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Thema: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

  1. #41
    Registriert Avatar von darkside_now
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    Standard AW: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

    Nimm dir vor allem Zeit, dich selbst zu stabilisieren.


    Darkside
    Du weinst. Ich lächle.
    Wir tanzen.

  2. Für den Beitrag dankt: ABerger

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  4. #42
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    Standard AW: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

    Zitat Zitat von ewig Murmeltier Beitrag anzeigen
    Wäre besser, wenn nicht ständig alle so besoffen gewesen wären. Du warst zu besoffen, um überhaupt noch irgendwas mitzukriegen, deine Freundin war so besoffen, dass sie deinen Bruder erst mit dir verwechselt hat, dein Bruder war wohl zu besoffen, um rechtzeitig aufzuhören, als er mit ihr schlafen wollte.

    Wäre besser, wenn eure Feste nicht so dermaßen viel mit Alkohol zu tun hätten. Und anscheinend seid ihr alle drei gefährdet, auf solchen Feiern absolut zu viel zu trinken.


    Ja das Fest ist sehr aus dem Ruder gelaufen, doch habe ich nirgendwo gesagt, dass es bei uns die Regel ist. Das ich vollkommen übertrieben habe an dem Tag, steht völlig außer Frage. Passiert auch nur äußerst selten, da ich sonst keinen Alkohol trinke. Ich weiß nicht, ob es bei meinem Bruder am Alkohol lag oder einer Überdosis Testosteron. Es macht keinen Unterschied.
    Zitat Zitat von ewig Murmeltier Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so, ist ganz blöde gelaufen. Ich weiß jetzt nicht wirklich, wem man die "Schuld" zuschieben kann. Es ist für mich auch die Frage, ob der Suizidversuch wirklich etwas mit alldem zu tun hatte.

    Am besten wäre es, wenn du mit deiner Freundin direkt reden würdest, finde ich.
    Was glaubst du, was ich schon die ganzen Tage versucht habe?

    Naja ich habe auf jeden Fall heute kurz mit ihr sprechen können. Ich werde ein anderes Mal mehr dazu sagen, heute kann ich nicht mehr darüber schreiben.

  5. #43
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    Standard AW: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

    Nun sind schon ein paar Tage vergangen und ich möchte diejenigen, die diesen Thread verfolgen nicht im Regen stehen lassen.
    Am Freitag war ich bei ihrem Vater zuhause gewesen, dort habe ich erfahren, dass sie seit Mittwoch bereits aus der Klinik raus ist.
    Ich habe nur kurz mit ihr sprechen können, da ihr Vater nicht sehr begeistert von meinem Besuch war, etwas vorsichtig ausgdrückt.
    Sie hat dann einen Brief für mich verfasst, den ihre Freundin mir am Samstag vorbeibrachte. Darin gestand sie mir, dass sie vor einem Jahr tatsächlich einen ONS mit meinem Bruder hatte. Sie haben sich ineinander verliebt, doch ihre Liebe zu mir war stärker. Er stand öfter vor ihrer Tür, doch sie hat ihn abgewiesen. Ich bin beruflich oft sehr eingespannt und habe ihr nicht die Aufmerksamkeit gegeben, die sie gebraucht hätte. So auch ein paar Wochen vor der besagten Familienfeier. Ich war fast nur zum Schlafen zuhause gewesen. Dann kam diese Feier zu ich überhaupt nicht gehen wollte, doch meiner Mutter zu liebe sind wir mit hingefahren. Ich war total überarbeitet und gereizt, im Brief wirft sie mir meinen Alkoholkonsum an dem Tag vor.
    Sie schrieb, dass sie am Abend alleine im Garten saß und mein Bruder dann zu ihr kam. Sie hatte für den ersten Moment geglaubt, dass ich zurück gekommen wäre, sie hatte es zumindest gehofft. Er nahm sie dann mit ins Haus und sie ging freiwillig mit in sein Zimmer, wo sie mit ihm schlief. Dann hörte sie Schritte im Flur und hatte Angst, dass ich sie dabei erwischen würde. Sie wollte aufhören, doch er machte weiter.
    Wochen später blieben dann ihre Tage aus und ein Test ergab, dass sie schwanger war. Sie traute sich nicht es mir zu sagen. Doch sie hatte sich für das Kind entschieden. Sie freute sich sehr über das kleine Glück. Doch dann kam alles anders und sie verlor das Kind. Sie viel in ein sehr tiefes Loch. Sie beschreibt es als Finsternis, die zu Boden riss. Sie glaubte, dass nur ein neues Glück sie aus dieser Finsternis befreien konnte. So beschloss sie für sich, wieder schwanger zu werden. Sie machte mir gegenüber Andeutungen über Kinder, doch ich war wohl zu deutlich zu ihr, dass es momentan für mich noch nicht in Frage kommt und als wir eine Doku gesehen über Frauen, die ihren Männern ein Kind anhängen, bin etwas sehr aus der Haut gefahren.
    Sie war sehr verzweifelt und die Angst es mir zu sagen, sie war scheinbar größer als den Ausweg, denn sie dann gewählt hat. Ihr Vater beschimpfte mich als Narzisst, der immer nur an sich denken würde. Sie will mich momentan nicht sehen und das habe ich zu respektieren.
    Vielleicht klingt es hart, aber ich bin meinerseits dabei mir ihr abzuschließen.

  6. #44
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    Standard AW: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

    Zitat Zitat von ABerger Beitrag anzeigen
    Nun sind schon ein paar Tage vergangen und ich möchte diejenigen, die diesen Thread verfolgen nicht im Regen stehen lassen.
    Am Freitag war ich bei ihrem Vater zuhause gewesen, dort habe ich erfahren, dass sie seit Mittwoch bereits aus der Klinik raus ist.
    Ich habe nur kurz mit ihr sprechen können, da ihr Vater nicht sehr begeistert von meinem Besuch war, etwas vorsichtig ausgdrückt.
    Sie hat dann einen Brief für mich verfasst, den ihre Freundin mir am Samstag vorbeibrachte. Darin gestand sie mir, dass sie vor einem Jahr tatsächlich einen ONS mit meinem Bruder hatte. Sie haben sich ineinander verliebt, doch ihre Liebe zu mir war stärker. Er stand öfter vor ihrer Tür, doch sie hat ihn abgewiesen. Ich bin beruflich oft sehr eingespannt und habe ihr nicht die Aufmerksamkeit gegeben, die sie gebraucht hätte. So auch ein paar Wochen vor der besagten Familienfeier. Ich war fast nur zum Schlafen zuhause gewesen. Dann kam diese Feier zu ich überhaupt nicht gehen wollte, doch meiner Mutter zu liebe sind wir mit hingefahren. Ich war total überarbeitet und gereizt, im Brief wirft sie mir meinen Alkoholkonsum an dem Tag vor.
    Sie schrieb, dass sie am Abend alleine im Garten saß und mein Bruder dann zu ihr kam. Sie hatte für den ersten Moment geglaubt, dass ich zurück gekommen wäre, sie hatte es zumindest gehofft. Er nahm sie dann mit ins Haus und sie ging freiwillig mit in sein Zimmer, wo sie mit ihm schlief. Dann hörte sie Schritte im Flur und hatte Angst, dass ich sie dabei erwischen würde. Sie wollte aufhören, doch er machte weiter.
    Wochen später blieben dann ihre Tage aus und ein Test ergab, dass sie schwanger war. Sie traute sich nicht es mir zu sagen. Doch sie hatte sich für das Kind entschieden. Sie freute sich sehr über das kleine Glück. Doch dann kam alles anders und sie verlor das Kind. Sie viel in ein sehr tiefes Loch. Sie beschreibt es als Finsternis, die zu Boden riss. Sie glaubte, dass nur ein neues Glück sie aus dieser Finsternis befreien konnte. So beschloss sie für sich, wieder schwanger zu werden. Sie machte mir gegenüber Andeutungen über Kinder, doch ich war wohl zu deutlich zu ihr, dass es momentan für mich noch nicht in Frage kommt und als wir eine Doku gesehen über Frauen, die ihren Männern ein Kind anhängen, bin etwas sehr aus der Haut gefahren.
    Sie war sehr verzweifelt und die Angst es mir zu sagen, sie war scheinbar größer als den Ausweg, denn sie dann gewählt hat. Ihr Vater beschimpfte mich als Narzisst, der immer nur an sich denken würde. Sie will mich momentan nicht sehen und das habe ich zu respektieren.
    Vielleicht klingt es hart, aber ich bin meinerseits dabei mir ihr abzuschließen.
    Hallo ABerger,
    es klingt überhaupt nicht hart.
    Deine Freundin hat dich mit deinem Bruder betrogen. Dein Bruder hat dich mit deiner Freundin betrogen.
    Du wurdest von zwei dir wichtigen Menschen aufs übelste hintergangen. Da klingt nichts mehr hart.
    Keine Verhaltensweise deinerseits rechtfertigt das Handeln deines Bruders oder deiner (ex)Freundin.
    Sie hätte auch ganz normal mit dir die Beziehung beenden können und dein Bruder hätte die Finger von deiner Freundin lassen sollen.
    Ich wünsche Dir viel Kraft.

  7. Für den Beitrag danken: ABerger, Regis, Schroti

  8. #45
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    Standard AW: Freundin wollte ihr Leben beenden - Was nun?

    Hey ABerger,

    ich kann mich nur meiner Vorrednerin anschließen. Es ist überhaupt nicht hart, du bist hintergangen worden von deiner Freundin und auch von deinem Bruder. Dazu kommt das du auch noch von dem Vater deiner Freundin zu unrecht beschuldigt wirst.

    Ich finde deine Reaktion ganz normal und verständlich ist.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft weiterhin.
    LG, Bully.
    Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, muss aber vorwärts gelebt werden. Søren Kierkegaard

  9. Für den Beitrag dankt: ABerger

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