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Gast
Etwas mehr als 2 Jahre sind vergangen seitdem meine erste große Liebe mich verließ. Wir lernten uns im Internet kennen, durch meine Schwester. Innerhalb der ca. 2 Jahre Internetkontkt wurden wir gute Freunde und die Gefühle wurden gegenseitig mehr als freundschaftlich. Nach einem Umzug seinerseits konnten wir drei 2 Monate nicht mehr miteinander schreiben. Meine Schwester gab mir schließlich seine Nummer und seit dem telefonierten wir fast jeden Abend. Am Wochenende manchmal auch 8 Stunden am Stück. Als wir uns ein und halb Monate später endlich das erste Mal trafen, war es wortwörtlich um uns geschehen. Nach wenigen Stunden waren wir schon vollkommen vertraut und seit dem Tag auch ein Paar. Hierzu muss ich anmerken, dass ich damals sehr sehr schüchtern war, aber als wir uns dann nach wenigen Stunden das erste Mal küssten, fühlte ich mich total geborgen, habe mich noch nie so gut gefühlt, war ihm gegenüber so aufgeschlossen, wie noch nie bei einem Jungen. Er wohnte in Essen, daher konnten wir uns nur am Wochenende sehen. Nach dem ersten Treffen fuhr ich dann zu ihm. Ich war so verliebt, habe wahrscheinlich deswegen direkt am zweiten Treffen mein erstes Mal mit ihm. Ganz romantisch mit Kerzenlicht und Rosenblätter, wie sich das viele Mädchen wünschen. 1 Jahr lang pendelten wir fast jedes Wochenende hin und her.
Doch nachdem wir etwa 8 Monate hatten wir unsere erste Krise, weil er nicht mehr so viel Zeit für mich aufbrachte, wie ich es verlangte. Ich forderte zuviel. Nur kurzer Zeit legte es sich aber wieder. 3 Monate später, nachdem alles wieder gut lief, wurden meine Depressionen und Verlustängte immer schlimmer. Er wusste nicht damit umzugehen. Ich war streitsüchtig und eifersüchtig wegen jedem Mist. Ein und halb Monate später, ich habe wieder das Wochenende bei ihm verbracht, an dem ich auch Geburtstag hatte. Am Samstag. Am Sonntag schauten wir uns noch PS. Ich liebe dich im Kino an. Nachdem Film musste ich auf de Heimweg unkontrolliert weinen, wusste jedoch nicht wieso. Vielleicht eine Vorahnung?
Ein paar Stunden später brachte er mich zum Bahnhof. Einige Minuten bevor mein Zug kam, saßen wir auf einer Bank. Irgendetwas stimmte bei ihm nicht. Auf Frage sagte er: "Ich weiß nicht, ob ich dich noch liebe". Mir würde Augenblicklich übel, musste wieder weinen, wurde dadurch wütend. Dann wurde mein Zug aufgerufen. Ich solle ihm eine SMS schreiben, wenn ich angekommen bin. Wie jedes Mal. Kurz bevor die Zugtüren sich zwischen uns beiden schloss, sagte er noch dreimal "Ich liebe dich". Es brachte mich einfach nur durcheinander, grübelte die ganze Fahrt.
In der Woche darauf telefonierten wir, am Valentinstag. Er sagte, dass er etwas Auszeit brauch. Ich wollte zu ihm fahren und über alles reden, drängte ihn. Doch er hatte keine Zeit. Dann rief er mich paar Tage später wieder an und sagte es sei vorbei.
Auch eine Woche später wollte er es sich nicht anders überlegen.
Nach diesen Erlebniss wurde meine Depressionen immer schlimmer, fing an mich "leicht" zu verletzen, weinte mich jede Nacht in den Schlaf und ließ niemanden an mich heran. Ein paar Monate später hielt ich es nicht mehr aus und ließ mich in die Klinik einweisen. Ich schrieb weiterhin mit meinem Ex per SMS. Haben auch mal in der Klinik telefoniert. Er machte mir jedoch klar, dass es keine zweite Chance gibt, was weitere Nervenzusammenbrüche zur Folge hatte.
Nach 2 Monaten Klinikaufenthalt und drei Wochen Tagesklinik, zog ich in ein "Betreutes Wohnen", wo ich mit anderen psychisch erkrankten zusammen in einer WG wohnte. Natürlich schrieb ich ihm davon und bald darauf kam es zu einem Treffen bei ihm. Ich zeigte ihm Songs die ich geschrieben habe, aber interessierte sich nicht dafür, was mir wieder zeigte, dass endgültig vorbei war. Als ich weinte, tröstete er mich und nahm mich in die Arme. Meinte er will eine richtige Freundchaft mit mir aufbauen. Kurz darauf lagen wir zusammen auf dem Bett und redeten über die und jenes. Ich sagte nicht nein, als er anfing mit mir zu kuscheln. Als wir uns in die Augen blickte konnten wir beide nicht wegsehen. Er meinte wir sollen uns einen kurzen Kuss geben, wie das bei guten Freunden so üblich ist. Das taten wir, aber beim zweiten Mal vertiefte er den Kuss. Ich machte mit, meinte dann aber zu ihm "Machen das etwa auch gute Freunde".
Später hatten wir ein paar Mal noch Sex und ich naives Ding machte mir schon wieder Hoffnung. Am nächsten Wochenende besuchte er mich dann in der WG. Als ich am Bahhof war, wollte er nicht, dass ich ihn zur Begrüßung küsse. An Händchenhalten schien er erst gar nicht zu denken. Sobald wir in meinem Zimmer in der WG waren, dauerte es nicht lange und wir kamen uns wieder näher....
Doch dannach wollte er sich nicht mehr treffen. Ich rief ihn an und er war oft nicht da, oder hatte keine Zeit. Ich schrieb ihm viele SMSen, er schrieb dann einmal zurück "Ich liebe dich nicht, aber ich fühle mich noch immer sehr angezogen von dir. Ich möchte deine Gefühle nicht verletzten, deswegen."
Unser Kontakt brach ab, fürs erste. Ein dreiviertel Jahr später, wollte er sich wieder mal mit mir treffen, weil ich ihm noch immer viel bedeutete. Ich ging wieder voll drauf ein. Jedoch kam es zu keinem Treffen da er nur in den Ferien eventuell Zeit finden würde. Letzte Winterferien sollte es soweit sein. Kurz bevor die Ferien begangen, telefonierte ich noch mit ihm und fragte ob er schon wüsste, an welchem Tag. Er meinte, er ruft mich an, wenn er es weiß. Doch das tat er nie. Ich habe mir extra vorgenommen ihn an einem "unpersönlichem Ort" zu treffen, also in einem Café, denn so waren wir wenigstens vor unseren Gefühlen sicher. Ich wollte all die Missverständnisse einfach nur aus der Welt schaffen, doch dazu kam es nie.
Seitdem dem Treffen in der WG fing ich an, ich immer schlimmer zu schneiden, viele Tabletten zu schlucken und all diesen Mist. Noch heute schneide ich mich deswegen, oder wenn es mir ganz schlecht geht, nimme ich mehr Talbletten als ich sollte um schlafen zu können.
Ich kann ihn bis heute nicht vergessen, oder zumindest nicht mehr deswegen so zu leiden. Liegt es wirklich nur daran, dass ich all die Jahre, mir das "Trauern verboten" habe? Daran, dass ich alles verdrängt habe? Es muss doch noch andere Gründe geben, aber ich sehe sie nicht.... 🙁🙁
Doch nachdem wir etwa 8 Monate hatten wir unsere erste Krise, weil er nicht mehr so viel Zeit für mich aufbrachte, wie ich es verlangte. Ich forderte zuviel. Nur kurzer Zeit legte es sich aber wieder. 3 Monate später, nachdem alles wieder gut lief, wurden meine Depressionen und Verlustängte immer schlimmer. Er wusste nicht damit umzugehen. Ich war streitsüchtig und eifersüchtig wegen jedem Mist. Ein und halb Monate später, ich habe wieder das Wochenende bei ihm verbracht, an dem ich auch Geburtstag hatte. Am Samstag. Am Sonntag schauten wir uns noch PS. Ich liebe dich im Kino an. Nachdem Film musste ich auf de Heimweg unkontrolliert weinen, wusste jedoch nicht wieso. Vielleicht eine Vorahnung?
Ein paar Stunden später brachte er mich zum Bahnhof. Einige Minuten bevor mein Zug kam, saßen wir auf einer Bank. Irgendetwas stimmte bei ihm nicht. Auf Frage sagte er: "Ich weiß nicht, ob ich dich noch liebe". Mir würde Augenblicklich übel, musste wieder weinen, wurde dadurch wütend. Dann wurde mein Zug aufgerufen. Ich solle ihm eine SMS schreiben, wenn ich angekommen bin. Wie jedes Mal. Kurz bevor die Zugtüren sich zwischen uns beiden schloss, sagte er noch dreimal "Ich liebe dich". Es brachte mich einfach nur durcheinander, grübelte die ganze Fahrt.
In der Woche darauf telefonierten wir, am Valentinstag. Er sagte, dass er etwas Auszeit brauch. Ich wollte zu ihm fahren und über alles reden, drängte ihn. Doch er hatte keine Zeit. Dann rief er mich paar Tage später wieder an und sagte es sei vorbei.
Auch eine Woche später wollte er es sich nicht anders überlegen.
Nach diesen Erlebniss wurde meine Depressionen immer schlimmer, fing an mich "leicht" zu verletzen, weinte mich jede Nacht in den Schlaf und ließ niemanden an mich heran. Ein paar Monate später hielt ich es nicht mehr aus und ließ mich in die Klinik einweisen. Ich schrieb weiterhin mit meinem Ex per SMS. Haben auch mal in der Klinik telefoniert. Er machte mir jedoch klar, dass es keine zweite Chance gibt, was weitere Nervenzusammenbrüche zur Folge hatte.
Nach 2 Monaten Klinikaufenthalt und drei Wochen Tagesklinik, zog ich in ein "Betreutes Wohnen", wo ich mit anderen psychisch erkrankten zusammen in einer WG wohnte. Natürlich schrieb ich ihm davon und bald darauf kam es zu einem Treffen bei ihm. Ich zeigte ihm Songs die ich geschrieben habe, aber interessierte sich nicht dafür, was mir wieder zeigte, dass endgültig vorbei war. Als ich weinte, tröstete er mich und nahm mich in die Arme. Meinte er will eine richtige Freundchaft mit mir aufbauen. Kurz darauf lagen wir zusammen auf dem Bett und redeten über die und jenes. Ich sagte nicht nein, als er anfing mit mir zu kuscheln. Als wir uns in die Augen blickte konnten wir beide nicht wegsehen. Er meinte wir sollen uns einen kurzen Kuss geben, wie das bei guten Freunden so üblich ist. Das taten wir, aber beim zweiten Mal vertiefte er den Kuss. Ich machte mit, meinte dann aber zu ihm "Machen das etwa auch gute Freunde".
Später hatten wir ein paar Mal noch Sex und ich naives Ding machte mir schon wieder Hoffnung. Am nächsten Wochenende besuchte er mich dann in der WG. Als ich am Bahhof war, wollte er nicht, dass ich ihn zur Begrüßung küsse. An Händchenhalten schien er erst gar nicht zu denken. Sobald wir in meinem Zimmer in der WG waren, dauerte es nicht lange und wir kamen uns wieder näher....
Doch dannach wollte er sich nicht mehr treffen. Ich rief ihn an und er war oft nicht da, oder hatte keine Zeit. Ich schrieb ihm viele SMSen, er schrieb dann einmal zurück "Ich liebe dich nicht, aber ich fühle mich noch immer sehr angezogen von dir. Ich möchte deine Gefühle nicht verletzten, deswegen."
Unser Kontakt brach ab, fürs erste. Ein dreiviertel Jahr später, wollte er sich wieder mal mit mir treffen, weil ich ihm noch immer viel bedeutete. Ich ging wieder voll drauf ein. Jedoch kam es zu keinem Treffen da er nur in den Ferien eventuell Zeit finden würde. Letzte Winterferien sollte es soweit sein. Kurz bevor die Ferien begangen, telefonierte ich noch mit ihm und fragte ob er schon wüsste, an welchem Tag. Er meinte, er ruft mich an, wenn er es weiß. Doch das tat er nie. Ich habe mir extra vorgenommen ihn an einem "unpersönlichem Ort" zu treffen, also in einem Café, denn so waren wir wenigstens vor unseren Gefühlen sicher. Ich wollte all die Missverständnisse einfach nur aus der Welt schaffen, doch dazu kam es nie.
Seitdem dem Treffen in der WG fing ich an, ich immer schlimmer zu schneiden, viele Tabletten zu schlucken und all diesen Mist. Noch heute schneide ich mich deswegen, oder wenn es mir ganz schlecht geht, nimme ich mehr Talbletten als ich sollte um schlafen zu können.
Ich kann ihn bis heute nicht vergessen, oder zumindest nicht mehr deswegen so zu leiden. Liegt es wirklich nur daran, dass ich all die Jahre, mir das "Trauern verboten" habe? Daran, dass ich alles verdrängt habe? Es muss doch noch andere Gründe geben, aber ich sehe sie nicht.... 🙁🙁