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Thema: Stationär oder Ambulant?

  1. #6
    Registriert Avatar von Paletti
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Man kann herauslesen, daß Dir das Alleinsein am meisten zu schaffen macht. Bei der Klinik merkt man, daß es Dir gefällt wenn man den ganzen Tag, zusammen mit anderen beschäftigt ist, Dir aber nicht entgegenkommt, daß alles in einem geschützten Rahmen stattfindet.

    Eingangs hast Du auch geschrieben, daß Du eine Fallmanangerin hast, die mit Dir zusammen einen Plan zur Stabilisierung ausarbeitet. Das setzt voraus, daß Du für den rauhen Alltag noch nicht stabil genug bist. Deshalb würde ich auch noch einmal den geschützten Rahmen in Anspruch nehmen, damit Du innerlich mehr Halt aufbauen kannst und danach aus dieser nochmal gesicherten Position heraus, quasi mit doppeltem Boden, die Herausforderungen des Alltags meistern kannst. Danach hättest Du ja immer noch die Möglichkeit eine zusätzlich begleitende ambulante Therapie, vielleicht in Kombination mit Gruppentherapie zu machen.

    Am besten wäre natürlich die Möglichkeit, wie bereits vorgeschlagen eine Tagesklinik zu besuchen, wenn das bei Dir möglich wäre. Am besten halbtags, aber auch ganztags, wo Du Abends dann im privaten Rahmen an Dir arbeiten kannst. Dann könntest Du nämlich die Vorteile, von beiden Lebenssituationen nutzen.

    Wünsche Dir in jedem Fall, alles Gute JP und drück Dir die Daumen, daß sich Dein Leben so verändert, daß Du damit glücklich wirst!
    Geändert von Paletti (04.10.2019 um 18:07 Uhr)

  2. Für den Beitrag dankt: JPreston

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  4. #7
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Nur eine persönliche Erfahrung: Mir haben die stationären Theras immer mehr gebracht als die ambulanten (die sich allerdings dann anschließen sollten). Wenns dir bewilligt wurde - gönne dir dann doch die Auszeit und die Möglichkeit, dich ausschließlich mit dir selbst zu befassen!

    Alles Liebe und Gute dir!

  5. Für den Beitrag dankt: JPreston

  6. #8
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Zitat Zitat von Sisandra Beitrag anzeigen
    Von außen ist das schwer zu beurteilen. Es hat beides Vor- und Nachteile, genau so wie du sie beschrieben hast.

    Ein Zwischending zwischen den beiden von dir angeführten Möglichkeiten wäre noch eine Tagesklinik, falls es in deiner näheren Umgebung so etwas gibt. Dann wärst du zwar tagsüber eingebunden in ein entsprechendes Programm, hättest aber abends und am Wochenende dein ganz normales Zuhause in dem du ja langfristig zurechtkommen willst.
    Das wäre ntl. super!- eine Tagesklinik, da könnte ich alles unter einen Hut bringen: Therapie in Gruppen, Alltagsgestaltung aber auch die Möglichkeit ins Fitnessclub zu gehen oder einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen. Könnte man ja absprechen, denke ich. Und würde mich nicht komplet unter der "Schutzkuppel" platzieren.

    Aber soweit ich weiß gibt es bei uns nur sowas in HPE (bin aber nicht sicher)als Angebot. Muss das noch prüfen, suchen und nachfragen.

    Danke, Sisandra!
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  7. Für den Beitrag dankt: Sisandra

  8. #9
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Zitat Zitat von Morningstar Beitrag anzeigen
    Hättest du denn einen amulanten Therapeuten?
    Nach einem (möglichen) Klinikaufenthalt solltest du weiter zu einem ambulanten Therapeuten gehen, dann wärst du nicht sofort völlig allein mit allen Problemen.
    Wenn du die Möglichkeit hättest könntest du auch erstmal ambulant anfangen und dann wirst du sehen ob ein Klinikaufenthalt zusätzlich sinnvoll ist.
    Meiner Erfahrung nach gibt es bei beidem furchtbar lange Wartezeiten.
    Der Klinikaufenthalt ist halt sehr viel intensiver, aber "heile" kommt man da ja auch nicht raus, es ist ein Anfang, auf den man dann aufbauen kann.

    Ich selbst kann mir einen Klinikaufenthalt nicht mehr vorstellen, das hilft dir aber nicht, da ich einfach mehrfach zu schlechte Erfahrungen gemacht habe und du bereits geschrieben hast dass deine Klinik gut wäre (also andere Grundvoraussetzung).
    Das beste an den Kliniken waren immer die Leute die man dort getroffen hat, die würden dir auch danach bleiben, da könnte man weiterhin Kontakt halten, wenn dir das fehlt.
    Und in den Kliniken kann man Techniken lernen, wie man im Alltag besser klarkommt, Entspannung und sowas alles, manchen fällt es dann hinterher leichter.
    Aber du hast recht, es ist wie eine Schutzkuppel, aus der man natürlich irgendwann zurückkommt, das ist ja das Ziel.
    Hallo Morningstar, danke für Deinen Beitrag.

    Ich habe einen Anspruch auf eine kostenlose Therapie, da musste ich erst den Antrag stellen, und weiß Gott wie lange warten.. Und selber wählen- da denke ich, hätte ich nicht viel zu sagen und müsste mit dem Therapeuten klarkommen, den man mir eben zur Verfügung stellt.

    In der Klinik (in dieser speziellen, wo ich schon mal war) kenne ich die Ärzte und die Ärzte kennen mich. Ich kenne Station, die Abläufe, es ist mir vertraut und dadurch ein Plus. In dieser Klinik sind aber auch die Wartezeiten nicht so kurz.

    Ja, ich kam immer mit den Patienten klar in solchen Krankhäusern -> Station Psychiatrie oder Psychotherapie...bis dato immer Freunde dort gefunden. Aber das ist dann eben bei diesem Schutzkuppel Effekt eher so, dass man nach der Entlassung in eine große, böse Welt eher sich aus den Augen verliert..
    Jeder muss dann irgendwie erst zurecht im alltäglichen Leben ohne Termine und festen vorgelegten Alltag zurecht kommen.

    In einer Klinik, was gut ist, wenn man überfordert ist und mit sich nicht anzufangen weiß, ist eine Sache gut- einem werden die Entscheidungen abgenommen, in vielen Bereichen, vor allem, was das verbringen undgestalten des Alltags betrifft.
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  9. #10
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    Standard AW: Stationär oder Ambulant?

    Zitat Zitat von Farnmausi Beitrag anzeigen
    Hallo, ich würde die stationäre Variante wählen.

    Nur so bekommst du den notwendigen Abstand zu dem alltäglichen und kannst für dich erkennen, was du genau da.... eben nicht mehr willst.

    Veränderungen brauchen auch den nötigen Abstand um zu neuen Einsichten und Erkenntnissen zu kommen. Und je länger ....des do mehr können sich deine Änderungswünsche vertiefen und dir von dort auch schon die nötigen Voraussetzungen schaffen. Farnmausi
    Hallo Farnmausi, danke Dir.

    Ja, man spürt in meinen Beiträgen, innerlich tendiere ich zu dem stationären Aufenthalt. Da ich gerade ein Konzept im realen Leben mit der Hilfe von erfahrenen Psychotherapeuten ausarbeiten möchte, und mich aus der Isolation durch den statonären Aufenthalt in einer Klinik, wegbewegen.. Ich brauche das ganz drigend gerade, denn trotz alle meine Bemühungen: Freunde zu finden, raus gehen zu Museenbesichtigungen u.ä., Spazierengängen und so weiter, bleibe ich immer hauptsächlich alleine und bin mir selber, so traurig das auch klingt- eine einzige Begleiterin. Ich muss unter die Leute, laut meinem Psychiater, ist es das wichtigste bei einer Schizophrenen Erkrankung!

    Viele Betroffene kapseln sich ab (eben wegen diversen Restsymptomen, Ängesten und Verlust des Selbstwertgefühls- man traut sich nix mehr) und bleiben den Rest ihres Leben auf der Strecke, isoliert und sich selber überlassen.

    Dem Schicksal will ich unbedingt entgehen!

    Meine Pläne sind es: sich zu stabilisieren, wieder Kommunikation aufnehmen zu den anderen Menschen auf gesunden Ebene und zurück ins Berufsleben zu kehren.
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