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Thema: Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

  1. #701
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    Standard AW: Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

    Hi Brummi,

    also zunächst mal, ich bin total heilfroh dass Du den 01.01. noch erlebt hast und ich will dass Du mindestens auch noch den 01.01.2070 erlebst! Und Du willst es auch, einverstanden!?

    Wie war denn der erste Arbeitstag gestern, wie bist Du aufgenommen worden? Ich hoffe die haben Dich nicht alle sofort überfallen sondern Dir Zeit zum wieder eingewöhnen gegeben? Und wie war es letzten Donnerstag beim Psychiater, was habt ihr denn besprochen und wie geht es nun weiter? Hatte dein Psychiater noch Ideen was ihr machen könnt, vielleicht ein anderes Medikament? Eine begleitende, therapeutische Maßnahme?

    Was für eine Umschulung soll das denn sein, in welche Richtung bzw. welches Berufsbild? Gut für Dich wäre vermutlich etwas, was Dir Freiraum lässt und Dich nicht überfordert, Dich aber gleichzeitig so fordert und Dir einen verlässlichen Halt darstellt. Und Du solltest Dich natürlich bei der Ausübung der Tätigkeit wohlfühlen.

    Ihh, rauchen…na, kein Kommentar…

    Melde Dich wenn Du Lust, Kraft und Zeit hast, ja?

    Liebe Dienstagsgrüße von Deinem Rockdoktor…der Dir immer die Daumen drückt!
    Keep your blood clean, your body lean and your mind sharp.

    - Henry Rollins

    https://www.youtube.com/watch?v=0RCjEdeGmFk

  2. #702
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    Standard AW: Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

    hallo mein herzallerliebstes Doktorchen,

    lang hab ich mich nicht mehr gemeldet. Und es ist in der Zeit (leider) viel passiert.

    Wie du lesen kannst... es folgt nichts positives

    ok, fangen wir dem halb-privat-halb-beruflichem an.

    Einer meiner Arbeitskollegen ist trockener Alkoholiker. Vor einigen Wochen hat er mir gestanden, dass er sich in mich verliebt hat. Ich habe ihm natürlich einen Abfuhr gegeben. Bin ja seit 10 Jahren vergeben. Soweit so gut. Verkraftet hat er das offenbar nicht. Letzte Woche kam er sturzbetrunken in die Arbeit. Hat mir Vorwürfe gemacht, ich sei mit Schuld an seinem alkoholbedingten Absturz. Weil er es nicht erträgt, mich jeden Tag zu sehen. Da er hackedicht war, wollte ich kein weiteres Gespräch mit ihm darüber führen. Wollte am nächsten Tag mit ihm sprechen, wenn er wieder nüchtern ist. Da hat er sich allerdings krank gemeldet. Morgen kommt er wieder.

    Hab wegen ihm gar keine Lust mehr auf die Arbeit. Er klebt an mir wie ein Kaugummi und nun auch noch das. Im Grunde habe ich gar keine Lust, überhaupt noch mit ihm zu reden, aber ich denke, klare Worte sind nochmal notwendig.

    Mir gings richtig dreckig wegen ihm. Hab ich ihm falsche Hoffnungen gemacht? Oder warum stürzt er wieder so ab? Vielleicht habe ich falsche Signale gesendet. Fakt ist, dass ich mich von ihm fernhalten werde. So nen Scheiß muss ich mir echt nicht anhören. Dann eben nur noch der nötigste Kontakt.

    gut, nun das ganz-berufliche.

    Meine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt (und ich natürlich auch) hält es für am besten, wenn ich eine Umschulung mache. Deswegen hat sie mich zum medizinischen Dienst geschickt, damit der feststellt, ob ich psychisch in der Lage bin. Ob ich berufsunfähig in meinem erlernten Beruf bin etc.

    Das Ergebnis, das mir die Amtsärztin mündlich mitteilte, war ernüchternd.

    Ich bin laut ihr:
    -nur noch 3-6 Stunden arbeitsfähig
    -darf nichts psychisch belastendes machen
    -so wenig Kundenkontakt wie möglich
    -nichts, bei dem man besonders gut sehen muss.

    Ich bin gerade dabei, von Arzt zu Arzt zu rennen, damit ich etwas gegen dieses Gutachten (sofern es so geschrieben wird) in der Hand habe.

    Erster Termin war mein Augenarzt: alles paletti. Ich seh ganz normal. Wie jeder 0815-Bürger. Gut, Pilot werd ich keiner mehr, aber das hatte ich auch nicht vor.

    psychisch belastendes: ok, sehe ich ein.

    3-6 Stunden? Hat die nach 2 Minuten schon entschieden, werde ich also gegen angehen. Ein Gutachten, das vorher schon "feststeht", ist mir nicht Recht.

    Kundenkontakt: wegen meiner sozialen Phobie - wenn man nur die Diagnose berücksichtigt, mag das stimmen. Aber im Einzelfall nicht. Ich habe in der Arbeit mit vielen Menschen zu tun. Ja, die ersten Wochen waren hart, aber da gibts sowas wie einen Therapieeffekt. Man gewöhnt sich daran.

    Ja, ich werde wohl kein Dozent mehr - und im Callcenter wird man mich wohl auch nicht antreffen, aber sonst bin ich wohl relativ durchschnittlich. Bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich auch wildfremde Leute angerufen. Mit Magengrummeln, aber es ging.

    Tja, das wars an News.

    Am Dienstag hab ich einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin, die mir dann sagt, was offiziell im Gutachten steht. Am Donnerstag hab ich einen Termin beim Rehaberater (berufliche Reha, nicht medizinische).

    Und dann mal weitersehen.

    Über Ostern fahre ich zu meinen Eltern. Werde also erst danach schreiben, was nun genau Sache ist.

    Wie geht es dir bzw. euch so?

    Ich wünsch euch allen frohe Ostern!

    lg

  3. #703
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    Standard AW: Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

    Hi Brummi!

    Uff, ich hatte gehofft Deine erste Nachricht nach dieser Pause wäre positiv bzw. es gab positive Gründe für Deine Pause hier im Forum, und jetzt das...das erste was mir beim Lesen einfiel, war Murphie´s Law...

    Also zum einen...Du trägst natürlich absolut gar keine Verantwortung für den Absturz dieses Arbeitskollegen, lass Dir das bloß nicht einreden und halte Abstand! Der will Dir Schuldgefühle einreden, was eine Unverschämtheit ist. Er selbst ist für seinen Absturz verantwortlich und niemand zwingt ihn, sich gehen zu lassen und sich selbst sozusagen aufzugeben. Mag sein dass er sich wirklich in Dich verliebt hat und dass er grundsätzlich labil ist, aber dafür kannst Du doch nichts. Also zieh Dir bloß nicht diesen ollen Schuh an, ok? Wende Dich ruhig an eine höhere Stelle (Vorgesetzte) die Dir helfen kann und ggfs. einschreitet, sollte er Dir zu oft zu nahe kommen.

    Dieses Gutachten...wurde wohl offenbar etwas sehr schnell erstellt. Wenn ich Dich richtig verstehe hast Du die Möglichkeit, dagegen anzugehen. Ich selbst habe mit so einem Kampf keinerlei Erfahrung, aber könnte mir gut vorstellen dass wenn Du div. ärztliche Atteste vorlegen kannst die das Gutachten Stück für Stück widerlegen, das Gutachten auch komplett neu erstellt wird - und dann hoffentlich zu Deinen Gunsten.

    Und ich bin ebenfalls der Meinung dass eine berufliche Tätigkeit eine Art Therapie sein kann, da ich selbst äußerst phobisch bin hat mir mein Job doch ziemlich geholfen, man gewinnt Routine, wird belastbarer und wächst mit seinen Aufgaben. Und davon profitiert man auch im Privatleben. Nimmt das Amt Dir also die Möglichkeit, einer Vollzeitarbeit nachzugehen, ist das wahrscheinlich ehr nachteilig für Dich. Zumal, wie viel würdest Du in so einem 3-6 Stunden Arbeitsverhältnis überhaupt verdienen? Und wie viel in die Sozialkassen einzahlen? Also kurze Rede, langer Sinn, lass Dich damit nicht abspeisen sondern schau dass du das Gutachten mit Hilfe der Ärzte entkräften kannst.

    Bei uns, jo, bei uns ist alles in Buddha, Triangle kommt morgen zu mir......und wir haben dann endlich wieder Zeit füreinander. Ich bin auch erst seit gestern wieder Zuhause weil ich auf einem Seminar war, war alles entspannt und interessant. Äh, hatte Dir doch geschrieben dass ich eine Weiterbildung mache, oder?

    Mhmmm...sonst gibt´s von mir hier auch nicht viel Spannendes zu berichten, alles geht halt so seinen Gang.

    Ich wünsche Dir total entspannte und fröhliche Feiertage, lass es Dir gutgehen und erhol Dich gut von all dem Stress den Du derzeit leider mal wieder bewältigen musst. Lass Dich schön verwöhnen und vielleicht auch beschenken, damit Du nach den Feiertagen wieder voller Tatkraft und Entschlossenheit gegen das Gutachten ankämpfen kannst!

    Viele liebe Grüße von Deinem Rockdoctor
    Keep your blood clean, your body lean and your mind sharp.

    - Henry Rollins

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  4. #704
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    Standard AW: Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

    hallo Doktorchen

    nene, war wohl nix mit guten Nachrichten. Momentan gibts überwiegend schlechte Nachrichten, hehe. Aber zumindest kann man nicht behaupten, dass mein Leben langweilig ist.

    Mein Kollege war jetzt erstmal krankgeschrieben und kommt morgen wieder. Mal sehen, wie das erste Aufeinandertreffen so wird. Werde auf jeden Fall auf Abstand gehen, damit ich mir sowas kein zweites Mal anhören muss. - er ist echt ein sehr netter Mensch, aber alkoholisiert ist er schwer zu ertragen.

    Ja, das Gutachten wurde wirklich zu schnell erstellt. Ich kann Widerspruch einreichen, aber es hat sich in der Zwischenzeit doch etwas zum Positiven gewendet, weswegen ich das wohl sein lassen werde.

    Ich hatte am Donnerstag einen Termin beim Rehaberater (berufliche Reha natürlich) und er sagte, dass ich aufgrund der Einschränkungen auf jeden Fall ein sogenannter "Rehafall" bin. Das einzige, was ein wenig im Weg steht, sind die 3-6 Stunden Arbeitsfähigkeit. Aber auch das ist nicht in Stein gemeißelt. Der Berater sagte, ich solle nun erstmal 2 Monate bei einem Assessment mitmachen, bei dem festgestellt wird, ob ich 8 Stunden arbeiten kann. Wenn nicht, ist trotzdem nichts verloren, weil auch die Möglichkeit besteht, eine Teilzeit-Umschulung zu machen.Die dauert dann statt 2 Jahren 3, aber kommt es denn auf das eine Jahr an? Arbeiten werde ich auch danach noch lang genug. Naja, wird sich zeigen, vielleicht sitze ich die 8 Stunden ja auf einer Arschbacke ab.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit meinen Beratern bzw. Sachbearbeitern beim Amt riesiges Glück habe. Die wollen mir wirklich helfen, dass aus mir noch was wird. - die Amtsärztin wollte mir wohl so einiges verbauen, aber was sie schreibt, ist eben nicht alles.

    Naja, bevor irgendwas entschieden wird, muss ich jetzt erst noch einen Eignungstest bestehen. Also Däumchen drücken

    Du machst ne Weiterbildung? Hmmm....... möglich, dass du mal davon geschrieben hast, aber ich hab keine Ahnung, in welchem Bereich und was du danach "bist"? Erzähl mal, klingt spannend. Machts denn Spaß?

    Ich wünsch euch ne ganz schöne Zeit, richte deinem Frauchen schöne Grüße von mir aus! :-)

  5. #705
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    Hi Brummi,

    bist Du gut ins Wochenende gekommen?

    Stimmt, langweilig wird Dir garantuiert nicht so schnell, aber so ein wenig Ruhe und Erholung können ab und an ja auch nicht schaden, oder? Also ich hoffe dass die Leute vom Amt Dich auch weiterhin so gut unterstützen, meist ist es ja eher so dass die sich eigentlich gar nicht wirklich für einen interessieren und einen nur nach Vorschrift abfertigen wollen. Zumindest erfährt man das so immer wieder. Gut dass Du es besser getroffen hast.

    Und wie war Deine Begegnung mit dem Arbeitskollegen? Seit ihr euch gegenseitig aus dem Weg gegangen oder wie war es? Hat er sich womöglich sogar bei Dir entschuldigt? Wäre ja durchaus angemessen, finde ich, oder?

    Wie läuft denn so ein Assessment ab? Was musst Du da machen? Ist das so eine Art Belastungstest? Und weißt Du schon, wann und wo Du den machen musst? Also zusammen mit diesem Eignungstest und so, steht Dir ja noch ganz schön was bevor, aber Hauptsache Du bleibst "im Geschäft" und hast zu tun, bist beim Amt und Dir wird geholfen.

    Jo, ich mach ´ne Weiterbildung, ist ein kaufmännisches Fernstudium wo ich voraussichtlich dann Ende des Jahres meine Prüfung ablegen werde. Bis dahin hab ich aber auch noch tonnenweise Arbeit vor mir. Langeweile ist mir also auch fremd, wenngleich auch vor einem anderen Hintergrund, höhö.

    Diese Woche waren Triangle und ich übrigens gleich 2 x in Holland, war schön und wir haben gemütlich die Gegend erkundet, herumgebummelt, usw. Heute musste sie leider wieder Heim fahren.

    Na ja, ich wühle jetzt hier noch etwas herum und stürze mich dann gleich wieder auf meine Hefte, weiterlernen.

    Lass´ Du es Dir gutgehen und erhol Dich gut von Deinbem ganzen stress, ok?

    Viele liebe Samstagsgrüße von...
    ...mir
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    - Henry Rollins

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