:)
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich kann mich den anderen Kommentargebern nur anschließen. Mit 23 J. hast Du noch soooviel Zeit vor Dir - nochmal 23 Jahre, und Du bist 46, und immer noch 'jung'. Noch mal 46 J., dann bist Du 92 und 'alt'. Was ich sagen will: es kann sich noch so viel komplett ändern! Natürlich nicht von heute auf morgen, aber Tag für Tag etwas, und in einigen Monaten kann die Welt ganz anders aussehen, und das Leben Spaß machen!

Der Mensch ist ein Herdentier. Du, jeder braucht Geselligkeit. Ich rate Dir jetzt mal: Schmeiß Dein Studium hin (ich hab auch studiert, und denke heute, das hätte ich mir auch sparen können). Der (Steinzeit-)Mensch ist eigentlich nicht zum Bücherschrubben gemacht. Ok, manchen gefällt das, und manche kommen damit klar. Aber auch klar ist, das PC und Büffelei der Gesundheit - mehr - oder - weniger - abträglich sind. Ich denke ein Ausbildungsplatz ist das Beste für Dich. Mach was Handwerkliches! Die Betriebe suchen doch händeringend nach Auszubildenen. Hier gibt's echte Chancen. Und wenn Du einen Ausbilldugnsplatz hast, dann kommst Du auch unter Leute - und wirst wieder 'Mensch'. Nicht gleich Morgen, aber von Tag zu Tag mehr. Und irgendwann klappt es auch mit einer Freundin. Denk' bloß nicht, dass Du der einzige bist in der Situation. Hab' nicht zu große Erwartungen. Suche keine Traumfrau, sondern eher eine auf Wolke 4...

"Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!" (Hermann Hesse)
 

Hoffnungslos92

Neues Mitglied
Nett das hier so viele Antworten. Aber eure Ratschläge würden alle voraussetzen dass ich noch Willenskfraft bzw. eine Hoffnung hätte das sich etwas ändert. Diese habe ich aber spätestens im letzten Jahr komplett verloren, ich habe im prinzip schon resigniert. Deswegen habe ich ja auch mein Studium geschmissen(bzw. ist ja gerade Prüfungszeit aber werde keine Prüfung schreiben... hat ja auch keinen sinn wenn man kaum eine Vorlesung besucht hat). Und das auch nicht aus Faulheit sondern weil es keinen unterschied machte. Alles was der Prof. erzählte erschien mir einfach so irrelevant und unbedeutend das ich nach 5 min geistig schon ganz wo anders war und nurnoch auf die Uhr schaute... klar wenn man so am ende ist das man täglich über Suizid nachdenkt, erscheint eben alles andere so unbedeutend. Darum habe ich es die letzten 2 Monate ganz seinlassen in die Uni zu gehen.

Dies war ja im Prinzip noch meine letzte Hoffnung die letzten Jahre, dass ich durch beruflichen Erfolg die Defizite in meinem leben kompensieren kann. Aber ich habe eben gemerkt dass genau das nicht funktionieren wird. Es mag leute geben die mit einem leben als "einsamer Wolf" zufrieden sein können, aber diese haben es sich dann meist so ausgesucht. Ich bin aber leider nicht der Typ.

Das Problem ist eben auch das die letzen Jahre und vor allem die zeit des mobbings nicht spurlos an mir vorbeigegangen sind. Ich bin emotional im prinzip schon tot. ich empfinde weder Trauer noch Freude, nurnoch seelischen schmerz. Selbst wenn ich plötzlich durch ein Wunder Freunde und eine Freundin finden würde, glaube ich nicht dass ich glücklich wäre... Weil ich es einfach verlernt habe. Es ist einfach zu spät und ich sehe im Leben keinen Sinn mehr. Eigentlich lebe ich schon lange nicht mehr, ich existiere nurnoch.

Ich kann sowiso höchstens noch ein halbes jahr so weiter machen(also zum schein studieren). Wenn dann rauskommt das ich wieder nichts gemacht habe werden mich meine Eltern zwingen eine Ausbildung zu machen. Mit dieser Lustlosigkeit werde ich aber vermutlich keinen Ausbildungsplatz bekommen und vor allem habe ich eben auch keine Lust (mehr) zu Arbeiten. Wofür denn? Hat doch eh alles keinen Sinn...

Aber ok ich will mich hier auch nicht weiter ausheulen. Ich habe mich schon entschieden.

Ich erhoffe mir eigentlich das ich eventuell einige jüngere Leser die in einer ähnlichen Lage sind mit meiner "Geschichte" dazu animieren kann rechtzeitig die Kurve zu kriegen. Ich denke wenn ich mit 16 die Schule gewechselt hätte wäre es villeicht nicht so weit gekommen. Aber gut die Zeit kann man leider nicht zurückdrehen...
 
G

Gast

Gast
Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben! !du bist wie gesagt gerade mal 23.

Ändere dich.......geh zum Friseur und auch beim Klamotten kaufen lass dich beraten.

Du wirst nicht glauben was das ausmacht.

Und wie gesagt mit anderen Augen in die Welt schauen.......das Leben ist nunmal hart :/

Und wie du bereits sagst bzw. erkannt hast,selbst wenn du eine Freundin hättest wärst du immer noch unglücklich.......also versuch dir selber was gutes zu tuen u d akzepakzepakzeptierecht dich und liebe dich selber,denn nur wenn man sich selbst liebt denke ich das man auch andere lieben kann.
 
G

Gast

Gast
Eine Traumfrau wird er eh nicht kriegen. Auf Wolke 4 HAHA.
Alles muss man runterschrauben, wenn man unten ist. Das ist doof.

Was hat das mit dem Alter zu tun, mein Leben war mit meiner Geburt schon im A****, hat nur gedauert bis ich es gemerkt habe.
Bei deiner Einstellung ist das auch kein Wunder. Man kann sich auch anstellen. Die Heulerei im Forum bringt dich keinen Schritt weiter. Das Leben ist kein Spiel und es wird einem nichts geschenkt, den meisten zumindest. Actio est Reactio: Aktion = Reaktion.
Wenn du nichts bewirkst, passiert auch nichts.

Fangt an für eure Ziele zu kämpfen und verfallt nicht immer gleich in Selbstmitleid, wenn mal etwas nicht funktioniert! Das sollte man bereits in seiner Jugend gelernt haben!
 
G

Gast

Gast
Ja es stimmt, wenn man einen Tiefpunkt gerade hat dann ist das ganze gar nicht einfach sondern nur leicht daher gesagt :/ gibt es niemanden den du kennst der dir vielleicht ein wenig unter die Arme greifen kann? :/
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
D Hilfe ich bin isoliert ,Hilfe Ich 7
F Isoliert in sich selbst Ich 2
L Es wird nie besser Ich 14

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!
  • Chat Bot:
    Peter1968 hat den Raum verlassen.

    Anzeige (2)

    Oben