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Thema: Leben ohne meinen Hund

  1. #101
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Hallo, leider keine guten Nachrichten, Lucky hat noch weitere Knoten an der Mamaleiste sie bekommt nun dauerhaft Schmerzmittel das ist gleichzeitig ein mittel dafür das Tumore langsamer wachsen diese Art Tumor streut in die Lunge da sie schon öfter am Husten war erklärt sich nun einiges...wir haben sie nicht mehr Röntgen lassen unsere Tieräzte meinten es würde uns alle nur verunsichern wir sollen es ihr so lange es geht schön machen und gut aufpassen wenn sie öfter Hustet oder anderweitig Dinge hinzu kommen die Tumore noch Größer werden dann müssen wir sie gehen lassen.......
    Ich weis gerade nicht was schlimmer ist ein Tier von jetzt auf gleich gehen zu lassen oder dem Tier zu zu sehen wie ein Tumor wächst immer in der angst das man den Zeitpunkt verpasst sie gehen zu lassen wo es ihr noch so einigermaßen gut geht....IM000138.jpgdas hier ist unsere alte Dame lucky ich sitze hier denke nach sitze neben ihr und beobachte sie es ist Grausam einfach nur Grausam
    wenn eines Hart ist dann ist es die Zeit denn die läuft immer weiter egal was passirt

  2. #102
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Zitat Zitat von Bücker Beitrag anzeigen
    Ich wünsche Euch von Herzen das Beste, daß es doch kein Tumor ist!

    Meine hatte am Freitag ihre erste Chemo. Es war eine schreckliche Tortour, bis der Venenzugang endlich richtig saß. Sie hat wohl etwas ungünstig geformte Venen, so daß es 4 oder 5 Versuche gebraucht hat. Und das bei einem Hund, der sich eigentlich gar nicht gern an die Pfoten fassen lässt! Aber die Chemo selbst scheint sie gut zu verkraften. Ab jetzt müssen wir das alle 3 Wochen durchmachen. Naja, vielleicht ist es dann nicht mehr so schlimm, wenn die Ärztin dann die geeignete Stelle kennt.

    Das tut mirso unendlich leid, ich stelle mir vor das meine Lucky das alles mit machen muss und es stimmt mich traurig....unsere Lucky ist 2006 geboren im Juni und jetzt soll ich ihr beim Sterben zu sehen....Leider sind es Tumore und es sind 3 Stück nicht nur einer....ich hoffe sehr das es deiner Fellnase schnell wieder besser geht und ihr die -chemo hilft...fühl dich gedrückt
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  3. #103
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Zitat Zitat von mein rambo Beitrag anzeigen
    ich hoffe sehr das es deiner Fellnase schnell wieder besser geht und ihr die -chemo hilft...fühl dich gedrückt
    Danke, dann drücken wir uns gegenseitig! Leider geht es mir da ähnlich wie Dir. Die Chemo heilt den Tumor nicht, sondern hält ihn nur auf. Lena ist jetzt 8 (dürfte geschätzt sein, da sie gefunden wurde). Mit der Chemo soll bei diesem Tumor die Überlebensrate durchschnittlich 1 Jahr betragen. Wenigstens verursacht dieser Tumor keine Schmerzen. Im Moment hat sie damit noch keinerlei Probleme, außer offenbar Harndrang, wenn die Blase eigentlich schon leer ist.

  4. Für den Beitrag dankt: mein rambo

  5. #104
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Ihr Lieben , auch mir tut es sehr sehr leid was an Kummer u. Angst ihr und eure Hundis erleiden.

    Vielleicht kannst Du ,mein Rambo dich noch an meinen ersten Post hier erinnern ?.... als ich schrieb das ich so schreckliche Schuldgefühle habe , weil ich meinte das der Zeitpunkt des Einschlafen meines Lieblings zu früh war ..... weil er ja noch eine gute Lebensqualität hatte.


    Er frass, er trank er lief Gassi mit mir .... aber von allem etwas zuviel was dem Hirntumor zuzuschreiben war..... dies erfuhr ich allerdings erst nach seinem Tod.


    Nun habe ich in den letzten 2 Monaten in vielen Foren gelesen über die schlimmen Dinge die noch hätten passieren können und was andere HH ihren Tieren "antun" nur um sie länger bei sich zu behalten.
    Permanente Arztbesuche ständige Verabreicheung von Medikamenten um diese wegen Unverträglichkeit ständig zu wechseln.


    Diverse für den Hund unerträgliche Untersuchungen usw. auch heute sah ich wieder einen armen alten Hund der kaum noch in der Lage war zu laufen , den das Frauchen hinter sich herschleifte ! Ein jämmerlicher Anblick ! ich glaube wenn er hätte sprechen können er würde sagen: " Frauchen siehst Du denn nicht wie schlecht es mir geht , lass mich doch bitte gehen !"


    All dies habe ich meinem Kleinen erspart , er konnte noch in Würde gehen.

    Nicht das es mir nun besser geht ohne meinen Tom-Pa, ich habe Angst vor jeden neuen Tag ohne Ihn weil mich die Trauer daran hindert normal weiter zu leben.
    Doch diese Schuldgefühle nehmen nicht mehr überhand.

    Auch habe ich einen Artikel gefunden der mir einiges klar machte , mich etwas tröstet , und einige Post von anderen HH , welche ich Euch nicht vorenthalten möchte !



    Worauf warten wir?"
    Bedenken Sie, dass Tiere nicht in die Zukunft planen. Sie wollen nicht "nächstes Jahr in den Urlaub fahren" oder "nochmal die Enkel sehen". Sie leben im Hier und Jetzt. Und sie leiden im Hier und Jetzt.
    Sie wollen Frieden, Geborgenheit und Schmerzfreiheit. Fragen Sie sich daher ehrlich: "Worauf warten wir?". Auf Heilung - oder nur noch auf das Ende?

    Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt, ob im Falle einer Krankheit eine realistische Chance auf längerfristige Besserung besteht und die Leidensphase somit absehbar ist, oder ob man nur Leiden in die Länge zieht. Setzen Sie sich selbst anhand der zuvor überlegten Merkmale Grenzen. Belastungsgrenzen. Körperlich und emotional. Bleiben Sie fair - Ihrem Tier und auch sich selbst gegenüber.


    Bei einer chronisch fortschreitenden Erkrankung ohne Heilungsaussicht ist es völlig legitim ein Tier auch bei noch guter Lebensqualität geplant einzuschläfern, um ihm Leiden zu ersparen. Ebenso ist es gerechtfertigt eine palliative Schmerztherapie einzuleiten und abzuwarten, um dann bei den ersten relevanten Krankheitsanzeichen sofort zu reagieren. Tierschutzrelevant und daher NICHT vertretbar sind z.B. starke Schmerzen, Atemnot oder andauernde Übelkeit, wenn keine Aussicht auf baldige Besserung besteht. ...

    Liebe Grüße , ich bin in Gedanken bei Euch ...
    Geändert von Tom-Pa (11.01.2019 um 16:32 Uhr)

  6. Für den Beitrag dankt: mein rambo

  7. #105
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    Standard AW: Leben ohne meinen Hund

    Zitat Zitat von mein rambo Beitrag anzeigen
    Hallo, leider keine guten Nachrichten, Lucky hat noch weitere Knoten an der Mamaleiste sie bekommt nun dauerhaft Schmerzmittel das ist gleichzeitig ein mittel dafür das Tumore langsamer wachsen diese Art Tumor streut in die Lunge da sie schon öfter am Husten war erklärt sich nun einiges...wir haben sie nicht mehr Röntgen lassen unsere Tieräzte meinten es würde uns alle nur verunsichern wir sollen es ihr so lange es geht schön machen und gut aufpassen wenn sie öfter Hustet oder anderweitig Dinge hinzu kommen die Tumore noch Größer werden dann müssen wir sie gehen lassen.......
    Ich weis gerade nicht was schlimmer ist ein Tier von jetzt auf gleich gehen zu lassen oder dem Tier zu zu sehen wie ein Tumor wächst immer in der angst das man den Zeitpunkt verpasst sie gehen zu lassen wo es ihr noch so einigermaßen gut geht....IM000138.jpgdas hier ist unsere alte Dame lucky ich sitze hier denke nach sitze neben ihr und beobachte sie es ist Grausam einfach nur Grausam
    Hallo, es tut mir total leid mit Lucky! Das ist jetzt echt sehr schlimm für euch. Sie ist ein hübsches Tier. Ich weiß auch wie du dich fühlst und was du für Ängste hast. Ich habe auch abgewartet bei Lilli, immer gerätselt ob sie Schmerzen hat und ob sie überhaupt noch da sein möchte. Sie hat noch bis zum letzten Tag gefuttert. Aber sie konnte nicht mehr aufstehen allein laufen ging gar nicht. Dann habe ich entschieden, ich möchte sie nicht mehr leiden sehen. Beides ist schlimm, das abwarten und es schnell zu entscheiden auch. Vorwürfe habe ich mir lange gemacht ob es schon soweit war. Ich wünsche dir alle Kraft der Welt, es gut zu überstehen und das du die richtige Entscheidung findest. Lass sie nicht leiden. Es tut so weh, wenn du zuschaust und danach unbeschreiblich der Schmerz. Alles Gute v. Elke

  8. Für den Beitrag dankt: mein rambo

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