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Thema: Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

    Guten Tag. Ich werde gleich zum Punkt kommen. Ich habe schon lange Mordgedanken. Schon mit 15 Jahren hatte ich mir überlegt meine Mitschüler mit einer Bombe, Handgranate oder mit einer Pistole zu töten. Auch in diesem Alter, hatte ich den Gedanken meine Familie zu töten. Heute habe ich Wut auf einen Kollegen. Seine Ader ist sehr provokant und herrablassend. Vorallem fühlt er sich manchmal wie der Cheff und wenn ich mit ihm arbeiten soll, pfeifter er nur, damit ich gehorche. Das hatte er nur ein Mal gemacht, ich hatte dies ignoriert. Er ist einfach arrogant. Ich hatte auch noch folgende Träume/Phantasien: Ich werde morgends zur Arbeit mit einer Fahrgemeinschaft abgeholt. Ich stellte mir vor, dass ich alle mit einer Schallgedämpften Waffe töte. Ich stellte mir vor, dass ich einer wildfremden Person einfach die Kehle mit einem Buschmesser im Winter bei Schnee druchschneide und das Blut nur so spritzt. Auch hatte ich diesen Gedanken mit einem Kabel, indem ich mein Opfer erdrosselde, oder einfach, wie auch schon mit der Psitole, einfach ein Opfer mit einer Schallgedämpften Waffe töte. Immer, bzw. öfters habe ich Mordphantasien. Allerdings verschwinden auch diese wieder. Ich bin sehr unglüglich in meinem Leben und weine auch manchmal. Eigentlich bin ich sogar ein sensibler junger 23-jähriger Mann. Als mein Hund 2010 verstorben ist, weinte ich ein bisschen. Auch wünschte ich, dass ich ihr mehr Liebe entgegengebracht hätte. Manchmal träume ich von Liebe, Romantik und Sex. Ich hatte noch nie eine Freundin, Sex, oder Liebe. Ich habe schon Probleme Menschen zu umarmen. Aus meiner Sicht, habe ich die Anzeichen einer leichten Persönlichkeitsstörung, weil ich kein Vorbild habe und mir versuche eins zu machen. Ich weiß irgendwie nicht zu richtig, wo und wie ich hingehöre. Ich bin sonst sehr unzufrieden mit meinem Leben. Ich bin dick, gehe kaum raus und habe keine Freunde. Manchmal weine ich mich sogar in den Schlaf und machmal wünschte ich ich währe eine seelenlose Tötungsmaschine. Ich bin ein Mensch der eigentlich die Schnauze hält und sich viel gefallen lässt. Ich glaube, ich weiß eines Tages nicht weiter. Vielleicht kann ja jemand mich von euch verstehen?

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  3. #2
    Shooting_Star
    Gast

    Standard AW: Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich bin sonst sehr unzufrieden mit meinem Leben. Ich bin dick, gehe kaum raus und habe keine Freunde. Manchmal weine ich mich sogar in den Schlaf und machmal wünschte ich ich währe eine seelenlose Tötungsmaschine. Ich bin ein Mensch der eigentlich die Schnauze hält und sich viel gefallen lässt. Ich glaube, ich weiß eines Tages nicht weiter.
    Das ist genau der Punkt. Du bist unzufrieden.
    Gegen zu viel Körperfülle kann man etwas tun. Ob allein oder im Verein, ist total egal. Achte auf deine Ernährung, trink viel Wasser und bewege dich. Dann wird das schon mit dem Gewicht. Du musst ja nicht in Clubs oder Diskotheken rumhängen (das hasse ich auch), aber begib dich doch mal bei schönem Wetter in den Park, geh auf städtische Veranstaltungen (bald gibt es ja auch wieder einen Weihnachtsmarkt), Museen, etc. völlig ohne dem Ziel, jemanden kennen lernen zu müssen, einfach nur, weil es dich interessiert und du Spaß haben willst. Wenn du Ruhe, Zufriedenheit, Spaß, etc. ausstrahlst, bist du den Leuten sofort sympathischer und es können sich Kontakte ergeben. Du könntest z.B. auch als Freiwilliger im Tierheim arbeiten. Die Arbeit mit Tieren ist auch sehr zufriedenstellend und erfüllend, falls dir sowas liegt.

    Zusätzlich wäre ein Gespräch mit einem Psychologen empfehlenswert, da deine Gewaltfantasien sehr...detailiert beschrieben worden sind. Keine Angst, der steckt dich nicht in die Klapsmühle! Lass dir gesagt sein, dass solche Menschen, die andere wie Dreck behandeln, im Grunde ganz arme Würste sind, die es nicht wert sind, dass man sich weiter mit ihnen beschäftigen muss. Innerlich platze auch ich manchmal vor Wut, aber ein Mord sind mir solche Subjekte nun echt nicht wert.

    VG
    Star

  4. #3
    Registriert
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    Standard AW: Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

    Um verstanden zu werden gehört ein bischen mehr Information. Z. B. wie konnten sich die Gedanken entwickeln und nähren? Wozu sind sie gut? Was versteckt sich dahinter? Sehnsucht nach Anerkennung, Respekt und Liebe?!

  5. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

    Zitat Zitat von wkiih Beitrag anzeigen
    Um verstanden zu werden gehört ein bischen mehr Information. Z. B. wie konnten sich die Gedanken entwickeln und nähren? Wozu sind sie gut? Was versteckt sich dahinter? Sehnsucht nach Anerkennung, Respekt und Liebe?!
    Zitat Zitat von wkiih Beitrag anzeigen
    wie konnten sich die Gedanken entwickeln und nähren?
    Weiß ich nicht. Ich habe sie einfach. Ich glaube aber, dass es eine innere Wut ist, die ich immer unterdrücke. Heute zum Beispiel sagte mir ein Kollege, dass er in meiner Situation schon längst ausgerastet wäre. Daran könnte man vielleicht erkennen, dass ich immer meine Wut unterdrücke. Was ich auch sehr oft tue.

    Zitat Zitat von wkiih Beitrag anzeigen
    Wozu sind sie gut?
    Das weiß ich nicht. Vielleicht um ein Zeichen zu setzten, dass ich auch ein Mensch bin.

    Zitat Zitat von wkiih Beitrag anzeigen
    Was versteckt sich dahinter
    Warscheinlich Wut.

    Zitat Zitat von wkiih Beitrag anzeigen
    Sehnsucht nach Anerkennung, Respekt und Liebe?!
    Respekt kann es sein. Ich fühle mich wie ein Stück Kote behandelt, um es sehr milde auszudrücken. Und wenn ich kein Respekt bekomme, möcht ich vielleicht das andere Angst haben. Todesangst.

    Ich muss jetzt aber auch sagen, dass ich nur schwer eine Selbstdiagnose stellen kann.

  6. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Mordgedanken im in meinem Kopf - Könnt Ihr mich verstehen?

    Hallo,



    Du frisst zuviel in Dich hinein, außerdem hast Du handfeste Depressionen.


    Ich hatte auch sehr tiefe Depressionen - und das mit Freundin und S.. sah bei mir ähnlich aus, dabei ist es egal wie man aussieht, denn ich bin sportlich, schlank.


    Als ich ebenso verbal und respektlos behandelt wurde und unter Stress sowie Depressionen litt, wussten manche Leute einfach nicht wie angespannt (kurz vor dem Durchdrehen/Explodieren) ich in manchen Situationen war - ich hätte es mit 10 Leuten aufgenommen - zumindest waren meine Gewaltphantasien so - ansonsten dachte ich aber nicht daran Unschuldige bluten zu sehen, auch nicht das ich gern sehen würde das Jmd. Todesangst vor meiner Person oder vor meinem Wahnsinn hätte.


    Die Sache ist - ich habe zum Abreagieren immer Gegenstände attackiert - wenn es mal nicht anders ging oder ich habe Dinge getan - die mir schadeten. Z.B.: Bargeld weggeschmissen (Hartgeld mit der Hand an unzugänglichen Orten verstreut). Oder ich bin ein bissl auf dem Bike (MTB) durchgedreht - habe Energie verschwendet - immer so, das niemand zu Schaden kommt (ausgepowert).


    Meine Bikes haben manchmal gelitten, das sage ich Dir.


    Naja. Deine Probleme sind echt schwerwiegend. Deine Phantasien kommen Dir befreiend vor - aber mache lieber etwas - was keinen totalen "Fallout" zur Folge hat, wenn Du z.B.: mal in Deinen Fernseher reintrittst oder Deine halbe Bude verwüstest, hast Du das selbe Ergebnis (Lerneffekt) nur ohne anderen zu Schaden.


    Denn, solltest Du Dich irgedwann nicht mehr unter Kontrolle haben und einen Mord begehen - sitzt Du lange Zeit im Knast/in der Klapse. Selbstmord ist dort nicht immer möglich - das Leben im Knast ist für sowieso entäuschte Menschen die Hölle auf Erden.

    Sieh Dir mal Dokumentationen über Gefängnisse an...



    Die Welt ist ein harter Ort - das Leben als Mensch ode oft als Tier - wie man sieht ist nicht leicht, dennoch kann es schön sein, wenn man sich an kleinen Dingen - wie z.B.: einem Kaffee erfreut - oder es bei schönem Wetter auf einer Bank mit einem Kumpel Spaß macht zwei, drei Bier zu trinken und von Gott und der Welt zu palabern.


    Deine depressiven Phasen lassen Dich äußerlich wirklich hässlich aussehen, denn das Aussehen ändert sich mit der eigenen Laune. Du selbst bist das Ruder in Deinem Leben, Du selbst bist der Steuermann der sagt: Ich fahre nach "Darkwood" um im Höllentor meine Opfer im Blut zu ertränken oder Du bist es der sagt: NEIN! Ich erkenne das Gute in der Welt, es ist da - ich fahre nach "Eden" - dort werde ich Bäume des Lebens pflanzen. Die Entscheidungen im Leben zur Grundeinstellung (Überzeugung wie Du, was Du sein willst) prägen sich durch das ganze Sich selbst oder wie es in den Texten ... hieß: Das Leben ist Entscheidung, der Tod ist bereits entschieden.


    Das Leben, die Welt, das All ist ein unendlicher Komlex. Liebe, Hass, Demut, Stolz oder Verzeihung sind nur einige Richtungen in den unendlichen Weiten des Seins. Alles ist immer wieder aufs Neue eine Entscheidung, die Dir KEINER abnehmen kann, aber eines ist sicher - die Frau von nebenan will keinen Mörder kennen oder mit ihm zu tun haben, deshalb kehre in Dich - finde heraus auf welche Dinge und Stimmen Du hören willst.


    Die einen führen in den kalten Abgrund, dessen Boden hart und schmutzig ist, die anderen führen Dich dorthin, wo Du es nicht für möglich gehalten hättest - das es so sein kann - Kälte hat einen tiefsten Punkt - Wärme nicht.



    Alles Gute - und PS.: gib nicht auf! Kämpfe dagegen an, Dein Wille ist Deine stärkste Waffe und Deine Schwächen sind Dein Leben, wenn Du verroht, erstarrt, verhärtet bist - ist es zuspät.

    Bewegung ist Leben, Stillstand ist Tod - bewege Dich, suche, forsche, atme, esse, bewundere, verstehe, erahne, erfasse, begreife anstatt zu fordern, zu zeigen, zu dominieren, zu prügeln oder zu vernichten/zerstören.

    Folge nicht der falschen Masse, dessen Pfad ins Verderben führt, dessen Tun alles unschön macht. Folge der richtigen Masse, der Masse die gibt anstatt zu nehmen.




    Das wären meine Ratschläge. Ich konnte meine Depressionen überwinden und Freude in dieser oft gefühlslosen Welt finden, ohne die Augen zu schließen vor all dem Greul da draußen und in mir innen. Es ist lange her das ich vor Wut etwas (Gegenstände) zerstörte - es soll nie wieder geschehen (Disziplin und Verstand helfen dabei, Verstand muß allerding schwer erarbeitet werden so wie alles Gute und Wertvolle) und wenn dann so kontrolliert wie bisher, ohne das wirklich etwas Schlimmes geschieht.


    F

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