Da sitze ich wieder, in meinem Bett, obwohl der große Uhrzeiger drohend auf die 24 Uhr hindeutet. Und nur darauf wartet bis er den gelben Zeiger wieder eingeholt hat, um mich aus meinem Tiefschlaf reißen zu können, ein Algorithmus, der sich tagtäglich wiederholt, ohne dabei mit einkalkuliert zu haben, dass mein wertes Befinden die Gleichung der doch simplen Rechnung über den Haufen werfen könne, ferner meine Variable auch vorkäme. Dem ist nicht so, daher kennt die Zeit keine Gnade - erst recht nicht, wenn es um menschliche Bedürfnisse geht. Grad dreht sich wieder alles um eine glückliche Zweisamkeit, die ich schmerzlichst vermisse, wobei ich das in diesem Satz gar nicht erwähnen kann, wieso, weil ich,soweit ich zurückdenken kann noch nie sowas frohlockendes erlebt habe, ich hatte noch nie diese weltbekannten Schmetterlinge im Bauch, von die jeder Verliebte so schwärmt und sie gleich im 2ten Satz, nachdem Guten Tag oder auch Guten Morgen, freudig seinem Gesprächspartner erwähnt. Nene, sowas kennt mein Herz nicht. Der Kopf ist allerdings mit den wichtigsten Bestandteilen randvoll gefüllt, da hat der Biologieunterrichtet in der 6-7 Klasse ja doch etwas bezweckt. Es wurde aber da noch nicht berücksichtigt, dass sich so mancher Schüler als ein späterer Eigenbrötler entwickelte, geprägt von seiner introvertierten Haltung, die die Machenschaften einer schonungslosen Gesellschaft ist, so ist nur das Grundwissen noch präsent- das jetzt eine Welle aus Verzweiflung und Angst herantreibt.
So sehe ich immer in der Bahn Pärchen, die sich herzzerreißend umschlingen, wie eine Schlange ihr heißgeliebtes Essen, gefolgt von zarten Küsschen auf jede Gesichtsregion , damit auch der Letzte bemerkt, dass sich diese Menschen lieben, geben beide sich die Hand als wolle man sich beim ersten Treffen kurz vorstellen, schnurstracks laufend in eine Richtung nimmt man das Paar noch als Silhouette wahr. Tja, da wird sich geliebt, denke ich mir.