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Thema: Schwiegermutter ist verstorben

  1. #11
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    Standard AW: Schwiegermutter ist verstorben

    Zitat Zitat von Maya111 Beitrag anzeigen
    Für mich liest es sich, dass die TE großen Respekt gegenüber der Mutter ihres Verlobten hat.
    Es ist ihre Schwiegermutter in spe gewesen und ich finde es wunderschön, dass du, liebe Te, sie auch so nennst.
    finde ich auch schön. aber die TE betont, dass sie sich nicht besonders nahe gestanden haben, auch wenn man sich gemocht hat. ob man da in der position ist, so eine rede zu halten? ohne rücksprache mit allen relevanten beteiligten (witwer, freund, geschwister etc?)

    es gibt garantiert ein dutzend leute, die der verstorbenen näher gestanden haben - ich würde mich da auf keinen fall vordrängen, und wenn doch, dann nur mit expliziter "erlaubnis" nach rücksprache.

    wie du davon ausgehen kannst, dass ihr verlobter es gut finden wird, weiss ich nicht. ich kenne ne menge leute, und mindestens 50% davon würden von so einer rede wenig bis gar nichts halten. rein nach dieser wahrscheinlichkeit beurteilt würde ich mir schwertun einzuschätzen, ob der verlobte es wirklich gut findet oder eben nicht.

    Zitat Zitat von Maya111 Beitrag anzeigen
    Dein Wunsch eine Rede halten zu wollen, zeigt mir deine Wertschätzung gegenüber der Mutter deines Verlobten.
    keine ahnung. für mich zeigt es eher den wunsch, sich vorzudrängen. ich z.b. habe meinen "schwiegervater in spe" sehr geschätzt, auch wenn er viele eigenarten hatte, die es nicht allen um ihn herum einfach gemacht haben. trotzdem wäre ich nie auf die idee gekommen, mich da vorzudrängen. hätte meine freundin mich gebeten, hätte ich es mir veilleicht überlegt. aber von mir aus? ich wüsste nicht wieso ein mensch, der dem verstorbenen nicht besonders nahe stand (worte der TE) jetzt plötzlich aus eigenem antrieb eine rede halten sollte und was das mit wertschätzung zu tun hat. diese sollte man zu lebzeiten zeigen (durch besonderes nahestehen, falls gewollt).

    ich persönlich würde solche reden immer profis überlassen, d.h. im zweifelsfall dem geistlichen, der bei der beerdigung sprechen wird. oder eben jemand anderem, der dem verstorbenen bzw in diesem fall DER verstorbenen wirklich nahe stand.

  2. Für den Beitrag dankt: Sarnade

  3. #12
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    Standard AW: Schwiegermutter ist verstorben

    Zitat Zitat von Alopecia Beitrag anzeigen
    finde ich auch schön. aber die TE betont, dass sie sich nicht besonders nahe gestanden haben, auch wenn man sich gemocht hat. ob man da in der position ist, so eine rede zu halten? ohne rücksprache mit allen relevanten beteiligten (witwer, freund, geschwister etc?)

    es gibt garantiert ein dutzend leute, die der verstorbenen näher gestanden haben - ich würde mich da auf keinen fall vordrängen, und wenn doch, dann nur mit expliziter "erlaubnis" nach rücksprache.

    wie du davon ausgehen kannst, dass ihr verlobter es gut finden wird, weiss ich nicht. ich kenne ne menge leute, und mindestens 50% davon würden von so einer rede wenig bis gar nichts halten. rein nach dieser wahrscheinlichkeit beurteilt würde ich mir schwertun einzuschätzen, ob der verlobte es wirklich gut findet oder eben nicht.



    keine ahnung. für mich zeigt es eher den wunsch, sich vorzudrängen. ich z.b. habe meinen "schwiegervater in spe" sehr geschätzt, auch wenn er viele eigenarten hatte, die es nicht allen um ihn herum einfach gemacht haben. trotzdem wäre ich nie auf die idee gekommen, mich da vorzudrängen. hätte meine freundin mich gebeten, hätte ich es mir veilleicht überlegt. aber von mir aus? ich wüsste nicht wieso ein mensch, der dem verstorbenen nicht besonders nahe stand (worte der TE) jetzt plötzlich aus eigenem antrieb eine rede halten sollte und was das mit wertschätzung zu tun hat. diese sollte man zu lebzeiten zeigen (durch besonderes nahestehen, falls gewollt).

    ich persönlich würde solche reden immer profis überlassen, d.h. im zweifelsfall dem geistlichen, der bei der beerdigung sprechen wird. oder eben jemand anderem, der dem verstorbenen bzw in diesem fall DER verstorbenen wirklich nahe stand.
    Die TE schreibt in ihrem Beitrag, dass ihre Schwiegermutter nur ihren Sohn hatte und das hauptsächlich Menschen aus der Familie der TE zur Trauerfeier kommen werden.
    Deshalb sehe ich da auch nicht, dass sie sich vordrängen möchte. Da ist nunmal niemand, ausser der Verlobte, der eine Rede halten könnte.

  4. Für den Beitrag danken: moonrise, ~scum~

  5. #13
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    Standard AW: Schwiegermutter ist verstorben

    huhu

    danke fürs klarstellen. diesen zweiten beitrag der TE hatte ich tatsächlich überlesen. sorry dafür!

    bleibt dennoch die absprache mit dem verlobten. imo schätzen nur wenige menschen solche reden, also gilt es zu ergründen, ob er dazu gehört (priorität nummer 2) und ob die verstorbene es gewollt hätte (priorität nummer 1).

    wenn alle beteiligten eine solche rede gut finden spricht sicher nichts dagegen.

  6. Für den Beitrag dankt: moonrise

  7. #14
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    Standard AW: Schwiegermutter ist verstorben

    Zitat Zitat von Alopecia Beitrag anzeigen
    imo schätzen nur wenige menschen solche reden
    Genau, und sich darüber einfach hinwegzusetzen, ist rücksichtslos und egozentrisch.

    Ich finde solche Reden, wenn sie nicht vom Geistlichen oder einer Person gehalten werden, die der verstorbenen Person sehr nahe stand, grundsätzlich unangebracht, da ausschließlich der Selbstdarstellung dienend. Wenn man kein Näheverhältnis zu der verstorbenen Person hatte, kann man ihr in einer solchen Ansprache gar nicht gerecht werden. Sieht man ja auch hier. Eine Rede muss angeblich unbedingt sein, aber es werden Leute aus einem Internet-Forum, die die Verstorbene gar nicht gekannt haben, gefragt, was man wohl sagen könnte.

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen Sohn und dessen Freundin, gerade mal 21 Jahre alt, wollte auf meiner Beerdigung eine Rede halten, dann würde ich mir das zu Lebzeiten aber ganz energisch verbitten. Egal, wieviel Trauergäste sonst noch erscheinen.

    Da könnte ich ja sogar eines Tages noch eher auf der Beerdigung meiner inzwischen 96-jährigen Patentante eine Rede halten, die ich seit über 50 Jahren kenne. Trotzdem käme mir das nicht in den Sinn. Aber ich habe es auch nicht mehr nötig, andere mit meinen rhetorischen Fähigkeiten zu beeindrucken. Ich weiß auch so, dass ich reden kann.

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