Southstar89
Mitglied
Hey, erstmal entschuldigung, dass ich deinen vorherigen Beitrag gar nicht beantwortet habe, das war keine Absicht und das mach ich jetzt zu erst: ;-)
Immer gerne..
Also meiner Umwelt muss ich das gar nicht erklären, weil diese nicht mit einbezogen ist, außer ganz wenigen Menschen. Ich verbringe nicht sehr viel Zeit mit Freunden, dass diese merken würden, dass ich weniger oder mehr Geld ausgebe. Familiär sieht es ähnlich aus.
Mir selbst erkläre ich diesen „Wandel“, da ich seit letztem Jahr den bis jetzt härtesten Einschnitt meines Lebens vollzogen und meine 12-jährige Beziehung/Ehe beendet habe.
Das wühlt einiges auf und stellt noch mehr in Frage, vor allem sich selbst.
Somit lässt sich dieses Thema nicht mehr ausblenden und ich muss aktiv werden. Aber selbst wenn die Beziehung nicht beendet wäre, würde dieser „Point of no return“ bestehen.
Gemeinsam veranlagt würden wir wirtschaftlich alles stemmen und sogar noch etwas übrig haben, aber nicht mehr viel.
Ich habe das auch oft angesprochen, aber nie konsequent durchgezogen. Sie war leider in Sachen Finanzen noch etwas verantwortungsloser als ich, was nicht bedeutet, dass sie schuld ist.
Für mich bedeutet es einfach: Ich habe noch eine winzige Chance, mich zu ändern, es in den Griff zu bekommen. Das möchte ich auch und es ist auch für mich persönlich wichtig. Ich habe verantwortungslos gehandelt und möchte die Verantwortung übernehmen.
Leider bin ich vom Typ Mensch auch einfach jemand, der handelt, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht. Das hat sich in allen Bereichen gebessert, muss aber nun auch hier passieren.
Ich denke, es sind viele kleine Gründe, aber ich bin einfach aus meiner Blase rausgekommen und aufgewacht.
Kannst du da bitte nochmal drauf eingehen wie genau du das meinst?
Der „Geldsegen“ kommt ja nicht auf einmal, es wird nach und nach mehr, und das ist, glaube ich, für mich auch gut so.
So lerne ich Schritt für Schritt, damit umzugehen, und kann im kleineren Rahmen entscheiden.
Ich sehe mich mit meinem Verdienst jetzt auch nicht in der Oberschicht. Lass es bis dahin 3,5k netto Grundgehalt sein, das ist nicht wenig, aber auch nichts zum Abheben.
Mir gefällt der Gedanke, eines Tages mal ein paar Tausend Euro auf dem Konto zu haben, die wirklich mir gehören...
Ich habe immer gespendet, wenn ich Weihnachts- oder Urlaubsgeld bekommen habe, und unterstütze seit Jahren eine Organisation für Tierschutz im Nachbarort. Es sind zwar nur 20 € im Monat, die ich dort spende, aber das jeden Monat, und auch jetzt storniere ich die Zahlung nicht.
Ich bin kein Samariter und würde auch nicht jeden Monat Hunderte Euro abdrücken, das wäre jetzt sehr heuchlerisch von mir. Aber ich würde mit Sicherheit noch etwas mehr abgeben als jetzt.
Im Fokus liegt dann aber für mich wirklich das klassische Sparen und/oder Investieren, um Kapital für die Zukunft aufzubauen.
Ich hoffe es ;-)
Mein Scheitern?
In meinem Plan gar nicht, der ist nur auf „nicht scheitern“ ausgelegt. Wenn ich es nicht schaffe, werde ich zuerst zur Schuldnerberatung gehen und meine Gläubiger und die Bank kontaktieren. Vielleicht gibt es dann Möglichkeiten, das Ganze etwas zu entlasten, aber das ist unwahrscheinlich.
Letzte Möglichkeit ist dann die Insolvenz und die muss ich nicht planen, die findet dann statt und ist ein „Ist-Zustand“.
Sau peinlich wäre mir das natürlich, auch meinem Arbeitgeber gegenüber.
Ich werde Ende des Monats ein paar Verbindlichkeiten auslösen und habe errechnet, dass ich dann schon mal knapp 150 € mehr habe.
Dazu kommt meine jetzt bestätigte Gehaltserhöhung von ca. 200 € netto. So etwas motiviert mich, da es mir etwas Luft verschafft und ein Lichtblick ist.
Mein Firmenwagen läuft in 11 Monaten aus und ich steige von Diesel auf E um. Das wird mir durch die 0,25 % anstatt 1 % Versteuerung zusätzlich etwas Luft geben und macht nochmal 200 € netto mehr aus.
Das Wichtigste ist aber, es dadurch nicht wieder „locker“ zu sehen. Ich muss meiner Linie treu bleiben.
Ich darf nicht zu locker und nicht zu streng sein. Bedeutet, nicht alles, was neu dazukommt, einzusetzen, um alles schneller loszuwerden. Eher:
50 % sparen, 25 % auf eine andere Rate packen, 25 % mehr zum Leben. Darf aber auch nicht denken: „Ach, läuft doch wieder, irgendwie falle ich ja wieder auf die Füße“, das wäre dann mein Genickbruch.
Die nächsten 12–18 Monate entscheiden, ob ich es schaffe oder nicht. Ich muss mir auch selbst wieder vertrauen, das mache ich momentan nicht vollumfänglich. Wenn ich mich einschätzen müsste:
60 % ich schaffe es, 40 % ich schaffe es nicht. Bekomme ich die nächsten 12–18 Monate auf die Kette, dann bin ich mir sicher, den Rest auch zu wuppen.
Ich erlaube mir jetzt mal meinen persönlichen "Crossover" zu deiner Situation...
Immer gerne..
Wie erklärst du deiner Umwelt und vor allem Dir diesen "Sinneswandel"!
Also meiner Umwelt muss ich das gar nicht erklären, weil diese nicht mit einbezogen ist, außer ganz wenigen Menschen. Ich verbringe nicht sehr viel Zeit mit Freunden, dass diese merken würden, dass ich weniger oder mehr Geld ausgebe. Familiär sieht es ähnlich aus.
Mir selbst erkläre ich diesen „Wandel“, da ich seit letztem Jahr den bis jetzt härtesten Einschnitt meines Lebens vollzogen und meine 12-jährige Beziehung/Ehe beendet habe.
Das wühlt einiges auf und stellt noch mehr in Frage, vor allem sich selbst.
Somit lässt sich dieses Thema nicht mehr ausblenden und ich muss aktiv werden. Aber selbst wenn die Beziehung nicht beendet wäre, würde dieser „Point of no return“ bestehen.
Gemeinsam veranlagt würden wir wirtschaftlich alles stemmen und sogar noch etwas übrig haben, aber nicht mehr viel.
Ich habe das auch oft angesprochen, aber nie konsequent durchgezogen. Sie war leider in Sachen Finanzen noch etwas verantwortungsloser als ich, was nicht bedeutet, dass sie schuld ist.
Für mich bedeutet es einfach: Ich habe noch eine winzige Chance, mich zu ändern, es in den Griff zu bekommen. Das möchte ich auch und es ist auch für mich persönlich wichtig. Ich habe verantwortungslos gehandelt und möchte die Verantwortung übernehmen.
Leider bin ich vom Typ Mensch auch einfach jemand, der handelt, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht. Das hat sich in allen Bereichen gebessert, muss aber nun auch hier passieren.
Ich denke, es sind viele kleine Gründe, aber ich bin einfach aus meiner Blase rausgekommen und aufgewacht.
Das was du hier umschreibst, hat ja auch sehr viel mit deiner Selbstdarstellung und Außenwirkung zu tun.
Kannst du da bitte nochmal drauf eingehen wie genau du das meinst?
Ich meine das jetzt ernst....
Wenn du von den ganzen Krediten und den 95K Schulden weg bist, hast du ja rel. schnell eine größere Summe Geld.
In dem Falle würde ja, das sich nach Außen darstellen wegfallen.
Was machst du mit dem Geld ?
Der „Geldsegen“ kommt ja nicht auf einmal, es wird nach und nach mehr, und das ist, glaube ich, für mich auch gut so.
So lerne ich Schritt für Schritt, damit umzugehen, und kann im kleineren Rahmen entscheiden.
Ich sehe mich mit meinem Verdienst jetzt auch nicht in der Oberschicht. Lass es bis dahin 3,5k netto Grundgehalt sein, das ist nicht wenig, aber auch nichts zum Abheben.
Mir gefällt der Gedanke, eines Tages mal ein paar Tausend Euro auf dem Konto zu haben, die wirklich mir gehören...
Bist du mir risikoarmen sparen zufrieden oder spendest einen größeren Teil für gute Zwecke 👍
Ich habe immer gespendet, wenn ich Weihnachts- oder Urlaubsgeld bekommen habe, und unterstütze seit Jahren eine Organisation für Tierschutz im Nachbarort. Es sind zwar nur 20 € im Monat, die ich dort spende, aber das jeden Monat, und auch jetzt storniere ich die Zahlung nicht.
Ich bin kein Samariter und würde auch nicht jeden Monat Hunderte Euro abdrücken, das wäre jetzt sehr heuchlerisch von mir. Aber ich würde mit Sicherheit noch etwas mehr abgeben als jetzt.
Im Fokus liegt dann aber für mich wirklich das klassische Sparen und/oder Investieren, um Kapital für die Zukunft aufzubauen.
Ganz ehrlich...
das wird nicht passieren 😉🙂
Ich hoffe es ;-)
In wie weit hast du das in deinem Plan mit einbezogen ?
Mein Scheitern?
In meinem Plan gar nicht, der ist nur auf „nicht scheitern“ ausgelegt. Wenn ich es nicht schaffe, werde ich zuerst zur Schuldnerberatung gehen und meine Gläubiger und die Bank kontaktieren. Vielleicht gibt es dann Möglichkeiten, das Ganze etwas zu entlasten, aber das ist unwahrscheinlich.
Letzte Möglichkeit ist dann die Insolvenz und die muss ich nicht planen, die findet dann statt und ist ein „Ist-Zustand“.
Sau peinlich wäre mir das natürlich, auch meinem Arbeitgeber gegenüber.
Ich werde Ende des Monats ein paar Verbindlichkeiten auslösen und habe errechnet, dass ich dann schon mal knapp 150 € mehr habe.
Dazu kommt meine jetzt bestätigte Gehaltserhöhung von ca. 200 € netto. So etwas motiviert mich, da es mir etwas Luft verschafft und ein Lichtblick ist.
Mein Firmenwagen läuft in 11 Monaten aus und ich steige von Diesel auf E um. Das wird mir durch die 0,25 % anstatt 1 % Versteuerung zusätzlich etwas Luft geben und macht nochmal 200 € netto mehr aus.
Das Wichtigste ist aber, es dadurch nicht wieder „locker“ zu sehen. Ich muss meiner Linie treu bleiben.
Ich darf nicht zu locker und nicht zu streng sein. Bedeutet, nicht alles, was neu dazukommt, einzusetzen, um alles schneller loszuwerden. Eher:
50 % sparen, 25 % auf eine andere Rate packen, 25 % mehr zum Leben. Darf aber auch nicht denken: „Ach, läuft doch wieder, irgendwie falle ich ja wieder auf die Füße“, das wäre dann mein Genickbruch.
Die nächsten 12–18 Monate entscheiden, ob ich es schaffe oder nicht. Ich muss mir auch selbst wieder vertrauen, das mache ich momentan nicht vollumfänglich. Wenn ich mich einschätzen müsste:
60 % ich schaffe es, 40 % ich schaffe es nicht. Bekomme ich die nächsten 12–18 Monate auf die Kette, dann bin ich mir sicher, den Rest auch zu wuppen.