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Thema: Leben ohne meinen Hund

  1. #21
    Registriert Avatar von mikenull
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Nein. Beim ersten Hund ( Franz-Josef, das ist jetzt um die 22 Jahre her ) hatte das ( es war eine Sie! ) Krebs am Bauch, hatte aber viele Jahre damit gelebt. Nach dem Einschläfern bei einer ganz netten Tierärztin in Deutschland habe ich das Tier hierher - 200 Kilometer - gefahren - ich war ja mitten im Umzug nach Frankreich. Zwei deutsche Freunde haben unter der Tanne ein Loch gegraben - und ich habe meinen Hund vom Auto nahc hinten in den Garten getragen. Am liebsten wäre ich mit in die Grube hineingesprungen. Allein hätte ich das alles nicht geschafft.
    Jahr später habe ich dann eien relativ junge Katze ( Athos ) an Katzenaids ( PIF oder FIP )verloren.
    Bei meinem Hund Mike war es ( etwa 5 Jahre ) war es schlimmer. Der ist von einem auf den anderen Tag völlig kollabiert. Am Sonntagmorgen um 8 Uhr in Frankreich wo Du keinen Tierarzt kriegst. Ich bin zum Nahcbarn, der dann telefonisch einen Arzt aufgetrieben hat, der um 10 Uhr in der Klinik war. Dann ging es schnell. Der Arzt war ein junger Holländer, sehr verständig. Er gab die erste Spritze und sagte dann: Ich lasse Sie jetzt ein paar Minuten allein und hole noch ein Medikament.
    Ja, Fell kraulen und warten bis der Hund einschläft. Ich habe leise gesagt: Machs gut Kleiner. Und daraufhin hat er zweimal leise, ich möchte sagen, gekrunzt. Er wußte wqs kommt.
    Ja, und dann meine übliche Zeremonie.
    Hund ins Auto, das Lied "the great Beyond" in den CD-Player, raus in den Wald die Stzrecke allen laufen, zu Hause einen schönen Karton suchen und das Ganze auf jeden Fall noch eine Nacht in der Werkstatt stehen lassen.
    Das habe ich so bei beiden Katzen und dem Hund gemacht.
    Sage nein
    Konstantin Wecker

    Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
    Wieder Nazi-Lieder johlen,
    Über Juden Witze machen,
    Über Menschenrechte lachen,
    Wenn sie dann in lauten Tönen
    Saufend ihrer Dummheit frönen,
    Denn am Deutschen hinterm Tresen
    Muss nun mal die Welt genesen,
    Dann steh auf und misch dich ein:
    Sage nein!

    Songwriter: Konstantin Wecker

  2. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, momo28, ~scum~

  3. #22
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Oh je... Da muss ich erst mal schlucken... Da hast du mit deinen Tieren ja schon einiges erlebt... Das muss ganz schrecklich für dich gewesen sein... Aber irgendwie muss man da durch, auch wenn es einem viel Kraft abverlangt... Am Anfang hab ich gesagt, dass es für mich nur diesen einen Sam gibt, aber inzwischen weiß ich, dass ich ohne so eine Fellnase nicht gut zurecht komme... Es wird seine Zeit dauern, aber es wird definitiv einen neuen Hund in meinem Leben geben... Das Haus ist so leer und sie geben einem soooo viel und ich möchte auch was zurück geben dürfen...

  4. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, mikenull

  5. #23
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Zitat Zitat von Sammy2011 Beitrag anzeigen
    Oh je... Da muss ich erst mal schlucken... Da hast du mit deinen Tieren ja schon einiges erlebt... Das muss ganz schrecklich für dich gewesen sein... Aber irgendwie muss man da durch, auch wenn es einem viel Kraft abverlangt... Am Anfang hab ich gesagt, dass es für mich nur diesen einen Sam gibt, aber inzwischen weiß ich, dass ich ohne so eine Fellnase nicht gut zurecht komme... Es wird seine Zeit dauern, aber es wird definitiv einen neuen Hund in meinem Leben geben... Das Haus ist so leer und sie geben einem soooo viel und ich möchte auch was zurück geben dürfen...

    Es ist so, es wird nur diesen einen Sam in deinem Leben geben, aber in deinem Herzen ist noch viel Platz für andere Fellnasen, die dich begleiten werden. Lass es zu. Eine andere Fellnase kann dir helfen, deinen Schmerz um Sam erträglicher zu machen.

    Vielleicht schickt dein Sam dir ja schon den richtigen Sternenstaub für einen Nachfolger. Ich wünsche es dir.

    Bis dahin ganz viel Kraft.
    immer noch die selben Augen...
    doch nie mehr der selbe Blick...
    immer noch der selbe Mund...
    doch nie mehr das selbe Lächeln...
    immer noch die selbe Gestalt...
    doch nie mehr der selbe Mensch...




    Und dann kam der Tag, an dem das Risiko, in der Knospe eingeschlossen zu bleiben, schmerzlicher war, als das Risiko aufzublühen.
    (Anaîs Nin)

  6. #24
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Danke für die lieben Worte... Das gibt mir sehr viel...
    Ich bin sehr froh darüber, dass es dieses Forum gibt, in meinem Umfeld gibt es leider nicht so viele verständnisvolle Leute ...
    Danke euch allen dafür...

  7. #25
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Ich fühle mich wie ein Verräter. Ich hatte einen Schäferhund. Sie ist mit 13 Jahren gestorben. Ich hatte keine Erfahrung mit Hunden davor, und keinen Ansprechpartner. Ich war kaum volljährig, vielleicht 19/20, und hatte eine Menge finanzielle Probleme und Dauerterror durch die Familie. Ich habe den Hund gegen den Willen meiner Familie einmal (in 13 Jahren!) ärztlich durchchecken lassen als sie 13 Jahre alt war. Ein alter Hund darf doch auch mal zum Arzt??? Musste natürlich dafür hungern. Scheiß Familie.

    Die Ärzte: alles in Ordnung sie wird 20 Jahre alt werden.



    Der Hund isst was unter einer Brücke, hingeworfene Fleischsstückchen, ich schaffe es nicht mehr alles aus dem Mund rauszuholen. Ich denke mir nichts dabei, passiert ja mal dass der Hund was isst. Am nächsten Tag kommt bei ihr Schleim aus dem Mund, sie kann nicht mehr gehen, sie erkennt mich nicht mehr. Es sah aus wie Rinderwahnsinn bei ihr. Ich fahre sie in jede erdenkliche Klinik: Aussage: wir haben kein Gift gefunden, es ist Gehirntumor (ohne es sicher zu wissen) und wir können das Leben nur um zwei Wochen verlängern. Der Hund heult vor Schmerz. Wir schläfern ihn ein.

    Hätte ich nicht so viele Probleme mit der Familie gehabt hätte ich einen Sinn gehabt dafür den Hund gleich zum Tierarzt zu bringen, hätte ich gewußt dass man ihn sich übergeben lassen kann. Aber meine Kindheit mein Leben.... alles den Bach runter, ich hatte null Ahnung von so einer Möglichkeit.

    Ich konnte Jahre an keinen anderen Hund mehr denken. Sie fehlt mir immernoch sehr.

    Aber ich habe jetzt einen Pudel der eigentlich meinen Eltern gehört aber bei mir ist wegen Allergie. Hat der Hund was, habe ich kein Geld sie zum Arzt zu bringen. Immer erstmal Streit mit den Eltern weil sie nichts ernst nehmen. Wegen jedem Scheiß bringe ich den Hund zum Arzt. Und würde sie auf der Strasse was essen, würde ich sie zum Arzt bringen, sofort.
    Für alle fanatischen Christen in diesem Forum gilt: Ich bin ein Atheist. Was in mir verborgen ist weiß Gott und nicht Du und Dein Weltbild.

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