Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 5 von 6

Thema: Selbstmord Familie

  1. #1
    Registriert
    Registriert seit
    20.02.2017
    Beiträge
    5
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten: 1

    Standard Selbstmord Familie

    Hallo ich bin rosanna bin in einigen Tagen 17 und brauche Hilfe.

    Mein Papa hat sich vor fast 5 Jahren das leben genommen. Er hatte Depressionen und hat sich in unserem Keller des Hauses erhängt. Es war eine schreckliche Zeit ich habe begriffen dass es eine Krankheit war und genauso tödlich sein kann wie Krebs. Ich habe sehr viel geweint ich weine bis heute noch sehr viel, allerdings kann ich die Gedanken bzw die große Trauer um meinen geliebten Papa im Alltag so gut es geht verdrängen oder besser gesagt ausblenden um mich eben auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren. Ich würde sagen ich bin dadurch sehr gewachsen und stark geworden dass ich so etwas in meinen jungen Jahren verarbeiten musste, dies behaupten auch Außenstehende.

    Meine Mama hat vor knapp zwei Jahren wieder geheiratet. Ich bin nie richtig warm geworden mit ihm, mein kleinerer Bruder schon eher. Allerdings war meine Beziehung zu ihm sehr distanziert. Er hatte auch einige Probleme mit seiner Familie und ist der sucht zum Alkohol verfallen. Mama und ich haben sehr viel gelitten weil ich des Öfteren die letzten Wochen mitbekommen habe, wie er sie angeschrien hat und ihr irgendwelche Schuldzuweisungen gesetzt hat, einmal kam er betrunken nach Hause und hat versucht meine Mama zu vergewaltigen, ich habe die Polizei gerufen. Ihm wurde Hausverbot erteilt für vorerst 10 Tage. Dann der Schock: ein Waldarbeiter hat ihn im Wald gefunden, erhängt. Ich kann nicht mehr. Ich glaube ich erlebe eine Art Trauma. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll ich bin psychisch einfach ausgelaugt und wirklich am Ende meiner Kräfte und seelischen Kapazitäten. Das ist wirklich zu viel. Es waren wohl ein weiteres Mal die Depressionen. Ich habe wie gesagt das Gefühl dass ich eine Art Trauma habe, denn ich träume von dieser Art des selbstmords, diese grausame harte Art sich das leben zu nehmen. Es ist für mich so unbegreiflich schlimm, ich sehe dieses Bild vor meinen Augen immer wenn ich an meinen Papa und meinen Stiefvater denke. Ich kann kaum mehr raus gehen weil ich Angst habe jemand könnte an einem Baum hängen. Es ist der Horror.

    Was kann ich tun?

    Vielen Dank im Vorraus, Rosanna

  2. Für den Beitrag dankt: GrayBear

  3. #2
    Moderator Avatar von GrayBear
    Registriert seit
    16.01.2016
    Ort
    Im Süden
    Beiträge
    3.368
    Danke gesagt
    974
    Dank erhalten:   2.573

    Standard AW: Selbstmord Familie

    Liebe Rosanna,

    das ist schrecklich, da fällt es schwer Worte zu finden, denn sie ändern an den schlimmen Ereignissen nichts. Ich kann Dir Deine Gedanken durch Ereignisse in meiner eigenen Familie nachfühlen. Wie ich damit gelernt habe zu leben? Nun: im Laufe der Zeit gewöhnt man sich auch an die furchtbarsten Gedanken und kann sie irgendwann auch ihrer Wege ziehen lassen. Auch das schlimmste Bild erschreckt einen irgendwann nicht mehr so sehr. Ja, ich weiß, das ist nicht wirklich ein Trost, aber es ist eine Hoffnung, die sich bei mir bewahrheitet hat. Es kommt die Zeit, nach der diese Gedanken ihre Macht verlieren, nach der Du lernst sie auszuhalten und dann beiseite zu schieben. Irgendwann sind auch sie Geschichte und schmerzen nicht mehr so sehr.

    Was Du tun kannst? Schau auf Dich und was Du brauchst. Hole Dir Unterstützung, lass Dich in den Arm nehmen, damit Du wirklich spüren kannst, dass Du nicht alleine bist. Verlange nicht zu viel und zu schnell. Trauerarbeit braucht ihre Zeit und ist so individuell wie jeder Mensch. Nimm Dir DEINE Zeit. Aber schalte auch Deinen Verstand nicht ab. Informiere Dich, lies nach, was es bedeuten kann zu trauern. Werde Dir klar darüber, dass auch Trauer einigen Regeln folgt. Wissen hilft Erfahrung einzuordnen und mit ihr umgehen zu lernen.

    An diesen Ereignissen ist nichts schicksalhaftes. Das Leben ist weder gerecht noch ungerecht. Es ist wie es ist. Suche nicht nach einem Sinn, wenn sich dieser erst entwickeln muss. Dein Vater und Dein Stiefvater haben ihr Leben beendet und damit viele Fragen offen gelassen, auf die Du nur für Dich selbst Antworten finden kannst.

    Im Rahmen einer Therapie oder einer Trauerbewältigung gibt es verschiedene Übungen, die Dir helfen können, Dir über Deine vielleicht auch widersprüchlichen Gefühle klarer zu werden. Zum Beispiel war für mich lange nicht "fassbar" das ich über den Verlust des geliebten Menschen nicht nur traurig, sondern auch unglaublich wütend war. Wütend darüber, dass ich so rücksichtslos verlassen wurde, ohne ein Wort, ohne eine Erklärung. Wie kann man wütend und traurig zugleich sein? Nun, das geht. Man wird stumm. Man versteinert, versteift. Jeder Gedanke scheint falsch, jede Erkenntnis "stimmt" nicht. Nichts macht irgendetwas leichter. Erst als ich meine Gefühle "aufdröseln" konnte, sie mir bewusst machen konnte, waren mir wieder Schritte möglich.

    Heute kann ich an diese Menschen denken und den Schmerz aushalten. Es fließen noch immer Tränen, aber sie sind mehr zu einem Ausdruck der Liebe geworden, weniger ein Ergebnis des Schmerzes.

    Du kannst schon so viel in Worte fassen und hast Klarheit, was geschehen ist und was mit Dir passiert. Ja, Du bist gewachsen und stärker geworden und wie Du es richtig schreibst: Außenstehende sehen das viel eher und besser als man selbst. Leider verschafft einem dieses Wachstum nur wenig "Vorsprung" und kommt oft gerne zu spät, aber es kommt.

    In dem Du über Deinen Schmerz so offen schreibst, öffnest Du für Dich und viele andere Menschen Türen, über das eigene Erleben, die eigenen Gefühle zu sprechen. Das ist etwas Gutes.

    Pass auf Dich auf, gehe freundlich mit Dir um und lass Dir Zeit für Deine Trauer, Deine Wut und Deine Angst. Aber lass auch ein Lächeln und ein Lachen zu. Es ist nicht verkehrt, sich zu freuen und froh darüber zu sein, dass man am Leben ist. Alles hat seine Zeit.

    Du hast einen Schlüssel zu den Herzen der Menschen. Verzeih, wenn das etwas schwülstig klingt, ich finde einfach gerade keine besseren Worte dafür. Was Du schreibst, sagt es viel besser.

    Ich danke Dir sehr für Deine Offenheit und Deinen Mut. Du bist eine tapfere, junge Frau, selbst wenn Du davon vielleicht gerade nicht viel spüren kannst.

    Alles Gute
    Miteinander zu reden könnte so sinnvoll sein, wenn wir genug Hirn und Herz hätten und den Mut, beides zu gebrauchen. Aber es gibt Lichtblicke ...

  4. Für den Beitrag danken: cucaracha, Eisbart, Strandgut, ~scum~

  5. #3
    Registriert
    Autor/in dieses Threads

    Registriert seit
    20.02.2017
    Beiträge
    5
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten: 1

    Standard AW: Selbstmord Familie

    Zitat Zitat von GrayBear Beitrag anzeigen
    Liebe Rosanna,

    das ist schrecklich, da fällt es schwer Worte zu finden, denn sie ändern an den schlimmen Ereignissen nichts. Ich kann Dir Deine Gedanken durch Ereignisse in meiner eigenen Familie nachfühlen. Wie ich damit gelernt habe zu leben? Nun: im Laufe der Zeit gewöhnt man sich auch an die furchtbarsten Gedanken und kann sie irgendwann auch ihrer Wege ziehen lassen. Auch das schlimmste Bild erschreckt einen irgendwann nicht mehr so sehr. Ja, ich weiß, das ist nicht wirklich ein Trost, aber es ist eine Hoffnung, die sich bei mir bewahrheitet hat. Es kommt die Zeit, nach der diese Gedanken ihre Macht verlieren, nach der Du lernst sie auszuhalten und dann beiseite zu schieben. Irgendwann sind auch sie Geschichte und schmerzen nicht mehr so sehr.

    Was Du tun kannst? Schau auf Dich und was Du brauchst. Hole Dir Unterstützung, lass Dich in den Arm nehmen, damit Du wirklich spüren kannst, dass Du nicht alleine bist. Verlange nicht zu viel und zu schnell. Trauerarbeit braucht ihre Zeit und ist so individuell wie jeder Mensch. Nimm Dir DEINE Zeit. Aber schalte auch Deinen Verstand nicht ab. Informiere Dich, lies nach, was es bedeuten kann zu trauern. Werde Dir klar darüber, dass auch Trauer einigen Regeln folgt. Wissen hilft Erfahrung einzuordnen und mit ihr umgehen zu lernen.

    An diesen Ereignissen ist nichts schicksalhaftes. Das Leben ist weder gerecht noch ungerecht. Es ist wie es ist. Suche nicht nach einem Sinn, wenn sich dieser erst entwickeln muss. Dein Vater und Dein Stiefvater haben ihr Leben beendet und damit viele Fragen offen gelassen, auf die Du nur für Dich selbst Antworten finden kannst.

    Im Rahmen einer Therapie oder einer Trauerbewältigung gibt es verschiedene Übungen, die Dir helfen können, Dir über Deine vielleicht auch widersprüchlichen Gefühle klarer zu werden. Zum Beispiel war für mich lange nicht "fassbar" das ich über den Verlust des geliebten Menschen nicht nur traurig, sondern auch unglaublich wütend war. Wütend darüber, dass ich so rücksichtslos verlassen wurde, ohne ein Wort, ohne eine Erklärung. Wie kann man wütend und traurig zugleich sein? Nun, das geht. Man wird stumm. Man versteinert, versteift. Jeder Gedanke scheint falsch, jede Erkenntnis "stimmt" nicht. Nichts macht irgendetwas leichter. Erst als ich meine Gefühle "aufdröseln" konnte, sie mir bewusst machen konnte, waren mir wieder Schritte möglich.

    Heute kann ich an diese Menschen denken und den Schmerz aushalten. Es fließen noch immer Tränen, aber sie sind mehr zu einem Ausdruck der Liebe geworden, weniger ein Ergebnis des Schmerzes.

    Du kannst schon so viel in Worte fassen und hast Klarheit, was geschehen ist und was mit Dir passiert. Ja, Du bist gewachsen und stärker geworden und wie Du es richtig schreibst: Außenstehende sehen das viel eher und besser als man selbst. Leider verschafft einem dieses Wachstum nur wenig "Vorsprung" und kommt oft gerne zu spät, aber es kommt.

    In dem Du über Deinen Schmerz so offen schreibst, öffnest Du für Dich und viele andere Menschen Türen, über das eigene Erleben, die eigenen Gefühle zu sprechen. Das ist etwas Gutes.

    Pass auf Dich auf, gehe freundlich mit Dir um und lass Dir Zeit für Deine Trauer, Deine Wut und Deine Angst. Aber lass auch ein Lächeln und ein Lachen zu. Es ist nicht verkehrt, sich zu freuen und froh darüber zu sein, dass man am Leben ist. Alles hat seine Zeit.

    Du hast einen Schlüssel zu den Herzen der Menschen. Verzeih, wenn das etwas schwülstig klingt, ich finde einfach gerade keine besseren Worte dafür. Was Du schreibst, sagt es viel besser.

    Ich danke Dir sehr für Deine Offenheit und Deinen Mut. Du bist eine tapfere, junge Frau, selbst wenn Du davon vielleicht gerade nicht viel spüren kannst.

    Alles Gute

    Ich danke dir wirklich sehr für die ausführlichen und netten Worte! Das hilft mir weiter und ich versuche mich zu motivieren. Ich kann mich zB auch kaum mit Freunden amüsieren weil ich immer an meine Arme Mama denken muss und ich nicht für sie da bin in diesen Momenten. Ich habe ein schlechtes Gewissen rauszugehen und mich zu amüsieren...
    Aber ich hoffe sie kommt damit klar...

  6. #4
    Registriert
    Registriert seit
    06.04.2017
    Ort
    Geht in einem anonymen Forum niemanden was an.
    Beiträge
    207
    Danke gesagt
    204
    Dank erhalten:   244

    Standard AW: Selbstmord Familie

    Hallo Rosanna,

    was dir an Furchtbarem widerfahren ist, ist ein Trauma, dessen Behandlung in professionelle Hände gehört.

    Es ist nicht deine Schuld, dass dein Vater und dein Stiefvater sich erhängt haben. Sie waren krank. Es besteht überhaupt kein Grund für dich, dich schuldig zu fühlen und dich nicht mehr am Leben erfreuen zu dürfen. Du bist auch nicht für das psychische Wohlergehen deiner Mutter verantwortlich in dem Sinne, dass du dein eigenes Leben für sie opfern müsstest. Sie ist erwachsen, für sich selbst verantwortlich und kann (und sollte!) sich selbst Unterstützung durch Fachleute suchen, die dafür ausgebildet sind. Tut sie es nicht, ist es ihre Entscheidung, mit deren Folgen sie leben muss. Kein Grund für dich, ein schlechtes Gewissen zu haben. Dafür, dass sie offenbar eine abhängige Persönlichkeitsstruktur aufweist und nach dem Suizid deines Vaters lieber einen depressiven, alkoholkranken und obendrein offensichtlich primitiven Schläger und Vergewaltiger geheiratet hat, als einige Jahre ohne Mann zu sein und an ihrer Eigenständigkeit zu arbeiten, kannst du auch nichts. Aber deine Mutter hat nicht nur sich selbst, sondern auch dir und mit Sicherheit auch deinem Bruder durch diese Entscheidung schwer geschadet. Sie muss lernen, allein leben zu können und sich weder von einem Partner noch von dir abhängig zu machen. Bei diesem Lernprozess braucht sie ebenfalls professionelle Unterstützung, die du ihr nicht geben kannst. Das ist auch nicht deine Aufgabe. Und würdest du eine solche Aufgabe übernehmen, würde es dir auch niemand danken. Auch deine Mutter nicht. Das einzige, was du damit erreichen würdest, wäre, dass du selbst dabei vor die Hunde gehst.

    Aber auch wenn es vom Verstand her leicht ist, das einzusehen, braucht es Zeit, bis dies auf der Gefühlsebene ebenfalls angekommen ist.

    Suche dir Unterstützung durch eine Psychologin oder einen Psychologen, die bzw. der auf Traumaverarbeitung spezialisiert ist. Es gibt mittlerweile selbst in Kleinstädten Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft, die so etwas anbieten, überwiegend sogar kostenlos. Spenden sind zwar erwünscht, aber natürlich nur, wenn man das Geld auch hat. Von einer 17-Jährigen wird das niemand erwarten.

    [...]

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.
    Geändert von GrayBear (12.08.2017 um 10:56 Uhr) Grund: einfach überflüssig

  7. Für den Beitrag danken: Jusehr, Käferin, Kareena

  8. #5
    Registriert
    Autor/in dieses Threads

    Registriert seit
    20.02.2017
    Beiträge
    5
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten: 1

    Standard AW: Selbstmord Familie

    Zitat Zitat von Marilla Beitrag anzeigen
    Hallo Rosanna,

    was dir an Furchtbarem widerfahren ist, ist ein Trauma, dessen Behandlung in professionelle Hände gehört.

    Es ist nicht deine Schuld, dass dein Vater und dein Stiefvater sich erhängt haben. Sie waren krank. Es besteht überhaupt kein Grund für dich, dich schuldig zu fühlen und dich nicht mehr am Leben erfreuen zu dürfen. Du bist auch nicht für das psychische Wohlergehen deiner Mutter verantwortlich in dem Sinne, dass du dein eigenes Leben für sie opfern müsstest. Sie ist erwachsen, für sich selbst verantwortlich und kann (und sollte!) sich selbst Unterstützung durch Fachleute suchen, die dafür ausgebildet sind. Tut sie es nicht, ist es ihre Entscheidung, mit deren Folgen sie leben muss. Kein Grund für dich, ein schlechtes Gewissen zu haben. Dafür, dass sie offenbar eine abhängige Persönlichkeitsstruktur aufweist und nach dem Suizid deines Vaters lieber einen depressiven, alkoholkranken und obendrein offensichtlich primitiven Schläger und Vergewaltiger geheiratet hat, als einige Jahre ohne Mann zu sein und an ihrer Eigenständigkeit zu arbeiten, kannst du auch nichts. Aber deine Mutter hat nicht nur sich selbst, sondern auch dir und mit Sicherheit auch deinem Bruder durch diese Entscheidung schwer geschadet. Sie muss lernen, allein leben zu können und sich weder von einem Partner noch von dir abhängig zu machen. Bei diesem Lernprozess braucht sie ebenfalls professionelle Unterstützung, die du ihr nicht geben kannst. Das ist auch nicht deine Aufgabe. Und würdest du eine solche Aufgabe übernehmen, würde es dir auch niemand danken. Auch deine Mutter nicht. Das einzige, was du damit erreichen würdest, wäre, dass du selbst dabei vor die Hunde gehst.

    Aber auch wenn es vom Verstand her leicht ist, das einzusehen, braucht es Zeit, bis dies auf der Gefühlsebene ebenfalls angekommen ist.

    Suche dir Unterstützung durch eine Psychologin oder einen Psychologen, die bzw. der auf Traumaverarbeitung spezialisiert ist. Es gibt mittlerweile selbst in Kleinstädten Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft, die so etwas anbieten, überwiegend sogar kostenlos. Spenden sind zwar erwünscht, aber natürlich nur, wenn man das Geld auch hat. Von einer 17-Jährigen wird das niemand erwarten.

    [...]

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.

    Vielen Dank für deine Hilfe, Marilla! Ich denke es wird wirklich nötig sein, mit professionelle Hilfe zu suchen. Habe schon mit meiner Mama gesprochen und sie wollte mit mir zusammen einen Psychologen aufsuchen.

    Was mir auch noch zu schaffen macht ist, dass mein Stiefvater genau wusste wie man Papa zu Tode gekommen ist und hat dies einfach in den letzten Wochen wo es so extrem wurde ausgenutzt und hat meiner Mama gesagt dass Sie an allem schuld ist und dass er das gleiche machen wird, wenn sie ihm nicht gehorcht. Ich habe gedacht, dass Leute die so etwas sagen und ihren vermeintlichen Selbstmord genauestens und detailreich ankündigen sowas NIEMALS durchziehen. Und dann das. Er hat einfach das gleiche getan um uns bzw meiner Mama eins auszuwischen und ihr die Schuld zu geben, welche er sehr erfolgreich manipulativen bei ihr abgeladen hat. Wie kann ein Mensch überhaupt soetwas sagen? Ich bin einfach erschrocken von der Welt, so etwas ist einfach für mich unbegreiflich.
    Geändert von GrayBear (12.08.2017 um 10:53 Uhr) Grund: Folgelöschung

Ähnliche Themen

  1. Selbstmord
    Von Blacksky im Forum Trauer
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 21.11.2016, 16:29
  2. Nach Selbstmord bleibt die Familie!
    Von Darya im Forum Trauer
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 03.06.2012, 23:57
  3. Selbstmord?
    Von morior im Forum Trauer
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 23.02.2009, 17:14
  4. selbstmord
    Von fire im Forum Trauer
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 07.02.2009, 19:36
  5. Der Tot und der Selbstmord
    Von heidi im Forum Gewalt
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 21.10.2004, 23:46

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •