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Thema: Lebensbuch.

  1. #46
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    Standard AW: Lebensbuch.

    Zitat Zitat von Rosner Beitrag anzeigen
    Du wolltest doch für die Miete einen Dauerauftrag einrichten. Das wären dann 390.-€ für die Mutter, wenn ich das richtig verstanden habe. Und die 50.-€ für Internet und Strom an den Mitbewohner.
    10.-€ mehr zu zahlen, weil du das das letzte mal zu spät gezahlt hast, ist aus meiner Sicht völlig unnötig, sicherlich werden die das trotzdem dankend annehmen. Wichtig wäre, dass jetzt endlich mal rechtzeitig und regelmäßig zu schaffen. Natürlich sind die genervt. Warum sollten sie auf eine verpeilte Mitbewohnerin Rücksicht nehmen?
    Ich habe doch einen Dauerauftrag eingerichtet. Für 440€ pro Monat.
    Jetzt muss ich das eben umändern.
    Und ich habe 440€ übewiesen + 10€, weil die Mutter sich am Telefon beschwert hat, dass sie
    irgendwelche Überzinsen zahlen musste und ins Minus kam wegen mir.
    "Die zahlen mir das gnadenlos ab und ich war jetzt wegen dir im Minus und muss Überzinsen zahlen!"

    Also habe ich 10€ gezahlt.

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  3. #47
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    Standard AW: Lebensbuch.

    Zitat Zitat von Starlight Milkyway Beitrag anzeigen

    Mal ein paar persönliche Worte: Ich bin mir 25 nach dem Studium ins Berufsleben eingestiegen und mit 30 habe ich mir mit meinem Mann ein Haus gekauft. Das war harte Arbeit. Mein Geheimnis war: Absolute Disziplin, realistische Lebensziele, permanente Höchstleistungen und mit sich selbst hart ins Gericht gehen, wenn es nötig wird. Ich habe auch immer wieder Niederlagen und Unzufriedenheit. Das ist ganz normal. Dann muss man analysiere, wo man hin will und vor allem hin kann. Die schönsten Träume nützen nichts, wenn man nicht das Potential hat, sie umzusetzen. Unzufriedenheit ist übrigens ein sehr guter Motor, wenn man ihn nicht in zu hohe Drehzahlen durchdrehen lässt.
    Und was bringt dir dein Eigenlob jetzt, außer dass du dich jetzt selbst ganz geil findest, dass du angebich "permanente Höchstleistungen" (Omg, wer sagt das ernsthaft über sich selbst?) gebracht hast.
    Tipp: Eigenlob stinkt.

    Und ich weiß auch nicht, was diese ganzen "andere" und "Ich als ich soundso alt war"-Gefasel soll.
    Ihr seid nicht ich und seid nicht wie ich aufgewachsen, daher ist es Fehl am Platz.

    Ich hatte mit 20 ein sehr gutes Abi. Habe dann ein Jahr nach dem Abi nichts gemacht, was denke ich nach 14 Jahren Schulen durchaus angebracht ist auch einmal zu chillen (Für eine Reise, wie es viele andere machen, war eben kein Geld da). Mit 21 dann mit Jura begonnen.
    Ich wollt schon damals in eine WG ziehen, was mir eben ausgeredet worden ist.
    Ich wollte schon mit 18 ausziehen, aber "durfte" es nicht, da mir immer wieder erzählt worden ist, dass ich das "gar nicht könne" und den Aufgaben gar nicht gewachsen sei.
    Wurde mir mit 21 auch noch gesagt.
    Die Sache ist die: Joa, wird mir ja jetzt mit 29 auch noch gesagt. Aber wenn man mir es auch nicht beibringt?
    "Ja, du kannst im Haushalt ja gar nichts" dies das...ja, dann muss man es mir eben beibringen.
    Das will man dann nicht, weil das "zu stressig" wäre.
    Ich finde mich jetzt nicht so viel weiter als mit 18, 20 oder 21. Es werden mir aber eben immer die gleichen Dinge erzählt.
    Das einzige, was sich geändert hat, ist, dass ich mich jetzt vielleicht etwas besser durchsetzen kann.
    Damals sagte meine Mutter:
    "Du bist noch in der Ausbildung (Studium) und es ist normal, dass man während der Ausbildung noch Zuhause wohnt. Haben deine Brüder auch und alle im Bekanntenkreis. Du lernst hier dann eben noch einpaar Dinge im Haushalt. Du kannst doch noch gar keinen Haushalt allein führen. Ihr habt in der Schule ja gar keine Hauswirtschaft gelernt. Und in einer WG würdest du auch gar nicht zurecht kommen, die würden dich mobben, weil du alles falsch machen würdest. Wohne doch bitte noch etwas hier!"
    Mit 22 (Ich habe mein Studienfach inzwischen auf Literatur gewechselt) wurde dann eine Wohnung im Nebenhaus frei. Meine Mutter hat mich überredet doch diese Wohnung zu nehmen. Ich wäre dann noch schön dicht und sie könne mir helfen und wäre bei Haushaltsfragen da usw"
    Wollte nicht so dicht wohnen, aber habe mich bereden lassen.
    Dann kam viel Drama...Trennung von meinem Freund, Schwangerschaft, Abbruch, Depressionen, andere Dinge, ich pausierte mein Studium...ja, jeder Mensch hat doch Probleme und Stolpersteine im Leben.
    Und erst jetzt, mit 29, fühle ich mich eben wieder bereit.
    Hatte mein Studium pausiert und will wieder weitermachen und wieder mir einen Freund suchen und wo anders wohnen. Ich war eben 7 Jahre in einem Loch.

    Und es gibt eben große Probleme mit meiner Mutter. Das geht eben über "niedlich-sorgend-gluckig" hinaus, sondern ist bei ihr krankhaft.

    Mein Ziel ist also jetzt mit meinem Studentenleben anzufangen als wäre ich 20 (auch wenn ich 29 bin^^) und ich werde dann vielleicht mit 32 oder 33 fertig sein und kann dann noch immer karrieremäßig durchstarten (vielleicht sogar schon währenddessen).
    Hinzu kommt, dass ich wie gesagt auch gar nicht wie 29 wirke. Ich werde meist auf 21-25 geschätzt. Oder Leute die meinen, dass ich sie an ihre Tochter erinnere ("Die hat auch solche türkisen Haare unten und ist vegan!") und dann kommt raus, dass die Töchter 18/19 sind.
    Habe ja auch mit Schauspielschulen geredet: Die nehmen idR nur Schüler bis maximal 25 auf, da sie meinen, dass man ab 25 "gesettelt" ist und man so einen verfestigten, erwachsenen Charakter danach hat, der wenig formbar ist.
    Aber ich hätte trotzdem eine Chance aufgenommen zu werden, da ich noch gar nicht so wirke und noch das habe, was verlangt ist. So eine Persönlichkeit die so 19-21 Jahre anzusiedeln ist.
    Die Leute verbinden eben etwas mit Zahlen.
    Mir sieht aber niemand mein Alter an.
    Und so große Lücken im Lebenslauf habe ich auch nicht, da ich in der Zeit, in der ich mit dem Studium pausierte, noch eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht habe, eine Ausbildung zur Astrologin parallel mache, Sprachkurse gemacht habe und eben auf einer Schauspielschule war.
    Und davor, als ich noch mit meinem Freund zusammen war, war ich oft in Holland. Lässt sich im Lebenslauf alles lückenlos basteln.
    Von meinem Können und meiner Auffassungsgabe gab es auch nie Probleme - Sind bei mir wirklich eher die Umstände, familiären Verhältnisse, psychische Probleme, finanzielle Situation etc die mir Steine in den Weg gelegt haben. Meine Mutter wollte z.B nicht, dass ich Abi mache oder studiere und auch nicht, dass ich ausziehe.
    Andere sind eben anders aufgewachsen und hatten vielleicht Eltern, die das mehr unterstützt haben.
    Bei mir gab es immer viel Durchsetzungskämpfe.

    Deswegen bringt mir dieser "als ich so und so alt war habe ich schon"-Kram wenig. Soll ich jetzt auch angeben in welchem Alter ich mich mit welchen Philosophen beschäftigt habe oder welche Künstler ich in welchem Alter bereits mochte oder welche Gedichte, Essays und Theaterstücke ich bereits mit 12 schrieb, welche englischen Lieder ich mit 10 komponierte? Nö, ich gebe damit ungern an und prahle nicht damit, aber wenn Leute, die unter ganz anderen Umständen aufgewachsen sind als ich sich irgendwie herausstellen müssen oder aber wenn andere Menschen mich irgendwie unterschätzen...ja, jeder Mensch war mal irgendwann "weiter" als andere, und jetzt?
    Bei mir liegt vieles daran, dass meine Mutter mich da zurückhält bei vielem.
    Gibt vieles wonach ich gebettelt habe und es mir ausgeredet worden ist und dann habe ich das nie gemacht und andere prahlen damit und dann kommt heraus, dass die Eltern diejenigen waren, welche die Idee hatten und sie nie ewig betteln mussten wie ich usw...von daher...

    Wäre ich ein unmotivierter oder fauler Mensch, dann wäre ich ganz wo anders, denn viele einfachen Dinge bedeuteten für mich, dass ich mich da gegen meine Mutter durchsetzen und es trotzdem irgendwie machen musste, aber übrigens ohne irgendeine Hilfe.

    Das ist jetzt eben wieder ein Fall. Ich muss mich da durchfuchsen mit Bankenkram und anderem. Offensichtlich versuche ich es, aber jeder macht einmal Fehler.
    Ich habe nie Taschengeld bekommen, obwohl ich als Kind meiner Mutter nahelegte, dass man so doch den Umgang mit Geld lernen könne.
    Mit 10/11 schlug ich sogar vor, dass ich mir etwas für Arbeiten im Haushalt dazuverdienen könne und Taschengeld bekommen könne. Das war meine eigene Idee sogar.
    Meine Mutter: "Nö, ich habe keine Lust, dass du den Haushalt machst. Du machst das nur falsch und dann habe ich wieder mehr Arbeit. Habe ich einfach nicht den Nerv zu. Sei doch froh, dass wir dir einfach Süßigkeiten und Zeitschriften kaufen vom Kindergeld. War bei deinen Brüdern auch so."
    Wir haben zehn mal versucht das festzulegen und am Ende hat meine Mutter es mir dann nie bar gegeben.
    Es ist wirklich so, dass mit meiner Mutter Absprachen nicht geklappt haben weil dann am Ende bei meiner Mutter die Konsequenz fehlte es durchzuziehen.

    Andere Eltern hätten sich Kinder wie mich gewünscht - No Shit. Aber meine Mutter fand das "zu stressig".
    Und am Ende wurden die Sachen durchgezogen wie meine Mutter sie wollte und ich bin diejenige, die dann am Ende irgendwie "faul" oder sonstetwas wirkt...dabei wären die meisten Dinge davon nicht in meinem Sinne gewesen.
    Natürlich gewöhnt man sich auch etwas an hier und da und die Art wie man aufgewachsen ist prägt einen auch.

  4. #48
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    Standard AW: Lebensbuch.

    Schön , das Du Dich wieder attraktiv fühlst , besser , als wenn Du unten bist , wenn Du mich fragst.

    Ich sagte Dir bereits, es ist schwer sich abzunabeln, besonders bei dieser Familie .....

    Das Leben hat aber auch etwas gutes , in den wenigsten Fällen ist der Ankläger der Richter .

    Ich denke nicht , das Du Dich rechtfertigen mußt , aber wie das Leben so läuft, wenn man eigenständig wird , das gilt es zu lernen, da bist Du dabei , mache keine Frustschulden, regel die Dinge klar, sonst wirft Dir das System in dem Du lebst Sand ins Getriebe .

    Das allerdings kommt Dir bekannt vor, kennst Du ja von Deiner Mutter.

    Die Dinge klar zu regeln ist eigentlich ganz einfach ein wenig nach vorne schauen, viel Durchhaltevrmögen für das jetzt und dann wird Dir irgendwann klar Du hast im Grunde ganz andere Optioenen, als ne Scimmel WG mit Drecksfinkmitbewohner und nerviger Vermietermutter.

    Ne eigene Wohnung , den Führerschein, lohnenswerte Ziele für das System und auch für Dich , Deine Mobilität, die wiederum ist wichtig, für Deine finanzielle Situation.

    Du verdienst mehr , zahlst mehr , das System freut sich und Du auch, weil Du dann nicht mehr das Gefühl von Unselbstständigkeit und Angst hast .
    Dann rechtfertigst Du Dich nicht mehr , sondern lachst drüber.

    Erstmal aber durchhalten , Schulden abzahlen, die Zahlungen regeln etc. geh mal zu ner Bank und laß Dir mal Modelle aufzeigen, für eine private Zusatzrente , Du hast sozusagen nur noch 36 Jahre .....schließe aber nichts ab , sondern rede mit mir drüber wenn Du magst , noch ist genug Zeit.
    Wer Wahrheit nicht hören will hat seine Gründe

  5. #49
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    Zitat Zitat von Zebaothling Beitrag anzeigen
    Ne eigene Wohnung , den Führerschein, lohnenswerte Ziele für das System und auch für Dich , Deine Mobilität, die wiederum ist wichtig, für Deine finanzielle Situation.

    Du verdienst mehr , zahlst mehr , das System freut sich und Du auch, weil Du dann nicht mehr das Gefühl von Unselbstständigkeit und Angst hast .
    Dann rechtfertigst Du Dich nicht mehr , sondern lachst drüber.

    Erstmal aber durchhalten , Schulden abzahlen, die Zahlungen regeln etc. geh mal zu ner Bank und laß Dir mal Modelle aufzeigen, für eine private Zusatzrente , Du hast sozusagen nur noch 36 Jahre .....schließe aber nichts ab , sondern rede mit mir drüber wenn Du magst , noch ist genug Zeit.
    Wieso kommst du ständig mit "Führerschein"?

    Ein Führerschein kostet gut und gerne 5k...und wieso?

    Dafür, dass man die Umwelt verschmutzt? Dafür, dass man im Stau steht oder durch Baustellen fahren muss oder dass alles abgesperrt ist wenn der drölfte Triathlon/Marathon/G20/whatever gerade ist?

    Ich kenne mehrere Leute mit Führerschein, die ihr Auto verkauft haben und lieber Rad fahren und die Öffis benutzen.
    Ein Auto ist nur teuer, schadet der Umwelt und im Endeffekt dauert es länger mit Auto (Stau, Parkplatz finden etc).
    Da ist jede U-Bahn schneller.

    Dann lerne ich lieber Fahrradfahren.

  6. #50
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    Standard AW: Lebensbuch.

    Ich komme Dir nicht mit Führerschein , sondern sage Dir das das ein Ziel ist das Du ins Auge fassen solltest.

    Wenn Du Mobilität auch außerhalb des ärmlichen Öffi Netzes haben willst, was wiederum für Deine Produktivität und Deine wirtschaftliche Lage sinnvoll wäre.

    Der kostet auch nicht so viel wie Du denkst , eher so um die 2000.

    Du bist ja nicht dumm.

    Die Leute die ihr Auto verkauft haben, weil es sich in der Stadzt nicht lohnt , haben Dir vorraus, das sie einen Fühererschein haben, das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
    Warum wird Dir wahrscheinlich noch klar .

    Wen Du kennst ist mir sowas von egal, das kannst Du Dir garnicht vorstellen. Denn das Kennen hat nicht dazu geführt , das Du angstfrei bist, sondern Dich immer noch rechtfertigst und wohl gutgemeinter Nähe mit Angriff begegnest , aus Angst.
    Es hat auch nicht dazu beigetragen das Du selbstständig wirst sondetrn im Grunde verarscht worden bist undd en abstrudsen Lügenmärchen , die Dir Dein Ex erzählt hat heute noch teilweise glaubst, was aber sehr realitätsfern ist.
    Wäre es da nicht besser sich dem Leben zu stellen , als darauf hinzuarbeiten ins nächste Loch zu fallen ?

    https://www.youtube.com/watch?v=i-D0KuF8LcM
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