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Thema: Ich komme nicht nach Hause.

  1. #6
    Registriert Avatar von herz ohne herz
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    Standard AW: Ich komme nicht nach Hause.

    Hallo Deliverance,

    mich beeindruckt dein:
    Liebe Mama,
    Ich wollte ich könnte das sagen.

    Dein Avatar ist sehr schön - die Farbe und das Lächeln gefällt mir.
    Verbesserte Rezeptur!
    Aber für wen wurde nicht gesagt.

    Ein Nein ist ein Nein.
    Aber 1967 wusste ich das nicht.

  2. Für den Beitrag danken: Deliverance, grisou

  3. #7
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    Standard AW: Ich komme nicht nach Hause.

    Mit gefällt mein Avatar auch gut, dass ist auch ein sehr toller Charakter aus einer Serie, die mich immer wieder ermutigt, bestärkt und inspiriert.

    Ich frage mich oft "Was wäre, wenn...?", obwohl es eigentlich sinnlos ist.
    Auf der einen Seite ist der Tod endgültig und nimmt mir dadurch unheimlich viel Stress, meiner Mutter unbedingt helfen zu müssen.
    Auf der anderen Seite ist es eben endgültig, nichts mehr zu machen.

    Es gab nicht mal einen Abschiedsbrief oder ähnliches.
    Ihr Tod war allerdings Vorhersehbar, sämtliche Maßnahmen meinerseits scheiterten - obwohl das nicht heißt, dass ich gescheitert bin.
    Ich habe mit Ca. 15 realisiert, worauf es hinaus laufen wird. Da war ich schon ziemlich fertig, ich habe quasi schon im Vorfeld Abschied nehmen können.
    Anderseits bin ich froh, mich nicht mehr kümmern zu müssen.


    Ich hätte gerne eine Mutter gehabt. Manche Dinge sind eben so wie sie sind.
    Und ich freue mich ehrlich und aufrichtig für die Menschen, denen dieses Glück zu teil wird.
    Ich ärgere mich über Menschen, die ihr Glück nicht zu schätzen wissen.
    Ich freue mich, (hoffentlich) eines Tages selbst eine tolle Mama sein zu dürfen

  4. Für den Beitrag dankt: Bowie

  5. #8
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    Standard AW: Ich komme nicht nach Hause.

    Liebe deliverance,

    Ich hatte auch keine Mutter in dem Sinne, und ich weiss genau was du meinst!
    Das hast du echt schön geschrieben.

    Inzwischen habe ich auch gelernt, dass man einen Menschen, der gehen will, nicht halten kann, auch nicht mit Liebe oder Freundschaft.
    Deshalb haben die, die zurückbleiben, auch keine Schuld.
    Auch wenn man sie immer bei sich sucht.

    Ich bin ganz sicher, dass du eine tolle Mama wirst!
    "Nur die Liebe und die wahre Freundschaft gehen über den Tod hinaus.
    Alles andere versinkt in den Tiefen der Belanglosigkeit." - mein bester Freund-


    "Never be ashamed of a scar- it simply means you were stronger than whatever tried to hurt you" -unknown-


    "You tried, you failed- no matter. Try again, fail again- fail better!"- unknown-

  6. Für den Beitrag danken: Burbacher, Deliverance

  7. #9
    Gast Mondlicht
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    Standard AW: Ich komme nicht nach Hause.

    Ich bin sprachlos, beeindruckt, bewegt... Ich kann meine Gedanken gar nicht richtig in Worte fassen.

    Aber ich möchte Dir auf Deinem Weg alles Glück dieser Welt wünschen! Und ich finde es schön, dass Du verzeihen und verstehen kannst, Deliverance.

  8. #10
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    Standard AW: Ich komme nicht nach Hause.

    Danke für die netten Worte

    In letzter Zeit fällt es mir leichter, meine Existenz und mein (Über-)Leben zu akzeptieren.
    Ich darf.
    Leben, Lieben, atmen, mich bewegen, mich entwickeln, glücklich sein.
    Es stand mir nicht zu, ich war auf dieser Welt nicht willkommen.
    Doch wer will es mir jetzt verbieten, Frage ich mich?

    Ich musste für alles im Leben hart kämpfen und das werde ich auch weiter tun müssen.
    Manchmal scheitere ich an den simpelsten Sachen - mich pflegen, mein Haushalt, meinen Job, meiner Beziehung.
    Was solls. Das nächste Mal. Ich mag nicht an meinen eigenen Perfektionismus scheitern.
    Muss ich auch nicht.
    Work it harder, do it better.

    Ist schon seltsam, bei sowas elementaren wie der Akzeptanz seiner eigenen Existenz anfangen zu müssen.

    Und je älter ich werde, desto mehr kann ich meine Mutter in vielen Dingen nachvollziehen.
    Einige Fehler habe ich selbst gemacht (zum Glück keine mit langfristigen Folgen) und ich hätte mir jemanden wie eine Mutter gewünscht, der mir zur Seite steht und mich nicht noch mit voller Absicht mit sich hinab zieht.

    Und es ist sehr traurig, dass Menschen wie meine Mutter und ich durch das soziale Netz fallen.

    Wie offensichtlich schlecht muss es eigentlich einem Menschen gehen, bis andere aktiv werden?

    Deswegen mag ich nicht weggucken, auch wenn hin schauen schmerzhaft für mich ist.

    Manche Sachen werden irgendwann Scheiß egal.
    Ich möchte keine tausend Jahre Leben, heute reicht völlig.

    Danke fürs Lesen!

  9. Für den Beitrag dankt: Bowie

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