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Hartz IV - in der Höhe angemessen und schönes Leben?

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Ich kann keine Prognosen zur Zukunft machen, das kann niemand.
Aber die Möglichkeit, dass ich mal Hartz IV erhalten werde, halte ich für beinahe ausgeschlossen.

Warum? Weil ich aktiv bin.

Du, es gibt H4-Empfänger, denen hilft ihre Aktivität leider nicht im Geringsten. Leute, die ihr Leben lang gebuckelt haben und dann auf der Strasse stehen, weil der Betrieb Konkurs gegangen ist. Nachdem das ALG 1 ausgelaufen ist, stehen sie im ALG 2 Bezug, weil sie in ihrem Alter als nicht mehr vermittelbar gelten. Aber zu 1 Euro Jobs werden sie noch herangezogen, dafür sind sie dann doch nicht zu alt.
Was nutzt es dir aktiv zu sein, wenn es zum einen immer weniger Arbeitsplätze gibt, weil klein- und mittelständige Firmen aufgrund der desolaten Wirtschaftslage schliessen und Firmen die einstellen dich als "altes Eisen" nicht haben wollen?
 
Der große House der rumpralt was er für tolle Arfbeit hat hat keine BA 😀

Auch wenn es hier nicht um mich geht und es eher zeigt, dass euch die Argumente ausgehen, Rose, ich habe mich selbst in meiner Zukunft nie als normaler Angestellter gesehen. Und in meinem bisherigen Leben war ich immer selbstständig.

Im Gegensatz zu euch brauche ich also keinen Chef, der mich einstellt, sondern bin mein eigener. Und das bisher immer erfolgreich.

Wieder zum Thema: Mulish, du siehst die eine Seite. Ich hingegen sehe auch die andere Seite. Vorher habe ich schon einmal gesagt, dass der Gegenbeweis jeden Tag erbracht wird und das wird er auch.

Ich sehe, wie Menschen jeden Tag trotz schwieriger Umstände arbeiten gehen. Bei uns, bei unseren Bekannte, überall. Viele wohnen in einer anderen Stadt, haben einen langen Arbeitsweg. Viele haben Kinder, auch kleine. Und viele sind ungelernt und verdienen in der Regel nur 7 bis 7,50 in der Stunde.

Trotzdem gehen sie arbeiten und sie haben meinen Respekt.

Niemand kann mir erzählen, dass das ausgerechnet bei den Hartz'lern nicht geht und sie unter sooooooo schwierigen Umständen leben, dass Arbeit ausgeschlossen ist.
 
Ich sehe, wie Menschen jeden Tag trotz schwieriger Umstände arbeiten gehen. Bei uns, bei unseren Bekannte, überall. Viele wohnen in einer anderen Stadt, haben einen langen Arbeitsweg. Viele haben Kinder, auch kleine. Und viele sind ungelernt und verdienen in der Regel nur 7 bis 7,50 in der Stunde.

Trotzdem gehen sie arbeiten und sie haben meinen Respekt.

Niemand kann mir erzählen, dass das ausgerechnet bei den Hartz'lern nicht geht und sie unter sooooooo schwierigen Umständen leben, dass Arbeit ausgeschlossen ist.

Wenn es so viele freie Stellen gibt, dann frage ich mich, warum die Jobcenter der Argen nicht jedem Leistungsempfänger einen Job vermitteln.
 
Ich sehe, wie Menschen jeden Tag trotz schwieriger Umstände arbeiten gehen. Bei uns, bei unseren Bekannte, überall. Viele wohnen in einer anderen Stadt, haben einen langen Arbeitsweg. Viele haben Kinder, auch kleine. Und viele sind ungelernt und verdienen in der Regel nur 7 bis 7,50 in der Stunde.
Meinen Respekt haben die Leute auch, und den wohl der allermeisten.

Aber im Sinne deiner Bekannten wäre die Mindestlohn-Debatte nicht verkehrt.

Du weißt doch am besten, wie das läuft: Mehr Lohn zahlen, auf den solventen Kunden abwälzen, und du weißt auch, dass die Wirtschaft das hergibt, wenn sie wollte.
 
Zur Überweisung der Miete an durch die Arge an den Vermieter direkt: die hiesige Arge lehnt das kategorisch ab. Habe ich in 2 Fällen leider selbst so erfahren müssen. Lediglich die Mietkaution wurde mir direkt überwiesen.


§ 22
Leistungen für Unterkunft und Heizung
Text ab 01.01.2005

.........
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.....
 
Strike. Ich wusste das nun das olle "euch gehen die Argumente aus" Leier kommt. Hahaha

Leider ist keine "Leier", so wie du es nennst, sondern traurige Realität.
Oder warum bin ich seit mehreren Seiten ein Hauptthema?

Es ist mir völlig egal, ob jemand eine Berufsausbildung hat. Jeder kann so leben, wie er mag. Ob mit Berufsausbildung, ob ohne Berufsausbildung, ob selbstständig oder ein völliger Aussteiger, wie z.B. dieser komische Öff-Öff.

Es kommt einzig und allein darauf an, wie sich jemand finanziert.

Ich finanziere mich selbst, schon immer. Von daher brauche ich mir da auch nichts von anderen anhören zu lassen und vor allem nicht dann, wenn ich mit ziemlicher Sicherheit deutlich mehr verdiene als die meisten hier. Selbst mit ihrer "Berufsausbildung".

Wie gesagt, es kommt darauf an, wie man sich finanziert.

Und wenn Menschen sich durch die Allgemeinheit finanzieren lassen, durch meine Steuern, durch die Sozialabgaben arbeitender Menschen, dann müssen sich diese Menschen Fragen gefallen lassen, wie sie das Geld ausgeben und wie sehr sie sich selbst anstrengen, einen Job zu finden.
 
§ 22
Leistungen für Unterkunft und Heizung
Text ab 01.01.2005

.........
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.....


Ich weiss, danke trotzdem. 🙂
Hat die damals trotzdem nicht interessiert.
Ist jetzt auch nicht mehr von Relevanz für mich, die jetzigen Mieter die Leistungen beziehen, sind äußerst korrekte Leute, die den Mietzins unaufgefordert überpünktlich und in voller Höhe zahlen.
 
So viel zu mir. Ach, wovon finanzierst du dich eigentlich? 😎

Zur Zeit mache ich einen kleinen Job in der Firma von Freunden ,
ansonsten fresse ich mein letztes "House" auf.🙄😀

Juckt mich aber nicht sonderlich,da keine Nachkommen mehr vorhanden
und mein Ableben bereits in Sicht ist.😉

L.G.Karin
 
Wenn es so viele freie Stellen gibt, dann frage ich mich, warum die Jobcenter der Argen nicht jedem Leistungsempfänger einen Job vermitteln.

Was sagte ich eben noch? Ich bin aktiv.

Auch die Hartz'ler müssen aktiv sein und sich selbst um einen Job bemühen. Die BA's kann man voll in die Tonne kloppen. Zu wenig Mitarbeiter, zu wenig Geld, zu alte Technologien usw.

Von denen kann man nichts erwarten, daher: selbst anstrengen.

Tageszeitung lesen, auf Internetportalen wie z.B. "Meine Stadt" oder "Kalaydo" oder "Stepstone" suchen, bei Firmen selbst anrufen, soziale Netze nutzen (Der Bekannte eines Freundes kennt da jemanden) usw.
 
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