Zitat Zitat von Buryham Beitrag anzeigen
@masi
Ja du hast vollkommen recht, ich mag mich nur nicht sondern ich hasse mich regelrecht.
Ich hoffe natürlich dass sich das bessert in der Therapie

@noo name
Ja ich stimme dir zu, er ist sehr nett

@joda
Geht eher in Richtung essstörung
hass ist schon ein sehr krasses wort. das es tage gibt wo man sich am liebsten aus dem weg gehen will und sich nicht ab kann, ganz normal. und überhaupt nicht schlimm. darin zu verweilen und nicht wieder ins gegenteil zu pendeln, dass ist das eigentliche problem. dann wird daraus hass. hass ist der duale pol der liebe. 2 extreme des selben phänomenes. und an beiden polen wirst du wahnsinnig werden. extreme sind immer wahnsinnig. bleibe nicht zu lange in einem extrem, iwann kannst du nicht mehr zurück.
ein ritt auf messers schneide, weil ich weiß, ein irrer ist nur ein kleines bischen irrer als ich.
aber nicht das ich dich als irre oder wahnsinnig bezeichnen will. nein, nein.

ziel kann es immer nur sein in die mitte zu kommen.
weder das eine noch das andere. neutral. und ich wette du hast damals, iwann früher mal, die liebe und das glück gewählt? und bist im hass und unglück gelandet?
ja oder nein?

wenn du in der lage bist eine depression in dir auszulösen, bist du in der lage eine erhebliches maß an gefühlen und gedanken zu erzeugen. das ist wunderbar und großartig. nur in die falsche richtung. das ist der punkt.
wenn du keine sehr starken gefühle und internsive gedanken in bezug auf etwas hast, kannst du nicht depressiv werden.
ja oder nein?

es ist nur so, dass du gedanken und gefühle erzeugst, die gegen dich arbeiten. nicht für dich. du bist also stark genug um eine depression in dir auszulösen. eine psychische krankheit in dir auszulösen. es sei denn du bist pathologisch krank. aber das sind die wenigsten. wenn du also krankheit in dir auslösen kannst, kannst du auch gesundheit in dir auslösen.
ist es so? oder nicht?

und warum erzeugen wir nun krankheit, anstatt gesundheit in uns? einfach. wann bekamen wir als kind die meiste fürsorge und aufmerksamkeit? richtig. wenn wir krank waren. könnte da ein zusammenhang bestehen?
da gibts noch eine menge zu ergründen.....


was genau hasst du denn an dir? und wo kommt dein hassgefühl her? wo genau in dir entsteht es? kannst du mit dem finger darauf zeigen? es benennen?

wenn nächstes mal das hassgefühl in dir empor steigt, achte genau auf die quelle. wer sich darin übt, im moment des hasses bewusst zu bleiben und auf die quelle achtet, wird schnell erfolge erziehlen.
ob wut, angst, egal welches gefühl auftaucht, geh zur quelle dieses gefühles. richte deine gesamte aufmerksamkeit auf die quelle....

...mit übung eine super wirkungsvolle technik. so bin ich meine wutausbrüche weitestgehen losgeworden. nicht unter kontrolle und unterdrückt, sondern wirklich weg. transzendiert. das gefühl der wut taucht meist gar nicht mehr auf, wo ich früher an die decke gegangen wäre. wenn sie heute auftaucht, aha, interessant, da ist sie wieder. in einem augenblick der unbewusstheit habe ich sie wieder produziert. vielleicht innerlich kurz etwas aufgeregt. ein mal geflucht. weg. nicht wieder an ein gefühl klammern und den boden verlieren.
immer schön bei mir bleiben. immer schön in meiner mitte bleiben.

die wut wird immer in mir bleiben, ein teil von mir, dass ist klar. sonst wäre ich ein jesus , buddha, mohammed usw usw. aber sie bricht halt viel weniger aus. auch wenn es am anfang schwer fällt, nicht mit dem gefühl mitzugehen, sondern entgegengesetzt, dem gefühl hinab zur quelle folgt, der weg ist der einzige der sich lohnt.

sich in einem gefühl zu verlieren bringt nur wahnsinn. es kann nicht gesund sein, wenn ein gefühl wichtiger als du wirst. dann bist du nicht mehr du, sondern das gefühl. über das gefühl hast du den fühlenden vergessen. dieses gefühl ist wichtiger als alles andere geworden. aber gefühle sind nur deine illusionen. deine illusion mit der du der welt und mit dir selbst in kommunikation trittst.

sich selbst, die quelle zu vergessen macht verrückt. sobald man die quelle verlässt, ist man, im grunde genommen, verrückt. außersich. aus sich verrückt. aus seiner mitte gerückt.
eine auf mannigfaltige art von verrücktheit. mal mehr. mal weniger. aber die verrücktheit ansich bleibt. und je öfter du deine grenze des hasses verschiebst, mit jedem hassen verschiebst du deine grenze weiter richtung hass, bis du iwann nicht mehr zurück kannst. dann brauchst du einen arzt, bunte pillen und was weiß ich nich alles. und selbst das hilft dann meist nicht mehr viel. du bist zu weit aus deiner mitte gedriftet, hast die anziehungskraft verloren und kannst nicht mehr zurück zu dir.
soweit muss es nicht kommen. soweit muss es nicht kommen. je öfter man es übt, zur quelle zu gelangen, je einfacher und tiefer wird es gehen. je klarer und gesünder wirst du dich machen.
vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
bitte nicht persönlich nehmen. mit "du" bist nicht unbedingt du persönlich gemeint.


alles gute