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Thema: freiwillig

  1. #1
    Registriert Avatar von annabell
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    Hallo!

    Als mir alles über den Kopf wuchs,habe ich mich freiwillig in eine psychiatrische Behandlung gegeben...
    War dort 3 Wochen und sie meinten damals ich hätte eine vorrübergehende Depression wegen Überforderung!
    Mein Ex mußte sich in diesem Zeitraum um die Kinder kümmern und setzte mir das Messer auf die Brust,daß er die Kids bei sich in der Schule/ Kindergarten anmelden wollte,wenn ich nicht schnellstens wieder heimgehe und mich selbst um die Kids kümmern wpürde! Er holt sie nur wenn er mal Lust und Laune hat! Weil ich meinen Kindern so eine Strapaze nicht auch noch antun wollte,hörte ich auf meinen Ex und bin wieder nach hause! Jetzt fängt der ganze Scheiß wieder von vorne an und ich weiß nicht wie ich da rauskommen soll...bin nur noch traurig und frustriert...allea fällt mir schwer...habe kaum noch Lust irgendwas zu machen mit den Kids!
    jeder quatscht mich aus meiner familie voll...ich sollte wieder zurückgehen der Kinder wegen...werde dann so zornig und könnte durchdrehen!Was soll ich nur tun?

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  3. #2
    Registriert Avatar von Angie4you
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    Standard AW: freiwillig

    Hallo Annabel

    Hast du diese Problematik mit deinen behandelnden Ärzten in der Klinik angesprochen?
    Die können dir bestimmt Lösungswege nennen.

    Es ist wichtig das du dich um deine Kinder kümmerst, dies kannst du aber nur wenn es dir selbst gut geht.
    Momentan hast du Depressionen und bist wahrscheinlich gar nicht in der Lage deinen Kindern die gewohnte mütterliche Aufmerksamkeit zu geben.

    Hast du Freunde/Familie, die deine Kinder während deiner Behandlung betreuen könnten?
    Normalerweise übernehmen die Krankenkassen die Bezahlung für die Betreuungsperson.
    Ich verstehe dich sehr gut, du möchtest deine Kindern am liebsten um dich haben--für sie da sein.
    Es ist aber besser das du deine Kinder für einen kurzen Zeitraum (bis du wieder stabiler bist) in andere Hände gibst.
    Wenn du die Therapie abbrichst kannst du einen noch schwerwiegenderen Zusammenbruch erleiden. Dann bist du für einen noch längeren Zeitraum "handlungsunfähig".
    Wäre es in deinem Fall möglich eine Therapie in der Tagesklinik zu machen?
    Es gibt auch psychosomatische Kliniken, wo du eine REHA gemeinsam mit deinen Kindern machen könntest.

    Dein EX ist bestimmt nicht ohne Grund dein Ex...er ist in meinen Augen ein menschliches Schwein---seinen Frust auf den Rücken der Kinder auszutragen echt mies!!!

    Deiner Familie solltest du INFO-Material über deine Krankheit geben. Die meisten Menschen können mit der Diagnose nichts anfangen und haben Vorurteile...(nehmen die Krankheit nicht Ernst...)Kläre sie auf und fordere Unterstützung ein --sie sind ja schließlich die Großeltern.

    Ich wünsch Dir von herzen alles Liebe und Kraft, verliere nie den Mut---

    Mit lieben Grüßen

    Angie


  4. #3
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    Standard AW: freiwillig

    Zitat Zitat von Angie4you Beitrag anzeigen
    Hallo Annabel

    Hast du diese Problematik mit deinen behandelnden Ärzten in der Klinik angesprochen?
    Die können dir bestimmt Lösungswege nennen.

    Es ist wichtig das du dich um deine Kinder kümmerst, dies kannst du aber nur wenn es dir selbst gut geht.
    Momentan hast du Depressionen und bist wahrscheinlich gar nicht in der Lage deinen Kindern die gewohnte mütterliche Aufmerksamkeit zu geben.

    Hast du Freunde/Familie, die deine Kinder während deiner Behandlung betreuen könnten?
    Normalerweise übernehmen die Krankenkassen die Bezahlung für die Betreuungsperson.
    Ich verstehe dich sehr gut, du möchtest deine Kindern am liebsten um dich haben--für sie da sein.
    Es ist aber besser das du deine Kinder für einen kurzen Zeitraum (bis du wieder stabiler bist) in andere Hände gibst.
    Wenn du die Therapie abbrichst kannst du einen noch schwerwiegenderen Zusammenbruch erleiden. Dann bist du für einen noch längeren Zeitraum "handlungsunfähig".
    Wäre es in deinem Fall möglich eine Therapie in der Tagesklinik zu machen?
    Es gibt auch psychosomatische Kliniken, wo du eine REHA gemeinsam mit deinen Kindern machen könntest.

    Dein EX ist bestimmt nicht ohne Grund dein Ex...er ist in meinen Augen ein menschliches Schwein---seinen Frust auf den Rücken der Kinder auszutragen echt mies!!!

    Deiner Familie solltest du INFO-Material über deine Krankheit geben. Die meisten Menschen können mit der Diagnose nichts anfangen und haben Vorurteile...(nehmen die Krankheit nicht Ernst...)Kläre sie auf und fordere Unterstützung ein --sie sind ja schließlich die Großeltern.

    Ich wünsch Dir von herzen alles Liebe und Kraft, verliere nie den Mut---

    Mit lieben Grüßen

    Angie
    Das was Du mir sagst baut schon etwas auf...Ich hätte eine Therapie in einer Tagesklinik machen können,nur hätte das mir wieder ziemlich viel Geld gekostet,da die Klinik 60 Kilometer entfernt gewesen wäre! Das kann ich mir auf keinen Fall leisten! Da ich auch noch familienversichert bin über meinen Ex...hat die blöde Krankenkasse mir auch einen Kuraufenthalt abgelehnt...die lehnen alles ab!
    was meine Familie betrifft...tz...auf die ist geschissen...sie haben damals mir noch Vorwürfe gemacht,weil ich dort hin bin...sie haben mich ausgelacht als ich ihnen sagte was los sei...alos da auch keine Unterstützung! Sie labern mich nur voll,daß ich bei meinem Ex hätte bleiben sollen,dann ginge es den Kindern gut...es geht immer nur um die Kinder!!!! Ich kanns nimmer hören

  5. #4
    Registriert Avatar von Angie4you
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    Standard AW: freiwillig

    Liebe Annabell

    Das hört sich ja gar nicht gut an. Tut mir in der Seele weh...

    Die nächste Tagesklinik ist 60 KM entfernt, ist der tägliche Weg dorthin und zurück nicht zu weit für Dich?
    Die Krankenkasse muß dir die Fahrtkosten sowie die Unterbringung/o. stundenweise Betreuung der Kinder erstatten.
    Du musst nur den Antrag fristgemäß stellen.

    Die Krankenkassen weigern sich gern eine REHA zu bewilligen.
    Hast du gegen den negativ Bescheid der Krankenkasse Wiederspruch eingelegt?
    Die Krankenkassen schieben einen gern mal an die Rentenversicherung ab.
    Hast du die Möglichkeit dort einen Antrag auf REHA zu stellen?
    Was sagt dein Arzt dazu?

    Das es dir zur Zeit nicht gut geht, ist nicht deine "Schuld". Bevor ein Mensch depressiv wird--gab es viele unangenehme Situationen.

    Es tut mir Leid das deine Familie dich nicht Unterstützt, lass dich jetzt nicht unter Druck setzten. (ich weiss es ist leichter gesagt als getan)
    Das sie nicht bereit /in der Lage/ sind sich um ihre Enkel zu kümmern...

    Wie sieht es bei dir mit Freunden/Bekannten aus bei denen deine Kinder vorübergehend betreut werden könnten?
    Die Krankenkasse muß die Betreuung bezahlen, wenn die sich weigern macht es notfalls das Jugendamt.
    Das Jugendamt hilft dir im Notfall auch bei der Unterbringung der Kinder.

    Lass dich nicht entmutigen, DU bist wichtig---und das du dich von deinem Mann getrennt hast, war bestimmt die richtige Entscheidung. Kein Mensch trennt sich nur mal so von seinem Partner. Es gab bestimmt viele Gründe warum du die Scheidung wolltest. Du kannst deinen Kindern viel bieten.
    Auch wenn es finanziell enger wird-mußt du nicht denken das die Kinder daran kaputt gehen. Es ist wichtig das du ihnen Liebe, Aufmerksamkeit und vor allem Vetrauen schenkst.
    Und wenn du Krank bist, so wie jetzt, ist es wichtig das du an dich denkst!

    Ich war vor 4 Jahren in einer ähnlichen Situation-- war 7 Wochen (ohne Kinder) 400KM entfernt zur REHA und 6 Monate in der Tagesklinik...ich kann deine Gefühle und Gedanken etwas nachvollziehen.

    Lass dich nicht Unterkriegen, du bist im Grunde deines Herzens stärker als du vermutest.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

    Liebe Grüße

    Angie

    Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst.
    // Aus Afrika //

    Jeder Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag ;-)
    // Aus Japan //

    Je dunkler der Himmel ist, desto heller werde die Sterne erscheinen.
    // Leonardo da Vinci 1452-1519, ital. Künstler //

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