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Thema: Mutter unerwartet gestorben

  1. #11
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    Standard AW: Mutter unerwartet gestorben

    Mein aufrichtiges Mitgefühl....
    Den richtigen Anfang gibt es nicht!
    Wenn man tief mit seiner Mutter verbunden war, dauert die Trauer ewig, eine Mama fehlt immer und für immer!
    Meine Mutter ist Silvesternacht gestorben, an innerlichen Blutungen, das war 2015, jetzt Silvester 2 Jahre und es tut immer noch sehr weh!
    Aber mich tröstet das wir in liebe auseinander gingen, wir wussten das wir uns lieb haben!
    Wir haben so viel wie möglich geteilt und das tröstet mich und das ich sie irgendwann wieder sehen werde!
    Bis dahin, wird sie zusammen mit meiner Tochter warten!
    Lass dir nicht die Trauerzeit vorschreiben

  2. #12
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    Standard AW: Mutter unerwartet gestorben

    Auch von mir mein aufrichtiges Beileid.
    Ich habe meine Mutter vor 13 Jahren bei einem tödlichen Motorradunfall verloren und ich vermisse sie heute noch.
    Die Trauer und der Schmerz wird nie vergehen ... das macht uns Menschen eben aus. Wir können aber lernen damit umzugehen und der Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" stimmt teilweise. Die Wunden heilen nicht, aber sie bluten nicht mehr, wenn du mir die Metapher gestattest.

    Ich machte damals den Fehler, dass ich mir nie die Zeit genommen habe tief und intensiv zu trauern. Was sich erst Jahre später bemerkbar machte.
    Von daher ... nimm dir die Zeit, trauere wann immer du willst und so sehr du magst. Trauere aktiv.
    Das habe ich dieses Jahr gemacht, als wir unseren Hund einschläfern lassen mussten. Auch wenn viele denken mögen, dass "ein Hund doch kein Mensch und somit etwas ganz anderes ist" ... der Schmerz war für mich genau derselbe und genau so intensiv, wie damals bei meiner Mutter, denn ein geliebtes Familienmitglied hat uns für immer verlassen.

    Aktiv trauern ist, sich bewusst mit dem Verlust auseinander zu setzen, sich bewusst Fotos ansehen und an sie denken ... deine Seele braucht das einfach. Setz dich einmal am Tag hin, hör dir gerne traurige Musik an und lass die Tränen fließen. Mit jedem Tag wird es leichter denn nur so kann man denke ich auch Abschied nehmen (erst recht, wenn man vorher nicht "die Zeit" dafür hatte. Verdränge deine Trauer und deinen Schmerz nicht. Wann immer dir danach ist, lass es raus.

    Alles in allem gibt es jedoch etwas, das uns Menschen in so einer Situation sehr hilft. Nämlich, dass wir verstanden werden. Wir denken "warum ich ... warum wir ... keiner versteht wie sehr es mich schmerzt".
    Doch dem ist nicht so ...
    ICH verstehe deinen Schmerz.

  3. #13
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    Standard AW: Mutter unerwartet gestorben

    Auch von mir mein aufrichtiges Mitgefühl und Beileid!
    Genau, Du bist nicht allein mit deinem Schmerz! Ich kann dich auch nur zu gut verstehen und weiß wie du dich fühlst. Du hast mir "Aus der Seele gesprochen" als ich deine Zeilen gelesen habe.

    Ich habe auch meine liebe Mama ganz unerwartet und plötzlich verloren. Zwei Wochen vor ihrem Tod waren wir noch zusammen im Urlaub und haben schon den nächsten für nächstes Jahr geplant...

    Wie geht es dir im Moment? Jetzt wo die Feiertage unmittelbar vor der Tür stehen.
    Ich habe auch das Gefühl am Anfang waren alle für einen da und hatten Verständnis. Und jetzt haben alle weiter gemacht und es ist für alle "normal" aber das man einfach immer noch leidet bzw. Trauert habe ich Das Gefühl das viele kein wirkliches Verständnis dafür haben.

    Findest du es auch schwer das erst neue Jahr ohne die Mutter zu beginnen? Es macht mir ein wenig Angst.
    Bist du denn in eine Trauergruppe oder ähnliches gegangen? Wenn Ja, hat es dir geholfen?
    Fühl dich gedrückt und du bist nicht allein mit deinem Schmerz.

  4. #14
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    Standard AW: Mutter unerwartet gestorben

    Hallo zusammen und herzlichen Dank für all eure Antworten. Eure lieben und mitfühlenden Worten haben mir sehr gut getan. Und auch ganz lieben Dank für eure Tipps, ich versuche manche umzusetzen. Ich selber habe eine "Therapie" angefangen, wobei es nicht eine typische Therapie ist, mehr ein Coaching. Sie hilft mir das grosse Durcheinander in meinem Kopf zu ordnen und hilft mir bei vielen Entscheidungen und Situation zurecht zu kommen. Ich habe bisher sehr fest davon profitiert. Mit ihr konnte ich auch über meine vielen Ängste bezüglich der Weihnachtszeit reden, wodurch ich ein paar Strategien habe durch das Fest zu kommen.

    Es gelingt mir nicht immer alles so umzusetzen, wie ich es gerne hätte. Jetzt an Weihnachten und in der Woche davor hatte ich besonders Mühe, da alle um mich herum ständig darüber redeten. Ich habe auch gemerkt, dass ich sehr viel gereizter bin als sonst und schnell wütend werde, dabei innerlich aber eigentlich weine. Auch merke ich, dass ich das Gefühl habe, dass es mir die Luft langsam abschnürt. Deswegen freue ich mich sehr, wenn alles durch ist, auch wenn ich dieses Jahr abschliessen kann. Ich bin meinem Umfeld sehr dankbar, dass sie so verständnisvoll sind (zumindest die Meisten). Nächstes Jahr gibt es auch wieder viele Änderungen und bin daher sehr gespannt, wie sich alles noch mehr verändern wird. Daher freue ich mich auf den Jahresabschluss und das bisher schlimmste Jahr meines Lebens zumindest von diesem Aspekt hinter mir zu lassen. Daher LiLu5 schaue ich mit Zuversicht in die Zukunft, da ich glaube, dass meine Mutter mir das von Herzen wünschen würde und ich denke, deine Mutter würde das auch tun. Fühl dich ebenfalls gedrückt.

    Ich wollte mich einer Trauergruppe anschliessen, habe es jedoch bisher nicht geschafft vom zeitlichen her, wie auch wegen der Angst alleine dorthin gehen zu müssen. Ich rede aber sehr viel und intensiv mit meiner Tante und einer Cousine, was mir ebenfalls sehr hilft.

    Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und kommt gut durch die Weihnachtszeit!

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