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Thema: Am Ende

  1. #1
    Gast29
    Gast

    Standard Am Ende

    Hallo zusammen,

    ich habe das Gefühl meine ganzen Gefühle und Erinnerungen nicht mehr ertrage zu können. Wie oft habe ich mir gewünscht, ich würde einen Schalter an meinem Kopf finden, den ich einfach mal umschalten könnte, um mal nicht alles fühlen zu müssen.
    Wenn das Leben ein Spiel ist, dann will ich nicht mehr mitspielen. Warum das ganze? Man muss immer mit allem fertig werden. Entweder mit dem was man selber macht (was ja noch in Ordung ist) oder aber mit dem was andere mit einem machen. Das letztere ist bei mir ein Dauerzustand.
    Ich suche immer bei allem eine Begründung, um es begreifen zu können. Und vor allen Dingen warum ich so bin. Es macht doch keinen Sinn, das man sich Tag für Tag qüält, jeden Tag morgens aufsteht um abends wieder ins Bett zu gehen. Naja, mache mir eben viele Gedanken. Aber da kann ich doch nichts für, ich kann doch nicht einfach sagen, so ich denke nicht mehr.
    Und immer dann, wenn ich glaube etwas zu haben, was mich glücklich macht, was mich erleichtert, dann ereilt mich der Blitz. Ich habe es mir abgewöhnt, mit anderen zu reden, denn mich begreift keiner. Wie sehr würde ich mir mal jemanden wünschen, mit dem ich wirklich mal reden könnte, ohne Angst haben zu müssen. Aber so jemanden gibt es nicht. Ich muss mit so vielem fertig werden, ich will einfach nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr. Wofür das ganze?

  2. #2
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    Standard AW: Am Ende

    Hallo Gast29,

    ich weiß nicht so richtig wie ich dir antworten soll, da du alles sehr allgmein gehalten hast. Was ist in deiner Vergangenheit passiert, dass du immer wieder von traurigen Gefühlen geplagt wirst? Ich bin sicher,dass du hier jemanden findest der dir zuhört und mit dem du reden kannst. Wenn du möchtest, kannst du mit mir reden, vielleicht kann ich dir helfen. Ich will es auf jeden Fall gerne versuchen.

  3. #3
    Gast29
    Gast

    Standard AW: Am Ende

    Hallo,

    es ist so unendlich viel, das ich garnicht weiss wo ich anfangen soll.
    Das ganze geht schon seit meiner Kindheit so. Mein Vater war Alkoholiker und von Schlaftabletten süchtig. Meine Kindheit bestand aus Prügel und Beschimpfung. Aber was noch schlimmer für mich war, das er sich vor unseren Augen die Pulsadern aufschnitt, oder aus dem Fenster sprang. Aber kein Selbstmordversuch hat geklappt. Als ich acht war, ist meine Mutter mit mir und meinen beiden Brüdern zu meiner Oma geflüchtet. Ab dem Tag war Terror angesagt. Er wollte mich und meine Mutter umbringen, er würde alles dafür tuhen. Ich versuche es mal kurz zu schildern, denn ich glabe ich könnte ein ganzens Buch füllen.
    In der Schule hatte ich immer Probleme mit anderen, ich konnte nie so sein wie andere. Und die Freunde die ich hatte, konnten mit mir auch nichts richtig anfangen. Wenn sie mit 16, 17 Feiern gegangen sind, war ich zu Hause. Warum das so war, interessierte keinen, naja, ich bin ja auch nicht damit pralen gegangen. Ich habe mit 18 eine Ausbildung angefangen, wollte endlich mir ein Leben erarbeiten. Ich lernte dann meinen ersten Freund mit 21 kennen.
    Es war der reine Horror. Er belog und betrog mich, sogar mit meiner Mutter. er hatte immer was mit anderen Frauen.Und ich habe stillgehalten, ich war wie gelähmt und konnte nichts machen. Weder es meiner Mutter vorhalten noch mit meinem damaligen Freund schluss machen. Irgendwann wurde ich schwanger, es war nicht gewollt. Aber ich habe meinen Sohn bekommen. Ich war von anfang an überfordert. Dem Kleinen geht es gut, aber ich glaube, bei einer anderen Mutter hätte er es besser.
    Finanziell gesehen habe ich mich von meinem Ex ruinieren lassen, habe jetzt Insolvenz laufen und lebe von Hartz IV. Letztes Jahr habe ich es dann endlich geschafft schluss zu machen, ach 7 Jahre Beziehung. Seit dem macht er mir das Leben zur Hölle, schafft es mich seelisch fertig zu machen. Wie sehr hätte ich mir einen Menschen gewünscht der mich liebt, der für mich da ist und mich versteht. Ich lernte dann im Dezember letzten Jahren jemanden kennen. Ich kam mit ihm zusammen, und habe mich an Illusionen gehalten. Wieder einmal habe ich mich auf etwas eingelassen, was ich nicht kontrollieren kann. Er machte letzte Woche per email schluss mit mir. Und wieder sitze ich hier und frage mich warum. Meine Gedanken kreisen um die letzten 29 Jahre.
    Das war jetzt erstmal ein kurzer Ausschnitt aus meinem Leben.

  4. #4
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    Standard AW: Am Ende

    Hallo Gast29,

    ich finde es sehr traurig,was Du schon alles erleben mußtest. Ich finde es bestürzend, wenn Eltern ihre Kinder verprügeln und ihnen keine Liebe, Geborgenheit und ein sorgenfreies Aufwachsen geben können oder wollen. Ich kann deinen Wunsch nach Liebe und Geborgenheit verstehen und nach all deinen Erlebnissen hättest du es verdient jemanden zu treffen, der deine Wünsche und Sehnsüchte erfüllen kann. Deine "Freunde" sind es jedenfalls nicht wert, wenn dich jemand belügt und betrügt, ist er es nicht wert das du dir über ihn weiter gedanken machst. Darf ich fragen ob er der vater deines sohnes ist? Warum macht er dir das Leben immer noch schwer, obwohl er offensichtlich lieber mit anderen frauen zusammen ist? Und der "Freund" der per E-Mail mit dir schluss macht ist eine auch eine ziemliche pfeife. Auch wenn es Dir nicht leicht fallen mag, macht Dir über diese Menschen keine Gedanken, ich denke sie sind es nicht wert. Wie alt ist Dein Sohn jetzt? Wie kommt ihr beiden zurecht? Ich denke, dass Du für dein Kind der wichtigste Mensch auf der Welt bist, daran solltest Du immer denken und dich wieder aufrichten.

    Ich hoffe, dass du wieder etwas von Dir hören läßt.

    Liebe Grüße
    Dogder

  5. #5
    Gast29
    Gast

    Standard AW: Am Ende

    Mein Sohn wird jetzt im Mai vier Jahre alt. Mein Ex mit dem ich die 7 Jahre zusammen war, ist auch der Vater. Ich habe mich immer und immer wieder demütigen, belügen und betrügen lassen. Ich weiss nicht, warum er jetzt so ein Theater macht. angeblich will er mich zurück. Letzt endlich vermute ich, das es verletzter Stolz ist. Ich habe alles mit mir machen lassen, habe es aber icht geschafft mich daraus zu lösen. Und letzten Jahr habe ich es endlich geschafft. Um den Kleinen kümmert er sich nicht besonders, weder finanziell noch menschlich, auch wenn er das immer behauptet.
    Ich habe in den letzten Jahren mich selber total verloren, wenn ich überhaupt mal ich selbst war. Habe eine längere Therapie gemacht. Und dann kam mein Sohn. Ich habe lange gebraucht um damit zurecht zukommen Mutter zu sein. Meine Oma hilft mir mit dem Kleinen. In jeglicher Hinsicht. Ich tuhe was ich kann, jedoch habe ich selber meine Probleme damit. Denn je mehr ich mit mir zu kämpfen habe, desto weniger schaffe ich es geduld mit ihm zu haben. Aber dennoch muss ich sagen, das es ihm an nichts fehlt. Mir ist alles zu viel. Ich will nicht mehr. Und vor allen Dingen wozu?

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