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Thema: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

  1. #11
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    Standard AW: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

    Zitat Zitat von saminabi Beitrag anzeigen
    Vielleicht kennst du ja ein paar Menschen, die die Kinder ab und zu mitnehmen können, um was anderes zu machen.

    Trauerbegleitung ist bis jetzt wirklich noch nicht angesagt, aber vielleicht ein bisschen mehr Freude und Spaß für die Kinder im Moment.

    Das soll kein Vorwurf sein. Ich finde, du machst das alles sehr gut.
    Also sie haben relativ viel Action. Die Grosse geht in den Kindergarten und Tanzen. Und ich habe eine Freundin, die aich ein Kind hat, die sie öfter auf den Spielplatz mitnimmt. Ebenfalls ist mein kleinster bruder nur wenig älter als meine Grosse, da spielen sie öfter zusammen. Dann ist die Nanny da, die ich mit den Kindern losschicke um was zu ubternehmen. Ich habe noch Geschwister im Teenager alter und die Babysitten meine Kids auch öfter. Und ich, ich bin auch noch da. Ich denke wenn ich jetzt noch mehr organisiere, dann würde es zuviel werden.

  2. #12
    saminabi
    Gast

    Standard AW: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

    Nja, dann ist doch alles gut.

    Dann "müssen" die Kids einfach damit umgehen, was mit deiner Schwester passiert. Und sie werden das auch verkraften, es wird eine traurige Erfahrung für sie sie sein. Aber es sind ausser dir ja genug Leute da, um das aufzufangen. Sie werden mit dieser Erfahrung wachsen.

  3. #13
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    Standard AW: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

    Zitat Zitat von Eton Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich catley an.
    Eine Trauerbegleitung würde ich für die Zeit nach dem Tag X ins Auge fassen, aber jetzt noch nicht.


    Es reicht, meiner Meinung nach, völlig.
    Ich wüsste jetzt nicht, was man besser machen könnte, als Du es bereits tust.
    Deine Schwester könnte sich keine bessere Schwester wünschen und Deine Kids keine bessere Mutter. Ihr seid alle unheimlich stark, finde ich. Diese Bauchschmerzen etc., von denen Du berichtest, sind eine ganz normale Reaktion auf die Lage. Es wäre ungewöhnlich, wäre es nicht so. Was soll eine wildfremde Person daran groß ändern können?
    Nochmal, Du machst alles genau richtig und...
    Für die Zeit nach dem Tag X eine externe Trauerbegleitung für die Mädchen? Ja, eventuell.
    Ich weiß, wie das sein kann...man weiß, was kommt und denkt, man ist darauf vorbereitet. IST man ja auch irgendwie. Aber trotzdem. Dann kommen organisatorische Dinge, die zu lösen sind, und wenn das alles vorbei ist und der Alltag wieder beginnen sollte, realisiert man erst, unter welcher psychischer Voll-Last man gefahren ist. Bei mir und vielen anderen Angehörigen war es so, als ob man einer gut gefüllten Luftmatratze den Stöpsel gezogen hat.
    Dann könnte für Deine Kids Hilfe von außen sinnvoll sein, die ihnen altersgemäß erklärt, was Trauer sein kann...
    Danke, für deinen Beitrag. Also nach dem Tod meiner Schwester hatte ich sowieso vor, Trauerbegleitung mit ins Boot zu nehmen, denn es ist ja auch was schönes für mich und hilft mir und meinen Kindern. Zudem kann ich nur erahnen, dass wenn der Tod gekommen ist, alles Organisatorisches erledigt wurde, ich und meine Familie erst dann richtig zum Trauern kommen und ich dann vielleicht nicht mehr so in der Lage bin, meinen Kindern alles zu erklären oder alles mit ihnen zu machen, was sie für die Trauerbewältigung bräuchten. So werde ich wahrscheinlich froh sein, wenn ich Hilfe habe, jemand der mir diese Aufgabe abnimmt.

    Ich denke es tut mir grade gut zu wissen, dass ihr es nicht anders machen würdet, bzw. ich sofern alles ,,richtig'' mache.
    Ja es stimmt, dass es bedenklich wäre, wenn meine Kinder kein körperliches Leiden hätten, sondern ihnen total gut gehen würde, allerdings leidet das Mamaherz trotzdem mit.
    Ich versuche nun noch weiterhin für die letzten Tagen und Wochen mein Bestes zu tun.

  4. Für den Beitrag dankt:

  5. #14
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    Standard AW: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

    Zitat Zitat von Catley Beitrag anzeigen
    Mein Empfinden - aber es ist nicht maßgeblich, du solltest deinem Herzen folgen! - :

    Es ist noch zu früh für eine offizielle Trauerbegleitung. Ich kann es nicht begründen, es setzt sich zusammen aus vielen Infos - es ist nur ein Gefühl. Irgendwie wie ein vorgezogener Abschied, wenn du weißt, was ich meine.

    Doch darauf kommt es jetzt nicht an - DU musst mit alledem zurecht kommen. Und so solltest du auch entscheiden.
    Danke für deine Antwort.
    Also ich habe das nur gedacht, weil ich natürlich alles für meine Kinder tun würde. Aber da mein Wochenplan ohnehin schon total überfüllt ist, bin ich nur froh, wenn ich da nicht auch noch etwas weiteres hineinquetschen muss. Ich werde mich dann nach dem Tod meiner Schwester um alles kümmern und sehen, was wir benötigen und was nicht.

  6. #15
    Catley
    Gast

    Standard AW: Trauerbegleitung, Therapeutin oder nichts für meine Kinder?

    Zitat Zitat von trauerperle Beitrag anzeigen
    Ich denke es tut mir grade gut zu wissen, dass ihr es nicht anders machen würdet, bzw. ich sofern alles ,,richtig'' mache.
    Ja es stimmt, dass es bedenklich wäre, wenn meine Kinder kein körperliches Leiden hätten, sondern ihnen total gut gehen würde, allerdings leidet das Mamaherz trotzdem mit.
    Ich versuche nun noch weiterhin für die letzten Tagen und Wochen mein Bestes zu tun.


    Ja, es ist dein Herz, das leidet, wenn du die Trauer deiner Kinder siehst - und die noch vieler anderer, die damit in Berührung sind.

    Aber Trauer gehört auch zu einem Kinderleben - und so, wie ihr alle damit umgeht, werden deine Kinder und deine kleinen Geschwister daraus nach Überwinden der Trauer eher gestärkt hervor gehen - und damit auch anders mit dem Leben und dem endgültigen Abschied -, als denn daran zu zerbrechen.

    Hab keine Angst, ihr macht es wunderbar. Nur pass bitte auf dich mehr auf, denn auf deinen so jungen Schultern lastet vielzuviel....

  7. Für den Beitrag dankt: trauerperle

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