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Thema: Stationär oder Ambulant?

  1. #1
    Registriert Avatar von JPreston
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    Standard Stationär oder Ambulant?

    Hallo liebe Gemeinde,

    ich schrieb schon , dass ich Rehageld bekommen hab und einen mir zugewiesenen Case-Manager, die (das ist eine "sie)) mit mir ein Programm ausarbeiten wird zu meiner Stabilisierung.
    Dazu gehört auch nicht nur die Medikamente zu schlucken und von Substanzen wie Alkohol zu verzichten, sondern auch eine Therapie.

    Nun, überlege ich mir was für mich sinnvoller wäre: stationär in einer mir schon bekannte, gute Klinik für einige Monate zu gehen, oder doch eine ambulante Therapie zu machen, sprich: zu einem Therapeuten je nach dem mehrmals oder einmal in der Woche zu gehen und entsprechend an den Problemen zu arbeiten.

    Es gibt pro und contras:

    In der Klinik ist mein Tagesablauf recht straff eingeplannt. So wie ich die Klinik kenne, von 8 Uhr bis ca. 17-18 Uhr hat man was zutun, ist nicht alleine den ganzen Tag (so wie mein Problem z.Zt), hat viele Therapiemöglichkeiten, Gruppensitzungen, Einzelstunden, Kochen, Sport, Spaziergänge in der Natur usw. Und das in einer Gruppe, was mir derzeit sehr real fehlt.

    Anderseits, bin ich dann doch aus dem "Alltag" rausgeriessen, kann z.b einer geringfügigen Beschäftigung nicht nachgehen und bin wieder so unter dem "Schutzkuppel"-also in einem Raum (Klinik) funktionierender Alltag, aber würde man mich entlassen- stünde ich wieder alleine in meiner Wohnung da.

    Was würdet ihr mir empfehlen? Danke im Voraus.
    Geändert von JPreston (04.10.2019 um 15:24 Uhr)
    Geh hin, allein, und heile alle Blinden,
    Damit du in der Zweifelsstunde siehst,
    Wie deine Schüler schadenfroh sich winden
    Und in der Menge keiner dich vermisst.

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  3. #2
    Registriert Avatar von Sisandra
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Von außen ist das schwer zu beurteilen. Es hat beides Vor- und Nachteile, genau so wie du sie beschrieben hast.

    Ein Zwischending zwischen den beiden von dir angeführten Möglichkeiten wäre noch eine Tagesklinik, falls es in deiner näheren Umgebung so etwas gibt. Dann wärst du zwar tagsüber eingebunden in ein entsprechendes Programm, hättest aber abends und am Wochenende dein ganz normales Zuhause in dem du ja langfristig zurechtkommen willst.
    ********************
    Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden.

    ********************
    Urteile nicht über jemanden, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.

    ********************
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es,alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
    dass sich etwas ändert!" (Albert Einstein)

  4. Für den Beitrag danken: JPreston, juka

  5. #3
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Hättest du denn einen amulanten Therapeuten?
    Nach einem (möglichen) Klinikaufenthalt solltest du weiter zu einem ambulanten Therapeuten gehen, dann wärst du nicht sofort völlig allein mit allen Problemen.
    Wenn du die Möglichkeit hättest könntest du auch erstmal ambulant anfangen und dann wirst du sehen ob ein Klinikaufenthalt zusätzlich sinnvoll ist.
    Meiner Erfahrung nach gibt es bei beidem furchtbar lange Wartezeiten.
    Der Klinikaufenthalt ist halt sehr viel intensiver, aber "heile" kommt man da ja auch nicht raus, es ist ein Anfang, auf den man dann aufbauen kann.

    Ich selbst kann mir einen Klinikaufenthalt nicht mehr vorstellen, das hilft dir aber nicht, da ich einfach mehrfach zu schlechte Erfahrungen gemacht habe und du bereits geschrieben hast dass deine Klinik gut wäre (also andere Grundvoraussetzung).
    Das beste an den Kliniken waren immer die Leute die man dort getroffen hat, die würden dir auch danach bleiben, da könnte man weiterhin Kontakt halten, wenn dir das fehlt.
    Und in den Kliniken kann man Techniken lernen, wie man im Alltag besser klarkommt, Entspannung und sowas alles, manchen fällt es dann hinterher leichter.
    Aber du hast recht, es ist wie eine Schutzkuppel, aus der man natürlich irgendwann zurückkommt, das ist ja das Ziel.

  6. Für den Beitrag dankt: JPreston

  7. #4
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Hallo, ich würde die stationäre Variante wählen.

    Nur so bekommst du den notwendigen Abstand zu dem alltäglichen und kannst für dich erkennen, was du genau da.... eben nicht mehr willst.

    Veränderungen brauchen auch den nötigen Abstand um zu neuen Einsichten und Erkenntnissen zu kommen. Und je länger ....des do mehr können sich deine Änderungswünsche vertiefen und dir von dort auch schon die nötigen Voraussetzungen schaffen. Farnmausi

  8. Für den Beitrag dankt: JPreston

  9. #5
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Rein intuitiv würde ich „stationär“ sagen.

    Ich selber habe da zwar keine Erfahrung, aber Freunde/Bekannte von mir, die sowohl einen ambulanten als auch einen stationären Aufenthalt hinter sich haben, ziehen für die Zukunft eindeutig einen stationären Aufenthalt vor. Wichtig für sie ist, dass sie dann nicht von ihrem privaten Umfeld abgelenkt werden. Sie können sich dann auf das in diesem Zeitraum wirklich wichtige - nämlich sie selbst - konzentrieren.

  10. Für den Beitrag dankt: JPreston

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