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Thema: Neuer Anfang - Therapie, statinonär und ambulant

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    Standard Neuer Anfang - Therapie, statinonär und ambulant

    Hallo Ihr Lieben,

    vor 4 Wochen hat mit mein Freund (5Jahre jünger) nach 8 jahren verlassen. Wir hatten sehr viel gemeinsam: Freundeskreis, Hobby, Arbeit, Hunde, tolle Gespräche.

    Leider ist die Liebe irgendwie auf der Strecke geblieben und er hat sich in eine andere verguckt.

    Das alles hat mein Leben komplett aus der Bahn geworfen und ich hab alles in Frage gestellt: Job, Freunde, meine Therapie die ich 6 jahre lang gemacht hab, usw.)

    Ich hatte das gefühl, ich weiß absolut nicht, wer ich bin, was ich will, wohin ich will und wie ich jemals einen tollen Partner finden soll und vielleicht auch mal eine Familie gründen kann. Denn das alles hatte ich ja mit IHM geplant.

    Nach 2 Wochen versuchen sich durchzuwurschteln, Pläne zu machen, positiv nach vorn zu sehen, usw., musste ich einsehen, dass es so nicht weitergeht (abends viel Alkohol zum Einschlafen, jede Nacht nur noch 4 Stunden geschlafen, Panikgefühle im Bauch, Übergeben, Traurigkeit, Verzweiflung). Kein Plan war umsetzbar.
    Ergebnis: Nervenzusammenbruch.

    Bin dann freiwillig in die Psychatrioe gegangen (die offen, wo man auch jederzeit wieder gehen kann und unterschreibt, dass man freiwillig hingeht).

    Dort hab ich sogar Sylvester verbracht. Ich hatte das Gefühl, ich brauche einfach Abstand von meinem Leben, um es aus der Ferne betrachten zu können.

    Ich konnte mir die positiven Dinge zwar immer wieder sagen: Du hast einen Job, finanziell ist alles gut, du hast eine eigene Wohnung und neue Freunde lernst du schon wieder kennen. Aber es kam nicht an, es ging einfach nicht.

    Kaum war ich dort, ging es mir schon besser, nicht toll, aber besser. 5 Tage etwa habe ich kaum etwas gemacht, außßer lesen, Tagebuch schreiben, allein spazierengehen, nachdenken.

    Dann ging das Programm los: Ergotherapie, gemeinsam Sport machen, ein Gespräch mit der Psychologin.

    Relativ schnell hab ich neuen Mut gefasst, mit meiner Mutter die Wohnung komplett umgeräumt, entschieden meinen Ex- Freund erstmal nur so oft zu sehen, wie unbedingt nötig (wegen Hunde, Arbeit), einen neuen Sportverein zu suchen, ein neues Hobby zu finden, zu versuchen, mit mir selbst allein sein zu können.

    Jetzt bin ich seit 2,5 Wochen dort und gehe bald nach Hause und auch bald wieder arbeiten, ich hoffe, dass ich auf dem richtigen Weg bin, was sich zu 95% auch so anfühlt.

    Allein in meiner Wohnung zu übernachten ist noch nciht so einfach, ich brauche Fernsehen zum Einschlafen und ein bißchen Licht. ich hab noch nie wirklich allein gewohnt und hatte jetzt seit 14 Jahren immer Langzeitbeziehungen.

    Das Alleinsein mit mir selbst und zu wissen oder zu denken, mein Ex hat jetzt Spaß, ist bei IHR, etc. pp fällt mir noch sehr schwer.

    Wir verstehen uns an sich noch gut, immerhin war er immer ehrlich, aber ich brauch schon Abstand, um das alles klar zu bekommen.

    Medikamente nehme ich keine, nur gegen hohen Blutdruck am Abend, der auch psychisch zu sein scheint. Abends geht es mir immer ein wenig schlechter, als tagsüber und abends hab ich angst, dass ich nichts mit mir anzufangen weiß, obwohl ich doch recht viel unternehme.

    Ich wollte hier mal hören, ob es Gleichgesinnte gibt und ob jemand ähnliches durchmacht /gemacht hat. Freue mich auch über mail Kontakte, etc.

    Komme aus Hessen.

    Viele liebe Grüße

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  3. #2
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    Standard AW: Neuer Anfang - Therapie, statinonär und ambulant

    Hallo Christina,

    Schade, daß Dir hier noch niemand geschrieben hat.

    Ich kann Dir vermutlich auch nicht wirklich helfen; zwar war auch ich in der Vergangenheit (mehrmals) in der Psychiatrie, allerdings wegen schwerer (endogener) Depressionen. Einmal waren es 3 Monate. Da fiel es mir sehr schwer, mich wieder zu Hause einzuleben. Ich hoffe, daß das bei Dir nicht so ist/ sein wird.

    Du kannst ja weiter berichten, wenn Du magst.

    Ich wünsche Dir viel Glück!

    Liebe Grüße,
    Freigeist
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeist
    http://de.wikipedia.org/wiki/Existentialismus#Albert_Camus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit

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